Heiße Spur in Dixies Bar als Taschenbuch
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Heiße Spur in Dixies Bar

Ein neuer Fall für die Wanze. Originaltitel: Bug Muldoon and the killer in the rain. 'Fischer Taschenbücher…
Taschenbuch
Gestatten, Wanze Muldoon, Privatdetektiv
Taschenbuch

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Heiße Spur in Dixies Bar als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Heiße Spur in Dixies Bar
Autor/en: Paul Shipton

ISBN: 3596803640
EAN: 9783596803644
Ein neuer Fall für die Wanze.
Originaltitel: Bug Muldoon and the killer in the rain.
'Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe'.
Empfohlen ab 9 Jahre.
Illustriert von Axel Scheffler
Übersetzt von Stephanie Menge
FISCHER Taschenbuch

1. April 2003 - kartoniert - 240 Seiten

Beschreibung

Nichts ahnend sitzt Privatdetektiv Wanze Muldoon mit Wilma, der Grashüpferin, in Dixies Bar, als ein wahnsinnig gewordener Igel ins Lokal stürzt und sein Leben aushaucht. Zurück bleibt das verstörte Flohkind Netta, das sich an nichts erinnern kann. Ein schwerer Fall für Muldoon! Doch mit Coolness und Scharfsinn kommt der Detektiv den verbrecherischen Machenschaften des Kakerlaks Slade auf die Spur und erteilt einem Menschenjungen eine Lehre fürs Leben.

Portrait

Paul Shipton, aufgewachsen in Manchester, Großbritannien, hat mehrere Jahre als Englischlehrer und Lektor für Schulbücher gearbeitet. Nach einem längeren Aufenthalt in den USA lebt er heute wieder in Großbritannien.

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 20.03.2001

Käfer und Floh sind zusammen so froh
Paul Shiptons zweiter Krimi über einen Insekten-Detektiv

Daß Vier- und Mehrbeiner bessere, wenn nicht gar die besten Menschen sind, könnte man schon seit Erich Kästners "Konferenz der Tiere" wissen. Da war es schließlich den Vertretern der Fauna zu verdanken, daß dieser Planet nicht unterging. Solche Ambitionen hätte Wanze Muldoon kaum, krabbelnder Held des Krimis von Paul Shipton - es ist der zweite des aus Manchester stammenden Autors um die detektivischen Abenteuer eines Käfers in jenem Garten, der für die Insekten die Welt darstellt. Wanze ist mehr daran interessiert, daß es ihm selbst gutgeht. Über alles andere versucht er nicht zuviel zu klagen - "es sei denn, ich bin in Gesellschaft". Wanze wird der selbstironisch-lakonische Schnüffler übrigens nur von seinen Freunden und auch weniger freundlichen Insekten genannt, seines Berufs wegen. Und wahrscheinlich auch, damit man sich besser mit ihm identifizieren kann, denn eine Wanze als Held würde womöglich doch die Naturliebe des Lesers überfordern. So bleibt die Ekelrolle des Schurken einem Kakerlak überlassen. Dessen tumb-williges Mordinstrument - bis zur überraschenden Wende - ist ein furchterregender Skorpion.

Man liest sich schnell in großes Vergnügen über die so liebevollen wie detaillierten Schilderungen der Suche Muldoons und seines Assistenten, eines kindlichen Flohs, nach verschwundenen Insektenfreunden - trotz anfänglicher Skepsis über die gelegentlich allzu offensichtlichen Anleihen des Autors beim Typus des "harten" Detektivromans, ganz und gar nicht frei nach Hammett oder Chandler. Für eine Parodie ist das Wanzen-Abenteuer indes nicht boshaft genug, so bleibt es doch eher bei der freundlichen Nachempfindung. Dagegen ist nichts einzuwenden, womöglich wird der eine oder andere Leser über die Kopie zum Original finden. Ganz und gar nimmt der Roman in seinem letzten Drittel für sich ein, als es zur fast tödlichen Konfrontation zwischen Insekten und Menschen kommt. Da zeigt sich, daß Shipton mit einfachsten dramaturgischen Mitteln fast physische Spannung erzeugen kann, daß er es versteht, Alltagsgegenstände wie banale menschliche Handlungsweisen ins Dämonische zu steigern, und daß ihm für das Ende sogar eine ganzer Moralreigen einfällt, der gar nicht pädagogisch daherhumpelt. Denn über ihren Köpfen "tanzten die Eintagsfliegen wie eine Million Sternschnuppen". So hat noch kein Krimi aufgehört.

ANDREAS OBST

Paul Shipton: "Heiße Spur in Dixies Bar". Aus dem Englischen von Stephanie Menge. Mit Bildern von Axel Scheffler. Verlag Nagel & Kimche, Zürich 2001. 237 S., geb., 25,- DM. Ab 10 J.

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.

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