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Schach von Wuthenow als Taschenbuch
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Schach von Wuthenow

Erzählung aus der Zeit des Regiments Gensdarmes. 'Reclam Universal-Bibliothek'.
Taschenbuch
Schach von Wuthenow, Regimentsoffizier von altem Adel, beginnt ein Verhältnis mit Victoire von Carayon, der Tochter jener Frau, die er eigentlich liebt. Durch Blatternarben hat die intelligente Victoire ihre frühere Schönheit eingebüßt, was sie in de … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Schach von Wuthenow
Autor/en: Theodor Fontane, Walter Keitel

ISBN: 3150076889
EAN: 9783150076880
Erzählung aus der Zeit des Regiments Gensdarmes.
'Reclam Universal-Bibliothek'.
Reclam Philipp Jun.

26. Januar 2001 - kartoniert - 168 Seiten

Beschreibung

Schach von Wuthenow, Regimentsoffizier von altem Adel, beginnt ein Verhältnis mit Victoire von Carayon, der Tochter jener Frau, die er eigentlich liebt. Durch Blatternarben hat die intelligente Victoire ihre frühere Schönheit eingebüßt, was sie in den Kreisen der höheren Gesellschaft zu keiner vorzeigbaren Partie macht. Der preußische Ehrenkodex aber gebietet Schach, aus seinem Verhältnis mit Victoire Konsequenzen zu ziehen und sie zu heiraten. Doch Schach ist ein Mann, der den Spott der Gesellschaft nicht ertragen kann.

Portrait

Theodor Fontane (d. i. Henri Théodore F.), 30. 12. 1819 Neuruppin - 20. 9. 1898 Berlin. F.s Vorfahren waren zum größten Teil Nachkommen frz. Hugenotten. Sein Vater war Apotheker, und F. selbst absolvierte nach einer lückenhaften Schulbildung (1832 Gymnasium Neuruppin, 1833-36 Klödensche Gewerbeschule, Berlin) eine Apothekerlehre in Berlin (1836-40) und arbeitete an verschiedenen Orten als Apothekergehilfe, unterbrochen von dem einjährigen Militärdienst (1844-45). 1847 bestand er das Staatsexamen und unterrichtete anschließend Pharmazie in einem Berliner Krankenhaus, gab den Beruf jedoch 1849 auf und versuchte, sich als Schriftsteller zu etablieren. 1850 heiratete er Emilie Rouanet-Kummer und übernahm eine Anstellung im Presseapparat der preußischen Regierung, um sich und seine Familie ernähren zu können: eine entschiedene politische Wendung des 1848er-Demokraten. Immerhin verhalf sie ihm zu zwei für seine Entwicklung wichtigen Englandaufenthalten (1852, 1855- 1859). Nach seiner Rückkehr wurde er 1860 Redakteur bei der Neuen Preußischen Zeitung, der so genannten Kreuz-Zeitung, für die er u. a. die verschiedenen preußischen Kriegsschauplätze bereiste. Von 1870 an schrieb er Theaterkritiken für die Vossische Zeitung, wobei er für Henrik Ibsen und die dt. Naturalisten eintrat. 1876 war er für wenige Monate Sekretär der Akademie der Künste in Berlin, seine letzte feste Anstellung. Die Philosophische Fakultät der Berliner Universität verlieh ihm 1894 den Titel eines Dr. h. c. Erstes - und nicht zuletzt durch die Aufnahme in Schullesebücher bis heute andauerndes - literarisches Ansehen gewann F. durch seine Balladen mit Stoffen aus der preußischen und engl.-schottischen Geschichte, die er im Literarischen Sonntags-Verein zu Berlin Tunnel über der Spree in den 40er- und 50er-Jahren vortrug; später erweiterte er das Spektrum um Sujets aus der nordischen Geschichte und der Moderne (Technik, Arbeitswelt). Die Reisebücher und Reisefeuilletons, die aus seinen England- und Schottlandaufenthalten erwuchsen, führten F. zur literarischen und historischen Erfassung der eigenen Heimat in den Wanderungen durch die Mark Brandenburg und können als Vorstufen seines Romanschaffens gelten. Die journalistische Kriegsberichterstattung mündete in umfangreichen Kriegsbeschreibungen und Erlebnisberichten. Mit seinem erst im Alter entstandenen Romanwerk, beginnend mit dem historischen Roman Vor dem Sturm, erreichte der dt. realistische Zeit- und Gesellschaftsroman seinen Höhepunkt, durchaus verspätet im europäischen Kontext. Vor dem Hintergrund der Geschichte und den gesellschaftlichen Entwicklungen der Gegenwart entwirft F. ein kritisches - und immer kritischer werdendes - Bild seiner Zeit und der preußischen Gesellschaft, ihrer Brüchigkeit und Phrasenhaftigkeit, eingefangen nicht zuletzt mit einer durch Ironie, Skepsis und Humor charakterisierte nuancen- und anspielungsreichen Dialog- und Sprachkunst. In: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren. Von Volker Meid. 2., aktual. und erw. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2006. (UB 17664.) - © 2001, 2006 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart.

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