Das Schwert der Wahrheit 10. Am Ende der Welten

Roman. Originaltitel: The Sword of Truth 10: Phantom. 'Blanvalet Taschenbücher'.
Taschenbuch
»Eine phänomenale Saga von unendlichem Einfallsreichtum!« Kirkus Reviews

Richard Rahl sucht voller Verzweiflung nach seiner verschollenen Gefährtin Kahlan, an die sich außer ihm niemand erinnern kann. Doch es ist nicht nur Liebe, die ihn treibt: Richa … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Das Schwert der Wahrheit 10. Am Ende der Welten
Autor/en: Terry Goodkind

ISBN: 3442373891
EAN: 9783442373895
Roman.
Originaltitel: The Sword of Truth 10: Phantom.
'Blanvalet Taschenbücher'.
Übersetzt von Caspar Holz, Andreas Helweg
Blanvalet Taschenbuchverl

12. Oktober 2009 - kartoniert - 640 Seiten

Beschreibung

»Eine phänomenale Saga von unendlichem Einfallsreichtum!« Kirkus Reviews

Richard Rahl sucht voller Verzweiflung nach seiner verschollenen Gefährtin Kahlan, an die sich außer ihm niemand erinnern kann. Doch es ist nicht nur Liebe, die ihn treibt: Richard weiß, dass seine Geliebte unfreiwillig alles zerstören könnte, was ihnen beiden heilig ist - wenn er und sie einander nicht wiederfinden ...


Portrait

Terry Goodkind wurde 1948 in Omaha, USA, geboren und war nach seinem Studium zunächst als Rechtsanwalt tätig. 1994 erschien sein Roman »Das erste Gesetz der Magie«, der weltweit zu einem sensationellen Erfolg wurde und den Auftakt zu einer der erfolgreichsten Fantasy-Sagas aller Zeiten bildet. Terry Goodkind lebt in Neuengland.

Leseprobe

Mucksm'chenstill, den Kopf zwischen die Schultern gezogen, stand Kahlan etwas abseits in den Schatten unter dem kleinen Vordach, beobachtete, wie das B'se leise an die T'r klopfte - und hoffte inst'ig, dass niemand auf das Klopfen antworten w'rde. So gerne sie die Nacht im Trockenen, mit einem Dach 'ber dem Kopf, verbracht h'e, wollte sie dennoch nicht, dass das Unheil unschuldige Menschen heimsuchte. Trotzdem war sie sich nur allzu bewusst, dass sie nicht den geringsten Einfluss darauf hatte.
Durch die schmalen Fenster zu beiden Seiten der T'r war der flackernde Schein einer einzelnen Laterne zu erkennen, dessen blasser, schimmernder Abglanz sich auf dem nassen Fu'oden der Veranda widerspiegelte. 'er ihrem Kopf hing, an zwei Eisenringen befestigt, ein Ladenschild, das jedes Mal, wenn es im windgepeitschten Regen hin und her schwang, ein Knarren und Quietschen von sich gab. Auf diesem dunklen, regennassen Ladenschild waren die gespenstisch wei'n Umrisse eines gemalten Pferdes zu erkennen. Das durch die Fenster fallende Licht reichte nicht, um den Namen zu entziffern, aber da die drei anderen Frauen, die bei ihr waren, seit Tagen 'ber kaum etwas anderes gesprochen hatten, wusste sie, dass der Name wohl Gasthaus zum Wei'n Ross lauten musste.
Nach dem Geruch von Mist und feuchtem Heu zu urteilen, vermutete sie, dass eines der dunklen Geb'e nahebei ein Stall sein musste. In der vereinzelt aufglei'nden Helligkeit der fernen Blitze konnte sie gerade eben die ungeschlachten, kantigen Umrisse einiger dunkler Geb'e ausmachen, die geisterhaft jenseits der Wassermassen des str'menden Regens aufragten. Trotz des unabl'igen Rauschens des wolkenbruchartigen Regens und des Donnergrollens schien das Dorf in tiefem Schlaf zu liegen. In einer so dunklen, scheu'ichen Nacht konnte Kahlan sich kein angenehmeres Pl'chen vorstellen als sicher und warm zusammengerollt unter einer Bettdecke.
In einem nahen Stall wieherte ein Pferd, als Schwester Ulicia ein zweites Mal anklopfte,
lauter und nachdr'cklicher diesmal und offensichtlich entschlossen, sich trotz des tosenden Regens Geh'r zu verschaffen, wenngleich nicht energisch genug, um den Eindruck von Feindseligkeit zu erwecken. Schwester Ulicia, die sonst gelegentlich zu impulsiven R'cksichtslosigkeiten neigte, schien sich bewusst Zur'ckhaltung auferlegt zu haben. Der Grund war Kahlan unbekannt, sie nahm aber an, dass es etwas mit dem Zweck ihres Hierseins zu tun hatte; ebenso gut konnte es aber auch auf ihre sprunghafte Launenhaftigkeit zur'ckzuf'hren sein. Mit der stets schwelenden 'ellaunigkeit dieser Frau verhielt es sich wie mit einem Blitz - sie war nicht nur gef'lich, sondern vollkommen unberechenbar. Nicht immer gelang es Kahlan, exakt vorherzusehen, wann Schwester Ulicia zuschlagen w'rde, und dass sie es bislang unterlassen hatte, hie'noch lange nicht, dass es so bleiben musste. Auch die beiden anderen Schwestern waren nicht besserer Laune oder neigten weniger zu Wutanf'en. Nichtsdestoweniger nahm Kahlan an, dass die drei in K'rze ruhig und friedlich das Wiedersehen feiern w'rden.
Ganz in der N' blitzte es, so nahe, dass die blendend grelle, aber nur kurz w'ende Helligkeit f'r einen kurzen Moment eine ganze Stra' von Geb'en erkennen lie' die sich dicht an die morastige, von Fahrspuren durchzogene Stra' dr'ten. Gleich darauf folgendes Donnergrollen hallte durch die h'gelige Landschaft und lie'den Boden unter ihren F''n erzittern.
Kahlan w'nschte sich, es g' etwas - wie ein Blitz, der ansonsten im Dunkel der Nacht verborgene Dinge offenbarte -, das ein wenig Klarheit in die verborgenen Erinnerungen an ihre Vergangenheit bringen, ein wenig Licht auf das dunkle R'el ihrer Person werfen k'nnte. Sie versp'rte das heftige Bed'rfnis, sich der Schwestern endlich zu entledigen, das brennende Verlangen, endlich selbst 'ber ihr Leben zu bestimmen und herauszufinden, worin es eigentlich bestand. Das immerhin wusste sie 'ber sich. Und sie wusste auch, dass diese Einstellung auf irgendwe
lche Erlebnisse gr'nden musste. F'r sie stand au'r Frage, dass da irgendetwas sein musste - Menschen, Ereignisse -, die sie zu der Frau gemacht hatten, die sie jetzt war; aber sosehr sie sich auch bem'hte, es sich in Erinnerung zu rufen, es war ihr entfallen.
An jenem grauenvollen Tag, als sie im Auftrag der Schwestern die K'chen der Ordnung gestohlen hatte, hatte sie sich geschworen herauszufinden, wer sie in Wahrheit war - und dass sie eines Tages frei sein w'rde!
Als Schwester Ulicia zum dritten Mal anklopfte, war von drinnen eine ged'fte Stimme zu vernehmen.
"Ich hab Euch ja geh'rt!" Die Stimme eines Mannes. Seine nackten F'' tappten eine h'lzerne Stiege herab. "Bin ja gleich da!"
Mit einem verdrie'ichen Ausdruck wandte sich Schwester Ulicia zu Kahlan herum. "Du wei', dass wir hier etwas zu erledigen haben." Warnend hob sie einen Finger vor Kahlans Gesicht. "Denk also nicht einmal daran, uns 'ger zu machen, oder dir widerf't das Gleiche wie beim letzten Mal."
Die Erinnerung lie'Kahlan schlucken. "Ja, Schwester Ulicia."
"Ich kann nur hoffen, dass Tovi uns ein Zimmer besorgt hat", klagte Schwester Cecilia. "Ich bin nicht in der Stimmung, mir anzuh'ren, es sei alles voll."
"Es wird schon noch Platz geben", beteuerte Schwester Armina beschwichtigend und durchkreuzte damit Schwester Cecilias Angewohnheit, stets vom Schlimmsten auszugehen.
Anders als Schwester Cecilia war sie nicht schon 'er, sondern fast ebenso jung und attraktiv wie Schwester Ulicia, in Anbetracht ihres Wesens war ihr Aussehen f'r Kahlan allerdings vollkommen bedeutungslos. In Kahlans Augen waren sie alle Nattern.
"Wie auch immer", setzte Schwester Ulicia im Fl'sterton hinzu, den Blick starr auf die T'r gerichtet, "es wird noch Platz geben."
Die T'r wurde einen Spaltbreit ge'ffnet, und das schattenhafte Gesicht eines Mannes, der noch damit besch'igt war, seine Hose unter dem Nachthemd zuzukn'pfen, sp'e ihnen entgegen. Er bewegte seinen Kopf ein wenig nach rech
ts und links, um die Fremden mit einem Blick zu erfassen. Nachdem er sie als ungef'lich eingesch't hatte, 'ffnete er vollends die T'r und forderte sie mit einer ausholenden Armbewegung auf einzutreten.
"So kommt schon rein", sagte er. "Alle miteinander."
"Wer ist denn da?", rief eine Frau, w'end sie die Stiege im Hintergrund herunterkam. In einer Hand hielt sie eine Laterne, mit der anderen hatte sie den Saum ihres Nachthemdes gerafft, um auf den Stufen nicht zu stolpern.



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