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Meistens kommt es anders, wenn man denkt

Roman. Empfohlen von 16 bis 99 Jahren. 2. Aufl. 2019.
Taschenbuch
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So'n Herz hält ganz schön viel aus. Das ist zäh.

Nele hat von der Liebe die Nase gestrichen voll. Ihr neuer Job bei einer angesagten Hamburger PR-Agentur soll ab jetzt an erster Stelle stehen. Inhaber Claas betraut sie mit der Imagekampagne für den Po … weiterlesen
Taschenbuch

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Produktdetails

Titel: Meistens kommt es anders, wenn man denkt
Autor/en: Petra Hülsmann

ISBN: 3404178238
EAN: 9783404178230
Roman.
Empfohlen von 16 bis 99 Jahren.
2. Aufl. 2019.
Lübbe

1. Juni 2019 - kartoniert - 512 Seiten

Beschreibung

So'n Herz hält ganz schön viel aus. Das ist zäh.

Nele hat von der Liebe die Nase gestrichen voll. Ihr neuer Job bei einer angesagten Hamburger PR-Agentur soll ab jetzt an erster Stelle stehen. Inhaber Claas betraut sie mit der Imagekampagne für den Politiker Rüdiger Hofmann-Klasing, dessen Umfragewerte tief im Keller sind - aus gutem Grund, wie sie bald herausfindet. Darüber hinaus beschließt ihr kleiner Bruder Lenny, der das Down-Syndrom hat, sich eine eigene Wohnung zu suchen. Ausgerechnet Nele soll ihn im Kampf mit den besorgten Eltern unterstützen, dabei ist sie doch insgeheim die größte Glucke von allen. Um das Chaos perfekt zu machen, stellt Nele fest, dass Claas mehr als nur ein netter Chef für sie ist und dass er ihr Herz ganz schön zum Stolpern bringt. Aber soll sie sich von der Liebe etwa schon wieder einen Strich durch die Rechnung machen lassen?

Portrait

Petra Hülsmann wuchs in einer niedersächsischen Kleinstadt auf. Nach einem erfolgreich abgebrochenen Studium der Germanistik und Kulturwissenschaft arbeitete sie in Anwaltskanzleien und reiste sechs Monate mit dem Rucksack durch Südostasien, bevor sie mit ihren Romanen die Bestsellerliste eroberte. Petra Hülsmann lebt mit ihrem Mann in ihrer Lieblingsstadt Hamburg.

www.petrahuelsmann.de


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Humorvoll, voller Leben, locker - aber nicht einfach seicht
von Gartenkobold - 12.06.2019
Ich habe jeden Roman gelesen, den Petra Hülsmann geschrieben hat und für mich ist "Meistens kommt es anders, wenn man denkt" mit einer der schönsten und eindrucksvollsten Romane. Witzig, leicht und locker geschrieben, mit Charakteren wie du und ich, die dadurch sehr authentisch wirken mit ihren Fehlern, Stärken und Schwächen. Genau das macht für mich einen gelungenen Roman aus. Die Mischung aus Spannung, ein wenig Drama, Humor und emotionalen Szenen runden den Roman ab. Mein heimlicher Favorit ist jedoch Lenny, der Bruder von Nele, der an Trisomie21 erkrankt ist, einen starken Willen hat und sich auf eigene Füße stellen möchte. Die Szenen zwischen Nele und ihm haben für mich eine gelungene Portion aus Authentizität und Eigendynamik, die diesem Roman viel Realität einhauchen, beide Charaktere wachsen an den gestellten Aufgaben und man spürt als Leser die emotionale Bindung der Geschwister, besonders im Hinblick auf die Debatten, ob die vorgeburtlichen Gentests von den Krankenkassen bezahlt werden sollen, diese Szenen sind in meinen Augen eine Hommage an das Leben. Gelungene und sehr authentisch wirkende Nebencharaktere sind der skurrile Robert (den würde ich gerne mal kennenlernen) und die völlig überdrehte Familie Hofmann-Klasing, die dann beim Foto-Soooting mein Herz erobern konnte, nachdem sie den Fotografen so passend verabschiedet haben. Auch die Streifzüge durch Hamburg, die man als Leser miterlebt, laden ein, die Stadt mal wieder zu besuchen und sich von dem Gewusel einer Großstadt mitziehen zu lassen und zu versinken im Taumel einer Weltstadt. Ein Roman, der dem Leser eine sehr gesunde Portion Lebensfreude vermittelt, ein Roman zum Ab- und Eintauchen, aber auch ein Roman, der sich vor aktuellen gesellschaftlichen Themen nicht verschließt. Danke für ein wundervolles, lohnendes Leseerlebnis, dem ich gerne ein paar Nächte geopfert habe, weil ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen.
So sommerlich, so leicht, so schön!
von Nadine Schmitt - 09.06.2019
Dass ich den neuen Roman von Petra Hülsmann lesen möchte, war mir schon von Vornherein klar. Dass ich Meistens kommt es anders, wenn man denkt im Zuge einer Leserunde auf Lesejury lesen durfte, war da wirklich mein Glück, denn ich habe selten an einer Leserunde teilgenommen, in der so lebendig und erfreulich diskutiert wurde! Doppeltes Glück ist außerdem, dass das neue Buch der Autorin wieder ungemein schön ist. Hier geht es ja um Nele. Nele kennt man bereits aus dem Vorgänger-Roman (eine Premiere bei Petra Hüülsmann!) und wer den gelesen hat (was by the way nicht zwingend notwendig ist, um alles zu verstehen) weiß, dass Nele bisher nicht unbedingt Glück in der Liebe hatte. Erst vor Kurzem hat sie sich zum Beispiel von ihrem Freund getrennt und wegen ihm auch die Arbeitsstelle gewechselt. Ihren neuen Job liebt sie aber jetzt schon, doch als sie Claas, einen ihrer Chefs, kennenlernt, wird ihr allmählich ein Problem bewusst: Nämlich dass sie sich irgendwie, unaufhaltsam gegen ihren Willen, in ihn verliebt. Diese Lovestory ist also ein Thema in diesem Roman, jedoch nicht das Einzige. Es geht auch allgemein um Neles Arbeit in der Marketing-Firma, in der sie bald mit der Image-Kampagne des Politikers Rüdiger Hofmann-Klasing (kurz: RHK) beschäftigt ist. Und nicht zuletzt spielt Neles Familie eine sehr wichtige Rolle, besonders ihr kleiner Bruder Lenny, der das Down Syndrom hat. Der hat nämlich große Pläne, bei denen Nele ihm helfen soll. Dieser Mix hat mich wirklich überzeugen können! Die Geschichte ist sehr leicht und liest sich wie von selbst, sodass es gut sein kann, dass man - ohne es zu merken - mal eben 100 Seiten gelesen hat. Es ist eine typische Feel-Good-Geschichte, die einfach Freude macht und mir ein ums andere Mal ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert hat. Andererseits werden aber auch ernstere Themen angesprochen, vor allem durch Lenny und seine Behinderung. Dabei finde ich es bewundernswert, wie authentisch Petra Hülsmann das darstellt. Ich muss zwar zugeben, dass ich selbst mich nicht wirklich mit dem Down Syndrom auskenne, aber was schon allein super ist, ist die differenzierte Art und Weise, wie sie Lenny und auch andere Figuren in ihrem Buch mit Trisomie 21 darstellt. Dabei spielt sie bewusst mit den Klischees, die bestimmt viele Menschen mit der Behinderung verbinden - und bricht diese. Und wie schon gesagt bewundere ich sie dafür sehr, auch weil ich bisher noch kaum Bücher gelesen habe, in der dieses Thema aufgegriffen wird. Allgemein kommt die Autorin zwar nicht um alle Klischees des Genres herum, aber ich muss schon sagen, sie schafft es dennoch, den Ablauf etwas anders zu gestalten und auch nicht zu offensichtlich zu sein, nicht gänzlich vorhersehbar. Der Schreibstil ist genau so, wie ich es von einem leichten Liebesroman erwarte, nämlich leicht und locker, voller Witz und Fluff. Ich mag, wie viele interessante Details Petra Hülsmann in ihre Geschichten einbaut und das ohne dass es irgendwann langweilig werden würde. Was ich allerdings wirklich an ihrem Stil liebe, sind die Dialoge. Ich glaube ich sage es jedes Mal, aber ich muss es auch wirklich jedes Mal erwähnen, weil ich es so besonders finde. Die Autorin schafft es nämlich, mit ihren Dialogen eine ungemeine Authentizität rüberzubringen, und das vor allem dadurch, dass sie Dialekte und ähnliches mit einfließen lässt. In diesem Roman ist das vor allem das Hamburgerische, das eigentlich immer ganz zart mit einfließt, an manchen Stellen dann wieder stärker. Doch noch etwas anderes hat mich in dem Buch schmunzeln lassen, nämlich über Handy geschriebene Nachrichten von Neles Mutter (die nur leider ganz selten auftauchten). Aber da habe ich mal wieder dran gesehen, wie lebensnah Petra Hülsmann schreibt. Lebensnah und meiner Meinung nach realistisch sind auch ihre Charaktere. Wie schon geschrieben bin ich großer Fan ihrer Darstellung von Lenny. Ich mochte ihn und seine überschwängliche Art sehr gerne, aber gleichzeitig hatte er auch Seiten, die eher unsympathisch waren. Und das war gut so! Denn welcher Mensch ist schon perfekt und nur super, Behinderung hin oder her? Bei mir haben seine störrischen oder anderen negativen Eigenschaften nur dazu geführt, dass er noch realer wurde und dasselbe hat die Autorin auch bei seiner Freundin Mia geschafft. Was mich über alle Maßen gefreut hat war das Wiedersehen mit Anni und Sebastian, zwei alte Bekannte aus Wenns einfach wär, würds jeder machen . Wer Petra Hülsmanns Geschichten liest, ist die kleinen Cameos ja durchaus gewohnt (Knut bekommt außerdem natürlich auch wieder seinen Auftritt), aber noch nie war das so stark ausgeprägt wie hier. Und so trifft man hier wieder auf Anni, Sebastian und Kai, die Gruppe, die ich schon im vorigen Roman lieb gewonnen habe. Auch die beiden Protagonisten Nele und Claas waren mir sympathisch, Nele sogar noch mehr als Claas. Irgendwie konnte ich mich mit ihr ziemlich gut identifizieren und das hat sie für mich schön greifbar gemacht. Sie ist so ein lieber Mensch, der so viel unterdrückt und nach außen hin immer perfekt erscheinen möchte, obwohl sie innerlich doch ziemlich zu kämpfen hat. Und zuletzt muss ich unbedingt noch Sally erwähnen, Claas Hund. Ehrlich, bei Sally kann man nicht anders als sie liebzuhaben, denn die Hündin ist so herrlich verrückt und knuddelig, man wünscht sie sich automatisch im eigenen Leben. Ich kann also wirklich nur von diesem Roman schwärmen! Petra Hülsmann gehört zu meinen liebsten deutschen Autorinnen und sie hat diese schöne Geschichte wieder mit der ihr eigenen Leichtigkeit erzählt. Das letzte Fünkchen, das das Buch rundum perfekt gemacht hätte, hat mir zwar gefehlt, aber dennoch kann ich eine klare Empfehlung aussprechen.
Humorvoller Roman, der aber nicht nur mit seichten Themen daher kommt
von Ameland - 07.06.2019
Bei diesem Buch handelt es sich um die Fortsetzung von "Wenn's einfach wär, würd's jeder machen", nur dass der Fokus jetzt von Anni auf Nele gerichtet ist. Ich finde es immer wieder schön, alte Bekannte in neuen Geschichten wieder zu treffen. Zum Verständnis muss man den Vorgänger nicht unbedingt gelesen haben, aber es entgeht einem neben dem Wiedererkennungseffekt auch viel Lesespaß. Einen Nebenstrang widmet Petra Hülsmann Lenny, einem jungen Mann mit Trisomie 21. Ich gestehe, dass es sich in dieser Geschichte um meine Lieblingsfigur handelt. Lenny ist so voller Lebensfreude und mit einer besonderen Herzlichkeit gezeichnet. Obwohl sich ihm immer wieder Hindernisse in den Weg stellen, kämpft er weiter für seine Wünsche und Belange. Die Autorin hat dieses Thema mit sehr viel Fingerspitzengefühl, aber ohne erhobenem Zeigefinger, integriert und einige Szenen stimmen nachdenklich. Die Protagonisten sind überwiegend sympathisch und wie wir alle mit Problemen, Schwächen und Fehlern ausgestattet. Die einfache und flüssige Schreibweise mit vielen humorigen Szenen sorgt dafür, dass die Seiten nur so dahin fliegen und ich viel zu schnell am Ende des Buches angekommen war. Ich sage nur: typisch Petra Hülsmann. Ich hatte ein wunderbares Leseerlebnis, das leider wieder viel zu schnell beendet war. Ich hoffe auf eine Fortsetzung und vergebe sehr gerne fünf wohlverdiente Sterne.
Umwege sind auch schön
von Bibliomarie - 05.06.2019
(0) Nele hat sich von ihrem Freund Tobi getrennt, höchste Zeit konstatieren ihre Freunde. Aber wenn es mit der Liebe nicht klappt, gibt es immer noch ihren Beruf. Da sieht es nämlich toll aus. Nele hat einen Job in einer PR Agentur ergattert, den sie schon immer haben wollte. Vier Bewerbungen waren vergeblich und nun hat es geklappt. Sie ist happy und wird auch gleich mit einer Kampagne betraut. Sie soll einem Hamburger Politiker vor der Wahl zu besseren Umfrage- und Sympathiewerten verhelfen. Eine Herausforderung, wie sie erkennt, als sie den Mann kennenlernt. Aber auch in ihrer Familie wird es turbulent. Ihr Bruder Lenny, ein junger Mann mit Trisomie 21 möchte sich endlich von den Eltern abnabeln und eine eigene Wohnung beziehen, das geht aber nur mit Neles Hilfe, denn die Eltern sind davon nicht begeistert. Die wiederum möchten nach dreißig Jahren Partnerschaft nun endlich heiraten und stützen sich auf Neles Organisationstalent. Und dann ist da noch Claas, Neles Chef - der ihr viel mehr Herzklopfen verursacht, als gesund ist. In Petra Hülsmanns Romanen ist man gleich nach einigen Seiten wieder mitten in der großen Familie. Besonders, wenn man einen oder zwei der Vorgängerbücher kennt. Es ist eine liebenswerte Gewohnheit, dass immer mal eine Figur einen kleinen Auftritt bekommt, wie Knut der Taxisfahrer aus dem Kiez, der immer eine Lebensweisheit in petto hat. Wenn ich zu einem neuen Buch der Autorin greife, weiß ich also immer was mich erwartet: einige Stunden leichter und amüsanter Unterhaltung mit genau dem Ende, das man sich vorgestellt hat. Witzige Szenen lockern auf und sorgen dafür, dass der Roman nicht unter die Kitschgrenze rutscht. Mit Kindern und knuddeligen Tieren kann man auch immer punkten. In diesem Buch ist es eine niedliche Mischlingshündin namens Sally und Part des Kindes nimmt der liebenswerte Lenny mit seinem sanften, kindlichen Gemüt ein. Der Roman war genau die richtige Lektüre für einen sonnigen Tag auf dem Balkon. Es war alles dabei, was ich an Hülsmanns Romane mag, allumfassendes Happy End inklusive.
Witzig-Spritzig-Bewegend
von cybergirl - 04.06.2019
Nach einer neuen missglückten Liebe hat Nele erst einmal die Nase voll. Sie möchte sich jetzt ganz auf ihre Karriere konzentrieren. Endlich hat sie eine Stelle in der Hamburger PR-Agentur von der sie schon lange träumt. Ihr Chef Claas gibt ihr auch gleich den Auftrag, eine Imagekampagne für den Politiker Rüdiger Hofmann-Klasing zu entwerfen. RHK wie er abgekürzt wird ist ein unsicherer Mann und seine Umfragewerte sind im Keller aber er soll Bürgermeister von Hamburg werden. Da liegt jede Menge Arbeit vor Nele. Auch ihr Bruder Lenny, der das Down-Syndrom hat fordert Neles Hilfe. Er will endlich selbstständig sein und eine eigene Wohnung haben. Zu allem verliebt sich Nele auch noch in Claas was so gar nicht in ihre Pläne passt. Aber alles was sie gegen Class aufzählt verschwindet wenn sie ihm gegenüber steht. "Meistens kommt es anders, wenn man denkt" ist schon der 5. Band der Hamburg-Reihe von Petra Hülsmann. Für mich ist es das erste Buch der Autorin. Viele der Protagonisten sind wohl schon aus den vorherigen Büchern bekannt aber auch wenn man die nicht gelesen hat kommt man sehr gut in die Story. Die Charaktere sind sehr gut getroffen, ich habe mich schnell mit ihnen angefreundet. Nur bei Rüdiger Hofmann-Klasing hatte ich so meine Bedenken. Er soll von der PR-Agentur praktisch ein neues Image bekommen, das ihn zur Wahl des Bürgermeisters verhilft. Am Anfang war der Politiker völlig unselbstständig und unsicher. Es ist schön die Entwicklung zu verfolgen die er im Laufe der Geschichte und mit Hilfe von Nele durchmacht. Nele ist natürlich die Hauptperson in dieser Geschichte. Ich habe sie vom ersten Augenblick an gemocht. Nele ist eine so liebenswerte Person, die immer erst an andere denkt und sich immer zurücknimmt. Ihr Bruder Lenny hat das Down-Syndrom und hat lange unter einem Herzfehler gelitten. Erst nach der letzten Operation geht es ihm gut. Nele hat sich immer um ihren Bruder gekümmert, wollte ihren Eltern nie Sorgen bereiten da sie sich ja schon um Lenny sorgen mussten. Ich denke, sie hat sich manchmal selbst vergessen. Lenny ist auch super dargestellt. Mir gefällt es sehr, dass er nicht einfach als Behinderter beschrieben wird. Sondern als junger Mann der gerne selbstständig sein möchte. Er ist so ein netter, fröhlicher und ehrlicher Charakter. Lenny träumt von einer eigenen Wohnung, einem Job als Tierpfleger, er möchte so leben wie ein Mensch ohne Behinderung. Natürlich braucht er dabei Hilfe, die fordert er auch bei Nele ein. Claas war mir auch sofort sympathisch. Man spürte gleich, dass auch er eine große Enttäuschung oder einen Verlust hinter sich hatte. Und man spürte auch das Nele ihm nicht gleichgültig ist. Petra Hülsmann schreibt das alles in so einem leichten, spritzigen und humorvollen Schreibstil. Ich konnte das Buch oft gar nicht aus der Hand legen. "Meistens kommt es anders, wenn man denkt" bekommt von mir 5 Sterne für die schönen Stunden die ich mit dieser Geschichte verbringen durfte. Jetzt habe ich mir vorgenommen die vorherigen Bände zu lesen.
Das Leben lässt sich nicht Planen
von Rebecca Kiwitz - 02.06.2019
Nele hat in der Liebe bis jetzt nicht so viel Glück gehabt und deshalb hat sie nun die Nase gestrichen voll von der ganzen Sache. In ihrem neuen Job in der Agentur geht sie voll auf und stürzt sich mit Feuereifer in jedes neue Projekt. Die Aufgabe den Bürgermeisterkandidaten ins rechte Licht zu rücken gefällt ihr sehr gut. Aber nicht nur im Arbeitsalltag gilt es Aufgaben zu bewältigen, denn auch ihr Bruder Lenny der das Down-Syndrom hat möchte sein Leben ändern und braucht dafür ganz dringend ihre Hilfe. Als wäre dies noch nicht genug verliebt Nele sich auch in ihren Chef Claas somit ist das Chaos für Nele mehr als perfekt. Es gibt nicht viele Autoren bei denen ich auf ein neues Buch warte um es gleich zu verschlingen wenn es auf den Markt kommt, Petra Hülsmann ist eine dieser Autoren da sie es immer versteht mich mit ihren Geschichten den Alltag entfliehen zu lassen. Mir ist der Einstieg in den Roman sehr leicht gefallen und so war ich leider durch dieses Wohlfühlbuch viel zu schnell durch gewesen. Den Schreibstil den Frau Hülsmann gewählt hat empfand ich als locker leicht und hat mich als Leserin mit in die Geschichte reingekommen und so konnte man mit Nele Lachen und Weinen. Wie immer ist jeder Roman in sich abgeschlossen, wobei man Nele und ihre Freunde aus dem vorherigen Band kann und Claas aus dem ersten Roman der Autorin mit dem Titel Hummeln im Herzen. Nele versucht es allen Menschen in ihrem Umfeld recht zumachen und steckt deshalb selbst mehr als einmal zurück und ja macht auch vieles mit sie Selbst aus. Manchmal hat mich Nele zwar ganz schön genervt, aber verstehen konnte ich sie auch sehr gut. Claas hat einen schweren Schicksalsschlag hinter sich und muss erst wieder lernen sich der Liebe zu öffnen. Man konnte dem Handlungsverlauf wirklich immer sehr gut folgen da immer alles schlüssig aufeinander aufgebaut war und ja ich war nicht immer damit einverstanden was Nele gemacht hat aber die Gründe konnte ich immer nachvollziehen. Die Figuren des Roman waren alle sehr liebevoll beschrieben, so dass man sie sich sehr gut während des Lesens vorstellen konnte. Sally empfand ich immer wieder als sehr erfrischend und hat manche ernste oder schwierige Situation aufgelockert. Bei den Beschreibungen der Handlungsorte merkt man, dass die Autorin das Beschrieben hat was sie kennt und liebt und das ist Hamburg ihre Lieblingsstadt. Alles in allem ist dieser Roman wieder ein richtiger Wohlfühlroman den ich nur sehr schwer aus der Hand legen konnte und deshalb bekommt das Buch von mir auch alle fünf Sterne.
Die landschaftlich schönste Route
von CoraM - 31.05.2019
Roman Meistens kommt es anders, wenn man denkt von Petra Hülsmann erschienen am 31.05.2019 im Bastei Lübbe Verlag, geb. Ausgabe 512 Seiten Wer die Bücher von Petra Hülsmann kennt, weiß, das diese ein Garant für amüsante Unterhaltung mit der richtigen Portion Tiefgang sind. So auch hier bei Nele & Co. Der Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig versehen mit einer guten Prise norddeutschem Humor. Die Autorin versteht es ebenso, das Prickeln zwischen den Protagonisten so ins Unendliche zu steigern, dass man als Leser ebenfalls die Luft anhält. Das ist eine besondere Kunst. Es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten, die mehr oder weniger eine wichtige Rolle spielen. Aber auch die neuen Charaktere sorgen für das ein oder andere Schmunzeln. Nele hat sich wegen ihres jüngeren Bruders Lenny, der Trisomie 21 und einen starken Herzfehler hat, immer hinten angestellt. Sie versucht stets, es allen recht zu machen und kann auch zu nichts "Nein" sagen. Enttäuscht von der Liebe möchte sie jetzt im Job durchstarten. Doch sie hat die Rechnung ohne ihren charismatischen Chef Claas gemacht. Dieser ist nicht nur smart, sondern stets verständnisvoll und hat immer das richtige Wort auf den Lippen. Das bringt Nele das ein oder andere Mal aus dem Konzept. Ihr Bruder Lenny spielt für sie eine große Rolle, sie sieht sich noch immer als seine Beschützerin. Doch Lenny weiß trotz seiner Behinderung was er möchte und kämpft für seine Anerkennung. Unheimlich gut haben mir die Szenen mit Hündin Sally gefallen. Hundebesitzer finden sich bei der ein oder anderen Gegebenheit wieder und können gut nachvollziehen, wie gerne Hunde Leberwurst mögen bzw. wissen, wie sie an ihre Streicheleinheiten kommen. Auch das Setting kommt hier nicht zu kurz. Es gibt zahlreiche Streifzüge durch Hamburg, die einem Fernweh bereiten und man gerne auf den Spuren der Protagonisten wandeln möchte. Fazit: Ich habe alle Romane der Autorin gelesen, doch dieser avanciert aufgrund seiner besonderen Charaktere zu meinem Lieblingsroman. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung! Mein ganz herzlicher Dank geht an den Bastei Lübbe Verlag und die Lesejury für die Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplars.
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