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Korrosion

Thriller. GEKL.
Taschenbuch
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Eine vereinsamte alte Frau wird an Weihnachten erschlagen. Sie hinterlässt nicht nur ein Millionenerbe, sondern auch eine bittere Anklage: Eines ihrer Kinder soll für den Tod ihres Mannes verantwortlich sein. Tom Winter, wortkarger Sicherheitschef ih … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Korrosion
Autor/en: Peter Beck

ISBN: 3740800402
EAN: 9783740800406
Thriller.
GEKL.
Emons Verlag

23. Februar 2017 - kartoniert - 352 Seiten

Beschreibung

Eine vereinsamte alte Frau wird an Weihnachten erschlagen. Sie hinterlässt nicht nur ein Millionenerbe, sondern auch eine bittere Anklage: Eines ihrer Kinder soll für den Tod ihres Mannes verantwortlich sein. Tom Winter, wortkarger Sicherheitschef ihrer Bank, reist um die halbe Welt, um die drei Nachkommen aufzustöbern - und gerät in ein verstörendes Geflecht aus Missbrauch, Ausbeutung und Rache.

Portrait

Peter Beck studierte Psychologie, Wirtschaft und Philosophie, promovierte in Psychologie und machte einen MBA in Manchester. Er trägt im Judo den schwarzen Gürtel, war in der Geschäftsleitung eines Großunternehmens und in mehreren Aufsichtsräten. Heute leitet er seine eigene Firma und ist Thrillerautor. www.peter-beck.net und www.facebook.com/peter.beck.net
Bewertungen unserer Kunden
Superspannend und fesselnd
von Wuestentraum - 20.03.2017
Klappentext: Eine vereinsamte alte Frau wird an Weihnachten erschlagen. Sie hinterlässt nicht nur ein Millionenerbe, sondern auch eine bittere Anklage: Eines ihrer Kinder soll für den Tod ihres Mannes verantwortlich sein. Tom Winter, wortkarger Sicherheitschef ihrer Bank, reist um die halbe Welt, um die drei Nachkommen aufzustöbern - und gerät in ein verstörendes Geflecht aus Missbrauch, Ausbeutung und Rache. Inhalt: Dieser Thriller beginnt mit einem schlimmen Lawinenunglück, indem Tom Berger fast umkommt. In letzter Minute wird er gerettet. Die einsam und in ärmlichen Verhältnissen lebende Bernadette Berger wird ermordet. Die Polizei hat schnell einen Verdächtigen zur Hand, einen Flüchtling. Die Testamentseröffnung lässt den Leser staunen, Bernadette war schwer vermögend. Sie hat 3 Kinder, zu denen sie jedoch schon lange kaum Kontakt hat. Doch das Testament ist an eine Bedingung geknüpft. Bernadettes zweiter Ehemann wurde angeblich von einem ihrer Kinder ermordet. Und dieser Fall soll aufgeklärt werden, obwohl er längst verjährt ist. Vorher darf es nicht zur Testamentsvollstreckung kommen. So macht sich Tom Winter, Sicherheitschef ihrer Bank, auf eine Reise um die halbe Welt, in Deutschland, England und auf den Azoren sucht er Bernadettes 3 Kinder.Eine aufregende und gefährliche Reise für ihn, denn er stößt auf Verbrechen, in denen es um Missbrauch und Rache geht. Außerdem begegnet ihm das organisierte Verbrechen und er landet bei seinen Recherchen sogar im Drogenmilieu. Zeitgleich wird die Geschichte des Flüchtlings Tijo, einem jungen Sudanesen, erzählt. Was er auf seiner Flucht alles erlebt und durchleben musste liest man nicht emotionslos. Diese Geschichte hat mich nachdenklich zurückgelassen, sie wurde aber perfekt in den Thriller miteingearbeitet. Genauso der entstehende Kontakt zwischen Tijo und Tom Winter. Eindruck: Peter Beck schafft es mit seinem anspruchsvollen und dennoch flüssigen Schreibstil, die Neugier und die Begeisterung zu entfachen, die beim Lesen dieses Buches bereits am Anfang entsteht. Tom Winter war mir sofort sympatisch, abwechslungsreich, viele Wendungen eingebaut, authentische Protagonisten, private Details von Tom Berger gut dosiert eingebracht, spannende und actionreiche Handlung und bildhafte Beschreibungen sowie die Geschichte des Flüchtlings Tijo begleiten einen durch diesen einfach spannenden und fesselnden Thriller. Fazit: Peter Beck hat mit Korrosion einen anspruchsvollen, spannenden, rasanten und fesselnden Thriller geschrieben, indem er eine dramatische Familiengeschichte mit der aktuellen Flüchtlingslage verbindet. Absolute Leseempfehlung.
Eine zerrüttete Familie und ein Millionenerbe
von Rolands Bücherblog - 08.03.2017
Korrosion ist der zweite Fall des Ermittler Tom Winter, dem Sicherheitschef einer verschwiegenen Schweizer Privatbank. Eine schwerreiche Kundin ist ermordet worden und eines ihrer Kinder soll für den längst vergangenen Tod ihres Ehegatten verantwortlich sein. Der das war, soll vom Erbe ausgeschlossen sein. Tom Winter wird beauftragt, dies herauszufinden. So muss er quer durch Europa reisen um die Hinterbliebenen aufzusuchen. Gleichzeitig erzählt das Buch eine zweite Geschichte: Die Flucht eines Sudanesen aus seiner Heimat bis in die Schweiz. auch ohne den ersten Band zu kennen, lässt sich diese Geschichte eigenständig und gut lesen. Tom Winter lernt der Leser bei einem unverschuldeten Lawinenabgang kennen, bei dem er verschüttet und im rechtzeitig gerettet wird. Dies eigentlich für mich einer der wenigen Kritikpunkte. Während des ganzen Buches erschloss sich mir nicht, was dieses Ereignis mit der restlichen Story gemein hat, außer dass Winters gebrochener und geschienter Arm immer wieder in Szene gesetzt wird. Nach und nach offenbaren sich Winter aber die Familienverhältnisse und die Geheimnisse der Vergangenheit. Der Autor führt den Leser dabei geschickt auf einige Fährten und er überrascht am Ende mit einem ganz anderen Motiv. Speziell im letzten Drittel wird es dabei auch sehr spannend. Als Fazit lässt sich sagen: Ein guter Krimi mit ein paar Ungereimtheiten und einem überraschendem Ende. Das Cover des Buches ist übrigens sehr gut gestaltet, dass den Eindruck vermittelt tatsächlich ein korrodierendes Metall in Händen zu halten.
genialer Thriller, rasant und superspannend, mit einem sympathischen Ermittler
von janaka - 01.03.2017
*Inhalt* Tom Winter, der Sicherheitschef einer Schweizer Bank bekommt einen ungewöhnlichen Auftrag. Bernadette Berger, eine Mandantin der Bank wird in ihrer Wohnung tot aufgefunden und hinterlässt ein Millionenerbe. Doch dieses Geld darf erst ausgezahlt werden, wenn Tom Winter herausfindet, wer ihren Mann umgebracht hat. Die alte Dame vermutet, dass eins ihrer drei Kinder hinter dieser Tat steckt. Tom macht sich auf die Reise, um alle drei ausfindig zu machen. Dabei kommt er einem schrecklichen Familiengeheimnis auf die Spur. Hat sich eins der Kinder an dem Vater gerächt? Außerdem stellt sich der Tod von Bernadette Bergen als Mord heraus, in Verdacht gerät der Flüchtling Tijo Obado. Parallel wird seine Flucht aus dem Sudan erzählt. *Meine Meinung* Korrosion von Peter Beck ist der zweite Fall um den Sicherheitschef Tom Winter. Und auch wenn es mein erstes Buch des Autors ist, habe ich keine Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen. Der Schreibstil ist fesselnd und flüssig, die Geschichte ist spannend und hochbrisant. Kapitelüberschriften zeigen genau zu welcher Zeit die Handlung spielt. Die Geschichte um die Flucht ist kursiv geschrieben und somit klar abgrenzt zum restlichen Buch. Sie ist sehr ergreifend und lässt mich immer wieder nachdenklich zurück. Es ist erschreckend wie menschenverachtend diese Flüchtlinge behandelt werden. Immer wieder führt mich der Autor auf falsche Fährten und so bin ich am Ende echt überrascht, wie alles zusammenhängt. Geschickt verbindet der Autor beide Handlungsstränge. Die Actionszenen zum Finale hin haben mir sehr gut gefallen, ich wurde immer schneller beim Lesen. Tom Winter ist ein sympathischer Protagonist, der mutig ist, sein Herz am rechten Fleck hat und trotz Verletzungen weiter an seinem Auftrag arbeitet. Der Sudanese Tijo Obado hat ein schweres Schicksal erlitten und mehr als einmal mein Mitgefühl bekommen, aber auch er trägt ein Geheimnis mit sich. Mehr möchte ich nicht verraten¿ Und auch die anderen Charaktere haben ihre Ecken und Kanten, sind lebendig beschrieben, so dass ich als Leser ein klares Bild vor Augen habe. Was mir auch besonders gut gefällt, sind die einzelnen Wörter in Schweizerdeutsch. Auch wenn ich nicht immer sofort wusste, was gemeint war, haben mir meine Mitleser aus der Runde gut geholfen. Ich mag es, wenn klar wird, wo die Handlung spielt. Dazu kommen die authentischen Beschreibungen von den Landschaften. Als Tom Winter Ski gelaufen ist, konnte ich alles vor meinen Augen sehen. Und als er dann von der Lawine verschüttet wurde, konnte ich seine Ängste und Beklemmungen fühlen. *Fazit* Wer Thriller/Krimis mag, die actiongeladen sind, die die Flüchtlingsproblematik ansprechen und dann noch einen spannenden Fall haben, sollte dieses Buch lesen!!! Von mir gibt es 5 Sterne.
Enge Familienbande
von Martin Schult - 22.02.2017
Tom Winter erhält als Sicherheits-Chef einer Schweizer Bank den Auftrag, die Hintergründe einer Straftat zu klären, um das Testament einer verstorbenen Kundin eröffnen zu können. Die Tote war eine vereinsamte und in bescheidenem Umfeld lebenden Frau. Als Auflage zur Eröffnung ihres Testaments hat sie bestimmt, dass zunächst geklärt werden muss, welches ihrer drei Kinder für den Tod des Vaters verantwortlich war. Tom macht sich nun auf die verstreuten Kinder aufzusuchen um dem Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen. Er stößt dabei aber auf erheblich mehr Schwierigkeiten, als er vermutet hat und befindet sich schon bald selber in Gefahr... Korrosion ist bereits der zweite Band mit dem sympathischen Hauptprotagonisten Tom Winter. Als Quereinsteiger in die Serie hat ich zu keiner Zeit Probleme der Handlung zu folgen. Der Autor Peter Beck erzählt die Geschichte in einem temporeichen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil, wobei er auf eine chronologische Abfolge der Geschehnisse Wert legt. Die Spannung wird direkt im Prolog schon aufgebaut und während des Buches durch überraschende Wendungen und neuen Erkenntnissen immer wieder aufgefrischt und auf hohem Niveau gehalten, um dann in einem sehr fulminanten und aus meiner Sicht überraschendem Finale zu enden. Sehr spannend waren für mich die Schilderungen eines Flüchtlings, der in die geheimnisvolle Geschichte involviert zu sein scheint. In kurzen Kapiteln wird hier ein kleines Flüchtlingsdrama geschildert, was dem Buch einen zusätzlichen Flair verleiht. Insgesamt hat mir Korrosion von Peter Beck einige sehr spannende und fesselnde Stunden beschert und ich kann den temporeichen und sehr kurzweiligen Thriller nur wärmstens weiterempfehlen und folgerichtig mit fünf von fünf Sternen bewerten!!!
Tom Winter, der James Bond der Schweiz
von Miss Norge - 17.02.2017
Meine Meinung Dies ist Band 2 mit Tom Winter in der Hauptrolle und ein in sich abgeschlossener Fall, der es mal wieder in sich hat. Tom Winter ist für mich der James Bond aus der Schweiz und dieser Thriller hat mich von Anfang an begeistert. ~ Kurze Rückblende in das Jahr 1971 ~ In einer Backstube wird ein Bäcker tot in seinem Industriebackofen aufgefunden, karamellisiert von heruntergetropftem Guss eines über ihm verbrannten Apfelkuchens. Lecker, ich hoffe das Bild brennt sich jetzt nicht so bei mir ein, das ich beim Apfelkuchen essen immer daran denken muss. Puuuuh, da hat Peter Beck aber gleich auf den ersten beiden Seiten sich was ausgedacht. schüttel ~ Aktuelle Geschehnisse ~ Tom Winter, ehemaliger Einsatzleiter bei einer Polizeieinheit, ist mittlerweile Sicherheitschef einer kleinen Privatbank geworden und bekommt einen heiklen, nicht ganz ungefährlichen Auftrag. Ein Kollege aus der Bank machte sich Sorgen das Frau Berger, die nicht wie seit vielen Jahren zu einem festen Termin erschienen ist. Er beauftragt Tom mal bei ihr nach dem Rechten zu sehen. Tom und seine Kollegin Leonie finden die Dame in ihrer Wohnung in einem großen anonymen Wohnblock tot auf. Schrecklich zugerichtet. Der Verdacht fällt sofort auf Tijo Obado, der als Flüchtling in dem Haus als Reinigungskraft arbeitet und Kontakt zur Toten hatte. Winter macht sich nun auf eine Rundreise, denn die drei Kinder der alten Dame wohnen auf den Azoren, in Nürnberg und Manchester, doch zur Testamentseröffnung sollen alle an einen Tisch zusammenkommen. In jedem Land erlebt Winter etwas, eine Tochter gilt als vermisst, die andere Tochter sitzt krebskrank im Rollstuhl und der einzige Sohn lebt versoffen in England. Das klingt nicht ganz so einfach. Was man von den erwachsenen Kindern dann über ihre Kindheit in der Backstube erfährt, lässt den Mord am Bäckervater in ein ganz anderes Licht rücken. Bei der Testamentseröffnung werden die Nachkommen vor eine Entscheidung gestellt, das Kind welches damals am Tod des Vaters verantwortlich sein soll, wird nichts erben, doch alle sind gierig nach dem großen Geldbatzen. Wird es Tom gelingen den Fall zu lösen, denn hier ist jeder wieder sich selbst der Nächste. ~ Rückblende in den Sudan ~ Zwischen den Kapiteln um Frau Berger und ihre Kinder, kommt Tijo zu Wort. Hier begleiten wird den Flüchtling auf seiner lebensgefährlichen Reise aus seiner Heimat, dem Sudan, auf den Weg nach Europa. Peter Beck hat hier sehr intensiv und beängstigend aufgezeichnet, was ein Mensch alles auf sich nimmt um dem Krieg zu entkommen. Das Tijo eigentlich auch einen richtig wichtigen Grund hat nach Europa zu kommen, das erfährt man erst fast am Ende des Buches, aber das war sehr überraschend, erschreckend und aufklärend. Auf den letzten Seiten geht es nochmal richtig drunter und drüber, ich hetzte atemlos von einer Seite zur nächsten und hatte zeitweise das Gefühl in einem Kino zu sitzen und einen Action-Film zu schauen. Die Aufklärung am Ende des Buches hat meine ganze Sichtweise auf die Story auf den Kopf gestellt und alles in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Peter Beck konnte mich richtig mitreißen und die verschiedenen Sichtweisen der Kapitel haben keine Langeweile aufkommen lassen. Der Schreibstil ist gut zu lesen und der Thriller-Plot besteht aus: - Spannung - Action - Brutalität - unvorhersehbaren Wendungen - einem schlüssigen Ende
Korrosion
von nellsche - 11.02.2017
Die Seniorin Bernadette Berger wird kurz nach Weihnachten erschlagen in ihrer Wohnung aufgefunden. Sie hinterlässt ein Millionenerbe, das ihren Kindern zukommen soll. Allerdings ist dieses Erbe mit einer bitteren Anklage verbunden, denn eines ihrer drei Kinder soll für den Tod ihres Mannes verantwortlich sein. Mit der Frage, wer die Schuld an dem Tod des eigenen Vaters trägt, beschäftigt sich Tom Winter, der Sicherheitschef ihrer Bank. Er begibt sich auf die Suche nach den Kindern, die mittlerweile regelrecht verstreut leben. Dabei gerät er in einen Strudel aus Missbrauch, Ausbeutung und Rache. Dies war mein erstes Buch des Autors und es hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist klar und verständlich und ich konnte gut in die Geschichte eintauchen. Der Aufbau des Buches war gut strukturiert. Die Kapitel sind angenehm kurz und als Überschrift gibt es jeweils ein Datum und eine Uhrzeit, so dass ich stets den Überblick behalten habe. Zwischen diesen Kapiteln gibt es immer wieder kurze Rückblicke in kursiver Schrift auf einen Flüchtling und wie er nach Europa kam. Zu Beginn war mir die Bedeutung dieser Abschnitte nicht klar und sie haben mich daher etwas verwirrt, das änderte sich erst zum Ende hin und war dann nachvollziehbar. Tom Winter ist mir sympathisch. Er wirkt sehr ruhig und gelassen mit einem wachen Geist. Seine Gedanken waren gut beschrieben und für mich nachvollziehbar. Zum Ende hin empfand ich ihn allerdings als viel zu tough und stark. Da er verletzt war, hätte er meiner Meinung nach einige Aktionen so gar nicht hinbekommen dürfen. An meiner Sympathie für ihn änderte das jedoch nichts. Auch die weiteren Personen sind real und bildhaft beschrieben und ich konnte sie mir gut vorstellen. Insbesondere die Kinder der Verstorbenen waren hinsichtlich ihrer Charaktereigenschaften sehr gut gezeichnet. Der Plot hat mir gut gefallen. Wie hängt der Tod des Mannes vor mehr als dreißig Jahren mit dem heutigen Mord an Bernadette Berger zusammen? Und welche Rolle spielt dabei ein Flüchtling? Ich machte mir zwar meine Gedanken, hatte aber keine richtige Idee hinsichtlich der Zusammenhänge. Am Ende wurde dann aber alles aufgeklärt und es blieben keine Fragen bei mir offen. Und ich musste feststellen, dass ich vom Autor ganz schön auf¿s Glatteis geführt wurde. Doch das möchte man als Leser ja auch mal. Für mich hätte der Thriller allerdings gerne noch einiges spannender sein dürfen. Insgesamt ein lesenswerter Thriller, dem ich vier Sterne gebe.
Lesemuss für alle, die auch rasante Verfolgungen mögen.
von Elke Seifried - 10.02.2017
Dies ist bereits der zweite Thriller um Ermittler Tom Winter, für mich war es der erste, ich hatte aber keinerlei Probleme und war auch Vorkenntnisse sofort mitten im Geschehen. Der spannende, rasante Thriller schnürt ein gelungenes Paket aus verzwickten Mordfällen, tragischer Familiengeschichte, Abgründen wie Missbrauch, Gier und Rache sowie auch das aktuell harte Los vieler Flüchtlinge. Es geht sofort fesselnd mit den Erinnerungen einer Sanitäterin an den besonders grausamen Mord an einem Bäcker los. Spannend bekommt man dann erst einmal Tom Winter vorgestellt. Gebannt muss man mit verfolgen, wie er unter eine Lawine gerät. Mehr schlecht, wie recht nach diesem Trauma, muss er für die Schweizer Privatbank nach einer Anlegerin sehen, die einen wichtigen Termin versäumt hat. Doch er kommt zu spät und findet die alte Dame nur noch tot, brutal ermordet. Da die Bank die Aufgabe hat, sich um das Testament zu kümmern, hat Winter bald jede Menge zu klären und muss nicht nur die Erben ausfindig machen, sondern sich auch auf Mördersuche begeben. Der Autor spielt in seinem Krimi mit zwei verschiedenen Handlungssträngen. Zum einen darf man Tom Winter auf seinen Ermittlungen begleiten. Erben ausfindig machen, auf immer mehr Ungereimtheiten und Probleme stoßen, das bietet nicht nur ihm, sondern auch dem Leser viel zum Grübeln und Kombinieren. Brillant inszenierte Befragungen und auch einige rasante Verfolgungsjagden, die allerdings wenn auch sicher atemberaubend spannend geschrieben, nicht ganz so nach meinem Gusto sind, bekommt man hier geboten. Dieser Strang wechselt sich ab mit einem Nebenstrang, der von der Flucht des Sudanesen Tija Obado nach Europa berichtet. Authentisch beschrieben gehen die Berichte unter die Haut und lange war ich gespannt, ob es sich nur um die Geschichte einer Zufallsbekanntschaft handelt, oder ob hier viel mehr dahinter steckt. Gerade dieser Strang um die Flucht macht diesen Thriller für mich zu einem ganz besonderen Leseerlebnis. Die miesen Maschen der illegalen Schlepper, denen ein Leben nichts wert ist, da nur am eigenen möglichst großen Profit interessiert, die Rettungsweste eines Toten muss das eigene Überleben sichern oder Brandanschläge statt vermeintlicher Sicherheit im Glauben endlich am Ziel angekommen zu sein, sind Szenen, die bei mir bestimmt auch noch ein Weilchen nach dem Lesen nachklingen werden. Der Schreibstil liest sich locker, leicht und ich bin mit rasantem Tempo durch die Seiten geflogen. Der Autor versteht es Spannung zu erzeugen und diese auch konstant, mit einigen Spitzen gespickt, hoch zu halten. Brillant formulierte Szenen, die mich über die Genialität in der Vorgehensweise zufrieden schmunzeln haben lassen, wechseln sich ab mit rasanten und gefährlichen Verfolgungsjagden, die einem aus Angst fast die Luft zum Atmen nehmen, berührenden Schicksalen, die einen tieftraurig, teils auch zornig werden lassen, und durchaus brutalen Berichten von Morden, die sprachlos machen. Peter Beck versteht sich sicher auf der gesamten Bandbreite ganz ausgezeichnet. Die Charaktere sind toll dargestellt. Tom Winter ist ein harter Brocken im wahrsten Sinn des Wortes. Eigentlich verletzt mit einem geschienten Arm, nimmt er keinerlei Rücksicht auf seine körperliche Einschränkungen, auch sein Trauma nach dem Lawinenunglück, dem er nur ganz knapp mit dem Leben entkommen ist, scheinen ihn kaum auszubremsen. Mir war das fast schon eine Spur zu viel taff, aber er ist wohl einfach auch ein Typ, der erst einmal in etwas verbissen, nicht mehr links noch rechts schaut, bis die Wahrheit ans Tageslicht gezerrt und der Gerechtigkeit Genüge geleistet ist. Dies ist ihm auf jeden Fall hoch an zu rechnen und verdient größten Respekt. Vom geheimnisvollen Tija Obado, der nicht nur einmal mein tiefstes Mitleid erregt hat, möchte ich an der Stelle gar nicht zu viel verraten, nur vielleicht so viel: Er ist mehr als gekonnt gezeichnet und brillant in die Geschichte eingewebt. Auch die Nebendarsteller sind alle ausgefeilt und interessant angelegt, bei der einsamen, toten Anlegerin mit dem großen Familiengeheimnis, angefangen über deren eiskalte Unternehmenstochter, die den Tod vor Augen hat, bis hin zu Winters Chef, dem es nur um schnelle Ergebnisse und den guten Ruf der Bank geht. Sehr berührt hat mich auch der miauende Vierbeiner, der Winter viel bedeutet. Die Geschichte führt durch die Flüchtlingsberichte quer durch Afrika bis nach Europa. Winter ist in England, auf den Azoren und auch in Nürnberg zugegen, der Hauptplot handelt allerdings in der Schweiz. Zürich, Bern, Luzern oder der Aletschgletscher als Stationen und Schweizer Ausdrücke wie Lavabo, Putzinstitut oder Brockenhaus verleihen der Geschichte das nötige Lokalkolorit. Alles in allem ein sicherlich grandioser Thriller, der äußerst lesenswert ist. Bei mir ganz persönlich reicht es trotzdem nicht ganz für 5 Sterne, da ich einfach kein Fan von allzu rasanten Verfolgungsjagden bin. Auch James Bond und Thriller voller Action sind nicht mein Ding und hier hätte ich es mir stellenweise einfach etwas weniger rasant gewünscht
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