Das Schwert der Wahrheit 02. Die Schwestern des Lichts

Roman. Originaltitel: Sword of Truth, Vol 2 Stone of Tears. 'Blanvalet Taschenbücher'.
Taschenbuch
Ein atemberaubendes Epos über Verrat und Ehre, Rache und Liebe!

Richard Cypher hat über seinen Vater triumphiert - der machtgierige Magier Darken Rahl ist tot! Doch aus dem Sieg erwächst eine neue, allumfassende Bedrohung: Im Schleier zwischen der Wel … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Das Schwert der Wahrheit 02. Die Schwestern des Lichts
Autor/en: Terry Goodkind

ISBN: 3442369681
EAN: 9783442369683
Roman.
Originaltitel: Sword of Truth, Vol 2 Stone of Tears.
'Blanvalet Taschenbücher'.
Übersetzt von Caspar Holz
Blanvalet Taschenbuchverl

1. Juli 2008 - kartoniert - 1315 Seiten

Beschreibung

Ein atemberaubendes Epos über Verrat und Ehre, Rache und Liebe!

Richard Cypher hat über seinen Vater triumphiert - der machtgierige Magier Darken Rahl ist tot! Doch aus dem Sieg erwächst eine neue, allumfassende Bedrohung: Im Schleier zwischen der Welt der Lebenden und dem Reich der Toten hat sich beim Kampf zwischen Vater und Sohn ein gefährlicher Riss aufgetan. Und nun droht der dunkle Hüter der Unterwelt in die Menschenwelt zu wechseln und alles Leben zu vernichten ...


Portrait

Terry Goodkind wurde 1948 in Omaha, USA, geboren und war nach seinem Studium zunächst als Rechtsanwalt tätig. 1994 erschien sein Roman »Das erste Gesetz der Magie«, der weltweit zu einem sensationellen Erfolg wurde und den Auftakt zu einer der erfolgreichsten Fantasy-Sagas aller Zeiten bildet. Terry Goodkind lebt in Neuengland.

Leseprobe

Rachel dr'ckte ihre Puppe fest an die Brust und starrte auf das dunkle Etwas, das sie aus dem Geb'sch heraus beobachtete. Zumindest glaubte sie, da'es sie beobachtete. Es war schwer zu sagen, denn die Augen waren genauso dunkel wie alles 'brige - au'r wenn das Licht genau richtig darauf fiel, dann leuchteten sie golden auf.
Schon fr'her hatte sie Tiere im Wald gesehen, Kaninchen, Waschb'n, Eichh'rnchen und dergleichen, aber dieses hier war gr''r. Es war so gro'wie sie selbst, vielleicht sogar noch gr''r. Und dunkel wie ein B' Sie 'berlegte, ob es vielleicht ein B'war.
Aber das hier war eigentlich gar kein richtiger Wald, denn er befand sich in einem Haus. Sie war noch nie in einem Wald gewesen, der sich in einem Haus befand. Sie 'berlegte, ob in W'ern in H'ern die gleichen Tiere lebten wie in denen drau'n.
W' Chase nicht bei ihr gewesen, h'e sie vielleicht Angst gehabt. Bei ihm war sie jedoch sicher, das wu'e sie. Chase war der mutigste Mann, den sie je gesehen hatte. Trotzdem, ein bi'hen Angst hatte sie dennoch. Chase hatte gesagt, sie sei das tapferste kleine M'hen, das er kannte. Und er sollte nicht glauben, sie h'e vor einem gro'n Kaninchen Angst.
Vielleicht war es tats'lich nur irgendein gro's Kaninchen, das auf einem Stein oder etwas 'nlichem hockte. Aber Kaninchen hatten lange Ohren. Oder war es vielleicht doch ein B' Sie steckte sich den Fu'ihrer Puppe in den Mund.
Sie drehte sich um und schaute den Weg entlang, 'ber die h'bschen Blumen, die niedrigen, efeu'berwucherten Mauern und den Rasen hinweg, auf dem Chase sich mit Zedd, dem Zauberer, unterhielt. Sie standen neben einem Tisch aus Stein, betrachteten die K'chen und sprachen dar'ber, was sie mit ihnen machen sollten. Rachel war froh, da'dieser b'se Darken Rahl sie nicht erwischt hatte und da'er nie wieder jemand etwas antun konnte.
Rachel drehte sich um und wollte sich vergewissern, ob das dunkle Etwas n'r kam. Aber es war verschwunden. Sie sah sich um, konnte es aber nirgendwo en
tdecken.
'Was meinst du, Sara, wo es hingelaufen ist?' fl'sterte sie.
Ihre Puppe wu'e keine Antwort. Rachel bi'auf Saras Fu'und wollte zu Chase hin'bergehen. Am liebsten w' sie gerannt, doch Chase sollte nicht meinen, sie w' vielleicht nicht tapfer. Er hatte gesagt, sie sei tapfer, und sie hatte sich dabei gut gef'hlt. Beim Gehen blickte sie 'ber die Schulter - zur Sicherheit -, konnte das schwarze Etwas aber nirgendwo entdecken. Vielleicht lebte es in einem Loch und war darin verschwunden. Noch immer w' Rachel gern gerannt, beherrschte sich jedoch.
Bei Chase angekommen, dr'ckte Rachel sich an ihn und umschlang sein Bein. Er und Zedd unterhielten sich, und sie wu'e, da'es unh'flich w' dazwischenzureden, also wartete sie und nuckelte dabei an Saras Fu'
'Und was k'nnte passieren, wenn du den Deckel einfach schlie'?' fragte Chase den Zauberer gerade.
'Alles m'gliche!' Zedd reckte seine d'rren Arme in die Luft. Sein welliges, wei's Haar war glatt zur'ckgestrichen, doch an manchen Stellen b'te es sich immer noch auf. 'Woher soll ich das wissen? Da'ich wei' was die K'chen der Ordnung bedeuten, hei' noch lange nicht, da'ich auch wei' was man mit ihnen tun soll, nachdem Darken Rahl eins von ihnen ge'ffnet hat. Die Magie der Ordnung hat ihn daf'r get'tet. Sie h'e auch die ganze Welt vernichten k'nnen. Sie k'nnte mich t'ten, wenn ich es schlie'. Oder noch etwas Schlimmeres.'
Chase seufzte. 'Nun, wir k'nnen sie nicht einfach hier herumstehen lassen, oder? M'ssen wir nicht irgend etwas unternehmen?'
Der Zauberer legte die Stirn in Falten, betrachtete die K'chen und dachte nach. Nachdem das Schweigen 'ber eine Minute gedauert hatte, zupfte Rachel Chase am 'mel. Er schaute zu ihr hinunter.
'Chase ...?'
'>Chase'Du bist erst seit ein paar Tagen meine Tochter, und schon brichst du die Regeln. Ich hab's dir schon einmal gesagt, du sollst mich >VaterRachel nickte und mu'e grinsen. 'Ja, Ch ... Vater.'
Er verdrehte die Augen und sch'ttelte den Kop
f. Dann strich er ihr durchs Haar. 'Was gibt's denn?'
'Da ist ein gro's Tier in den B'en. Ich glaube, es k'nnte vielleicht ein B'sein oder noch was Schlimmeres. Ich glaube, du mu' dein Schwert rausholen und nachsehen gehen.'
Er lachte. 'Ein B' Hier drinnen?' Wieder lachte er. 'Das hier ist ein Garten in einem Haus, Rachel. In solchen G'en gibt es keinen B'n. Vielleicht war es ein Schatten. Das Licht kann einen manchmal ziemlich t'chen.'
Sie sch'ttelte den Kopf. 'Das glaube ich nicht, Ch ... Vater. Es hat mich angesehen.'
L'elnd strich er ihr erneut durchs Haar, dann legte er ihr seine gro' Hand auf die Wange und dr'ckte ihren Kopf an sein Bein. 'Dann bleibst du eben bei mir, und das Tier wird dir nichts tun.'
Sie nuckelte an Saras Fu'und nickte, derweil er ihren Kopf an sein Bein dr'ckte. Jetzt, wo sie seine Hand sp'rte, hatte sie nicht mehr so viel Angst, deshalb sah sie noch einmal zu den B'en hin'ber.
Das dunkle Etwas, gr''enteils von einer der efeubewachsenen Mauern verborgen, huschte n'r herbei. Rachel bi'fester auf Saras Fu'und stie'ein leises Winseln aus, w'end sie zu Chase aufsah. Er zeigte gerade auf die K'chen.
'Und was war dieses Ding, dieser Stein oder Schmuckstein, oder was das war? Stammte der aus dem K'chen?'
Zedd nickte. 'Allerdings. Aber solange ich mir nicht ganz sicher bin, m'chte ich mich nicht dazu 'ern. Jedenfalls nicht laut.'
'Vater', jammerte Rachel. 'Es kommt n'r.'
Er blickte nach unten. 'Gut. Behalte es f'r mich im Auge.' Er sah den Zauberer wieder an. 'Was soll das hei'n, du willst dich nicht dazu 'ern? Hat es deiner Ansicht nach etwas damit zu tun, da'der Schleier vor der Unterwelt einen Ri'bekommen haben k'nnte?'
Zedd runzelte die Stirn, rieb sich das glattrasierte Kinn mit den d'rren Fingern und betrachtete den schwarzen Edelstein, der vor dem offenen K'chen lag. 'Genau das bef'rchte ich.'
Rachel blickte zur Mauer hin'ber, um nachzusehen, wo dieses schwarze Etwas steckte. Sie zuckte zusamm
en, als sie sah, wie H'e 'ber die Mauerkante griffen. Es war noch n'r gekommen.
Aber das waren gar keine H'e. Es waren Krallen. Lange, gebogene Krallen.
Sie schaute hoch zu Chase, betrachtete seine Waffen, um sich zu vergewissern, ob er genug davon hatte. Er hatte Messer, eine Menge Messer rings um seine H'fte, trug ein Schwert 'ber seine Schulter geschnallt, in seinem G'rtel steckte eine gro' Axt, und ein paar andere Dinge, die wie Keulen mit spitzen Dornen aussahen, hingen zus'lich noch daran. Und auf dem R'cken trug er eine Armbrust. Hoffentlich reichte das.
Anderen M'ern jagten diese Waffen Angst ein, doch das dunkle Etwas, das immer n'r kam, schienen sie nicht abzuschrecken. Und der Zauberer hatte nicht mal ein Messer. Er trug nur diesen einfachen, dunkelbraunen Umhang. Und war auch noch d'nn. Nicht so stark wie Chase. Aber Zauberer besa'n magische Kr'e. Vielleicht konnte er das Ding mit seinen magischen Kr'en verscheuchen.
Magie! Rachel fiel der magische Feuerstab ein, den ihr der Zauberer Giller geschenkt hatte. Sie griff in ihre Tasche und umfa'e ihn.
Vielleicht brauchte Chase ihre Hilfe. Sie w'rde niemals zulassen, da'dieses Etwas ihrem neuen Vater weh tat. Sie wollte tapfer sein. 'Ist er gef'lich?'
Zedd lugte unter seinen Brauen hervor zu Chase hinauf. 'Wenn er das ist, wof'r ich ihn halte, und er in die falschen H'e f't, dann w' >gef'lich'Dann sollten wir ihn in ein tiefes Loch schmei'n oder ihn zerst'ren.'
'Ausgeschlossen. Vielleicht brauchen wir ihn noch.' 'Und wenn wir ihn verstecken?'
'Dar'ber denke ich gerade nach. Die Frage ist nur: wo? Denn dabei mu'man verschiedene Dinge ber'cksichtigen.


Pressestimmen

"Wer einmal mit Terry Goodkinds 'Schwert der Wahrheit' begonnen hat, kann nicht wieder davon lassen! Pure Magie!"
- Romantic Times

"Terry Goodkind zieht die Leser in seinen Bann und lässt sie nicht wieder los!"
- Publishers Weekly

'"Das Schwert der Wahrheit' ist eine wunderbar phantasievolle und aufregende Fantasy-Saga!"
- Kirkus Reviews
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