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Bittersweet

Roman. Deutsche Erstausgabe. Originaltitel: Bittersweet. 'Insel Taschenbücher'.
Taschenbuch
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Ev Winslow ist reich, beliebt und wunderschön. Alles, was ihre College-Zimmergenossin Mabel nicht ist. Umso mehr freut sich Mabel, als Ev sie einlädt, den Sommer mit ihr in Bittersweet zu verbringen, ihrem eigenen Ferienhäuschen auf dem Landsitz der … weiterlesen
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Bittersweet als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Bittersweet
Autor/en: Miranda Beverly-Whittemore

ISBN: 3458360700
EAN: 9783458360704
Roman. Deutsche Erstausgabe.
Originaltitel: Bittersweet.
'Insel Taschenbücher'.
Übersetzt von Anke Caroline Burger
Insel Verlag

8. März 2015 - kartoniert - 418 Seiten

Beschreibung

Ev Winslow ist reich, beliebt und wunderschön. Alles, was ihre College-Zimmergenossin Mabel nicht ist. Umso mehr freut sich Mabel, als Ev sie einlädt, den Sommer mit ihr in Bittersweet zu verbringen, ihrem eigenen Ferienhäuschen auf dem Landsitz der Winslows in Vermont. Mabel genießt die windzerzausten Segeltörns, das mitternächtliche Schwimmen, Sommerfeste unterm Sternenhimmel, an dem ein Feuerwerk strahlt. Bevor sie weiß, wie ihr geschieht, hat sie alles, wovon sie je geträumt hat: Freunde, die erste Liebe, und zum ersten Mal in ihrem Leben das Gefühl, dazuzugehören. Doch auf die ungetrübten, flirrenden Tage fällt ein Schatten, als Mabel eine schreckliche Entdeckung macht, und sie entscheiden muss, ob sie aus dem Paradies vertrieben werden will - oder die dunklen Geheimnisse der Familie bewahrt, um endlich eine der ihren zu werden.

Eine strahlende Familie, die das eigene Dunkel in den Abgrund reißen kann: Bittersweet erzählt von einer scheinbar idyllischen, glamourösen Welt und dem Wunsch einer Außenseiterin, Teil dieser Welt zu sein. Um jeden Preis.

Portrait

Miranda Beverly-Whittemore, geboren 1976, verbrachte als Tochter eines Anthropologen einen Teil ihrer Kindheit in Senegal. Die Familie ließ sich in Vermont nieder, wo ihr Roman Bittersweet verortet ist. 2007 wurde sie mit dem Janet Heidinger Kafka Prize ausgezeichnet. Miranda Beverly-Whittemore lebt mit ihrer Familie in Brooklyn.

Leseprobe

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Pressestimmen

"Bittersweet ist ein Ostküsten-Thriller voller blonder Blaublütiger und schwer verriegelter Türen."
Vogue
Bewertungen unserer Kunden
Eine perfekte Familie, zu viele perfekte Lügen
von Inge Weis - 09.12.2015
Bittersweet oder der Schein trügt. Eine strahlende Familie, die das eigene Dunkel in den Abgrund reißen kann. Bittersweet heißt das kleine Sommerhaus von Ev Winslow auf dem großzügigen Gelände des Sommersitzes ihrer Familie. Dort haben alle Familienmitglieder ihr eigenes Haus am See. Eine Idylle der Reichen und Schönen wie es scheint und Ev Winslow ist reich, beliebt und wunderschön. Alles, was ihre College-Zimmergenossin Mabel nicht ist. Umso mehr freut sich Mabel, als Ev sie einlädt, den Sommer mit ihr in Bittersweet zu verbringen, ihrem eigenen Ferienhäuschen auf dem Landsitz der Winslows in Vermont. Soll heißen, windzerzauste Segeltörns, das mitternächtliche Schwimmen, Sommerfeste unterm Sternenhimmel, an dem ein Feuerwerk strahlt, Freunde, die erste Liebe, und zum ersten Mal in ihrem Leben das Gefühl, dazuzugehören. Mabel genießt das alles in vollen Zügen und bevor sie weiß, wie ihr geschieht, hat sie alles, wovon sie je geträumt hat: Freunde, die erste Liebe, und zum ersten Mal in ihrem Leben das Gefühl, dazuzugehören. Je lockerer die Stimmung desto bedrohlicher und agressiver die Andeutungen um ein Geheimnis... und auf die ungetrübten, flirrenden Tage fällt ein Schatten, als Mabel eine schreckliche Entdeckung macht, und sie entscheiden muss, ob sie aus dem Paradies vertrieben werden will - oder die dunklen Geheimnisse der Familie bewahrt, um endlich eine der ihren zu werden. Bittersweet ist ein Ostküsten-Thriller voller Blaublütiger und schwer verriegelter Türen, er erzählt von einer scheinbar idyllischen, glamourösen Welt und dem Wunsch einer Außenseiterin, Teil dieser Welt zu sein. Um jeden Preis. Ein Pageturner, der einen bis in die Morgenstunden wach hält. Bittersweets dunkle Geheimnisse und haarsträubende Wendungen lassen an Gone Girl und "Die geheime Geschichte " von Donna Tartt denken. Ein Buch voll mit Schuld, Liebe, Spannung und jeder Menge Abgründe. Diese Geschichte ist grandios erzählt, die Figuren sind unglaublich vielschichtig angelegt. Lange Zeit kann man als Leser nur ahnen wer Freund und wer Feind ist. Es sind die subtilen Andeutungen zwischen den Zeilen die einen gefangen nehmen und es an vielen Stellen schier unmöglich machen den Text zur Seite zu legen. Richtig toller spannender Schmöker, mit dem die Zeit bis zum Frühling gut verbracht werden kann.
Der Titel ist Programm
von Bärbel Kraberg - 08.10.2015
Ja ist nun der amerikanische Traum der amerikanische Albtraum? Mabel stammt aus ärmlichen Verhältnissen und lernt - dank eines Stipendiums - im Internat Ev, eine extrem verwöhnte, exzentrische Tochter aus stinkreichem Hause kennen. In den Ferien wird sie sogar von ihr auf den Landsitz der Familie eingeladen. Und hier geht der Horror los - Tanten, Großtanten, Cousins und Cousinen, alle leben jeder in seinem Landhaus, aber doch irgendwie eng zusammen und das bereits seit Generationen. Erst im Laufe der Ferien merkt Mabel wie verlogen die Familie ist, wie schön die erste Liebe sein kann, wie sie von einigen Familienmitgliedern manipuliert und ausgenutzt wird und das es ein dunkles Familiengeheimnis gibt. Ich fand den Roman spannend und bin beeindruckt, wie es der Autorin gelungen ist diese Spannung bis fast zum Schluss aufrecht zu halten. Ich kann mir gut vorstellen, dass es solche Familien (Clans) in der Realität gibt. Clans, die ihre Macht ausnutzen, um ihren Reichtum noch zu vermehren, um Menschen zu manipulieren, um ihre abartigen Triebe auszuleben und da auch nicht vor Mord zurückschrecken. Schwer vorstellbar erscheint mir aber, dass ein Mensch, der sein Leben lang nur den glorreichen Schein der Familie nach Außen gedeckt und gewahrt hat, nach Aufdeckung der Straftat und Bedrohung ihrer jüngsten Tochter, plötzlich zum Gut-Menschen wird. Außerdem ist mir der Wechsel vom Ende der Sommerferien zum Jahre später stattfindenden Familientreffen zu abrupt. Aber insgesamt ein sehr lesenswertes Buch.
mysteriöse Familiengeschichte
von spozal89 - 11.09.2015
Mabel ist eher eine Außenseiterin. Ein bisschen pummelig, hat nicht viel Geld, keine Freunde und ist total unscheinbar und in ihren Augen langweilig. Als sie ein Stipendium für ein privates Elitecollege bekommt, lernt sie Ev kennen die fortan ihre Zimmergenossin sein wird. Ev ist und hat alles was Mabel je wollte. Ev ist wunderschön und hat sehr viel Geld, viele Freunde, ist beliebt und hat eine schöne große Familie. Alles scheint perfekt in Evs Leben und Mabel träumt sich herbei ein Teil dieser Famile zu werden. Als Ev sich immer mehr mit Mabel anfreundet, lädt diese sie für den Sommer ein mit zum dem Familienlandsitzt Winloch zu kommen. Mabel freut sich riesig und zieht mit auf das Anwesen Bittersweet. Sie lernt die Familie Winslow kennen und lieben. Vorallem Evs Bruder Galway hat es ihr angetan und eine Romanze entsteht. Aber es scheint nicht alles so perfekt zu sein. Der Schein trügt. Indo die Tante von Ev erzählt Mabel, dass es Geheimnisse der Familie geht, die sie aufdecken soll damit Mabel endlich ein Teil der Familie werden kann. Sie macht sich auf die Suche und taucht tief in die Geschichte der Familie ein und deckt erschreckende Dinge auf..... Mehr will ich zum Inhalt nicht verraten. Die Autorin hat mich wirklich mitgerissen. Ich fand die Geschichte spannend und interessant aufgebaut und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Teilweise hat es sich war ein bisschen gezogen aber die Recherchen über das Familiengeheimnis waren wirklich interessant. Stück für Stück hat Mabel entwas aufgedeckt und die Handlungen und Wendungen waren für mich auf jedenfall immer wieder überraschend. Das Ende fand ich dann aber im Gegensatz zum Rest des Buches eher lahm und alles ging furchtbar schnell. Das hätte die Autorin noch ein bisschen besser ausarbeiten können, da alles sehr zusammen gepresst wurde und das Aufdecken der Geheimnisse ja wirklich das Ganze Buch über beansprucht haben. Bittersweet und Winloch ansich waren toll beschrieben und man fühlte sich beim lesen selbst so, als wär man zum Sommerurlaub dort. Die vielen Häuser der Familie, der See und der Wald. Traumhaft, ich verstehe wieso Mabel ein Teil davon sein wollte :-). Das Cover ist relativ unscheinbar aber das Haus, der See und der Titel passen perfekt zum Inhalt des Buches. Alles in allem aber auf jedenfall ein Buch das mich beim Lesen immer wieder überrascht hat und mich vorallem mitfiebern hat lassen.
Bittersweet
von lieesl - 10.08.2015
Mabel ist eine Außenseiterin und kommt aus ärmeren Verhältnissen. Ev, ihre Zimmergenossin, ist gehört zum großen, reichen Familienclan Winslow. Umso überraschter ist Mabel, als sie von Ev über den Sommer auf deren Familiesitz eingeladen wird. Dort lernt Mabel Evs Familie kennen. Sie merkt schnell, dass dies nicht ihre Welt ist und erkennt, das hier alles mehr Schein ist. Sie findet Dinge heraus, die sie lieber nicht gewusst hätte... Das Buch ist zwischendurch etwas langatmig und die Handlungen etwas in die Länge gezogen. Zum Schluss wirds aber nochmal richtig spannend und ich war doch überrascht über die unvorhergesehene Wendung der Geschichte. Das Cover finde ich sehr ansprechend. Bücher mit schönen Landschaften im Cover und Amerikanische Familiengeschichten haben mich schon immer etwas angezogen. Alles in Allem fand ich das Buch wirklich gut.
Das verlorene Paradies
von Heike Horn - 30.07.2015
Zum Inhalt: Die Ich-Erzählerin Mabel wird von ihrer reichen Zimmernachbarin Ev auf den Stammsitz von Evs Familie eingeladen, um dort den Sommer zu verbringen. Zuerst kommt es Mabel wie ein Aufenthalt im Paradies vor, bis sie vom Baum der Erkenntnis isst und die Schlangen der Vergangenheit und Gegenwart ihre Köpfe erheben. Zum Cover: Genau so muss ein verwunschener Ort wirken: Eine Villa, einsam gelegen am Ufer eines Sees. Bittersüße Romantik in Reinkultur! Mein Eindruck: Schwer zu beschreiben. Teilweise nimmt einen die Geschichte total gefangen, teilweise sitzt man fassungslos vor dem Buch und denkt sich Was will mir die Autorin jetzt damit wohl sagen? . Zur ersten Kategorie gehören die Landschaftsbeschreibungen, die dem Leser die wunderschön anmutende Umgebung sehr nahe bringen. Hier wird geschwelgt, - gleichgültig ob Gewitter oder dunkler Wald. Ein Beispiel für die zweite Kategorie würde ich mit Mabel und der Sex überschreiben. Einerseits beklagt sie sich, dass sie bei der Selbstbefriedigung beobachtet wird, andererseits spannt sie selber, - und nicht nur einmal. Diese Teile bringen die Geschichte nicht voran, kommen aus heiterem Himmel und überraschten zumindest mich eher negativ. Auch der Fortgang der Story lässt mich zwiegespalten zurück: Manchmal kreist die Geschichte so lang im Irrgarten, dass ich ihr gerne eine Bresche in das Dickicht geschlagen hätte, dann überschlägt sie sich plötzlich: Menschen sterben, Allianzen werden geschmiedet, Schicksale entscheiden sich. Hätte die Autorin ihre Einfälle vom Schluss ein bisschen besser verteilt, wäre es insgesamt spannender gewesen. So bleibt die Erinnerung an ein dahinplätscherndes Flüsschen, welches auf einmal in einen Wasserfall mündet und sich letztendlich in einem diffusen See mit einem seltsamen und unbestimmten Ende wiederfindet. Fazit: Manchmal schön, manchmal langweilig, manchmal aufreibend, manchmal entspannt Als goldene Mitte: 3 Sterne
Insel TB.4370 Beverly.Bittersweet
von Klara - 18.07.2015
Bittersweet ist der dritte Roman der Autorin Miranda Beverly-Whittemore und entführt den Leser in die Welt der Schönen und Reichen, wo nicht alles so ist, wie es scheint. Viele Jahre scheinen ins Land gegangen zu sein, ehe die Ich-Erzählerin Mabel Dagmar dazu in der Lage ist, ihre Erlebnisse in den Semesterferien auf Winloch zu erzählen. Doch der Reihe nach. Mabel studiert an einem prestigeträchtigen Privatcollege. Nach Monaten versteht sie, was ihre Mutter meinte, als sie zum Abschied sagte: Mittellose Mädchen, die dank eines Stipendiums ein teures Privatcollege besuchen können, sollten nicht neben den Sprösslingen der amerikanischen Superreichen schlummern, weil so etwas unersättlichen Hunger weckte. (S. 11) Das zweite Semester neigt sich dem Ende. Mit ihrer Zimmergenossin, der aus reichem Elternhaus stammenden Genevra -Ev- Katherine Winslow, wird sie einfach nicht warm, dabei hätte sie sie so gerne als Freundin. Beide leben in verschiedenen Welten. Mabel möchte zu der Schicht der Privilegierten gehören. Dieser Wunsch scheint in Erfüllung zu gehen, als sie eine Einladung zum Empfang der Collegepräsidentin anlässlich Evs 18. Geburtstag erhält. Erst später erfährt sie, dass Evs Mutter sie aus sozialen Gründen eingeladen hat. Kurz darauf lädt Ev Mabel ein, den Sommer mit ihr gemeinsam auf dem Landsitz der Winslows in Winloch zu verbringen, der am Ufer des Lake Camplain in der Nähe von Vermont liegt. Er wurde von Evs Ururgroßvater Samson Winslow gekauft und mit vielen Cottages bebaut. Ihm schwebte ein mit Winslows bevölkertes Dorf vor, das Winloch heute noch ist. Jedes Familienmitglied besitzt ein Cottage, und Ev soll das ihrer verstorbenen Großtante Antonia Winslow erben. Das Cottage trägt den Namen Bittersweet und muss erst noch wohnlich hergerichtet werden. Mit jedem Zentimeter Bittersweet, den ich säuberte, wurde es ein Stück weit meins. (S. 51) Schon nach wenigen Tagen glaubt Mabel, dass sie alles das hat, was sie sich jemals erträumte. Ev ist in John, einen Angestellten der Familie verliebt. Mabel beginnt eine Romanze mit Galway, Evs geheimnisvollen Bruder. Es fällt ihr schwer, Anschluss an die große Familie zu finden, bis sie Evs Tante Linden, genannt Indo kennenlernt. Sie bietet Mabel schon nach einem gemeinsamen Nachmittag ihr Cottage an. Im Gegenzug möchte sie, dass Mabel einen Aktenordner sucht, der sich auf dem Boden des Gemeinschaftsspeisessaals befinden soll. In den Unterlagen von Samson Winslow und dessen Sohn würde sich außerdem eine ungeheuerliche Familiengeschichte verbergen. Naiv wie Mabel ist, beginnt sie, in den alten Unterlagen zu stöbern. Mabel hat Das verlorene Paradies von John Milton mit in die Ferien genommen und versucht, es in jeder freien Minute zu lesen. Bei Milton schleicht sich Satan als Nebel ins Paradies, schlüpft in die Schlange und bringt Eva dazu, die verlockende Frucht vom Baum der Erkenntnis zu kosten. Hier ist es Indo, die Mabel verführt, und mit ihrem Angebot, ihr das Cottage zu schenken, rückt eine Zukunft im Reichtum immer näher. Mabel macht ungeheuerliche Entdeckungen, und über den ungetrübten Ferientagen ziehen dunkle Wolken auf. Bittersweet hat mich aufgrund seiner epischen Breite im Mittelteil nicht überzeugen können. Der Roman ist zwar unterhaltsam und gut zu lesen, aber zu den Protagonisten konnte ich keinen Zugang finden. Mabel ist naiv und gierig, Ev arrogant und verwöhnt. Die Vielzahl von Figuren macht die Geschichte zudem ziemlich unübersichtlich. Am meisten stört mich jedoch die mangelnde Plausibilität. Warum lässt Indo überhaupt eine Fremde in den Familiendokumenten herumstöbern? Was hofft sie dabei zu finden? Die Geheimnisse, die dann aufgedeckt werden und vor allem auch ihre große Zahl sind dann vollends unglaubwürdig. Eine solche Häufung von Verbrechen aller Art in einer einzigen Familie ist unrealistisch und wirkt stellenweise fast komisch. Das hätte für mehr als einen Roman gereicht.
Insel TB.4370 Beverly.Bittersweet
von sommerlese - 05.05.2015
Mabel hat ein Stipendium an einer Eliteuniversität und ihre Zimmergenossin ist Genevra Winslow, genannt Ev. Sie hat alles wovon Mabel nur träumen kann. Sie ist schön und beliebt und kommt aus einer reichen Familie. Ev lädt Mabel ein, den Sommer mit ihr und ihrer Familie in Vermont zu verbringen. Sie verbringen traumhafte Tage am See mit Festen und Segeltörns. Alles sieht nach einer Familienidylle aus, aber der Schein trügt. Die dunklen Geheimnisse liegen im Verborgenen. "*Die Wahrheit zu suchen ist ein nobles Ziel. Doch wenn man sie anstrebt, muss man sich als Erstes darüber im Klaren sein, was die Wahrheit bedeutet. Die Wahrheit ist weder gut noch schlecht. Sie steht über Gut und Böse. Über der Moral.*" Zitat Seite 382 Das Besondere an diesem Roman ist die wunderbare melancholische Sommeratmosphäre, die scheinbar friedlich vor sich hin plätschert. Die Idylle lebt und mit ihr die vielen Bewohner von Winloch, die hier fantastische Sommerwochen verbringen. Das ist die süße Seite des Buches, die sich allmählich in die Geschichte verwandelt, in der dunkle Geheimnisse sich breit machen und die schöne Stimmung bitter werden lassen. Die Charaktere sind vielschichtig, Mabel ist die süße unschuldige und zielgerichtete junge Frau, Ev hat anfangs noch nette Züge, verwandelt sich aber in ein berechnendes intrigantes Wesen und hat nur ihre eigenen Ziele vor Augen. Als Mabel nach Winloch kommt, ist sie gefangen von der paradiesischen Idylle. Sie träumt davon, ein Teil dieser Familie zu sein. Aber das Paradies bröckelt Stück für Stück und die wahre Realität zeigt ihr böses Gesicht hinter einer schönen Fassade. Fast schon als Sinnbild dient hier Mabels Urlaubslektüre von John Milton "Das verlorene Paradies". Immer mehr sind die Personen in der Realität gefangen und je mehr Gräueltaten ans Licht kommen, desto schwieriger wird die Situation, sich zu wehren und die Wahrheit kundzutun. Denn die Menschen sind käuflich und dadurch abhängig. Die Handlung steigert sich im Spannungsbogen immer weiter bis am Ende alle Geheimnisse gelüftet sind. Dabei lässt Miranda Beverly- Whittemoreihr ganzes literarisches Talent spielen und führt den Leser auf eine Reise zwischen Faszination und böse Realität. Leider ahnt man schon sehr früh die schreckliche Wahrheit, die Geschichte ist zwar dramatisch, aber doch etwas in die Länge gezogen. Dennoch hat man es mit einem niveauvollen Roman zu tun, der gut unterhält und in die Tiefen der menschlichen Seele eintaucht. "Bittersweet" ist ein wunderschöner Roman mit Einblicken in die menschliche Seele. Die Geschichte lebt durch die literarische Ausdrucksfähigkeit der Autorin und ist eine Empfehlung für Freunde von Familiengeheimnissen.
Insel TB.4370 Beverly.Bittersweet
von Gisel - 29.04.2015
Mabel wird von ihrer reichen Zimmergenossin Ev eingeladen, die Sommerferien mit ihr auf dem Landsitz ihrer Familie in Vermont eingeladen. Bisher hatte Ev sie kaum beachtet, umso mehr freut Mabel sich, Ev zu begleiten. Alles an Ev und ihrer Familie scheint perfekt zu sein und zu strahlen, und Mabel würde zu gerne Teil dieses anscheinend von Leichtigkeit umgebene Familienleben teilen. Die unscheinbare Mabel blüht auf in der für sie neuen Umgebung, sie wird aktiver und erlebt die erste Liebe ihres Lebens. Doch dann bittet eine Familienangehörige, sie möge ihr helfen, ein dunkles Geheimnis der Familie aufzudecken und dafür in den Familienarchiven zu stöbern. Mabel gefällt es, die Geschichten im Archiv zu entdecken und kniet sich in die Suche hinein. Zunächst scheint es nicht wirklich ein Geheimnis zu geben " doch als sie dann dahinterkommt, muss sie sich entscheiden, was sie aus diesem Geheimnis macht. Die Geschichte ist aus Mabels Sicht erzählt, und mit ihr erlebt der Leser die einzelnen Ereignisse mit, die sonnenhellen Stunden und auch die Schattenseiten des Familiengeheimnisses, die Gleichgültigkeit, mit der Ev ihr begegnet, aber auch deren Charme, dem Mabel immer wieder erliegt. Auch der Leser ist dabei, wenn Mabel in ihre erste Liebe taumelt, wenn die Fragen und Zweifel in ihrem Herzen Fuß fassen und ihre Enttäuschung immer weiter wachsen lässt. " Doch auch Mabel trägt ein Geheimnis mit sich herum, und im entscheidenden Augenblick muss sie dazu Stellung nehmen. Das Buch ist von Anfang an packend geschrieben, die Kapitel eher kurz, so dass man gerne noch ein paar Seiten dranhängt, bevor man das Buch weglegen will, und plötzlich sind es ein paar Seiten mehr geworden, bis man sich von dem Geschehen losreißt. In der zweiten Hälfte nimmt der Spannungsbogen mehr zu, bis er sich zu einer äußerst dramatischen Rettung steigert, die vom großen Showdown getoppt werden. Dabei ist vieles anders, als es auf den ersten Blick erscheint, und Mabel muss sich fragen, wer ihr in dieser Familie wohlgesonnen ist und wen sie lieber meiden sollte. Auch hierbei ist sie vor Überraschungen nicht sicher. Intrigen und Familiengeheimnisse in einer scheinbar heilen Welt, das bietet das Buch zur Genüge, so dass die Spannung und das Lesevergnügen garantiert sind.
Insel TB.4370 Beverly.Bittersweet
von Xanaka - 29.03.2015
Mabel Dagmar wird von Genevra Katherine Winslow, genannt Ev, zu einem glamourösen Empfang der Collegepräsidenten anlässlich des 18. Geburtstags von Ev eingeladen. Sie kann es kaum glauben. Ev kommt aus einer wohlhabenden Familie, während Mabel quasi ein Nichts ist. Für Mabel wird mit der Einladung ein Traum war. Ev, die mitunter auch sehr großzügig sein kann, lässt sogar extra ein Kleid für Mabel anfertigen. Aber es kommt noch besser. Ev bietet ihr an den Sommer mit ihr in Winloch, dem Ferienort der Familie in Vermont zu verbringen. Dort gibt es für sie beide sogar ein eigenes Haus - Bittersweet, wo sie gemeinsam den ganzen Sommer allein sein können. Dort wird Mabel mit der gesamten riesigen Familie Winslow und deren Traditionen im Ferienort konfrontiert. Es scheint ihr so erstrebenswert und sie würde so gerne dazu gehören. Darum hat sie auch ständig Angst zurück geschickt zu werden. Sie lernt einige Familienangehörige besser kennen und wird geschickt von ihnen manipuliert. Sie soll die dunklen Geheimnisse der Winslows herausfinden. Dann würde sie das Haus von Indo - Evs Tante - erben. Auch wenn da der Gedanke ist, dass es bestimmt nicht klappt mit dem Haus, lässt sie sich trotz allem auf das Aufspüren der Geheimnisse ein. Ev, die eigentlich Zeit mit ihr verbringen will, hat selbst plötzlich ganz andere, eigene Pläne und lässt Mabel im Stich. Im Gegenteil sie benutzt Mabel als Alibi und trifft sich lieber heimlich mit ihrem Freund. Da Mabel also sowieso den Tag über allein ist, lässt sie sich auf die Spurensuche ein. Hilfe und Unterstützung erhält sie von Galway, dem Bruder von Ev. Gemeinsam versuchen beide hinter die Geheimnisse der Familie zu gelangen und kommen sich dabei auch noch näher. Und da ist so einiges an Ungereimtheiten, was ihnen auffällt. Es ist wie beim Stochern ins Wespennest, sie setzen mit der Suche Ereignisse in Gang, die wahrscheinlich nie passiert wären. Und auch in dieser Familie ist vielmehr im Argen, als man am Anfang gedacht hätte. Je tiefer man eindringt, umso größer wird das Entsetzen. Vielmehr will ich gar nicht erzählen. Ich glaube, da sollte sich jeder selbst ein Bild machen. Mich hat das Buch absolut begeistert. Es ist der Autorin gelungen auf eine sanfte Art und Weise viel Spannung zu erzeugen. Man ahnt beim Lesen ja nicht, wo es hingeht. Im Nachhinein hatte ich während des Lesens auch beim mir das Gefühl, irgendwie manipuliert zu werden. Die Spannung und die eigene Lust auf die Lösung der Geheimnisse wurden beim Lesen derart gesteigert, dass ich eigentlich keine Lust hatte, das Buch aus der Hand zu legen. Umso erstaunlicher dann das Ende. Die Spannung, die sich während des Lesens fortwährend steigerte, fand ihren Höhepunkt. Das Ende war dann trotzdem anders als erwartet - obwohl, was hatte ich denn erwartet? Letztlich hat mir das Ende gefallen und ich war sehr zufrieden. Eine klare Empfehlung an alle - dieses Buch lohnt sich zu lesen. Es ist anders als andere Familiengeschichten, weil hier die Rätsel und Familiengeheimnisse von einer völlig unbeteiligten Person gelöst werden. Darum macht es vielleicht noch viel mehr Spaß das Buch zu lesen.
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