TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

Originaltitel: All the Missing Girls. Deutsche Erstausgabe.
Taschenbuch
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15 Tage. 2 Freundinnen. 1 Mord.

Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand … weiterlesen
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TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen? als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?
Autor/en: Megan Miranda

ISBN: 3328101624
EAN: 9783328101628
Originaltitel: All the Missing Girls.
Deutsche Erstausgabe.
Übersetzt von Elvira Willems, Cathrin Claußen
Penguin TB Verlag

13. November 2017 - kartoniert - 432 Seiten

Beschreibung

15 Tage. 2 Freundinnen. 1 Mord.

Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: "Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen." Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann - Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen - das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte ...

Zwei Wochen später wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wer ist sie? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Auf unheimlich geschickte Weise erzählt Megan Miranda diese Geschichte rückwärts. Von Tag 15 zu Tag 14 zu Tag 13 bis schließlich zurück bis zu Tag 1 offenbart sich uns nach und nach, was seit Nics Rückkehr passiert ist - und was zehn Jahre zuvor mit Corinne geschah.

Das perfekte Geschenk: aufwendig veredelte Ausstattung


Portrait

Megan Miranda hat am Massachusetts Institute of Technology Biologie studiert und ist heute hauptberuflich als Autorin tätig. Sie hat bereits mehrere Jugendromane veröffentlicht und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in North Carolina. »TICK TACK« ist ihr erster Thriller und wurde in den USA sofort ein riesiger Erfolg.

Pressestimmen

"Ein wahnsinnig guter Thriller, der unsere ganze Aufmerksamkeit fordert, weil wir uns erst an die Erzählweise gewöhnen müssen. Doch gerade die umgekehrte Erzählweise bringt mit jedem Kapitel neue Tiefe in die Figuren und es wird nach und nach klar, welche Gründe sie für ihr Handeln haben. Lassen Sie sich auf das Experiment ein: Erleben Sie Psychospannung 15 Tage rückwärts - es lohnt sich!" Nicole Abraham in hr1 Buchtipp
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Hedda Freier
Ein etwas anderer Thriller
von Hedda Freier - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 22.11.2017
Nach zehn Jahren kommt Nic zurück in ihre Heimatstadt. Damals verschwand ihre beste Freundin Corinne ganz plötzlich. Seitdem lässt der Gedanke an ihren letzten gemeinsamen Tag sie nicht mehr los. Hat jemanden, den sie kennt mit dem Verschwinden zu tun? Kurz nachdem Nic wieder zu Hause ist, verschwindet ein weiteres Mädchen aus ihrer Nachbarschaft. Ein Thriller mal anders. In 15 Kapiteln, rückwärts erzählt, erfahren wir nach und nach was damals passiert ist und mit jedem Kapitel verändert sich auch die Sicht des Lesers auf die Vergangenheit. Gut und raffiniert geschrieben. Ich vergebe 4 Sterne.
Bewertungen unserer Kunden
Nicht meins!
von Zeitengenossin - 03.07.2018
Ich habe mich nach der Leseprobe absolut darauf gefreut, doch leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen, weshalb ich es auch abbrechen musste. Der Erzählstil hat mir einfach nicht gefallen und es kam mir vor, als wäre das Buch nicht gut durchdacht worden. Bei der Leseprobe konnte ich noch folgen, doch darüber hinaus wurde es mir unmöglich. Für mich fügte sich das Ganze irgendwie nicht zusammen und machte es mir beim Lesen ungemein schwer. Sehr schade, dass mich dieses Buch nicht überzeugen konnte, da die Grundidee wirklich eine sehr gute ist, doch leider ist für mich der Plot einfach nicht gut durchdacht und eine falsche Erzählweise gewählt worden. Vielleicht lese ich in Zukunft etwas Anderes von der Autorin, vorausgesetzt es erscheint etwas. Dieses Buch war auf jeden Fall nichts für mich.
Interessantes Grundkonzept, in der Umsetzung leider einige Schwächen
von Buechertraeumerin - 09.05.2018
Nachdem ich die spannende Inhaltsangabe gelesen hatte, bin ich mit sehr hohen Erwartungen an das Buch herangegangen. Vor zehn Jahren hat Nic Hals über Kopf ihren Heimatort verlassen und ihrer Vergangenheit den Rücken zugekehrt. Doch um das Haus ihres kranken Vaters zu verkaufen, muss sie in ihr altes Leben zurückkehren und sich somit auch ihrer Vergangenheit stellen. Als sie einen geheimnisvollen Brief mit den Worten: "Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.", weiß sie, dass mit diesen Worten nur ihre beste Freundin Corinne gemeint sein kann, die vor zehn Jahren spurlos verschwand. Was ist damals wirklich geschehen? Doch noch am selben Abend verschwindet ein weiteres Mädchen... Ehrlich gesagt hatte ich mir von dem Buch mehr erhofft, denn die Grundidee und das Konzept sind klasse. Die Geschichte wird von der Autorin rückwärts erzählt. Sie beginnt am Tag als Nic den geheimnisvollen Brief erhält und endet mit der Todesnacht von Corinne. Nach und nach erfährt man so auch immer mehr über die einzelnen Charaktere und deren Verstrickung in die gesamte Geschichte. Eigentlich ein sehr gutes Konzept, jedoch wird es erst nach mehr als der Hälfte des Buches spannend und bis dahin zogen sich die Seiten nur so dahin. Mit dem Schreibstil bin ich leider kaum warm geworden. Die Geschichte zog sich viel zu sehr in die Länge und es wurden auch öfter längere Monologe der Protagonisten geführt, die sich die Autorin auch durchaus hätte sparen können, oder zumindest etwas kürzen. Denn hätte man die Seitenzahl um 100 Seiten reduziert, wäre die Geschichte deutlich angenehmer zu lesen gewesen. Ab etwa dem 9. Tag wurde es dann endlich etwas spannender und man erfuhr immer mehr über die betreffende Nacht. Das Finale hat mir dann auch ziemlich gut gefallen, jedoch konnte es nicht so ganz die Langeweile der ersten Kapitel wett machen. Letztendlich erschließt sich mir auch nicht, warum das Buch in das Genre Thriller eingeordnet wurde, denn ich habe schon Jugendthriller gelesen, die deutlich spannender waren. Mit den Protagonisten konnte ich mich leider auch nicht wirklich anfreunden. Sie waren zwar nicht unsympathisch aber eben auch nicht so, dass ich mit ihnen mitgefühlt habe. Sie waren halt eher durchschnittlich. Das Konzept hingegen hat mir echt gut gefallen. Durch die andere Erzählweise wurden auch öfter Andeutungen gemacht, auf deren Auflösung man gespannt wartete. Teilweise wurde die Geschichte dadurch etwas verwirrend aber mit zurückblättern und nochmal nachlesen konnte man seine Verwirrung auch ganz gut lösen. Fazit: Ein interessantes Grundkonzept, das auch ganz gut umgesetzt wurde. Jedoch könnte man die Geschichte um einige Stellen kürzen, damit die Geschichte anfangs nicht so langatmig ist und auch etwas schneller Fahrt aufnimmt. Ein nettes Buch für zwischendurch, die ersten 100 Seiten kann man ja überspringen. ;) 3 von 5 Sternen!
Diese Buch ist anders
von Kaisu - 03.04.2018
"Mit einem Anruf fing es an, scheinbar harmlos und leicht zu ignorieren. [] Den Namen sehen, auf stumm schalten, das Handy mit der Vorderseite nach unten neben den Wecker legen. Doch dann. Wachliegen und überlegen, warum mein Bruder am Sonntagmorgen so früh anruft." (Buchbeginn) Immer tiefer bohrt sich der Stachel der Neugierde in Nic hinein. Letztlich schält sie sich behutsam aus dem Bett, um ihren Verlobten nicht aufzuwecken und hört die Sprachnachricht ab. Es geht um ihren Vater. Es geht ihm nicht gut. Seine Vergesslichkeit, die das Wort "Altersdemenz" sofort vor dem inneren Auge auftauchen lässt, wird immer schlimmer. Zudem bricht die Geldquelle ein. Das Elternhaus muss verkauft werden, um wieder einen Puffer zu haben. Probleme, die man nicht braucht und die dennoch auftauchen. Also ruft sie ihren Bruder Daniel zurück und lässt verlauten, dass sie helfen kommt. Schließlich muss das Haus hergerichtet werden. Außerdem ist da noch dieser Brief. Diese merkwürdige Nachricht über ein Mädchen. Sie spürt, wie die Schatten der Vergangenheit versuchen sie einzuholen. Noch kann sie diese Fieslinge abwehren. Doch als sie erfährt, dass erneut Mädchen verschwunden ist. Fallen sie förmlich über sie her. "Die Wahrheit lag irgendwo begraben. Wartete auf jemanden, der Beweise freilegte, die Ereignisse offenbarte - bis sie sich zu einem schlüssigen Bild fügten. In der Hinsicht hatte mein Vater recht. Was die Zeit anging. Die Vergangenheit war lebendig." (S.45) Während Nic nun alles aufarbeiten darf und gleichzeitig ihrem Vater helfen möchte, dürfen wir ihr nicht brav von A nach B folgen, sondern fangen mal bei Z an und arbeiten uns zu A vor. Das ist die Besonderheit, die das Buch ausmacht. Alles wird rückwärts erzählt. Klingt komisch und verworren. Funktioniert aber besser, als gedacht. So geht man innerhalb von fünfzehn Tagen komplett anders an ein Geschehen heran. Angefangen bei dem aktuellen Vermisstenfall, zurück zu dem Verschwinden von Corinne, der damals besten Freundin von Nic. Ein Vorfall, der für zahlreiches Chaos und Veränderungen gesorgt hat. Selbst heute noch ist er nicht komplett aufgeklärt und jemand scheint mehr darüber zu wissen, als er preisgibt. Nur wer ist es und was ist vor zehn Jahren passiert? "Der Wecker auf dem Nachttisch tickte. "Tick, tack, Nic."" (S.297) Ich wollte wissen, was sich hinter all dem verbirgt. Anfangs skeptisch, entwickelte sich rasch ein guter Lesefluss, da man tatsächlich ein Buch rückwärts lesen kann, ohne extrem verwirrt zu werden. Man lernt zahlreiche Gesichter kennen, ordnet sie ein und versucht Verbindungen herzustellen. An diesen Punkten gibt es für mich nichts zu kritisieren. Wie man jetzt schon heraushört, gab es dennoch Eckpunkte für mich. Mein größtes Problem war, dass ich nicht mit den Figuren warm geworden bin. Egal in welcher Entwicklungsstufe sie sich befanden, sie wurden mir weder sympathischer noch bedeutsamer. Ich war lediglich an der Aufklärung des Falls interessiert. Dieser nimmt jedoch erst Gegend Ende einen großen Raum ein. Vorher dreht es sich eher um die Beziehungen der Charaktere untereinander. Die Auflösung selbst ist rund und passt zu den gesamten Vorkommnissen. Abschließend hab ich das Buch mit einem lachenden und weinenden Auge zusammengeklappt. Lachend, wegen der wunderbaren Idee des Aufbaus und weinend, weil mir die Protagonisten einfach nicht zusagten und somit der Lesespaß flöten ging. [Life4Books.de]
Ein Thriller der rückwärts erzählt wird
von BuboBubo - 23.02.2018
Vor zehn Jahren kehrte Nicolette ihrer Heimatstadt Cooley Ridge den Rücken. Als ihr Vater ihr eine seltsame Nachricht hinterlässt und ihr Bruder ihre Hilfe braucht kehrt Nic, wie sie von ihrer Familie genannt wird, üner die Sommerferien zurück zu ihrer Familie. Nic und ihr Bruder Daniel müssen das Haus des Vaters verkaufen, der mittlerweile in einem Pflegeheim untergebracht ist, doch dieser möchte die Papiere nicht unterschreiben. Als Nic ihre Heimat verlassen ist ihre beste Freundin Corinne verschwunden und bis heute nicht wieder aufgetaucht. Noch am selben Tag ihrer Ankunft verschwindet wieder ein Mädchen, ausgerechnet die neue Freundin ihrer Jugendliebe Tylor, die ihnen damals ein Alibi für die Nacht von Corinnes Verschwinden gegeben hat... Die Erzählweise der Geschichte ist außergewöhnlich. Sie wird nicht von vorne bis hinten erzählt, sondern von hinten nach vorne. Wir beginnen mit der Gegenwart und dann wird die Geschichte rückwärts erzählt. Nach und nach erfahren wir, was damals mit Corinne passiert ist und was es mit dem anderen verschwundenen Mädchen, Annaliese auf sich hat. Es ist ganz wahr, was die Philosophie sagt, dass das Leben rückwärts verstanden werden muss. Aber darüber vergisst man den Satz, das vorwärtsgelebt werden muss. (Soren Kierkegaard) Dieses Zitat, welches ein Kapitel des Buches einleitet, beschreibt ganz gut wie das Buch auf den Leser wirkt. Zunävhst scheinen die Charaktere nicht sehr greifbar, doch je mehr wir von ihnen erfahren, desto besser kann der Leser ihre Beweggründe verstehen. Nic ist eine sehr ambivalente Persönlichkeit mit ihren Geheimnissen. Sie versucht mit aller Kraft herauszufinden was damals mit ihrer Freundin passiert ist und mit dem Ende hab ich definitiv nicht gerechnnet. Das Setting und die Geschichte sind an sich nicht sonderlich innovativ, jedoch wirkt beides durch die außergewöhnliche Erzählweise sehr besonders. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und es hat mir wirklich sehr viel Freude bereitet dieses Buch zu lesen. Es hat mich an keiner Stelle gelangweilt und ich wollte wissen welche Geschichte hinter den beiden verschwundenen Mädchen steckt.
Von Tag 15 bis Tag 1
von trucks - 20.02.2018
Von Tag 15 bis Tag 1 erzählt die Autorin ihre Geschichte. Das ist mal etwas ganz Anderes - dieses "Rückwärts"-Erzählen. Anfangs war es etwas gewöhnungsbedürftig für mich, doch als ich mich einmal dran gewöhnt hatte, fand ich es doch recht gut. Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: "Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen." Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann - Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen - das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte Zwei Wochen später wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wer ist sie? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Auf unheimlich geschickte Weise erzählt Megan Miranda diese Geschichte rückwärts. Von Tag 15 zu Tag 14 zu Tag 13 bis schließlich zurück bis zu Tag 1 offenbart sich uns nach und nach, was seit Nics Rückkehr passiert ist - und was zehn Jahre zuvor mit Corinne geschah. Das Schicksal der beiden Mädchen ist durchaus spannend erzählt, auch wenn die Spannung sich leider nicht das ganze Buch über hält, aber das ist ja oft so und für mich auch kein Grund für "Kritik" an sich, nur erwähnen möchte ich es schon, denn wenn jemand hier einen nervenzerreißenden Thriller erwartet, würde er/sie evtl. enttäuscht werden/sein... Trotzdem vermochte das Buch einen doch zu fesseln. Durch diese Erzählweise entsteht so etwas wie eine Art "Sog" und man kann sich der Geschichte nicht wirklich entziehen, daher vergebe ich vier von fünf Sternen.
Die Grundidee ist klasse
von Julia Lindner - 12.02.2018
- nur mit der Umsetzung hapert es etwas. Nic kehrt nach zehn Jahren in ihre Heimatstadt zurück, als sie einen Hinweis auf den Verbleib ihrer vor eben diesen zehn Jahren verschwundenen Freundin Corinne erhält. Doch schon einen Tag später verschwindet das nächste Mädchen und die Suche beginnt.. Das Besondere an diesem Thriller besteht im Aufbau des Romans: Nach Tag 1, Nics Ankunft, springt die Geschichte zu Tag 15 und läuft von da an rückwärts. So weit, so spannend. In jedem Kapitel erhält man Tipps und Hinweise zu den betroffenen Personen und der Kreis der Verdächtigen wächst stetig an. Für mich war dieses Buch allerdings weniger ein Thriller als ein Psychogramm der Einwohner eines kleinen Städtchen des Mittleren Westens, in dem jeder jeden kennt und ein Leben allein durch Verdächtigungen zerstört werden kann. Dort zählen weniger Tatsachen als mehr die Gerüchte, die im Umlauf sind und wie man sie erzählt. Das Buch ist gut geschrieben, hat aber leider seine Längen. Man hätte es gut um ein Viertel kürzen können. Auch findet man unter den Figuren keine wirklichen Sympathieträger, die der Handlung Schwung verleihen könnten. Am schlimmsten finde ich jedoch, dass für mich das Ende nicht all meine offenen Fragen klären konnte und die Lösung des Falles bzw der Fälle nicht hundertprozentig logisch wirkte. Fazit: Das Buch ist gut, besticht allerdings mehr durch seinen unkonventionellen Aufbau als durch seinen Inhalt.
Spannend, aber man muss konzentriert sein
von scarlett59 - 11.02.2018
Selbst wenn ich nicht im Vorfeld so einiges über das Buch gehört hätte, wäre es mir im Buchladen bestimmt aufgefallen: Das schwarze Cover mit dem angedeuteten Wald und in knalligem Pink "TICK TACK". Und sicher hätte ich es nach dem Klappentext auf der Rückseite auch gekauft! Die Autorin hat eine ungewöhnliche Erzählperspektive gewählt. Die Geschichte beginnt im ersten Teil in der Gegenwart, im zweiten Teil werden dann die dazwischen liegenden 15 Tage rückwärts erzählt (also 15, 14, 13 usw.), bevor dann im dritten Teil wieder am Ende von Teil eins fortgesetzt wird. Da in Teil zwei viele Geschehnisse aus der Vergangenheit reflektiert werden, musste ich mich doch sehr konzentrieren, um den Fäden der Gegenwart parallel zu folgen. Doch je weiter ich im Buch las, desto mehr wurde ich in die Story hineingezogen. Die Spannung resultierte auch daraus, dass sich ständig neue Entwicklungen und damit auch Verdächtige ergeben, was die eigene Phantasie zu Spekulationen anregt. Kurzum: Ein wirklich spannender Thriller, der mit vielen Wendungen und Kniffen überzeugt, jedoch auch ein gewisses Maß an Konzentration beim Lesen erfordert. (Ich überlege, das Buch in Kürze nochmal zu lesen, aber dann die rückwärts erzählten Kapitel in chronologisch richtiger Reihenfolge, um zu sehen, ob mir dann andere Dinge auffallen.)
Spezielle Erzählweise
von KW - 06.02.2018
Ich wurde durch Zufall auf das Buch TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen? von Megan Miranda aufmerksam und habe es dann gelesen, ganz ohne vorher eine Leseprobe gelesen zu haben. Ich wusste also nicht, was auf mich zu kommt ;) Die ersten 46 Seiten beginnt die Geschichte in der Gegenwart. Wir erfahren einiges über Nicolette, ihren Bruder und auch von Corinne, dem von vor zehn Jahren verschwundenen Mädchen. Dann beginnt der zweite Teil des Buches und die Geschichte springt auf Zwei Wochen später . Auf den zehn Seiten erfährt man nicht viel, aber es weckte mein Interesse, was wohl in diesen zwei Wochen geschehen sein mag. Was danach kam, hat mich zuerst verwirrt! Die Geschichte wird nämlich rückwärts erzählt. Jedes Kapitel trägt die Überschrift Der Tag zuvor . Anfänglich dachte ich, so könne doch keine Spannung aufgebaut werden, aber gerade dieser Schreibstil macht das Buch aus! Mir hat es sehr gut gefallen! Ein typischer Thriller ist dieses Buch allerdings nicht. Wer also etwas in Richtung Strobel, Carter oder Mcfadyen erwartet, ist hier falsch!
spannende Erzählweise
von Isabelle Wendler - 06.02.2018
Auf Tick Tack war ich schon sehr gespannt da dieser Thriller mit einer neuen und interessanten Idee aufwartet. Und zwar wird dieses Buch rückwärts erzählt. Beginnend beim letzten Tag arbeitet man sich Schritt für Schritt nach vorne und erfährt so was wirklich passiert ist. Nic hat ihre Heimatstadt vor 10 Jahren nach einem schweren Schicksalsschlag verlassen. Ihre damalige beste Freundin Corinne verschwand eines Nachts und tauchte nicht mehr auf. Seitdem war Nic nie wieder zu Hause. Doch jetzt kehrt sie, aufgrund ihres kranken Vaters, zurück und muss sich erneut mit den Geschehnissen auseinandersetzen. Denn plötzlich verschwindet ein anderes Mädchen spurlos. Zuerst muss ich den Schreibstil des Buches hervorheben. Denn diesen fand ich von Beginn an einfach großartig. Megan Miranda schreibt sehr poetisch und bildhaft und mit wenigen Sätzen erschafft Sie eine mysteriöse und auch beklemmende Atmosphäre der man sich nicht entziehen kann. Man merkt richtig dieses Unterschwellige und das alles auf eine große Katastrophe zusteuert. Die Story war spannend und durch dieses rückwärts erzählen bekommt diese nochmal das gewisse Etwas. Es gab einige unvorhergesehene Momente, die diese Geschichte zu etwas Besonderem machen und man möchte gar nicht mehr aufhören mit lesen. Einzig die Charaktere blieben etwas farblos. So ganz konnte ich mich nicht in diese hineinversetzen und sie blieben die ganze Geschichte über sehr blass. Etwas mehr Tiefgang wäre besser gewesen.
Was ist damals wirklich geschehen?
von Anonym - 04.02.2018
Es tut mir an dieser Stelle wirklich leid, hier nur 2 Sterne zu vergeben. Nach der Buchbeschreibung und den ersten Seiten fand ich diesen Thriller absolut spannend. Der Leser spürt sehr bewusst, dass ihm etwas vorenthalten wird. So ging es mir auch und ich wollte unbedingt wissen, was sich tatsächlich vor 10 Jahren ereignet hat. Kurz zum Inhalt: Vor fast genau 10 Jahren ist die 18-jährige Corinne nach einem Jahrmarktbesuch spurlos verschwunden. Sie war die beste Freundin von Nic. Nic ist gerade zu Besuch in ihrer alten Heimat um Angelegenheiten mit ihrem Elternhaus und ihrem Vater zu regeln. Es geschieht wieder, wieder verschwindet eine junge Frau. Dieser Thriller wird aus der Sicht von Nic erzählt, das Besondere ist, dass im Zeitverlauf rückwärts erzählt wird. Das finde ich an sich sehr interessant und kann auch spannend sein. Nachdem ich den Anfang des Buches super spannend fand, hatte ich dann irgendwann das Gefühl, dass die Geschichte einfach dahin plätschert ohne dass etwas gravierendes passiert, das hat sich nach meinen Erfindungen auch so weiter hingezogen. Ebenso waren mir die Personen irgendwie sehr fremd, ich konnte keinen richtigen Zugang zu ihnen finden. Zum Schluss wollte ich einfach nur noch wissen, was damals wirklich geschehen ist. Schade.
Schade! Ich hatte mir von dem Buch deutlich mehr versprochen
von Ameland - 31.01.2018
Nic kommt nach 10 Jahren wieder zurück in ihren Heimatort, um das Haus ihres Vaters zu verkaufen, da das Geld dringend für seinen Heimaufenthalt benötigt wird. Vor 10 Jahren hat sie nach dem Verschwinden ihrer besten Freundin den Ort Hals über Kopf verlassen. Damals gab es wilde Spekulationen und Verdächtigungen, denn Corinne konnte nicht gefunden werden. Jetzt verschwindet wieder ein Mädchen aus der Nachbarschaft und die Verdächtigungen und Gerüchte bekommen neue Nahrung. Nach dem Beginn mit Tag 1 springt die Erzählung 14 Tage zurück auf Tag 15 und von da bewegen wir uns rückwärts wieder zu Tag 1. An sich finde ich das eine gute Idee, wenn dadurch auch Spannung erzeugt worden wäre. Leider kommt die Geschichte aber erst ab Tag 3 in Schwung. Dazwischen gibt es Beschreibungen des Tagesablaufs, Dialoge mit anderen Bewohnern oder Nic verliert sich in Erinnerungen. Natürlich kann man aufgrund der einen oder anderen Information spekulieren was damals passiert ist, aber irgendwie konnte mich die Geschichte nicht dazu animieren. Auch konnte ich mit den Protagonisten nicht wirklich warm werden. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und lässt sich sehr flott lesen. Insgesamt konnte mich das Buch trotz des guten Ansatzes nicht wirklich fesseln oder überzeugen, daher kann ich nur 2 Sterne vergeben.
Ein ungewöhnlicher Thriller
von buchleserin - 29.01.2018
Nicolette, von ihrer Familie und Freunden Nic genannt, kehrt in ihre Heimatstadt zurück, die sie vor zehn Jahren verlassen hat. Ihr Vater hat ihr eine seltsame Nachricht geschrieben und ihr Bruder braucht Hilfe beim Hausverkauf. Der Vater ist im Pflegeheim und das Geld wird langsam knapp. Doch ihr Vater möchte die Papiere nicht unterzeichnen. Damals verschwand Nics beste Freundin Corinne spurlos und als Nic in Cooley Ridge ankommt, verschwindet noch am selben Abend wieder ein Mädchen. Zwei Wochen später wird eine Leiche gefunden. Mir hat dieser Thriller ganz gut gefallen. Die Erzählweise, die Geschichte rückwärts zu erzählen hat mich anfangs etwas verwirrt und manches wurde mehrmals erwähnt und hat mir etwas die Spannung genommen. Als ich mich daran gewöhnt hatte, wurde es immer interessanter und auch spannender. Der Plot gefällt mir und ich fühlte mich gut unterhalten. Die Handlung spielt zunächst in der Gegenwart, danach wird das Geschehen rückwärts erzählt von Tag 15 bis Tag 1, was ich ziemlich gewöhnungsbedürftig fand, anschließend folgt dann der Schluss. So erfährt man nach und nach, was mit Corinne geschehen ist. Diese Erzählweise ist ungewöhnlich und hat mir anfangs ziemlich die Spannung genommen und ich fand die ersten Kapitel etwas langatmig und zunächst etwas verwirrend. Während dieser Kapitel ist noch weiterer Erzählstrang, der von der Vergangenheit handelt. Man muss also sehr konzentriert lesen. Dennoch ein spannender Thriller, der mir gut gefallen hat. Die Auflösung fand ich überraschend und nicht vorhersehbar, jedenfalls nicht komplett. Eine Vermutung hatte sich bestätigt, aber nicht was wirklich geschehen ist. Ein ungewöhnlicher Thriller, der mir ganz gut gefallen hat.
von Archer - 24.01.2018
Nicolette hat vor zehn Jahren ihre Heimat verlassen und war nur noch selten in ihrer Stadt, um sich um ihren Vater zu kümmern, der dement ist. Sie kehrte Cooley Ridge den Rücken, als ihre beste Freundin spurlos verschwand und sie alle - ihre Freunde, ihr Bruder, ihr Vater - gefangen waren in einem Netz aus Intrigen und Gerüchten. Doch jetzt muss sie wieder nach Hause, denn ihr Vater muss unterschreiben, dass das Haus verkauft wird - sie haben kein Geld mehr, um ansonsten sein Heim zu bezahlen. Plötzlich verschwindet ein weiteres Mädchen, und es ist wie damals: Keiner weiß etwas, aber alle haben eine Ahnung. Es kann kein gutes Ende geben, und die Zeit läuft rückwärts. Natürlich läuft die Zeit nicht wirklich rückwärts, sie wird nur so erzählt. Zwei Wochen nach Nics Ankunft beginnt der eigentliche Teil der Geschichte, die immer weiter zurückgeführt wird, bis sich am Tag 1 das ganze Puzzle löst. Eigentlich eine coole Idee, aber sie kränkelt ein bisschen an dem, was allen diesen Frauenthrillern zu eigen ist: der mangelnden Spannung. Bei einem Buch mit über 400 Seiten, in der sich zwei Drittel lediglich mit Allerweltsleben und wenig Rückblicken beschäftigt wird, kommt irgendwann Langeweile auf. Die Spannung soll ja gerade durch die rückläufige Erzählweise gesteigert werden, aber dieser Ansatz funktioniert erst ab Tag 3. Bis dahin darf man sich durch 12 zähe Tage arbeiten, und da hilft es auch nicht, dass man ganz selten Einblicke in die Vergangenheit erhält. Von daher ist das Rückwärtserzählen eine nette Idee, aber sie zündete nicht wie erwartet, sodass man sie hinterher als sinnlos, nicht originell empfindet. Trotzdem ist das Buch gut geschrieben und hätte mit entsprechenden Kürzungen durchaus Spannung enthalten können.
Zum Ende hin besser aber nicht überzeugend
von Steffi1186 - 04.01.2018
Nic kehrt in ihre Heimatstadt zurück um ihren Bruder beim Verkauf des Elternhauses zu helfen. Der Vater der beiden leidet an Demenz und lebt im Heim. Vor 10 Jahren verließ Nic das kleine Städtchen und ließ alles hinter sich. Sie find neu an in Philadelphia und hat sich dort ein Leben aufgebaut. Aber durch ihre Rückkehr kommen die Erinnerungen ebenfalls zurück. Ihre beste Freundin Corinne ist hier vor 10 Jahren verschwunden und wurde nie gefunden. Kaum ist Nic zurück verschwindet wieder ein Mädchen. Wir hängen diese Fälle zusammen und was hat Nic damit zu tun? Megan Miranda wählt für ihren Thriller eine besondere Erzählweise. Sie lässt die Geschichte rückwärts ablaufen. Zu Beginn befindet man sich noch in der normalen Erzählweise, welche sich dann ändert und mit Tag 15 beginnt. Dieser Versuch etwas Neues auszuprobieren, hat mich neugierig auf das Buch gemacht. Leider konnte mich der Versuch nicht überzeugen. Ob es jetzt wirklich an der Rückwärtserzählung lag, weiß ich nicht. Aber fast zwei Drittel des Buches kommt gar keine Spannung auf und die Geschichte plätschert nur so vor sich hin. Zum Ende hin wurde es dann auch endlich ein wenig spannend, aber dies reicht nicht aus um diese Geschichte einen Thriller zu nennen. Erzählt wird aus der Sichtweise von Nic, welche mir das ganze Buch über ein Rätsel bleibt. Weder kann ich alles nachvollziehen noch verstehen, was sie macht. Leider verhält es sich mit den übrigen Charakteren nicht viel anders. Alle bleiben sehr blass und niemand wird mir nachdem Ende des Buches in Erinnerung bleiben. Gut gelungen ist die Auflösung zum Schluss. Alle Fragen wurden geklärt und für mich blieb nichts offen. Das Cover wirkt sehr ansprechend und dient als Blickfang. Der Titel ist einprägsam, aber grade das "Tick Tack" wird im Buch so oft wiederholt, dass es zeitweise schon nervig war. Mich konnte die Geschichte nicht in ihren Bann ziehen und ebenfalls nicht überzeugen. Eher ein durchschnittliches Buch, welches man nicht lesen muss.
Spannend und ungewöhnlich
von kindder80er - 27.12.2017
Seit dem Film Memento bin ich fasziniert von rückwärts erzählten Geschichten. Natürlich muss man sich dabei - sowohl bei einem Film als auch bei einem Buch - etwas mehr konzentrieren. Jeder kleine Hinweis kann wichtig sein, sonst verliert man unter Umständen den Zusammenhang, aber ich liiiebe sowas! ;-) Hier in diesem Buch geht es um Nic, deren beste Freundin vor zehn Jahren verschwand. Nic ist sehr bald weggezogen und hat mit ihrer Heimat eigentlich abgeschlossen. Ihr Vater leidet aber an Demenz und als es dazu kommt, dass das Haus verkauft werden muss, soll Nic ihren Bruder dabei unterstützen. Notgedrungen muss sie in ihre Heimat zurückkehren. Außerdem hat ihr Vater ihr einen Brief geschrieben, der besagt, dass er das Mädchen gesehen hätte - dabei kann es sich nur um ihre beste Freundin von damals handeln. Im weiteren Verlauf verschwindet erneut eine Frau, die mit dem damaligen Vorfall zu tun hatte. Dann beginnt das Buch rückwärts zu laufen und zwar mit dem Fund einer Frauenleiche. Zwischen Fund und der Heimkehr von Nic lagen 2 Wochen, die nun von hinten aufgedröselt werden. Das ist wie gesagt nicht immer leicht zu lesen, da einem oft etwas zu fehlen scheint und man nicht mit jeder Information sofort etwas anzufangen weiß. Das löst sich aber alles auf und wenn man konzentriert bei der Sache ist, macht genau dieser Umstand das Buch so spannend! Mir hat es sehr gut gefallen und die Twists waren so nicht vorhersehbar...
Außergewöhnlich
von .Steffi. - 21.12.2017
Worum geht's? Vor zehn Jahren verschwand Nics beste Freundin Corinne spurlos. Als sie eine geheimnisvolle Nachricht erhält, kehrt sie in ihre Heimatstadt zurück. Dort angekommen verschwindet erneut ein Mädchen. Nic bleibt nichts anderes übrig als sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Eigene Meinung Megan Miranda hat in ihrem Thriller "Tick Tack - Wie lange kannst du lügen?" etwas Neues gewagt: Sie erzählt die Geschichte rückwärts. Die Geschichte beginnt an Tag 1, springt zu Tag 15 und zählt von da an rückwärts bis zu Tag 1 zurück. An sich ist dies eine gute Idee, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die Erzählweise dieser Geschichte unbedingt gut getan hat, bzw. ob die Geschichte dadurch besser geworden ist. Ich habe das Gefühl die Geschichte hätte vorwärts genauso gut/evtl. sogar besser funktioniert. Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen aber trotzdem nicht ganz gewöhnlich. Stellenweise könnte man ihn sogar als leicht poetisch bezeichnen. Ob das zu einem Thriller passt ist Geschmackssache. Mir hat es sehr gut gefallen - allerdings habe ich das Buch auch nicht als klassischen Thriller empfunden. Ich fand das Buch sehr spannend, obwohl es sich eher um einen ruhigeren Thriller handelt. Wer auf auf einen Actiongeladenen Thriller hofft, der ist mit diesem Buch schlecht bedient. Die Spannung ist eher subtil vorhanden, zieht sich aber wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Aufgrund der rückwärtigen Erzählweise ist beim Lesen etwas mehr Konzentration gefordert. Wenn man nicht am Ball bleibt, passiert es schnell, dass man etwas durcheinander bringt. Es dauert ebenfalls etwas länger sich in ein neues Kapitel einzufinden, da die Brüche durch die Erzählweise sehr abrupt sind. Das funktioniert aber eigentlich recht gut und schnell. Fazit: Ein außergewöhnlicher Thriller, auf den man sich einlassen muss. Wenn man dies tut und eher ruhigere Thriller mag, wird man an diesem Buch Gefallen finden!
Schöne Idee, aber leider nur bedingt gelungen
von Patrick Dietrich - 19.12.2017
Nic erhält von ihrem dementen Vater, der im Pflegeheim lebt, einen Brief in dem er schreibt, dass er Corinne gesehen hat. Corinne war vor Jahren spurlos verschwunden und ist bis jetzt nicht mehr aufgetaucht. Die Polizei hat die Ermittlungen damals eingestellt und war davon ausgegangen, dass sie abgehauen ist. Nic macht sich nach vielen Jahren wieder auf den Weg in ihre Heimatstadt. Der Handlungsstrang ist ungewöhnlich, denn das Buch beginnt zwar mit dem ersten Tag, erzählt dann allerdings beginnend mit Tag fünfzehn rückwärts weiter. Es ist durchaus ein roter Faden zu erkennen und die Handlung ist nachvollziehbar, allerdings gibt es kleinere Logikfehler die mit aufgefallen sind, mich jedoch kaum gestört haben. Das Buch beginnt langsam und die Spannung baut sich Stück für Stück immer mehr auf, so entsteht nach einem etwas schwierigen und langatmigen Anfang ein durchaus lesenswertes Buch. Der Schreibstil ist nicht sehr hoch gestochen und angenehm zu lesen, fordert den Leser kaum, der bereits genug mit der Handlung beschäftigt ist. Ebenso sind die Charaktere nicht sehr ausgereift, hier hätte die Autorin deutlich mehr Detailverliebtheit an den Tag legen können, was dem Buch gut getan hätte, so bleibt es ein oberflächliches Vergnügen. Fazit: Ein Buch das von der Idee lebt eine Geschichte vom Ende aus zu betrachten, ohne das Ende vorzeitig zu verraten. Leider geht das Konzept nur teilweise auf, denn die Charaktere sind zu einfach gehalten und die Handlung hat kleinere Logikfehler, somit sind es am Ende nur drei Sterne.
Umgekehrte Erzählweise - mal was anderes...
von HK1951 - 19.12.2017
Aber anfangs schon etwas merkwürdig - ich musste mich erstmal daran gewöhnen. Aber dann ging es und wurde durchaus interessant. Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: "Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen." Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann - Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen - das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte Von Tag 15 zu Tag 14 zu Tag 13 bis schließlich zurück bis zu Tag 1 offenbart sich uns nach und nach, was seit Nics Rückkehr passiert ist - und was zehn Jahre zuvor mit Corinne geschah. Dass man erst nach und nach erfährt, was genau passiert ist, ist ja nichts Neues, aber diese "Rückwärtserzählung" habe ich so erst einmal gelesen und da gefiel es mir nicht wirklich. Hier war das zum Glück ganz anders und besser gelöst, so dass ich gerne am Ball geblieben bin. Die Spannung war zwar nicht durchgehend konstant, aber das war mir auch nicht so wichtig, denn die Geschichte ist so interessant, dass man immer weiterlesen möchte.
Spannende Geschichte, gewöhnungsbedürftige Erzählmethode
von Gisel - 18.12.2017
Nic Farrell kehrt nach 10 Jahren zurück in ihre Heimatstadt, sie soll das Haus ihres Vaters zum Verkauf vorbereiten. Der alte Mann ist inzwischen im Pflegeheim und wechselt zwischen wachen Momenten und Verwirrung. Nic möchte wissen, was er ihr über ihre verschwundene Freundin erzählen kann, er gibt an, sie gesehen zu haben. Was genau ist mit Corinne passiert, was verschweigen ihr Vater, ihr Bruder, ihr damaliger Freund? Mit Wucht kehrt die Erinnerung wieder an die Jahre in Cooley Ridge, und so langsam kommen auch Erinnerungen, die nicht so willkommen sind. In Zeitsprüngen erzählt die Autorin Megan Miranda, wie Nic sich in ihrer Vergangenheit wieder zurechtfinden muss, um wieder eine Zukunft zu haben. Dabei verwendet sie einen besonderen Trick, sie lässt im umfangreichen zweiten Teil des Buches Nic die gegenwärtige Geschichte rückwärts erzählen, d.h. von Tag 15 zurück auf Tag 1. Das ist einerseits eine spannende Perspektive, denn die entscheidende Auflösung ist tatsächlich in Tag 1 versteckt, fand ich aber sehr gewöhnungsbedürftig, hatte ich doch immer das Gefühl, dass ich einige der Geschehnisse nicht wirklich verstehe. Denn tatsächlich gewinnt die Erzählung eine ungeahnte Wende, je tiefer man beim Lesen rückwärts in die Geschichte einsteigt. Am Ende des Buches angelangt, frage ich mich, ob diese Erzählmethode besonders gelungen ist oder eher hinderlich beim Lesen. Ganz ehrlich, so genau kann ich es nicht sagen. Der Plot der Geschichte ist spannend aufgebaut und liest sich sehr flüssig. Man kann gut mit Nic miträtseln, was damals geschehen ist, auch sind einige Hinweise zur Auflösung bereits im laufenden Geschehen versteckt. Dennoch blieb der Protagonistin durch das Rückwärtserzählen der Vorsprung gewahrt, und das hat mich gestört. Das Buch hinterlässt mich etwas zwiespältig: Die Erzählmethode finde ich sehr spannend, aber auch etwas unfair gegenüber dem Leser, gewöhnungsbedürftig ist sie allemal. Das hat mir selbst ziemlich viel an Lesespaß verhindert, obwohl ich die Ideen zum Buch eigentlich sehr gut finde. So ist auch meine Bewertung mit knapp vier Sternen eher zurückhaltend.
Durchwachsen
von raschke64 - 18.12.2017
Nic kommt nach 10 Jahren wieder in ihren kleinen Heimatort zurück, um zusammen mit ihrem Bruder das Heimathaus für einen Verkauf vorzubereiten, da der Vater dement in einem Pflegeheim ist. Nur wenige Tage ist Nic da, da verschwindet eine junge Frau spurlos. Und alles erinnert an die Zeit vor 10 Jahren, als Nics Freundin ebenso spurlos verschwand. Und scheinbar hängt beides zusammen ... Mich hat das Buch nicht wirklich überzeugt. Die Geschichte wird rückwärts erzählt. Für mich erst mal ein interessanter Ansatz. Doch obwohl nicht wirklich schlecht geschrieben, habe ich mich etwas durchgequält. Mir fehlte über weite Strecken die Spannung. Alles wird ausgebreitet, nicht sehr viel passierte, obwohl auch immer wieder mal ein neuer Verdächtiger präsentiert wird. Erst die letzten 100 Seiten gingen für mich schneller, wobei ich nicht sicher bin, ob es nicht einfach daran lag, dass endlich ein Ende in Sicht war. Am Ende gibt es noch einige Überraschungen, doch insgesamt hat sich für mich das Buch nicht über den Durchschnitt hinausgehoben. Schade, da wäre mehr drin gewesen.
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