Das Geheimnis des Glasbläsers

Historischer Roman. Originaltitel: Das Geheimnis des Glasbläsers. Empfohlen von 16 bis 99 Jahren. 1. Aufl.…
Taschenbuch
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Nur eines ist zerbrechlicher als Glas: die Liebe

Anno Domini 1452: Glas, so klar wie ein Gebirgsbach - so etwas hat im Heiligen Römischen Reich noch niemand gesehen, nicht einmal Kaiser Friedrich III. In seinem Auftrag wird der junge Glasbläser Simon … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Das Geheimnis des Glasbläsers
Autor/en: Ralf H. Dorweiler

ISBN: 3404176278
EAN: 9783404176274
Historischer Roman.
Originaltitel: Das Geheimnis des Glasbläsers.
Empfohlen von 16 bis 99 Jahren.
1. Aufl. 2018.
Lübbe

1. Februar 2018 - kartoniert - 572 Seiten

Beschreibung

Nur eines ist zerbrechlicher als Glas: die Liebe

Anno Domini 1452: Glas, so klar wie ein Gebirgsbach - so etwas hat im Heiligen Römischen Reich noch niemand gesehen, nicht einmal Kaiser Friedrich III. In seinem Auftrag wird der junge Glasbläser Simon ausgesandt, die geheime Rezeptur des Kristallglases zu stehlen. Nur ein Tumber und ein Esel begleiten ihn auf der gefahrvollen Reise über die Alpen in die prachtvolle Lagunenstadt Venedig. Mithilfe einer Kurtisane kommt Simon dem Geheimnis näher. Doch ein skrupelloser Serienmörder und eine betörend schöne Frau lassen die kaiserliche Mission zur Nebensache werden - und führen Simon mitten hinein in die Schlacht um Konstantinopel ...

Eine packende Spionagegeschichte aus dem Spätmittelalter über gläserne Schätze, übermächtige Gegner und eine unerreichbare Liebe

Portrait

Ralf H. Dorweiler lebt seit seiner Geburt im Jahr 1973 in der Nähe des Rheins. Aufgewachsen ist er an der geheimnisumwitterten Loreley, zum Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft zog es ihn ins lebenslustige Köln. Mittlerweile lebt er im Südschwarzwald, wo er als Redakteur bei einer großen regionalen Tageszeitung arbeitet. Außerdem hat er mehrere erfolgreiche Regionalkrimis und einen historischen Roman veröffentlicht. Ralf H. Dorweiler ist mit einer Opernsängerin verheiratet und Vater eines Sohnes.

Besuchen Sie auch die Homepage des Autors: www.dorweiler.de


Pressestimmen

"Der Roman lässt bei aller Dramatik den Leser quasi zur Entspannung immer wieder schmunzeln" Schwarzwälder Bote, 05/05/2018 "Eine packende Spionagegeschichte aus dem Spätmittelalter über gläserne Schätze, übermächtige Gegner und eine unerreichbare Liebe." Buch-Magazin, 2018
Bewertungen unserer Kunden
von dorli - 06.03.2018
Rom, 1452. Anlässlich seiner Vermählung mit der portugiesischen Königstochter Eleonore bekommt Friedrich III. ein besonderes Geschenk des Dogen von Venedig überreicht - Gläser, die so klar sind, als bestünden sie aus fest gewordenem Gebirgswasser. Friedrich will die von den Venezianern streng geheim gehaltene Rezeptur für dieses Kristallglas und fordert, seinen besten Glasbläser mit dem Auftrag auszusenden, sich bei dem berühmten Glasmacher Angelo Barovier einzuschleichen und das Geheimnis aufzudecken. Die Wahl fällt auf den jungen Simon Glaser. Simon ist zwar sehr talentiert, aber auch ein Tunichtgut und Träumer, der nur Flausen im Kopf hat und von seinem Herrn, dem Waldvogt von Hauenstein, nicht ohne Hintergedanken für diese Aufgabe ausgewählt wird. Zur Seite gestellt bekommt Simon für die gefährliche Reise weder einen erfahren Ritter noch ein edles Ross, sondern den als dümmlich geltenden Scherbensammler Ulf und dessen Esel Lilli. Wenn auch widerwillig, zieht Simon mit seinen Begleitern los, ohne zu ahnen, dass diese Reise ereignisreicher und abenteuerlicher werden soll, als er es sich je hätte träumen lassen In seinem historischen Roman "Das Geheimnis des Glasbläsers" entführt Ralf H. Dorweiler den Leser mitten hinein in das ausgehende Mittelalter und wartet mit einer gut ausbalancierten Mischung aus Historie, Abenteuer, Spannung und Romantik auf. Ralf H. Dorweiler erzählt sehr unterhaltsam, die Beschreibungen und Schilderungen sind detailreich und farbenfroh. Jede Szene wirkt lebendig und ist fesselnd, so dass ich ruckzuck mittendrin im Geschehen war. Ich konnte mir sowohl die Handlungsorte wie auch die vorherrschenden Gegebenheiten bestens vorstellen und zudem prima mit den Akteuren mitfiebern. Der Autor schont seine Helden während ihrer abenteuerlichen Wanderschaft nicht, sondern lässt sie fast alles erleben, was sich eben Mitte des 15. Jahrhunderts erleben lässt. Einmal abgesehen von ihrem eigentlichen Auftrag, die geheime Zusammensetzung des Cristallos auszuspionieren, begegnen die beiden Gauklern, Banditen und Piraten, müssen viel Kraft bei der Überquerung der Alpen lassen, kommen mit der Pest in Kontakt, jagen einem Serienmörder hinterher und landen schließlich im Schlachtengetümmel zwischen Osmanen und Byzantinern in Konstantinopel. Die Akteure bekommen allesamt schnell ein Gesicht, sie wirken echt, sind ausdrucksstark und haben Persönlichkeit, sie zeigen Emotionen und handeln entsprechend ihren Eigenheiten. Es war äußerst spannend, ihre Wege zu verfolgen und es hat Spaß gemacht, ihr Miteinander und Gegeneinander zu beobachten. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Figuren im Verlauf der Handlung eine Entwicklung durchmachen. Sie wachsen an ihren zahlreichen Erlebnissen und besonders Simon lernt aus seinen Fehlern und Niederlagen. "Das Geheimnis des Glasbläsers" hat mich rundum begeistert - eine sehr gelungene Verknüpfung von historischen Fakten, Spannung und Unterhaltung, die mit viel Pep und Schwung erzählt wird und mir kurzweilige Lesestunden beschert hat.
Abenteuerliche Suche nach der Rezeptur des Cristallos
von Siglinde Haas - 27.02.2018
Anlässlich seiner Hochzeit im März 1452 erhält König Friedrich zwei Gläser aus Cristallo vom Abgesandten des Dogen von Venedig geschenkt. Die Gläser sind eine Sensation zur damaligen Zeit. Friedrich beauftragt seinen Vertrauten Riederer, ihm die Rezeptur des Cristallos zu beschaffen. Simon, ein Glasbläser in der Vogtei Hauenstein, fällt in Ungnade, weil er der Vogtstochter standeswidrig den Hof macht. Um dem Tod zu entgehen, nimmt er den Auftrag an, nach Venedig zu reisern, um das Geheimnis des Cristallos zu lüften. Ihm wird Ulf zur Seite gestellt, der über große körperliche Kräfte verfügt, aber manchmal etwas langsam im Denken ist. Auf dem Weg nach Venedig müssen die beiden einige Abenteuer bestehen. Aus der anfänglichen Abneigung Simons gegenüber Ulf entwickelt sich eine tiefe und echte Freundschaft. In Venedig lernen die Freunde Serena kennen, die ein Freudenhaus betreibt und die Geliebte von Barovier ist, dem Entdecker des Cristallos. Serena verschafft ihnen eine Anstellung in Baroviers Glashütte auf der Insel Murano. Simon, der sich mal wieder unstandesgemäß in Baroviers Tochter Marietta verliebt, gelingt es tatsächlich die Rezeptur zu stehlen. da der Diebstahl mit dem Tode bedroht ist, müssen sie von der Insel fliehen. Erneut wird Serena zu ihrem Schutzengel. Serena erzählt ihnen, dass Marietta mit ihrem frisch angetrauten Ehemann nach Konstantinopel abgereist ist. Simon beschließt ihr nachzureisen und macht sich zusammen mit Serena, deren Diener Raffaele und Ulf auf den Weg. In Konstantinopel , das von den Türken belagert wird, angekommen müssen sie erfahren, dass Marietta aus der belagerten Stadt geflohen ist. Als die Weggefährten ihr folgen, geraten sie in die Gefangenschaft des Sultans, bei dem sich auch Marietta befindet. Durch eine glückliche Fügung können sie das Lager gemeinsam verlassen und treten den Heimweg an. Doch dann geschieht etwas, womit keiner gerechnet hat und plötzlich ist das Leben aller bedroht. Das Buch nimmt einen mit auf eine Reise quer durch Europa bis nach Konstantinopel. Liebe, Abenteuer, Mord, Krieg, überraschende Wendungen und auch eine Prise Humor bekommt der Leser geboten. Für mich war Ulf die am meisten sympathische Figur, weil er vollkommen gut, ehrlich und treu war. Obwohl Simon Ulf zu Beginn nicht freundlich behandelt, ist er ihm dennoch ein verlässlicher Begleiter. Mit Simon musste ich mich erst anfreunden. Am Anfang ist er sehr überheblich und glaubt zu wissen, was richtig ist. Nachdem er schmerzlich erfahren muss, dass dem nicht so ist, entwickelt er sich zu einem treuen verantwortungsbewussten Freund. Seine Schwärmerei für Marietta entpuppt sich als echte Liebe, für die er bereit ist, sein Leben zu geben. Das Ende ist völlig überraschend und lässt den Puls nochmals erheblich steigen. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und erhält von mir aus tiefster Überzeugung fünf Sterne.
sehr interessanter und spannender historischer Roman
von Katharina Richter - 26.02.2018
Klapptext: Anno Domini 1452: Glas, so klar wie ein Gebirgsbach - so etwas hat im Heiligen Römischen Reich noch niemand gesehen, nicht einmal Kaiser Friedrich III. In seinem Auftrag wird der junge Glasbläser Simon ausgesandt, die geheime Rezeptur des Kristallglases zu stehlen. Nur ein Tumber und ein Esel begleiten ihn auf der gefahrvollen Reise über die Alpen in die prachtvolle Lagunenstadt Venedig. Mithilfe einer Kurtisane kommt Simon dem Geheimnis näher. Doch ein skrupelloser Serienmörder und eine betörend schöne Frau lassen die kaiserliche Mission zur Nebensache werden - und führen Simon mitten hinein in die Schlacht um Konstantinopel ... Ich große Erwartungen an diesen Roman und wurde nicht enttäuscht.Der Autor hat mich mit seinem Buch in den Bann gezogen.Der Schreibstil war leicht und flüssig.Ich bin mit dem Lesen sehr gut voran gekommen.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.Ich wurde in das Jahr 1452 entführt.Dort lernte ich Simon und Ulf kennen.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche hervorragend ausgearbeitet wurden.Simon und Ulf fand ich sehr sympatisch und habe sie gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch die anderen Personen wurden sehr authentisch dargestellt und haben mich überzeugt.Ich habe Simon und Ulf auf ihrer Reise über die Alpen nach Venedig begleitet.Dabei habe ich viele spannende Momente erlebt.Schon der Weg über die Alpen war wahnsinnig abenteuerlich.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Auch in Venedig und bei den Kriegen von Konstatinopel habe ich so einige Abenteuer erlebt.Durch die sehr fesselnde und packende Erzählweise des Autors wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Durch die Sehr guten Recherchen des Autors habe ich auch viele Informationen über die damalige Zeit und besonders über die Glasbläsrei erhalten.Das hat mir sehr gut gefallen.Geschickt hat er auch eine Liebesgeschichte in den Roman eingebaut.Dies fand ich auch wunderschön.Die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der Landschaften und auch der anderen Schauplätze haben mich sehr fasziniert.Ich hatte das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.Es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen und Überraschungen.Die Handlung blieb von Anfang bis zum Ende sehr interessant.Mir wurde es zu keinem Zeitpunkt langweilig.Das Ende kam für mich dann sehr überraschend und ich hatte damit überhaupt nicht gerechnet.Für mich war es ein perfekter Abschluß.Erwähnenswert ist auch noch eine Karte am Anfang und ein Namensverzeichnis am Ende des Buches. Auch das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt hervoragend zu dieser Geschichte und rundet das Meisterwerk ab. Mir hat diese Geschichte unheimlich gut gefallen.Für Leseliebhaber von historischen Romanen ist diese Lektüre sehr empfehlenswert.
Glas oder Kristall
von Tulpe29 - 21.02.2018
Eine spannende Geschichte, in der die Protagonisten zahlreiche Abenteuer zu bestehen haben, bevor sie an das Geheimnis des vielgeliebten, begehrenswerten und zauberhaften Kristalls kommen. Auch die Themen Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt kommem nicht zu kurz, denn damit machen Glasbläser Simon und seine Gefährten unterschiedliche Erfahrungen. Fast nichts ist, wie es anfangs scheint. Der Weg ist sehr steinig und voller Überraschungen. Wahre Freunde kann man mit nichts auf der Welt kaufen. Ein toller Ausflug in die Geschichte der Glasbläserkunst und der Kristallherstellung. Man sieht die schönen Dinge förmlich vor sich.
Erwartungen nicht wirklich erfüllt
von Lerchie - 11.02.2018
Prolog. Rom, 16. März 1452. König Friedrich erhielt aus dem Staat Venedig sehr wertvolle Gläser als Geschenk Simon Glasbläser zu Hauenstein, machte der Tochter des Waldvogts immer wieder Geschenke. Doch dann wurde er dabei erwischt Da er nicht würdig` war, der Waldvogtstocher Geschenke zu machen, wurde er zum Tode verurteilt. Nur die Gier nach dem Christallo, das den König Friedrich, jetzt Kaiser, erfasst hatte bewahrte ihn davor. Simon musste mit Ulf, einem Burschen, der nicht so war, wie ein Kerl in diesem Alter sein sollte, wurde ihm als Begleiter mitgegeben. Unterwegs nach Venedig/Murano hatten die beiden viele Gefahren zu bestehen. In Venedig landeten die beiden bei Serena, der Leiterin eines besseren Freudenhauses, die auch gute Beziehungen zu dem Glasbläser auf Murano hatte. So kam Simon nach Murano, aber noch hatte er das Rezept für das Christallo, dass sein Kaiser von ihm verlangte, nicht finden können Außerdem gab es da noch Marietta, die Tochter des Glasbläsers Was waren das für Gläser, die König Friedrich als Geschenk erhielt? Warum wurde Simon erwischt? Wie konnte das passieren? Wusste er nicht, dass das tödlich für ihn ausgehen könnte? Was wollte Friedrich von ihm? Wieso schickte er ihn nach Murano? Und Warum musste ausgerechnet Ulf mit ihm gehen? Wie kamen die beiden zu Serena? Inwiefern hatte sie gute Beziehungen zu dem Glasbläser auf Murano? Wurde Simon dort als Glasbläser eingestellt? Würde er das Rezept finden? Und was war mit Marietta, der Tochter des Glasbläsers? Alle diese Fragen - und noch viel mehr - beantwortet dieses Buch. Meine Meinung Das Buch ließ sich leicht lesen. Allerdings ist der Schreibstil des Autors nicht mein Geschmack. Ich fand ihn irgendwie, ja ich möchte sagen langweilig`. Es zog sich und es war nur mäßig spannend. Immer mal ein kleines Zipfelchen auf dem Weg nach Venedig, das aber ganz schnell wieder vorbei war. Dann gab es noch den Kreuzmörder, doch auch hier gab es nur kurze Episoden, man kann das alles nicht als spannend bezeichnen. Etwas Spannung kam erst auf, als Simon und Ulf von Murano flohen und mit Begleitung Richtung Konstantinopel fuhren. Und das auch nur sehr langsam. Wirklich spannend waren dann nur die letzten knapp hundert Seiten. Aber ein Buch lebt nicht nur vom Schluss! Ich möchte damit sagen, dass ich doch von diesem Buch enttäuscht war, es hat mich nicht überzeugt. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Allerdings hat es am Ende eine Auflistung der handelnden Personen, und hier wird auch durch ein Sternchen klargemacht, welche historisch belegt sind. Das ist etwas, was ich eigentlich bei allen historischen Romanen erwarte, aber trotzdem nicht immer vorfinde, also noch ein positiver Aspekt. Da es dennoch nicht ganz uninteressant war, gebe ich ihm noch mit viel gutem Willen drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.
spannend und fesselnd zugleich
von Belis - 05.02.2018
Eine unbedachte Handlung bringt den Glasbläser Simon auf eine gefährliche Reise ins ferne Venedig. Einzig ein Esel und der ungebildete Scherbensammler Ulf begleiten ihn. Viele Gefahren und Erlebnisse später entwickelt sich aus der ungleichen Zweckgemeinschaft mehr. Ihre Ankunft in Venedig ist erst der Anfang einer aufwändigen Suche nach dem Geheimnis des Kristallglases. Zur gleichen Zeit treibt ein Mörder sein Unwesen. Als Simon sich am Ziel glaubt entgleitet ihm die Rezeptur zusammen mit seiner Herzensdame. Im hart umkämpften Konstantinopel lauern weitere Gefahren. Werden die Gefährten auch diese meistern? Das Cover zeigt die Verbindung der einzelnen Themen. Die Bilder werden in der Geschichte aufgegriffen. Die detaillierten Beschreibungen der Glasbläserei und emotionalen Schilderungen gefährlicher Reisen lassen mich in die Erzählung eintauchen. Faszinierend erläutert der Autor die durchwanderten Landschaften und Lebensbedingungen der Zeit um 1452. Simon und Ulf nehmen mich mit zu Gauklern und eisigen Alpen Überquerungen. Bei Serena in Venedig hingegen duftet es köstlich aus der Küche. Alles ist sehr lebendig. Lesen mit allen Sinnen. Die Integration historisch belegter Fakten und Personen ist sehr gut gelungen. Interessant und unterhaltsam zugleich. Zum besseren Verständnis ist am Ende des Buches ein Personenregister aufgeführt. Die Innenseiten des Buchrückens schmückt eine hilfreiche Karte. Verschiedene Handlungsstränge verweben sich zu einem spannenden Abenteuer. Durch Orts- und Zeitangaben jedes Kapitels kann ich mich gut zurechtfinden. Geschickte Wendungen überraschen den Leser, manchmal häufen sich die Zufälle. Dennoch ist es eine fesselnde Erzählung über Macht und Reichtum. Die Kirche und der Glaube, ein wichtiges Machtinstrument jener Zeit, spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Mordfälle und Geheimnisse, unerlaubte Liebe und Freundschaft. Hilfsbereitschaft und Pflichtgehorsam sowie Mut und die Bereitschaft zu vergeben sind einige aufgegriffene Themen. Die Protagonisten zeigen tiefgründige Charaktere, Fehler und Entwicklungen. Ein Auf und Ab der Gefühle begleitet mich auf der Reise von Hauenstein bis Böhmen. Der Spannungsbogen steigt stetig, und immer wieder. Viele Erfahrungen lassen die handelnden Personen reifen. Glück und Trauer begleiten den Weg. Nicht jedes Geheimnis lässt sich lüften, nicht alle Wünsche erfüllen. Dieses mit Herzblut geschriebene Buch hat mich überzeugt. Ich werde mehr lesen von Ralf H. Dorweiler und empfehle es sehr gerne mit 4, 5 Sternen.
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