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Baumgartner kann nicht vergessen

Kriminalroman. 'Haymon-Taschenbuch'.
Taschenbuch
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Sechs Tote in einem Lieferwagen - und keine Spur zu ihrem Mörder
In der Nähe von Graz wird aus einem Schotterteich ein Lieferwagen geborgen. Die Fracht ist schockierend: Im Laderaum sitzen sechs Tote. Wer die Menschen sind? Völlig unklar. Wie sie ums … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Baumgartner kann nicht vergessen
Autor/en: Reinhard Kleindl

ISBN: 3709978521
EAN: 9783709978528
Kriminalroman.
'Haymon-Taschenbuch'.
Haymon Verlag

5. Juli 2016 - kartoniert - 286 Seiten

Beschreibung

Sechs Tote in einem Lieferwagen - und keine Spur zu ihrem Mörder
In der Nähe von Graz wird aus einem Schotterteich ein Lieferwagen geborgen. Die Fracht ist schockierend: Im Laderaum sitzen sechs Tote. Wer die Menschen sind? Völlig unklar. Wie sie ums Leben kamen? Ebenfalls. Eines jedoch zeigt sich recht schnell: Sie sind nicht gleichzeitig gestorben. Die Grazer Mordgruppe steht unter hohem Druck. Durch Chefinspektor Franz Baumgartners Suspendierung wegen seiner Alkoholprobleme und die Inhaftierung Sukitschs ist das Team klein. Der Neue, Kevin Hiebler, ist noch grün hinter den Ohren. Caroline Meier hat in Baumgartners Abwesenheit die Leitung übernommen - und stößt mit den Ermittlungen in diesem grausamen Fall an ihre Grenzen. Vor allem, weil die Mordgruppe zunächst völlig im Dunkeln tappt ...

Die Schatten in Baumgartners Erinnerung
Chefinspektor Baumgartner weiß einstweilen nichts von alledem. Ihn lässt die Erinnerung an Paul nicht los, seinen besten Freund aus Kindertagen. Mit ihm hat er in den Mur-Auen Räuber und Gendarm gespielt, mit ihm hat er seine ersten Abenteuer erlebt. Und: Gemeinsam mit Paul machte er seine ersten Begegnungen mit dem Tod. Von diesem schien Paul schon als Kind fasziniert zu sein. Was wohl aus ihm geworden ist? Baumgartner macht sich auf die Suche - und rutscht damit noch tiefer, als er ohnehin schon gesunken ist. Aus dem kindlichen Spiel wird plötzlich bitterer Ernst ...

Baumgartner - ein Idealist droht zu verzweifeln
Idealistisch wie Kurt Wallander, schrullig wie Carl Mørck, düster wie Harry Hole: Franz Baumgartner ist Held und Antiheld zugleich. Unbeirrbar glaubt er an das Gute im Menschen, obwohl er doch täglich mit dem Bösen konfrontiert ist - auch dann noch, wenn er zu zerbrechen droht. Seine brummige Sturheit, die ihn antreibt, stets das zu tun, was er für richtig hält - egal, ob es den Gesetzen entspricht -, macht ihn zu einem hervorragenden Ermittler, steht ihm aber gleichzeitig oft im Weg.

Tempo, Spannung, Sogwirkung: Reinhard Kleindls Kriminalromane um Kommissar Baumgartner stehen den großen Skandinaviern in nichts nach.

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"Ich habe bereits die ersten beiden Baumgartner-Krimis gelesen und bin hin und weg von der Figur. Seine Zerrissenheit, wann immer er sich entscheiden muss, ob er "das Richtige" tut oder dem Gesetz folgt, man kann sie förmlich spüren ..."
Leserstimme

"Atemberaubend. Ein Buch wie ein Film! Bildgewaltig, düster, mitreißend - hat mich auch nach dem Lesen noch tagelang beschäftigt."
Leserstimme

"Den ersten Krimi habe ich mir damals gekauft, weil ich Graz gerne mag und oft dort bin. Ich war sofort begeistert und bin Baumgartner treu geblieben. Ich muss sagen, es hat sich gelohnt!"
Leserstimme
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Kriminalromane mit Franz Baumgartner
Gezeichnet
Baumgartner und die Brandstifter
Baumgartner kann nicht vergessen

Portrait

Reinhard Kleindl, geboren 1980 in Graz, studierte Theoretische Physik und veröffentlichte schon früh Kurzgeschichten. Nach Abschluss des Studiums arbeitete er als freier Wissenschaftsjournalist und kam bald darauf mit dem Trendsport "Slackline" in Kontakt. Schon bald realisierte er Projekte rund um den Globus, etwa über den Victoria Falls oder auf den Drei Zinnen in Südtirol. Er beschäftigt sich leidenschaftlich mit Extremen, bei seinen Hochseilakten ebenso wie bei der Ausarbeitung seiner Charaktere, die häufig in Abgründe hinter der vermeintlichen Normalität des Alltags blicken. Für diese Abgründe interessiert sich besonders Franz Baumgartner, Kleindls charismatischer Ermittler. Nach Kleindls Krimidebüt "Gezeichnet" (HAYMONtb 2014) und "Baumgartner und die Brandstifter" (HAYMONtb 2015) ist "Baumgartner kann nicht vergessen" (2016) der dritte Fall in der Krimiserie um den Grazer Inspektor.

Pressestimmen

"packender Lokal-Krimi" Kleine Zeitung "Der erste Krimi seit Langem, den ich gern und freiwillig lese." FM 4, Elisabeth Scharang

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Bewertungen unserer Kunden
Baumgartners Erinnerungen
von leseratte1310 - 22.08.2016
Ein Lieferwagen mit sechs Toten wird aus dem Wasser einer Kiesgrube gezogen. Die Polizei steht vor einem Rätsel, vor allem nachdem sich herausstellt, dass der Todeszeitpunkt höchst unterschiedlich ist. Was ist geschehen? Woher kamen diese Menschen? Wieder einmal ist Baumgartner nicht in die Ermittlungen involviert, denn er wurde wegen Alkoholproblemen vom Dienst suspendiert. Baumgartner lebt derweil in Gesellschaft von Alkohol in der Vergangenheit. Seine Erinnerungen an Paul, den Freund aus Kindertagen, lassen ihn nicht los. Gemeinsam haben sie schon einiges erlebt und Paul hat seit jeher ein perfides Interesse am Tod gehabt. Baumgartner macht sich auf die Suche nach Paul. Der Druck auf die Ermittler ist hoch und Staatsanwalt Sonnleitner erwartet eine schnelle Lösung, die ihm politisch keine Knüppel zwischen die Beine wirft. Also wäre Baumgartner als Verstärkung des Teams eigentlich nicht schlecht, denn Caroline Meier ist noch nicht ganz fit nach ihrer Schussverletzung. Rainer Swoboda hat sich gedanklich schon in den Ruhestand verabschiedet. Dafür ist der unerfahrene Kevin Hiebler engagiert bei der Sache. Zwischendurch erleben wir die mutige kleine Hani, die mit ihrer Mutter und anderen Flüchtlingen ums Überleben kämpft. Baumgartner ist ein Fall für sich, gewohnt beharrlich geht er an das heran, was er sich in den Kopf gesetzt hat. Er tat mir sehr leid, als er immer weiter abrutschte und ich hoffte, dass er irgendwie die Kurve noch kriegt. Auch dieser dritte Baumgartner-Krimi ist in sich abgeschlossen und lässt sich problemlos alleine lesen. Von Anfang an zieht einen dieser spannende Fall in den Bann. Es ist ein sehr aktuelles Thema rund um die Flüchtlings- und Schlepperproblematik, das hier abgehandelt wird. Die Abgründe, die sich dabei auftun, sind erschreckend. Ein fesselnder Krimi in einem tollen Schreibstil.
von dorli - 08.08.2016
Graz. Kevin Hiebler ist neu in der Mordgruppe und bekommt es gleich mit einem brisanten Fall zu tun: In einem Schotterwerk unweit Graz wurden in einem Transporter fünf Leichen gefunden Reinhard Kleindl stellt ein hochaktuelles Thema in den Mittelpunkt seines dritten Krimis rund um den Chefinspektor Franz Baumgartner. Es geht um Flüchtlinge. Und es geht um Schlepper, die eiskalt ihre eigenen Interessen verfolgen und die Gutgläubigkeit der Flüchtlinge ausnutzen. Während Kevin Hiebler und seine Chefin Caroline Meier die Ermittlungen aufnehmen und nebenbei mit den wenig hilfreichen Anweisungen ihrer Vorgesetzen zu kämpfen haben, lernt der Leser in einem zweiten Handlungsstrang die kleine Hani kennen, die zusammen mit ihrer Mutter und einigen weiteren Personen in einem kleinen Raum eingesperrt ist und um ihr Überleben ringt. In einem dritten Part begleitet man den suspendierten, alkoholkranken Franz Baumgarnter bei seinen persönlichen Nachforschungen. Baumgartner ist auf der Suche nach Paul, einem Freund aus Kindertagen. Reinhard Kleindl versteht es ausgezeichnet, den Leser in den Bann seines Krimis zu ziehen. Die Akteure werden ausnahmslos interessant und vielschichtig präsentiert und wirken dabei echt und glaubwürdig. Man kann sehr gut mit den Ermittlern über Täter und Hintergründe Mitgrübeln und Miträtseln. Man hofft und bangt immer wieder mit Hani. Und man kann bestens nachvollziehen, warum es Baumgartner so wichtig ist, Paul zu finden. "Baumgartner kann nicht vergessen" hat mich rundum begeistert. Das Szenario ist brisant und authentisch. Die Handlung ist gut durchdacht und durchweg spannend. Die Figuren sind ausdrucksstark. Baumgartners dritter Fall ist ein Krimi, der nicht nur gut zu unterhalten weiß, sondern durch das aktuelle Thema besonders mitreißt.
Baumgartner kann nicht vergessen
von nellsche - 23.07.2016
In einem Lieferwagen, der aus einem Schotterteich geborgen wird, wird ein trauriger Fund gemacht: fünf Leichen, deren Identität unbekannt ist. Es kommt der Verdacht auf, dass es sich um Flüchtlinge handeln könnte. Doch wer hat sie so qualvoll sterben lassen? Die Grazer Mordgruppe nimmt ihre Ermittlungen auf. Diesmal jedoch ohne ihren Chefinspektor Baumgartner, denn der ist zurzeit suspendiert. Baumgartner ist derweil auf der Suche nach seinem Freund aus Kindertagen, von dem Baumgartner weiß, dass er bereits früher sehr an dem Tod interessiert war. Dies war mein erstes Buch um Baumgartner. Anfangs hatte ich leichte Probleme mit den vielen Personen, doch das hat sich schnell gelegt und ich war in der Geschichte drin. Es geht hier um ein aktuelles Thema, das der Autor prima in seinen Plot eingearbeitet hat. Mir hat es sehr gut gefallen, dass es mehrere Erzählstränge parallel gibt, die dann zusammen führen. Das sind die Ermittlungen der Mordgruppe, Baumgartners Suche nach seinem früheren Freund sowie die kleine Hani, die mit anderen Menschen gefangen gehalten wird, sich aber befreien kann und Hilfe sucht. Die Ermittler der Mordgruppe um Caroline Meier haben, da Baumgartner nicht zur Verfügung steht, Unterstützung von dem dreißigjährigen Kevin Hiebler bekommen, der schnell seinen Platz in der Gruppe findet. Die Geschichte ist wirklich spannend und ich war neugierig, wie alles am Ende zusammenhängt. Die Schicksale der Opfer lassen einen dabei nicht unberührt. Die Personen sind gut ausgearbeitet und greifbar beschrieben. Baumgartner ist mir trotz seiner privaten Probleme sehr sympathisch, er macht auf mich einen ruhigen und gelassenen Eindruck, eben ein prima Ermittler. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen und vergebe fünf Sterne.
Tod im Lieferwagen
von Bibliomarie - 22.07.2016
Baumgartner kann nicht vergessen ist der dritte Band um den Kommissar. Aber keine Angst, auch ohne Vorkenntnisse findet man schnell ins Buch. Baumgartner wurde nach seinem letzten Fall suspendiert, er hat sich nie regelkonform verhalten, aber der letzte Fall und sein Alkoholismus liefen vollends aus dem Ruder. Da rettete ihn nicht mal seine sensationelle Aufklärungsquote vor der Suspendierung. Als nun in einer gefluteten Schottergrube ein Lieferwagen geborgen wird, in dessen Laderaum Tote gefunden wurden, wird dem Morddezernat schnell klar, wie wichtig jetzt ein Baumgartner wäre. Die Inspektorin Meier, eine sympathische Ermittlerin, hat es nicht leicht. Staatsanwalt Sonnleitner möchte ihr gern die Befugnisse beschneiden - er vertraut mehr auf alte männliche Seilschaften - und fordert eine politisch genehme schnelle Lösung. Es liegt nahe, dass die Toten im Lieferwagen Flüchtlinge waren und von Schleppern abgeladen wurden, aber warum so spektakulär und was hat ein Einbruch in der Pathologie mit dem Fall zu tun? Dieser Krimi ist nicht nur unglaublich spannend, er hat auch ein Thema, das aktueller und brisanter nicht sein könnte. Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn uns Not und Elend so nahe kommen und die breite Masse um ihren Wohlstand fürchtet. Schon längst hat der Zulauf zu den Rattenfänger-Parteien auch Auswirkungen auf den Staatsorgane. Wer auf seine Karriere oder Beförderung bedacht ist, wird seine Handlungen mehrmals überdenken. Es ist der gesellschaftspolitische Hintergrund, der diesen Krimi so besonders macht. Aber, und das ist wichtig, ohne erhobenen Zeigefinger und moralinsaure Einlassungen. Die Gratwanderung einen spannenden Krimi zu schreiben und die Realität ungeschminkt darzustellen ist dem Autor Reinhard Kleindl bestens gelungen. Ich habe in letzter Zeit selten einen Krimi gelesen, dessen Plot mich so beeindruckt hat. Gelungene Charakterisierungen der Personen, treffende Dialoge und ein toller Schreibstil haben mir gefallen. Ich freue mich jedenfalls auf weitere Bücher des Autors mit den mir ans Herz gewachsenen Protagonisten und kann nur jedem Krimileser das Buch empfehlen. Mit dem Cover und der angenehmen Haptik des Buches mit abgerundeten Buchecken rundet der Haymon Verlag den Gesamteindruck noch ab
Wird die kleine Hani überleben?
von Elke Seifried - 20.07.2016
Dies ist bereits der dritte Fall für den Grazer Ermittler Franz Baumgartner und wieder einmal hat mir Reinhard Kleindl grandios fesselnde Krimiunterhaltung geboten. Der Fall könnte grausamer nicht sein. Ein Betreiber eines Schotterwerks zieht aus einem Kiesweiher einen Transporter und findet in dessen Inneren sechs Leichen. Die Ermittler stehen vor einem schier unlösbaren Rätsel. Woher stammen diese Menschen, was ist in diesem Lieferwagen geschehen, sodass alle Opfer unterschiedliche Todeszeitpunkte und -arten aufweisen? Wie schon im zweiten Fall glänzt Baumgartner bei den Ermittlungen mit Abwesenheit. Dieses Mal ist er zwar nicht einfach verschwunden, aber er wurde wegen seiner Alkoholprobleme suspendiert. Wird es, der nach einer Schussverletzung noch immer nicht ganz fitten, Caroline Meier mit Hilfe von Rainer Swoboda, der gedanklich schon in seiner Pension ist, und dem Greenhorn Kevin Hiebler gelingen den Fall zu lösen, ganz besonders wenn ihr Staatsanwalt Sonnleitner noch einige Steine in den Weg legt? Die Aussicht, dass sie noch auf Hilfe von Baumgartner hoffen kann, schwindet währenddessen immer weiter. Der Alkohol hat ihn immer fester im Griff und auch sein Problem mit Jugendfreund Paul ist längst noch nicht geklärt. Der Fall ist in sich abgeschlossen und man kann den dritten Teil sicher auch ohne Vorkenntnisse lesen. Man bekommt gleich zu Beginn einen kleinen Überblick über die Ermittler, um den auch ich als Fan der Serie sehr froh war. Der Schreibstil des Autors ist einfach grandios. Locker, leicht fliegt man durch die Seiten und mit jedem kleinen Abschnitt steigert sich die Spannung noch mehr. Einmal angefangen konnte ich den Krimi nicht mehr aus der Hand legen. Die Story ist von Anfang an super spannend, dafür sorgt schon der vorläufige Autopsiebericht, der Baumgartner als Schützen nahelegt, und dem Krimi vorangestellt ist. Dies zieht sich wie ein Band durch den ganzen Fall. Wird er in wenigen Tagen jemanden erschießen und wenn ja, wen? Gefesselt verfolgt man daher seine Kindheitserinnerungen und Treffen mit dem undurchsichtigen Jugendfreund. Diese Szenen wechseln sich mit den Ermittlungen an dem schrecklichen Fall ab, der zahlreiche Rätsel aufgibt. Was verbirgt der Schottergrubeneigentümer, wer waren die Opfer, warum mussten sie sterben? Spuren gibt es so gut wie keine und die Ermittlungen werfen eher noch mehr Fragen auf, als Antworten zu liefern. Zusätzlich erfährt man in einem dritten Handlungsstrang von der kleinen Hani, einem Mädchen, das sich in einer Gruppe von Flüchtlingen befindet, die in einem Versteck ums Überleben kämpfen. Ich habe beim Lesen so um die Kleine gebangt. Die Charaktere sind hervorragend dargestellt. Dass Baumgartner ein kauziger, ganz besonderer Ermittler ist, war mir bekannt, ebenso, dass ihn eine geheimnisvolle Geschichte mit seinem Jugendfreund belastet. Ich habe wirklich gelitten, weil ich hier mit verfolgen musste, wie er immer mehr abrutscht. Trotz allem weiß er worauf es ankommt und wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann zieht er das bis zum Erfolg auch durch. Caroline Meier hätte sich natürlich nichts mehr als seine Hilfe bei den Ermittlungen gewünscht. Aber auch wenn sie nicht mit großen Ermittlungserfolgen glänzen konnte, hat sie ihn wohl in seinem Sinne vertreten. Von Anfang an sympathisch war mir der neue Kevin Hiebler. Das Greenhorn, dessen großes Vorbild Baumgartner ist, ist engagiert und motiviert und man kann schon erkennen, dass er versucht in Baumgartners Fußstapfen zu treten. Staatsanwalt Sonnleitner hat dieses Mal sein wahres Gesicht gezeigt und dabei kein gutes Bild hinterlassen. Auch die Nebendarsteller sind großartig gezeichnet, bei der kleinen Hani angefangen, die mich leiden und bangen lies, über den vermeintlichen Gutmenschen Paul, der versucht zu blenden bis hin zu Ranftl, dem Kollegen, der Meister im Spinnen von Intrigen ist. Aktueller und brisanter könnte der Fall einmal wieder nicht sein. Der Autor thematisiert die Flüchtlingskrise. Es geht um Opfer von Schlepperbanden, um politische Stimmungsmache gegenüber Asylsuchenden und das Verhalten der Bevölkerung. Dabei tun sich menschliche Abgründe auf, die mich als Leser nachdenklich zurück gelassen haben. Auch politische Machtkämpfe, an denen Baumgartner ja immer schon zu knabbern hat, fehlen nicht. Alles in allem ein fesselnder, aktueller Krimi, der mit ganz besonderen Ermittlern, einem brisanten Fall und einem grandiosen Schreibstil aufwarten kann, und daher 5 Sterne mehr als verdient.
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