Das Schwert der Wahrheit 07. Die Säulen der Schöpfung

Roman. Originaltitel: Sword of Truth, Vol 7 The Pillars of Creation. 'Blanvalet Taschenbücher'.
Taschenbuch
Das magische Epos um das Heldenpaar Richard und Kahlan

Grausame innere Stimmen flüstern der jungen Jennsen ein, dass sie allein das Böse aufhalten kann. Doch dafür muss sie Richard Rahl - den Herrscher D'Haras - und dessen geliebte Gemahlin Kahlan töt … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Das Schwert der Wahrheit 07. Die Säulen der Schöpfung
Autor/en: Terry Goodkind

ISBN: 3442372887
EAN: 9783442372881
Roman.
Originaltitel: Sword of Truth, Vol 7 The Pillars of Creation.
'Blanvalet Taschenbücher'.
Übersetzt von Caspar Holz
Blanvalet Taschenbuchverl

14. April 2009 - kartoniert - 640 Seiten

Beschreibung

Das magische Epos um das Heldenpaar Richard und Kahlan

Grausame innere Stimmen flüstern der jungen Jennsen ein, dass sie allein das Böse aufhalten kann. Doch dafür muss sie Richard Rahl - den Herrscher D'Haras - und dessen geliebte Gemahlin Kahlan töten.Ein Meisterwerk der modernen Fantasy!


Portrait

Terry Goodkind wurde 1948 in Omaha, USA, geboren und war nach seinem Studium zunächst als Rechtsanwalt tätig. 1994 erschien sein Roman »Das erste Gesetz der Magie«, der weltweit zu einem sensationellen Erfolg wurde und den Auftakt zu einer der erfolgreichsten Fantasy-Sagas aller Zeiten bildet. Terry Goodkind lebt in Neuengland.

Leseprobe

Als sie die Taschen des Toten durchw'hlte, stie'Jennsen Daggett auf einen Gegenstand, den sie dort am allerwenigsten zu finden erwartet h'e. Verdutzt lie'sie sich auf die Fersen zur'cksinken. Der schneidende Wind zerzauste ihr Haar, als sie mit gro'n Augen auf die in pedantischen Blockbuchstaben auf das kleine Rechteck aus Papier geschriebenen Worte starrte. Der Zettel war zweimal in der Mitte gefaltet, sorgf'ig, so dass die R'er pr'se aufeinander lagen. Sie kniff die Augen zusammen, halb in der Erwartung, die Worte w'rden verschwinden wie ein b'ses Trugbild. Den Gefallen taten sie ihr allerdings nicht, sondern sie blieben 'beraus real.
Die Albernheit des Gedankens war ihr durchaus bewusst, trotzdem kam es ihr so vor, als lauerte der Tote geradezu auf eine Reaktion von ihr. Sie lie'sich zumindest 'erlich nichts Derartiges anmerken und riskierte einen verstohlenen Blick auf seine Augen, die stumpf und glasig waren. Jennsen hatte Leute erz'en h'ren, dass Verstorbene oft so auss'n, als ob sie nur schliefen. Dieser nicht. Seine Augen sahen tot aus. Die bleichen Lippen waren gespannt, das Gesicht w'sern. Sein Stiernacken war violett ger'tet.
Nat'rlich beobachtete er sie nicht; er beobachtete 'berhaupt nichts mehr. Aber sein leicht zur Seite hin verdrehter Kopf war ihr zugewandt, und es schien fast so, als schaute er sie an. Diese Vorstellung kam ihr keineswegs abwegig vor.
Weiter oben, auf dem steinigen H'gel in ihrem R'cken, schlugen die kahlen 'te im Wind aneinander wie klappernde Gebeine. Das flatternde St'ck Papier in ihren Fingern schien in das Ger'ch einzustimmen, und ihr Herz, das ohnehin schon raste, begann noch lauter zu klopfen.
Jennsen hielt sich einiges auf ihren gesunden Menschenverstand zugute; sie war sich deshalb dar'ber im Klaren, dass sie gerade ihre Fantasie mit sich durchgehen lie' aber sie hatte doch noch nie einen Toten gesehen, einen Menschen, der so unnat'rlich still dalag. Der Anblick hatte etwas Erschreckendes; sie schluckte und
versuchte auf diese Weise wenn schon nicht ihre Nerven, so doch wenigstens ihre Atmung zu beruhigen.
Auch wenn er tot war, wollte Jennsen nicht, dass er sie anschaute. Deshalb erhob sie sich, raffte den Saum ihres langen Rocks und ging um den K'rper herum. Sie faltete den kleinen Zettel sorgf'ig zweimal, so wie sie ihn gefunden hatte, und lie'ihn in ihre Tasche gleiten. Darum w'rde sie sich sp'r k'mmern m'ssen. Jennsen wusste nur zu gut, wie ihre Mutter auf die beiden Worte auf dem Zettel reagieren w'rde. Dann hockte sie sich auf der anderen Seite des Mannes nieder.
Man h'e fast meinen k'nnen, er schaute hoch zu dem Pfad, von dem er heruntergest'rzt war, und fragte sich, was wohl passiert sein mochte und wie es kam, dass er jetzt mit gebrochenem Genick auf dem Grund der steilen, felsigen Schlucht lag.
Sein Umhang hatte keine Taschen. An seinem G'rtel waren zwei Beutel befestigt. Einer davon enthielt ', ein paar Schleifsteine sowie einen Abzieher, der andere war mit Trockenfleisch gef'llt; ein Name stand auf keinem der beiden.
W' er kl'ger gewesen, so wie sie, h'e er den Umweg am Fu'der Klippen entlang gew't, statt dem Pfad 'ber die Kuppe zu folgen, den schwarz vereiste Fl'en um diese Jahreszeit t'ckisch machten. Selbst wenn er nicht vorgehabt hatte, wieder denselben Weg zur'ckzugehen, den er gekommen war, w' es kl'ger gewesen, sich einen Weg durch den Wald zu suchen, trotz des dichten Dornengestr'pps, das dort oben das Vorw'skommen zwischen den abgestorbenen 'ten und B'en erschwerte.
Passiert war passiert. Falls sie etwas fand, das ihr seine Identit'verriet, konnte sie vielleicht seine Angeh'rigen ausfindig machen oder sonst jemanden, der ihn kannte; sie w'rden doch bestimmt benachrichtigt werden wollen. Sie klammerte sich an die Sicherheit, die ihr dieser Vorwand lieferte.
Beinahe gegen ihren Willen kam Jennsen wieder auf die Frage zur'ck, was er hier drau'n wohl gewollt haben mochte; leider schien das sorgsam gefaltete St'ck Papier ihr dies
nur allzu deutlich zu sagen. Trotzdem, m'glicherweise gab es noch einen anderen Grund.
Wenn sie ihn nur finden k'nnte.
Um seine andere Tasche zu durchsuchen, musste sie seinen Arm ein St'ck zur Seite schieben.
'G'tige Seelen, verzeiht mir', murmelte sie leise, als sie den steifen Arm anfasste, der sich nur mit M'he bewegen lie' Jennsen r'mpfte angeekelt die Nase. Er war so kalt wie der Erdboden, auf dem er lag, so kalt wie die vereinzelten Regentropfen, die vom eisengrauen Himmel fielen. In dieser Jahreszeit trieb der steife Westwind sie fast immer als Schnee vor sich her. Der ungew'hnliche, immer wieder aufkommende Nebel und der Nieselregen hatten die vereisten Stellen auf dem Pfad 'ber die Kuppe zweifellos noch rutschiger gemacht; der Tote war der beste Beweis daf'r.
Sie wusste, wenn sie hier noch l'er verweilte, w'rde der aufziehende Winterregen sie im Freien 'berraschen. Ihr war durchaus bewusst, dass das lebensgef'lich sein konnte. Zum Gl'ck war Jennsen nicht allzu weit von ihrem Zuhause entfernt. Aber wenn sie nicht bald nach Hause k', w'rde sich ihre Mutter - aus lauter Sorge, was sie so lange aufhielt - vermutlich auf den Weg machen und nach ihr suchen; und Jennsen wollte nicht, dass sie ebenfalls bis auf die Knochen nass wurde.
Ihre Mutter wartete bestimmt schon auf die Fische, die Jennsen von den mit K'dern versehenen Angelschn'ren im See mitgebracht hatte; ausnahmsweise hatten ihnen die in den Eisl'chern ausgelegten Schn're einen guten Fang beschert. Die toten Fische lagen dr'ben auf der anderen Seite der Leiche, wo sie sie hatte fallen lassen, als sie ihre schaurige Entdeckung machte. Auf dem Hinweg zum See hatte er noch nicht hier gelegen, sonst h'e sie ihn sicherlich bemerkt.
Jennsen holte tief Luft, um ihren Entschluss zu festigen, und zwang sich, ihre Durchsuchung fortzusetzen. Sie stellte sich eine besorgte Ehefrau vor, die sich fragte, ob ihr gro'r, gut aussehender
Soldat wohl in Sicherheit, im Warmen und Trockenen w'.
Und die nicht ahnte, wie es in Wahrheit um ihn stand.
W' sie abgest'rzt und h'e sich den Hals gebrochen, w'rde Jennsen wollen, dass jemand ihre Mutter benachrichtigte. Ihre Mutter h'e also sicherlich Verst'nis daf'r, wenn sie sich etwas versp'te, um herauszufinden, wer dieser Mann war. Jennsen verwarf den Gedanken wieder. Verst'nis h'e sie vielleicht, trotzdem w'rde sie nicht wollen, dass Jennsen sich in der N' dieses Soldaten herumtrieb, auch wenn er tot war und somit niemandem mehr etwas tun konnte, schon gar nicht ihr und ihrer Mutter.
Die Besorgnis ihrer Mutter w'rde noch wachsen, sobald Jennsen ihr gezeigt hatte, was auf dem kleinen St'ck Papier stand.
Was sie wirklich zu dieser Durchsuchung trieb - das sp'rte Jennsen -, war die Hoffnung, dass es noch eine andere Erkl'ng gab. Sie wollte unbedingt, es w' etwas anderes. Nur dieser verzweifelte Wunsch lie'sie ausharren, obwohl sie am liebsten umgehend nach Hause gerannt w'.




Pressestimmen

"Wer einmal mit Terry Goodkinds 'Schwert der Wahrheit' begonnen hat, kann nicht wieder davon lassen! Pure Magie!" Romantic Times

"Terry Goodkind zieht die Leser in seinen Bann und lässt sie nicht wieder los!" Publishers Weekly

"Eine phänomenale Saga von unendlichem Einfallsreichtum!" Kirkus Review

"Ein wunderbar schöpferisches, makelloses und aufregendes fantasy-epos!" Kirkus Review
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