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Dunkel Land

Kriminalroman. Taschenbuch.
Taschenbuch
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Gut Wuthenow, ein altehrwürdiges Anwesen im Havelland; hier soll sich Verena Hofer die nächsten drei Monate um den Neffen der Hausherrin kümmern. Überrascht stellt sie fest, dass ihr Schützling der geniale wie arrogante Dr. Carl von Wuthenow ist. Der … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Dunkel Land
Autor/en: Roxann Hill

ISBN: 3959671385
EAN: 9783959671385
Kriminalroman.
Taschenbuch.
HarperCollins

13. November 2017 - kartoniert - 381 Seiten

Beschreibung

Gut Wuthenow, ein altehrwürdiges Anwesen im Havelland; hier soll sich Verena Hofer die nächsten drei Monate um den Neffen der Hausherrin kümmern. Überrascht stellt sie fest, dass ihr Schützling der geniale wie arrogante Dr. Carl von Wuthenow ist. Der Kriminalist wurde erst kürzlich angeschossen und leidet seitdem unter Störungen des Kurzzeitgedächtnisses. Carl lehnt den Plan seiner Tante strikt ab. Verena, die das Geld dringend braucht, geht einen Deal mit ihm ein: Er lässt sie ihren Job machen, sie hilft ihm bei der Ermittlungsarbeit. Und schon ihr erster Fall hat es in sich: Eine übel zugerichtete Leiche wird auf einem Berliner Bauplatz gefunden und die Spuren weisen in die rechte Szene ...

Portrait

Roxann Hill wurde in Brünn/Tschechien geboren. Während des Prager Frühlings flüchtete sie als kleines Mädchen mit ihren Eltern nach Deutschland, wo sie aufwuchs und auch heute noch lebt. Mittlerweile widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben und kümmert sich außerdem um zwei Kinder, zwei große Hunde und einen Mann
Bewertungen unserer Kunden
ein ungewöhnliches, aber tolles Ermittler-Duo
von Elisabeth S. - 27.06.2018
Im Rahmen einer Wanderbuch-Runde durfte ich diesen tollen Krimi von Roxann Hill lesen. Verena Hofer, eine Literaturdozentin, kommt in Geldnöte, weil sie sich nach dem Unfalltod ihrer Schwester um ihre kleine Nichte Amelie kümmert. Da kommt ihr ein gut bezahltes Angebot gerade recht, sich für 3 Monate um den Neffen der Gutsherrin von Wuthenow zu kümmern. Dort angekommen, stellt sie fest, dass es sich nicht um ein Kind, sondern um den 37 Jahre alten Carl von Wuthenow handelt. Ein Kriminalist und Profiler, der nach einem Unfall sein Kurzzeitgedächtnis verloren hat und versucht, mit diesem Handicap weiterhin seinen Job zu machen. Er erwartet von Verena, dass sie ihn bei seinem neuen Fall unterstützt und hilft.... Das Buch ist zum größten Teil aus der Sicht von Verena in Ich-Form geschrieben. Obwohl ich normalerweise diese Form der Erzählweise nicht mag, hat es mich hier gar nicht gestört, im Gegenteil, ich fand die Schreibweise sehr angenehm und flüssig und hatte das Gefühl, dass mir eine gute Freundin ihre Erlebnisse schildert. Verena wird von jetzt auf gleich durch einen aufzuklärenden Mord in der Berliner Stricher-Szene mit der grausamen Realität konfrontiert und arrangiert sich mit ihrem, anfangs etwas arrogant und überheblich wirkenden Schützling, der ihr im Laufe der Zeit immer sympathischer wird. Die Landschaftbeschreibung des Havellandes hat mir genau so gut gefallen, wie die Charaktere der Protagonisten, die authentisch daherkommen. Ein Krimi, der nie seine Spannung verliert, gepaart mit einer zarten, angedeuteten Romanze zwischen Verena und Carl, das war eine perfekte Mischung für mich, die dieses Buch wirklich lesenswert macht und hoffentlich eine Fortsetzung folgen lässt! Ich gebe daher sehr gerne 5 Sterne und eine Kauf- und Leseempfehlung.
Ein spannender Kriminalroman mit zwei sympathischen Hauptpersonen
von d.bibliomaniac - 05.04.2018
Inhalt: Ein Profiler ohne Gedächtnis, eine Ermittlerin ohne Erfahrung Gut Wuthenow, ein altehrwürdiges Anwesen im Havelland; hier soll sich Verena Hofer die nächsten drei Monate um den Neffen der Hausherrin kümmern. Überrascht stellt sie fest, dass ihr Schützling der geniale wie arrogante Dr. Carl von Wuthenow ist. Der Kriminalist wurde erst kürzlich angeschossen und leidet seitdem unter Störungen des Kurzzeitgedächtnisses. Carl lehnt den Plan seiner Tante strikt ab. Verena, die das Geld dringend braucht, geht einen Deal mit ihm ein: Er lässt sie ihren Job machen, sie hilft ihm bei der Ermittlungsarbeit. Und schon ihr erster Fall hat es in sich. Eine übel zugerichtete Leiche wird auf einem Berliner Bauplatz gefunden, und die Spuren weisen in die rechte Szene¿ Meine Meinung: Mir hat Dunkel Land ausgesprochen gut gefallen, man könnte sagen, dass es ein Kriminalroman ganz nach meinem Geschmack ist. Das Ende lässt mich auf einen zweiten Teil hoffen, denn die beiden Hauptprotagonisten Dr. Carl von Wuthenow und Verena Hofer sind mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Es handelt sich bei den beiden um wirklich sympathische Personen, die von Beginn an miteinander harmonieren. Das hat mir zugesagt. Außerdem ist es interessant, wie schnell Verena - trotz fehlender Erfahrung - sich in ihre neue Rolle einfindet und Carl zur Seite steht. Das Verbrechen, um das sich das Buch dreht, ist ebenfalls interessant. Es geht darum, dass ausländische Stricher, junge Männer die nachts anschaffen gehen, ermordet werden. Die Ermittlungen waren niemals langweilig - es gab ständig neue Verdächtigen und neue Erkenntnisse, die die gesamte Geschichte aufgemischt haben. Somit war die nötige Spannung da - und die Auflösung erschien mir ebenfalls zufriedenstellend, wenn auch etwas zu¿kurz? Ich kann es nicht genau erklären, doch ich hätte mir gewünscht, dass der Showdown spektakulärer wäre. Noch etwas spannender, schockierender. Den Schreibstil finde ich übrigens wirklich angenehm, das gesamte Buch liest sich sehr flüssig und recht schnell. Eben nicht nur, weil die Story überaus interessant ist, sondern weil sie wirklich gut geschrieben ist. Und, wie schon gesagt, hege ich die Hoffnung, die beiden in einem zweiten Buch wiederzusehen, weil das Ende in dieser Hinsicht doch recht offen und kein bisschen zufriedenstellend ist. Ich möchte mehr von ihnen lesen! ^^ Ich vergebe vier von fünf Sternen. Fazit: Ein spannender Kriminalroman mit zwei sympathischen Hauptpersonen.
Dunkel Land
von Svanvithe - 04.02.2018
Gut Wuthenow im Havelland ist beeindruckend. Auf dem altehrwürdigen Anwesen in einer idyllischen Gegend hat Verena Hofer, eine Literaturwissenschaftlerin, die nach dem plötzlichen Tod ihrer Schwester für ihre fünfjährige Nichte Amelie sorgt und deshalb ihren Job verloren hat, eine dreimonatige Beschäftigung angenommen. In dieser Zeit soll sie sich "als Aufpasserin" um Carl, den Neffen der Hausherrin kümmern. Verena ist mehr als verwundert, als sie "den jungen Herrn" kennenlernt. Vor ihr steht nämlich kein Kind oder Jugendlicher, sondern vielmehr ein gut aussehender Mann, der auf den ersten Blick wie ein "arroganter, reicher Schnösel" und auf seltsame Art distanziert wirkt. Dr. Carl von Wuthenow hat in den Vereinigten Staaten studiert und sich in der Vergangenheit als Profiler einen Namen gemacht. Inzwischen arbeitet er als freier Berater und unterstützt die Ermittlungsbehörden in Deutschland bei der Aufklärung schwieriger Fälle. Allerdings wurde der Kriminalist vor einer Weile angeschossen. Seitdem leidet er unter Störungen seines Kurzzeitgedächtnisses mit sogenannten Absencen, die ihn mit dem Einschlafen alles vergessen lassen, was zuvor geschehen ist. Jeder Tag beginnt ohne das Wissen des vorherigen. Carl ist nicht davon begeistert, dass seine Tante ihm Verena an die Seite stellt, um ihn "intellektuell" zu fördern. Auch Verena ist damit nicht einverstanden. Da sie letztlich nicht auf den Verdienst verzichten kann, schließlich müssen sie und Amelie von irgendetwas leben, erklärt sie sich bereit, Carl bei seiner Tätigkeit zu unterstützen. Gerade jetzt werden Carls Wissen und Kenntnisse bei einem Mord an einem jungen Stricher in Berlin gebraucht. Aus Verenas anfänglicher Skepsis und leichtem Widerwillen wird bald aufrichtiges Interesse, nicht nur am zu lösenden Fall, sondern auch an Carl. Roxann Hill lässt in ihrem Kriminalroman "Dunkel Land" - bis auf den Einstieg - ihre Protagonistin Verena Hofer als Ich-Erzählerin zu Wort kommen. Deshalb ist das Geschehen vor allem von ihrem Eindrücken geprägt, wodurch es möglich wird, die Entwicklung zu verfolgen, die junge Frau in ihr völlig unbekannten, komplexen und teilweise unangenehmen und belastenden Situationen durchläuft. Insgesamt steht in eine eher ruhige Krimihandlung im Mittelpunkt. Sie bietet gleichwohl Abwechslung durch einige wohlgesetzte Spannungselemente und nimmt dann zum Ende hin an Dynamik zu. Erfreulicherweise hat die Autorin die Ermittlungsbehörden mit Staatsanwältin Wolf und Hauptkommissar Kaczmarek als angenehme Personen besetzt, die an einer Mitarbeit wirklich interessiert sind. Das ist auch dringend nötig, weil weitere Tote gefunden werden und der Verdacht sich erhärtet, dass ein Serienmörder unterwegs ist. Folglich steht die Frage im Raum, ob es eine Verbindung zu alten Fällen gibt. Verena und Carl bilden ein bizarres Duo, das zunächst überhaupt nicht gut miteinander harmoniert, unterscheiden sich ihre Leben und Ansichten doch massiv. Während Verena von Anfang an sympathisch ist, hat die Autorin mit Carl einen Charakter geschaffen, der zu Beginn unnahbar auftritt. Er ist aber keinesfalls immer so selbstsicher und allwissend wie es den Anschein hat. Ganz im Gegenteil - der täglich Kampf um die Erinnerung, die Carl nur mittels seiner Notizen wiedererlangt, fordern höchste Sorgfalt und Konzentration. Das macht ihn menschlicher. Im Verlauf der Handlung, die wenige Tage umfasst, erfolgt nach der bisherigen Distanz eine Annäherung, die sich mit Freude liest. Immer mehr ergänzen und unterstützen sich die beiden. Mit der Zeit kann sich Verena in den Fall hineinfinden, entwickelt eigenen Ehrgeiz, überwindet selbst gesetzte Hürden, wird wagemutiger und hartnäckiger und beginnt daneben die Anwesenheit von Carl zu genießen. Dass zudem die Gefühle zwischen den Protagonisten an Intensität zunehmen, ist offensichtlich, bleibt aber dezent und maßvoll und lässt sich nur an wenigen Gesten und Worten und Gedanken ausmachen. So hält sich Roxann Hill das Ende offen, und damit ist eine erneute Begegnung mit Verena und Carl durchaus möglich und erwünscht. 4,5 Sterne
Neues Ermittlerduo
von SosoW - 04.02.2018
Auf der Suche nach einem neuen Job bekommt die Literaturdozentin Verena Hofer das Angebot sich für drei Monate um den Neffen der Hausherrin von Gut Wustenow zu kümmern. Erst als sie ihren neuen Job antreten will stellt sich heraus, dass es sich bei ihrem neuen Schützling nicht um ein Kind, sondern um den Profiler Dr. Carl von Wustenow handelt. Dieser wurde angeschossen und leidet seit dem unter dem Verlust des Kurzzeitgedächtnisses. Da Verena den Job und das damit verbundene Geld jedoch dringend braucht, um sich und die verwaiste Tochter ihrer verstorbenen Schwester über Wasser zu halten, geht sie mit von Wustenow einen Deal ein. Er lässt sie ihren Job machen und dafür hilft sie ihm im Gegenzug bei seiner Ermittlungsarbeit. Mit der Zeit bilden die beiden ein gutes Team und ergänzen sich hervorragend. Mir hat der lockere Schreibstil von Roxann Hill sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen und hat sehr sympathische Protagonisten. Gerne würde ich mehr von diesem ungleichen Ermittlerduo lesen und wäre bei einer Fortsetzung auf jeden Fall wieder dabei.
Einzigartig
von Buecherfreund - 20.01.2018
Das Buch fängt für einen Krimi typisch mit einem brutalen Mord an. Doch im zweiten Kapitel schlägt die Atmosphäre plötzlich um. Ich muss zugeben, dass ich mich zwischendrin gefragt habe, ob ich noch im richtigen Buch lese, da es plötzlich sehr idyllisch weiterging mit Verena Hofer und ihrer kleinen Tochter Amelie. Die beiden machen sich auf den Weg nach Gut Wuthenow, da Verena dort eine befristete Stelle als Assistentin von Carl von Wuthenow angenommen hat. Dieser hat nach einem Unfall sein Kurzzeitgedächtnis verloren und Verena soll sich als studierte Literaturwissenschaftlerin um ihn kümmern und ihn intellektuell fordern. So lautete jedenfalls die Stellenbeschreibung. Doch schon an ihrem ersten Arbeitstag wird sie ins kalte Wasser geworfen, als sie Carl bei seiner Arbeit begleitet: plötzlich findet sie sich mitten in einer Mordermittlung wieder. Dadurch, dass das Buch aus Verenas Sicht geschrieben ist und für sie alles neu ist, bekommt der Krimi einen einzigartigen Erzählstil, mit dem sich der Leser gut identifizieren kann. Verena ist eine durchweg positive, manchmal sogar leicht naive Person, die stets an das Gute im Menschen glaubt. Für sie ist es ein Schock, mit den Morden konfrontiert zu werden. Doch durch ihre Herzlichkeit und Empathie ist sie die perfekte Ergänzung zu Carl, der zu Distanz und Sachlichkeit tendiert und sich stets an die kalten Fakten hält. Wenn die beiden aufeinanderprallen, löst dies zunächst Spannungen aus und Verena ist kurz davor zu kündigen. Doch da sie das Geld braucht, bleibt sie. Und bald merken beide, dass sie durchaus gut miteinander harmonieren und gut zusammenarbeiten können, da beide über ihre ganz eigenen Stärken verfügen. Verena, die gut mit Menschen umgehen kann und dadurch auch bei Befragungen die ein oder andere Information herausholen kann, die sonst verloren gegangen wäre. Und Carl mit seiner raschen Aufnahmefähigkeit und Kombinationsgabe. Die beiden sind ein interessantes Dreamteam. Was mir nur manchmal zu kurz kam, war die Spannung. Aus Verenas Sicht ist natürlich nicht nur der Fall wichtig, sondern auch ihre Tochter und das ganze Miteinander auf Gut Wuthenow. Das nimmt dem Krimi an manchen Stellen das Tempo, wenn z.B. ein gemeinsamer Grillabend ansteht. Ich bin da ein wenig zwiegespalten, da es mir auch gut gefallen hat, zur Abwechslung einen Krimi zu lesen, der sich nicht nur auf den Fall konzentriert, bei dem es nicht ständig neue, blutige Fakten gibt, sondern bei dem es auch um die Menschen geht und der fast ganz ohne Blut auskommt (wenn man mal vom Anfang absieht). Man muss sich also klar sein, dass dies kein rasanter, blutiger Krimi ist. Doch er hat eine spannende Story, bei der man als Leser gut miträtseln kann. Und Verenas sympathische Erzählstimme sorgt für Ruhepausen, in denen man als Leser durchatmen kann und sich ganz so fühlen kann, als wäre man selber gerade auf Gut Wuthenow, das so idyllisch scheint, dass die Morde fast vergessen werden könnten. Ich hab die Lektüre des Buches genossen. Es ist ein einzigartiger Krimi mit einer individuellen Erzählstimme und einer interessanten Story, bei der man bis zum Ende mitfiebern kann. Ein literarischer Krimi sozusagen, das passt ganz gut.
Die dunkle Seite der Hauptstadt
von Readaholic - 15.01.2018
Verena Hofer ist pleite. Deshalb beschließt sie, von Nürnberg ins Havelland zu fahren, wo sie sich während des Sommers um den Neffen der Gutsbesitzerin von Wuthenow kümmern soll. Das vermeintliche Kind stellt sich als erwachsener Mann heraus, der bei einem Attentat verletzt wurde und deshalb sein Kurzzeitgedächtnis verloren hat. Carl von Wuthenow ist von Beruf Profiler. Kaum ist Vera auf dem Gut angekommen, wird Carl von der Staatsanwaltschaft in Berlin als Experte angefordert und Vera muss ihn begleiten. Bei dem neuen Fall handelt es sich um einen grausamen Mord an einem jungen Stricher. Obwohl Vera die ihnen gezeigten Tatortbilder zutiefst schockieren, findet sie sich bald gut in ihrer neuen Rolle als Carls "Beraterin" zurecht, denn als solche stellt er sie bei Polizei und Staatsanwaltschaft vor. Nachdem weitere Leichen gefunden werden, arbeiten sie gemeinsam mit der Polizei unter Hochdruck daran, den Täter zu finden. Dabei dringen sie tief ein in die Berliner Unterwelt und stellen fest, dass vieles sich ganz anders verhält, als es zunächst scheint... Der Roman ist sehr spannend geschrieben, allerdings nichts für Zartbesaitete. Die Personen sind sympathisch, meine anfängliche Angst, das Ganze könnte ins Kitschige abgleiten (als Vera Carls veilchenblaue Augen und seinem athletischen Körperbau beschreibt), hat sich glücklicherweise nicht bewahrheitet. Das offene Ende deutet möglicherweise auf eine Fortsetzung der Reihe um Verena Hofer und Carl von Wuthenow hin.
Tolles Ermittlerteam
von Rina - 08.01.2018
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil mir Verena und Carl, die zusammen der Polizei helfen, eine Mordserie aufzuklären, auf Anhieb sehr sympathisch waren. Den Fall fand ich auch sehr interessant, es war spannend zu beobachten, wie in dem Fall ermittelt wird und die Auflösung war glaubwürdig. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Das einzige, was mir an dem Buch nicht gefallen hat, ist das Cover: es passt meiner Meinung nach gar nicht zu dem Buch und ist auch nicht originell genug - ein ähnliches Cover habe ich bei mehreren anderen Krimis gesehen. Da mir aber der Schreibstil der Autorin sehr zusagt und ich die Charaktere sehr gemocht habe, würde ich gerne weitere Bücher um das Ermittlerduo lesen, falls Roxann Hill aus dem Buch eine Serie macht.
Dunkel Land
von Anonym - 03.01.2018
Für mich der erste Roman von Roxann Hill und ein sehr gelungener. Einzig und allein die Story drum herum, fand ich etwas merkwürdig. Verena Hofer ist nach dem Tod ihrer Schwester für deren Tochter verantwortlich. Daher nimmt sie den Job sich um den Neffen der Hausherrin von Gut Wuthenow zu kümmern, dankend an. Allerdings stellt sich heraus, das es sich bei dem Neffen um einen erwachsenen Mann handelt. Dieser leidet nach einem Unfall an einer Störung seines Kurzzeitgedächnisses. Verena möchte am liebsten einen Rückzieher machen, denn der geniale Kriminalist Carl von Wuthenow steckt mitten in einem Kriminalfall und benötigt genau dabei ihre Hilfe. Plötzlich jedoch findet Verena die Arbeit keinesfalls uninteressant und sie steckt mitten drin. Das Buch war flüssig und gut zu lesen. Was auch an den kurzen Kapiteln lag. Es wurde auf keiner Seite langweilig und ich fand beide waren ein super Team. Nur ob es solche Situationen wirklich gibt, das stelle ich mal in Frage.
Herr von Ribbeck im Havelland
von Ecinev - 25.12.2017
Verena Hofer, die sich um ihre verwaiste 5 jährige Nichte kümmert, nimmt eine Auszeit von ihrem Beruf als Literaturdozentin und soll sich 3 Monate auf einem Gutshof im Havelland um jemanden kümmern. Angekommen in dem abgelegenen Gutshof stellt sie fest, das ihr Patient ein erwachsener Mann ist der sein Kurzzeitgedächtnis verloren hat. Was das heißt stellt sie bald selbst fest. Wenn Carl von Wuthenow sich nicht abends alles aufschreibt, ist jeder neue Tag Neuland für ihn. Da sie ihre Nichte in einem Kindergarten in guten Händen weiß, willigt sie ein den Profiler Carl zu seinen Terminen bei der Berliner Polizei zu begleiten. Dort wird sie das erste Mal mit dem Übel in der Welt konfrontiert. Durch ihre Unerfahrenheit und Carls trocknen Sachverstand gelingt es den beiden aber wirklich den Tod eines jungen Strichers am Ende zu lösen. Es ist ein interessantes Ermittlerduos das sich in diesem Roman auf Spurensuche begibt. Die beiden sind grundverschieden doch es knistert gewaltig zwischen den beiden. Ich bin gespannt ob man noch mehr von den beiden lesen wird. Der Schreibstil ist leicht und locker trotz des ernsten Themas der Morde im Stricher Milieu. Die Personen werden lebendig beschrieben und das Buch hat mir gut gefallen. Richtig spannend ist es nicht, eben ein Kriminalroman der gut die Mischung aus friedvollen Landleben und gefährlichem Großstadtleben rüber bringt.
Spannender Auftakt
von Julia Lindner - 19.12.2017
Zugegeben, Roxann Hill hat mit diesem Krimi das Genre nicht vollkommen neu erfunden. Der Fall an sich ist grundsolide, gibt einige Rätsel auf, ist aber auch nicht vollkommen unvorhersehbar. Allerdings hat das Buch mit Ermittlerduo Carl von Wuthenow und Verena Hofer ein ungewöhnliches Ermittlerduo, das in seiner Konstellation tatsächlich noch etwas neues bieten kann. Verena reist mit ihrer Nichte Amelie auf Gut Wuthenow an, um sich um den Neffen der Besitzerin zu kümmern. Dabei weiß sie noch nicht, dass es sich bei Carl um einen Profiler handelt, der zwar aufgrund eines Unfalls sein Kurzzeitgedächtnis eingebüßt hat, sich deshalb aber nicht davon abhalten lässt, weiterhin als Berater für die Stattsanwaltschaft zu arbeiten. So steckt Verena ungewollt schon bald in den Ermittlungen zu einem brutalen Mordfall an einem jungen Stricher... Wie gesagt, die Geschichte an sich ist nichts besonderes, aber die Begleitumstände sind schon ungewöhnlich. Carl und Verena harmonieren sehr gut und machen damit Lust aufs Lesen. Das Buch lässt sich sehr leicht lesen, was auch durch die kurzen Kapitel begünstigt wird. Man merkt dem Buch leider auch etwas an, dass es der Auftakt zu einer neuen Serie ist: Manche Handlunsgstränge werden nur recht lose geführt und nicht vollständig beendet. Es bleiben einige Fragen offen, die dann hoffentlich in den kommenden Bänden beantwortet werden. Einen Punkt muss ich abziehen, da sogar das Ende unter dieser Prämisse leidet (ohne zuviel verraten zu wollen). Fazit: Im großen Ganzen hat es wirklich viel Spaß gemacht, gemeinsam mit Carl und verena zu ermitteln und ich werde mir auf jeden Fall den nächsten Band holen, sobald er im Handel ist.
Einzigartiges Ermittlerduo bietet Spannung pur
von Anna-Lena - 15.12.2017
Verena Hofer hat nach dem Tod ihrer Schwester deren kleine Tochter, ihre Nichte, bei sich aufgenommen. Dafür hat sie einiges auf sich genommen - den Verlust ihres Jobs an der Uni sowie die Trennung von ihrem Partner. In ihrer Not nimmt sie einen gut bezahlten Job als Kindermädchen an, der ihr neben der Unterkunft auch die Betreuung ihrer Nichte bietet. Nach ihrer Ankunft muss sie feststellen, dass sich das vermeintliche Dorf als Gut und das Kind als erwachsener Mann herausstellt. Der Mann, ein vor kurzem angeschossener Kriminalist, leidet unter Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und lehnt den Plan seiner Tante ab. Die beiden arrangieren sich: Verena hilft ihn bei seinen Ermittlungen und er lässt sie den Job machen. Die Dynamik dieses Duos ist von Anfang an bestechend, mit Witz, Charme und Klugheit liefern sie sich einen Schlagabtausch nach dem anderen. Ich bin sofort bei den Figuren. Auch der Fall ist spannend, wenn auch einige Dinge leicht vorhersehbar sind. Das Ende lässt auf eine Fortsetzung der Beiden hoffen und da muss ich nicht lange überlegen - die würde ich sofort lesen wollen!
Gute Dynamik
von HK1951 - 14.12.2017
Gute Dynamik Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen, weil er alles hat, was ein guter Krimi braucht: überzeugende Charaktere, eine spannende Geschichte und ein Schreibstil, der bildhaft fesselnd ist. Das "Ermittlerpaar" findet sich hier aus sehr ungewöhnlichen Gründen zusammen: Er wurde angeschossen, ist Kriminalist und sie soll sich um ihn kümmern, was ihm gar nicht passt... Das gibt natürlich Verwicklungen und das war ganz amüsant zu lesen. Die Beiden müssen sich erst zusammenraufen. Und schon der erste Fall der Zwei hat es wirklich in sich: Eine übel zugerichtete Leiche wird auf einem Berliner Bauplatz gefunden und die Spuren weisen in die rechte Szene ¿ Ich freue mich auf weitere Fälle dieses dynamischen Duos, denn sie sind nicht so alltäglich wie andere Kommissare, die gerne mal ein Alkoholproblem haben oder sonstwelche Sorgen. Natürlich haben die hier auch ihr "Päckchen zu tragen", doch es wird nicht so ausgewälzt und darauf herumgeritten ständig. Hier war das angenehm, ein Nebenschauplatz, der aber nicht vom Wesentlichen ablenkt und daher sehr gut geschrieben. Eins fügt sich perfekt ins Andere.
Tolles Ermittlerduo
von Xanaka - 10.12.2017
Als Verena Hofer den Job als Nachhilfelehrerin in Wuthenow annimmt, geht sie von völlig falschen Voraussetzungen aus. Sie möchte die Sommermonate finanziell gut überbrücken, um danach an einer Hochschule erneut durchzustarten. Diesen abrupten Wechsel in ihrem Leben nimmt sie auf sich, da sie sich plötzlich um ihre Nichte Amelie kümmern muss, deren Mutter kürzlich tödlich verunglückt ist. Als sie in Wuthenow ankommt, rechnet sie nicht damit einem Erwachsenen dem sie Nachhilfe geben soll, gegenüberzustehen. Dr. Carl von Wuthenow wurde bei einem Einsatz der Polizei, er ist Profiler, kürzlich angeschossen und hat seitdem extreme Schwierigkeiten mit seinem Kurzzeitgedächtnis. Verena steht dieser neuen Situation skeptisch gegenüber und kann sich nicht vorstellen, wie das funktionieren soll. Lediglich der finanzielle Aufschlag und die wunderbaren Bedingungen für Amelie lassen ihren Entschluss zur sofortigen Abreise wanken. Und es kommt dann auch noch relativ schnell anders, als sie sich gedacht hätte. Die Polizei in Berlin bittet um Unterstützung in einem mysteriösen Mordfall. Da Verena für den gesamten Tag für Carl engagiert wurde, befinden Sie sich plötzlich mitten in einer polizeilichen Ermittlung. Ein neues Ermittlungsteam, das durch einen merkwürdigen Zufall zusammenfindet, was für eine tolle Idee von Roxann Hill. Wieder ist es ihr gelungen mich zu überraschen. Schon die Fälle von Anne und Paul waren außergewöhnlich und sind unbedingt lesenswert. Umso mehr bin ich jetzt von Verena und Carl begeistert. Dadurch, dass beide ihre Ecken und Kanten haben, ist das Zusammenfinden als Team sehr viel komplizierter. Auch das macht das Buch so bemerkenswert. Auch wenn die Autorin offengelassen hat, ob es weitere Fälle geben wird, ich gebe die Hoffnung nicht auf. Ich denke, hier ist auf jeden Fall noch viel Potential für weitere spannende Fälle. Von mir gibt es auf jeden Fall verdiente fünf Lesesterne und eine unbedingte Leseempfehlung an alle.
Chance verpasst
von Anonym - 09.12.2017
Ein angesehener Profiler ohne Kurzzeitgedächnis, eine Ermittlerin ohne jede Erfahrung. Diese Idee für einen Krimi hätte eine Superstory werden können. Der Titel, der Klappentext, die Leseprobe und nicht zuletzt das geheimnisvoll gestaltete Cover hatten in mir die Neugiet geweckt auf ein spannendes und interessantes Buch, insbesondere weil die ersten Seiten den Leser zunächst in eine heile Welt entführen, um ihn dann abrupt in die brutale Realität hinaus zu schleudern. Was letztlich davon übrig geblieben ist, ist eine immerhin unterhaltsame Geschichte, aber leider ohne Tiefe, blass und an vielen Stellen unrealistisch. Verena, die diese Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, nimmt einen Betreuungsjob auf Gut Wuthenow im Havelland an. Ihr Schützling ist allerdings nicht ein Kind, sondern der angesehene Kriminalist Dr. Karl von Wuthenow, der nach einem Anschlag sein Kurzzeitgedächnis verloren hat. Und obwohl beide ziemlich sympathisch rüberkommen, sind sie meiner Meinung nach zu oberflächlich ausgearbeitet. Es ist kaum nachzuvollziehen, dass die unerfahrene Verena in kürzester Zeit zur Superfahnderin mutiert, mit dem Porsche so souverän wie mit ihrem Kleinwagen durch Berlin kutschiert und Carls gesundheitliche Probleme bei den Mordermittlungen kaum eine Rolle spielen. Auch die Figur der 5jährigen Amelie halte ich nicht wirklich für glaubwürdig. Gerade hat sie ihre Mutter verloren, aber keine Spur von Traurigkeit. Statt dessen altkluges Geplapper und pure Lebensfreude im ländlichen Idyll. Lässt man dies alles außer Acht, kann man sich bei der Lektüre dieses Romans immerhin gut unterhalten fühlen. Hier und da ein paar blutige Szenen oder Leichenteile, aber ansonsten gemütliches Dahinplätschern. Das Ende ist dann ziemlich abrupt. Hat mir nicht so gut gefallen, lässt aber alle Möglichkeiten für eine Fortsetzung offen. Insgesamt ein angenehm zu lesendes Buch, zwar ohne Tiefe, aber ausreichend für ein paar Stunden Lesevergnügen.
Interessantes Ermittlerduo
von Gisel - 08.12.2017
Verena Hofer soll sich für drei Monate um den Neffen der Hausherrin auf Gut Wuthenow kümmern. Überraschenderweise ist der Neffe bereits erwachsen und geht seinem Beruf als Profiler nach; er ist jedoch gehandicapped nach einem Schuss in den Kopf und sein Kurzzeitgedächtnis funktioniert nicht. Verena schafft es dennoch, sich auf diese andersartigen Gegebenheiten anzupassen, und bald sind die beiden ein gutes Team, in dem sie sich gut ergänzen. Sie helfen der Polizei bei den Ermittlungen um einen eiskalten Serientäter, der junge Männer verschleppt, foltert und schließlich tötet. Diese Geschichte hat alles, was ein guter Kriminalroman braucht. Schon der Prolog zeigt klar und deutlich, um was es geht, sofort ist der Leser im Geschehen drin. Die Spannung ist zumindest unterschwellig immer vorhanden, um an verschiedenen Punkten der Erzählung hochzukochen, bis zum rasanten Show-Down. Da mag man kaum das Buch aus den Händen legen. Unerwartete Wendungen lassen immer wieder neue Rätseleien über den Täter aufkommen, die Auflösung ist erst im Nachhinein gut nachzuvollziehen. Das Ermittlerduo ist sehr gut aufeinander abgestimmt und so wirkt die Erzählung sehr glaubwürdig. Während der Fall in sich geklärt wird, bleiben andere Handlungsfäden noch offen, so dass ich auf eine Fortsetzung hoffe. Da bin ich dann auf jeden Fall mit dabei!
Interessante Charaktere
von trucks - 04.12.2017
Interessante Charaktere Eine übel zugerichtete Leiche wird auf einem Berliner Bauplatz gefunden und die Spuren weisen in die rechte Szene... Das wird der erste Fall für Dr. Carl von Wuthenow, der nach einem Schuss Betreuung benötigt und Verena Hofer, eben dieser Betreuung, die den Job allerdings nur aus Geldnot angenommen hat - und Carl ist auch nicht unbedingt begeistert darüber, dass seine Tante das "angeleiert" hat... Da heißt es nun zusammenraufen... Des Falls willen... Dieser Kriminalroman ist so spannend wie ein Krimi, hat überzeugende Charaktere und eine Geschichte, die einen an das Buch zu binden vermag. Was braucht man mehr ? Ich hatte das Buch in einem Rutsch durch - und das ist bei mir eher selten der Fall; meistens aus Zeitmangel, aber auch, wenn das Buch nicht allzu spannend ist. Hier konnte ich kaum aufhören zu lesen - da war dann auch die Zeitnot nicht mehr so wichtig; erstmal zuende lesen ! Sehr, sehr gut !
Verena Hofer - Die Superfrau?
von Hennie - 29.11.2017
Am Anfang des Buches steht das wundervolle Gedicht von Theodor Fontane - "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland". Damit stellt die Autorin Roxann Hill den Bezug zum Beruf der Protagonistin, sie ist Literaturwissenschaftlerin, und der Landschaft her. Obwohl die kriminalistischen Untersuchungen nicht auf Gut Wuthenow und auch nicht im Havelland stattfinden, sondern in Berlin. Ganz schnell bin ich in die Geschichte hineingekommen. Zu Beginn ein perverser Mörder, dem sein "Spielzeug" keinen Spaß mehr macht. Er hat Freude am Quälen und Töten. Als der Mann, der fast noch ein Junge ist, nicht mehr reagiert, tötet er ihn. Hier agiert ein extrem perverser Mörder! Im weiteren Verlauf lernt man eine junge Frau kennen. Verena Hofer benötigt dringend einen einträglichen, neuen Job. Sie und ihre kleine Nichte Amelie sind auf dem Weg von Nürnberg zum Gut Wuthenow im Havelland. Dort soll sie sich vermeintlich um einen Jungen kümmern. Angekommen, muss sie sich mit einigen Irrtümern bzw. Missverständnissen auseinandersetzen, bevor sie die Stelle endgültig antritt. Der Junge ist ein erwachsener, junger Mann und als Profiler, als freier Berater bei der Berliner Polizei beschäftigt. Allerdings hat er ein wesentliches Handycap! Sein Kurzzeitgedächtnis funktioniert nicht mehr, nachdem er schwer verletzt wurde. Verena nimmt die Stelle als Assistentin von Dr. Carl von Wuthenow an und beide werden kurz darauf als externe Berater der Staatsanwaltschaft im Fall des getöteten jungen Mannes in Aktion treten. Die junge Frau hat wahrlich keine leichten Aufgaben übernommen! Der Anfang las sich sehr gut. Doch wie sich die kriminellen Ermittlungen entwickelten, kamen bei mir hier und da schon mal leise Zweifel an der urplötzlichen Kompetenz der jungen Frau auf. Wie sie alles scheinbar mit links meistert, ist mir zu glatt erzählt und irgendwie realitätsfern. Auch die kleine Amelie, die gerade ihre Mutter verloren hat findet sich im Handumdrehen mit ihrer neuen Lebenssituation ab. Mit ihren fünf Jahren spricht sie sehr altklug und abgeklärt. "Dunkel Land" ist hauptsächlich aus der Perspektive von Verena Hofer erzählt und unterteilt in Kapitelnummern oder überschrieben mit Wochentagen. Die Charaktere von Carl und Verena waren meiner Meinung nach zu einfach gezeichnet. Mir gab es zu wenig Reibungspunkte. Verena ist taff und meistert alle Hürden, obwohl es viele heikle, gefährliche und eklige Situationen gab, die gestandene Männer an ihre Grenzen gebracht hätten. Der Mörder wird durch einen Zufall entlarvt, zuerst natürlich von Verena! Carl, der erfahrene Profiler tappt in die Falle. Die Erzählstrategie wirkt auf mich sehr konstruiert. Warum das Buch den Titel "Dunkel Land" trägt, kommt auch zur Sprache. Es hängt mit dem jungen, ausländischen Opfer zusammen. Er empfand Deutschland als zu kalt und zu dunkel. Wer den Krimi aufmerksam von der ersten Seite an liest, weiß sehr bald, wer der Täter ist. Für mich gab es zu viele offensichtliche Hinweise! Trotz der vielen Ungereimtheiten im Zusammenspiel von Kriminalpolizei, Staatsanwaltschaft mit dem erfahrenen Carl und der unerfahrenen Verena, die plötzlich über Supertalente verfügt, war dieser Roman nicht langweilig. Er konnte mich gut unterhalten. Der Schluss allerdings ist sehr merkwürdig. Es endet abrupt und unerwartet. Plant die Autorin eine Fortsetzung? Da die Bewertung keine halben Sterne zuläßt, runde ich auf 4 von 5 Sternen auf.
Carl und Verena
von Fredhel - 29.11.2017
Gerade der Anfang hat mir ausgesprochen gut gefallen. Verena ist eigentlich Literaturdozentin an der Uni Nürnberg, aber weil sie die Tochter ihrer verstorbenen Schwester adoptiert hat, muss sie sich beruflich umorientieren. In der Zwischenzeit ist sie finanziell so am Limit, dass sie dankbar über den Sommer einen Kindermädchenjob in der Nähe von Berlin annimmt, bei dem sie die kleine Amelie mitbringen kann. Es ist eins meiner Highlights dieses Buches, als ihr klar wird, dass der kleine Junge Carl, den sie beaufsichtigen soll, ein erwachsener, äußerst attraktiver Profiler ist, der schlimmste Gedächtnisstörungen hat. Bei jedem Aufwachen muss er sich neu orientieren. Verena soll ihm helfen, sich beruflich zurecht zu finden. Das bedeutet für sie, sich mit abscheulichen Verbrechen im Strichermilieu befassen zu müssen. Es ist belastend, es ist gefährlich und sie schwört, nach der Aufklärung der Morde wird sie nach Nürnberg in ein beschauliches Leben zurückkehren. Das Ende bleibt in dieser Hinsicht offen, denn zwischen Carl und ihr herrscht eine durchaus erotischen Anziehung, und die kleine Amelie hat auf dem Guthof von Carls Tante ein wahres Kinderparadies. Der Krimi, in meinen Augen mehr ein Thriller, hat mir sehr gut gefallen. Einerseits gibt es die Einblicke in die kranke Psyche des Täters, aber auch Carls Gedächtnisverluste sind mal ein gelungener literarischer Kniff, eine Story anders aufzurollen. So war das Buch von Anfang an unterhaltsam und spannend, und ich bin gespannt auf die nächste Folge, wie Verena sich entschieden hat.
Interessante Charaktere treffen aufeinander
von Leselottchen - 29.11.2017
Außergewöhnliche Idee, sehr unterhaltsam umgesetzt. Zwei interessante Charaktere treffen in einer Notlage aufeinander. Verena Hofer, eigentlich Literaturdozentin, möchte ihr Leben nach dem Tod ihrer Schwester neu gestalten. Sie will mehr Zeit haben für ihre kleine, taffe, fünfjährige Nichte Amelie, die ihr anvertraut wurde. Und so lockt sie ein mehrmonatiges Job-Angebot auf dem Land. Die reiche Unternehmerin Ernestine von Wuthenow sucht eine Betreuung für ihren Neffen im Havelland. Verena rechnet mit einem jüngeren Schützling. Doch wie sich vor Ort herausstellt ist der Neffe Dr. Carl von Wuthenow ein erwachsener Mann. Ein Kriminalist, der nach einer sehr schweren Schussverletzung unter Aussetzern seines Kurzzeitgedächtnisses leidet. Anfänglich sind Verena und Carl nicht sehr glücklich über die Planungen der Tante. Aber Amelie geht es sehr gut, Verena benötigt das Geld und Carl braucht Hilfe bei seiner Arbeit als Berater der Staatsanwaltschaft in Berlin. Sein Wissen ist bei mehreren brutalen Tötungsfällen für die Kriminalpolizei von großer Wichtigkeit. Mit Verenas Hilfe möchte er wieder am Arbeitsleben teilnehmen. Für Verena ist diese böse Seite des Lebens absolutes Neuland. Trotzdem schafft sie es, Carl eine große Stütze zu sein. Auch in schwierigen Situationen behält sie die Nerven. Carl wirkt zusehens menschlicher und sympathischer. Die beiden finden zueinander, ergänzen sich und bilden ein tolles Team. So entwickelt sich die Story äußerst interessant. Dieser spannende und wendungsreiche Fall stellt die beiden vor manche gefährliche Herausforderung. Gleichzeitig gefiel mir die besondere Atmosphäre im Jahrhundert alten Gutshaus und seine weiteren Mitbewohner. Das Gedicht, Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, wird mehrmals erwähnt und lässt somit ein idyllisches Bild vor meinen Augen erscheinen. Krasse Gegensätze, gelungenes Kopfkino, das mich begeistert. Das ist nun schon das zweite Buch, das ich von dieser Autorin lese. Ich mag ihren Schreibstil. Die Story war sehr unterhaltsam und zum Schluss hin sogar äußerst spannungsgeladen. Ich würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen. Das Buchcover besticht durch seine intensiven Farben. Allerdings steht mir das Gutshaus fast zu einsam da. Der kurze Buchtitel weckte meine Neugierde.
Und noch ein gelungener Auftakt einer neuen Reihe, super !
von AKRD - 29.11.2017
Roxann Hill sagte mir bislang nichts, aber mit ihren 336 Seiten von "Dunkel Land" hatte sie mich rasch von ihren Qualitäten als Schriftstellerin überzeugt. Verena Hofer soll sich auf dem alterwürdigen Anwesen Gut Wuthenow um den angeschossenen Dr. Carl von Wuthenow kümmern - der davon alles andere als begeistert, geschweige denn einverstanden ist. Er leidet unter Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und erklärt sich nur einverstanden mit Verena (die das Geld dringend braucht und daher ebenfalls auf den Deal eingeht), damit er ihr bei seiner Ermittungsarbeit hilft, denn ohne Hilfe geht es leider nicht... Und schon der erste Fall hat es in sich: Eine übel zugerichtete Leiche wird auf einem Berliner Bauplatz gefunden und die Spuren weisen in die rechte Szene ¿ Wirklich spannend geschrieben, man will immer weiterlesen, kann das Buch nicht zur Seite legen. Die Charaktere überzeugten, gerade der "brummelige" Carl. Wirklich super fand ich, dass das Buch für einen Kriminalroman wirklich durchgehend sehr spannend ist und die Spannungskurve auch meines Empfindens nach nicht merklich abflacht, denn das kenne ich sonst nur von Thrillern - von daher war das hier sehr erfreulich und wird als großer Pluspunkt meinerseits gewertet. Ich kann daher für dieses Buch eine klare Leseempfehlung aussprechen und vergebe die volle Punktzahl.
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