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Die Charité

Hoffnung und Schicksal. 'rororo Taschenbücher'. 'Rowohlt Polaris'.
Taschenbuch
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Sternstunden der Medizin Berlin, 1831. Seit Wochen geht die Angst um, die Cholera könne Deutschland erreichen - und als auf einem Spreekahn ein Schiffer unter grauenvollen Schmerzen stirbt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. In der Charité versuchen P … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die Charité
Autor/en: Ulrike Schweikert

ISBN: 3499274515
EAN: 9783499274510
Hoffnung und Schicksal.
'rororo Taschenbücher'. 'Rowohlt Polaris'.
Rowohlt Taschenbuch

26. Juni 2018 - kartoniert - 490 Seiten

Beschreibung

Sternstunden der Medizin Berlin, 1831. Seit Wochen geht die Angst um, die Cholera könne Deutschland erreichen - und als auf einem Spreekahn ein Schiffer unter grauenvollen Schmerzen stirbt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. In der Charité versuchen Professor Dieffenbach und seine Kollegen fieberhaft, Überträger und Heilmittel auszumachen: ein Wettlauf gegen die Zeit. Während die Ärzte um das Überleben von Tausenden kämpfen, führen drei Frauen ihren ganz persönlichen Kampf: Gräfin Ludovica, gefangen in der Ehe mit einem Hypochonder, findet Trost und Kraft in den Gesprächen mit Arzt Dieffenbach. Hebamme Martha versucht, ihrem Sohn eine bessere Zukunft zu bieten, und verdingt sich im Totenhaus der Charité. Die junge Pflegerin Elisabeth entdeckt die Liebe zur Medizin und - verbotenerweise - zu einem jungen Arzt ... Die Charité - Geschichten von Leben und Tod, von Hoffnung und Schicksal im wohl berühmtesten Krankenhaus Deutschlands.

Portrait

Ulrike Schweikert arbeitete nach einer Banklehre als Wertpapierhändlerin, studierte Geologie und Journalismus. Seit ihrem fulminanten Romandebüt «Die Tochter des Salzsieders» ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen historischer Romane. Ulrike Schweikert lebt und schreibt in der Nähe von Stuttgart.

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Bewertungen unserer Kunden
Spannend, lehrreich und gut geschrieben
von Chris - 28.06.2018
Die Uhr zeigt schon nach Mitternacht, mein Wecker wird in knapp 5 Stunden klingeln... Aber das Buch ist gerade sooo spannend, ich kann es kaum zuklappen... So ging es mir mit Die Charité von Ulrike Schweikert - schon lange habe ich nicht mehr so ein fesselndes Buch in der Hand gehabt! Das liegt einmal an den unglaublich gut beschriebenen Charakteren, man leidet und fiebert mit ihnen mit und kann sich am Ende nur ganz schwer von ihnen trennen. Wie in so vielen Büchern von Ulrike Schweikert stehen wieder einmal äußerst starke Frauen im Mittelpunkt, aber auch die Nebenfiguren sind durchaus bemerkenswert. Ich mag besonders die Kombination aus historisch belegten und fiktiven Figuren - das ist hier unglaublich gut gelungen! Außerdem fand ich den medizinischen Aspekt wahnsinnig spannend - ich wusste sehr wenig über Diagnostik, Therapien, Operationsmethoden, Komplikationen und Grenzen der Medizin. Jetzt bin ich da bedeutend schlauer und wieder einmal sehr froh, in der heutigen Zeit zu leben (ich könnte schon bei der Vorstellug, ohne Narkose operiert zu werden, in Ohnmacht fallen...) Alles wird so detailliert und anschaulich beschrieben, dass ich mehrmals wirklich Gänsehaut bekommen habe und ich oft die Gerüche in der Nase hatte (nicht immer schön). Ich kann nur erahnen, wie intensiv die Recherchen gewesen sein müssen und obwohl sehr viel Wissen vermittelt wird, ist dieses Buch nicht belehrend oder schulmeisterlich.
Krankenhausleben
von manu63 - 08.07.2018
Die Charite Hoffnung und Schicksal ist ein Historischer Roman der Autorin Ulrike Schweikert. Die Autorin beleuchtet in ihrem Buch das Leben und Wirken im Berliner Krankenhaus Charite. Das Buch setzt ein im Jahr 1831, in dem die Cholera Berlin heimsuchte. Erzählt wird die Geschichte dreier unterschiedlicher Frauen, zum einem Martha Vogelsang, eigentlich Hebamme aber sie wechselt ins Totenhaus der Charite um ihrem Sohn ein besseres Leben ermöglichen zu können. Zum zweiten ist dann die Geschichte rund um Gräfin Ludovica, die gefangen ist in einer Ehe mit einem Hypochonder und als drittes Elisabeth Bergmann, die nicht das Schicksal vieler Frauen ihrer Zeit teilen möchte, die an einem Ehemann gebunden sind, der seine Frau nicht gut behandelt. Das Seelenleben der Protagonisten wird lebhaft geschildert und die Behandlungen der damaligen Zeit muten heute brutal und grausam an. Die Ärzte handelten nach bestem Wissen und Gewissen, aber nicht immer unbedingt zum Wohl ihrer Patienten. Die Krankenwärter und-wärterinnen werden in der Geschichte als brutal und nicht sonderlich mitfühlend beschrieben. Die Handlung selber wird lebhaft und ohne Schnörkel beschrieben und hielten mich im Bann der Geschichte. Die einzelnen Schicksale der Frauen werden zeitgemäß dargestellt und liefern ein gutes Bild der damaligen Zeit. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und ich kann es trotz einiger unschöner Beschreibungen von Behandlungen als interessante Lektüre empfehlen.
Eine Geschichte von Leben und Tod
von ele - 06.07.2018
Die Charité, Historischer Roman von Ulrike Schweikert, 496 Seiten, erschienen im Rowohlt-Verlag. Leben und Sterben im wohl berühmtesten Krankenhaus Deutschlands - der Berliner Charité. Berlin 1831, die Cholera ist in Deutschland ausgebrochen und hat auch Berlin erreicht. Zu dieser Zeit beginnt die junge Elisabeth ihre Arbeit als Krankenwärterin in der Charité, dort versuchen die Ärzte unter ihnen auch Professor Dieffenbach, verzweifelt die Epidemie aufzuhalten. Ein schier unmögliches Unterfangen, denn keiner weiß zu dieser Zeit, was der Auslöser dieser Krankheit ist und wie sie übertragen wird. In dieser Zeit waren Frauen im medizinischen Bereich nur als Pflegerinnen "geduldet". Elisabeth entdeckt ihre Liebe zur Medizin und zu einem jungen Arzt, aber auch die Lebensgeschichten der jungen Gräfin Ludovica und der Hebamme Martha sind in dieser Geschichte miteinander verknüpft. Mir hat dieses Buch unheimlich gut gefallen, so gut habe ich mich schon lange nicht mehr unterhalten gefühlt. Ulrike Schweikert, von der ich etliche Bücher kenne, hat wieder einmal auf eindrucksvolle Art bewiesen, wie gut recherchiert, bildhaft und mitreißend sie ihre Bücher schreibt. Im vorliegenden Roman verwendet sie den auktorialen Erzählstil, lebendige Dialoge und gute Beschreibungen des Settings gaben mir während der Lektüre stets das Gefühl, mitten drin im Geschehen zu sein. Durch meine medizinische Vorbildung kann ich absolut bestätigen wie gut Schweikert sich vor dem Verfassen ihres Werks mit der Materie auseinander gesetzt hat, zu keinem Zeitpunkt konnte ich irgendwelche nicht plausiblen oder nicht authentischen Szenen entdecken. Chapeau! Alle agierenden Personen handelten glaubhaft und nachvollziehbar. Der Roman ist in 3 Bücher aufgeteilt, die aus insgesamt 31 Kapiteln bestehen. Jedes Kapitel ist in Abschnitte unterteilt und mit einer zusammenfassenden Überschrift versehen. Das gewährleistet den steten Überblick über das Geschehen. Ein Buch welches sämtliche Sinne anspricht, der Geruch der eiternden, schwärenden Wunden, das Stöhnen der Sterbenden, mir war es als könnte ich den Ärzten bei ihrer grausamen Arbeit über die Schulter sehen. Ich liebe Bücher über Medizingeschichte und nach der Lektüre dieses Romans wird wohl jeder Leser froh sein, dass die Medizin heutzutage nicht mehr auf dem damaligen Stand ist. Das ist diesen tüchtigen und wissbegierigen Männern und auch Frauen zu verdanken, die in diesem Buch erwähnt werden. Hier eindrucksvoll beschrieben, das Kindbettfieber, das von Frau zu Frau übertragen wurde. Erst Jahre später konnte Semmelweis beweisen, dass die Ärzte selbst, mit ihren ungenügend gereinigten Händen, diesen Frauen den Tod brachten. Meine Lieblingsfigur natürlich die Protagonistin Elisabeth eine moderne toughe Frau, die weiß was sie will. Tüchtig und voller Mitgefühl für ihre Patienten. Die unerfüllte Liebe zwischen Gräfin Ludovica und Professor Dieffenbach hat mich auch stark berührt, sowie das Schicksal der Hebamme Martha und ihrem Sohn August. Ein tolles Buch, ab Seite 150 hab ich den Rest in einem einzigen Tag ausgelesen, weil ich das Buch erst aus der Hand legen konnte, als die Geschichte zu Ende erzählt war. Ich habe mit den Figuren gelacht und geweint und wollte sie am Ende eigentlich nicht mehr gehen lassen. Einige der Figuren sind überliefert und haben wirklich an der Charité geforscht und praktiziert, das macht das Ganze umso authentischer. Eine intelligente unterhaltsame Lektüre für Leser die sich für historische Romane, speziell Medizingeschichte interessieren. Meine Diagnose - 5 Sterne.
Einblicke in die Charité der 1830er Jahre
von Hennie - 01.07.2018
Schon von der ersten Seite an ist man mitten im Geschehen. Wir befinden uns im Jahre 1831 an einem sehr heißen Augusttag an der Spree in Berlin. Überall wird gemunkelt, dass die Cholera im Ausland umgeht, aber die Bewohner fühlen sich sicher. Angeblich wurden wirksame Vorkehrungen getroffen an den Grenzen zum Osten. Doch den Schiffer Hans Mater ereilte die asiatische Cholera an seinem freien Tag. Er geht an Land in eine naheliegende Kneipe. Binnen kurzem fühlt er sich schlecht und dann geht es rasend schnell. Trotz ärztlicher Hilfe verstirbt er qualvoll innerhalb weniger Stunden. Die Leiche schafft man in die Charité zur Obduktion. Bald herrscht Ausnahmezustand in Berlin. Die Seuche wütet und fordert hauptsächlich ihre Opfer in den ärmsten Schichten der Bevölkerung. Ulrike Schweikert zeichnet ein einprägsames, lebendiges Bild der gesellschaftlichen Umstände in Berlin der 1830er Jahre und im speziellen eine realistische Beschreibung der Zustände in der Charité. Die Personen, die zum Teil authentisch sind, läßt sie ganz natürlich miteinander agieren. Ich entwickelte beim Lesen große Sympathien für die Stadthebamme und spätere Totenfrau/Sektionsassistentin Martha Vogelsang und deren Sohn August, für die Krankenwärterin und spätere Diakonisse Elisabeth Bergmann, für Professor Johann Friedrich Dieffenbach (1792 - 1847) und für die Gräfin Ludovica von Bredow. Ebenso große Antipathien empfand ich für den hypochondrischen Grafen von Bredow und für Professor Rust, der trotz Altersschwäche und damit verbundenem Unvermögen zu operieren, nicht von seinem leitenden Posten weichen wollte und damit viel Unheil anrichtete. Viel Beachtung schenkt Ulrike Schweikert in ihrer Story den drei weiblichen Protagonisten aus unterschiedlichen Gesellschaftschichten. Dabei gelingt es ihr hervorragend den Zeitgeist einzufangen und die Stellung der Frau, ihre stark eingeschränkten Rechte zur damaligen Zeit herauszuarbeiten. Schön fand ich auch die beiden Liebesgeschichten, die nicht aufgesetzt, sondern natürlich wirken. Professor Dieffenbach beklagt die elenden Verhältnisse in Berlin, wie die Menschen leben müssen. Er gehört zu den fortschrittlichen Medizinern und setzt sich mit der fiktiven Gräfin für die Gründung einer Krankenpflegeschule ein. Das qualitative Niveau in der Krankenversorgung ist ihm wichtig. Die hygienischen Zustände in der Charité sind eine Katastrophe. Die Beschreibung der Situationen in den Krankensälen, bei den Operationen und bei den Obduktionen gelingt der Autorin sehr anschaulich. Für sensible Menschen ist das nichts. Die Gerüche, ja der Gestank, die eitrigen, brandigen, schwärigen Wunden, die Überbelegung, die lieblose Versorgung und Pflege der Patienten durch die ruppigen, ungebildeten Krankenwärter - ich konnte mir das alles lebhaft vorstellen. Operationen, Amputationen erfolgen ohne Betäubung. Ärzte, die soeben noch Tote sezierten, kehren zum lebenden Kranken zurück, helfen den Frauen beim Gebären. Die Sterblichkeitsrate ist immens hoch. Dass überhaupt jemand geheilt die Charité wieder verließ, grenzte an Wunder. Teilweise fühlte ich mich ins Mittelalter versetzt. Um die Miasmen zu vertreiben, geht täglich eine Räucherfrau durch die Krankenräume des Hauses. Das war alles an Desinfektion! Auch in der Psychiatrie ein beklagenswertes Bild, ein regelrechtes Horrorszenario! Auf 491 Seiten, in 31 Kapiteln und in drei Teilen wird ein wunderbar stimmiges Stück Zeitgeschichte über das berühmte deutsche Krankenhaus in einer anschaulichen Art beschrieben. Fiktive und realistische Persönlichkeiten bilden eine Einheit. Das Buch ist voller interessanter Informationen. Durch intensives Quellenstudium, Recherchearbeit und durch die perfekte Verflechtung von Fantasie und Wirklichkeit gelang es der Autorin dem Leser eine Zeit nahezubringen, in der die moderne Medizin noch in den Kinderschuhen steckte. Von mir gibt es die Höchstbewertung und eine unbedingte Lese-/Kaufempfehlung!
Berliner Medizingeschichte in sehr unterhaltsamer Form
von Rebecca1120 - 20.06.2018
In Berlin wütet 1831 die Cholera. Noch immer sind die Ärzte machtlos, denn es gibt kein Mittel dagegen. Genau zu dieser Zeit entschließt sich Elisabeth, um ihre Unabhängigkeit auch weiter erhalten zu können, sich in der Charité als Krankenwärterin (ähnlich dem Beruf der heutigen Krankenschwester) zu verdingen. So wie ihre Schwester - mit einem lieblosen, versoffenen, über sie bestimmenden Ehemann - möchte sie nicht enden. Aber das Leben als Krankenwärterin ist hart: kaum Lohn, miserable Verpflegung und einem Arbeitstag von bis zu 16 Stunden. Elisabeth lässt sich davon aber nicht abschrecken und versucht den Kranken Mut zuzusprechen, sie bestmöglich zu versorgen. Dabei lässt sie keine Gelegenheit aus, um sich mehr medizinisches Wissen anzueignen, wobei ihr als Frau da recht enge Grenzen gesetzt sind. Mich hat dieses Buch wunderbar unterhalten. Ich fand es äußerst interessant, wie unvorstellbar barbarisch vor fast 200 Jahren die medizinischen Behandlungen waren. Narkose kannte man damals noch nicht und dementsprechend schmerzhaft waren die Operationen. Sterilität kannte man nicht und so waren sich entzündende Wunden auf der Tagesordnung. Dies alles ist im Buch sehr anschaulich dargestellt und in die Geschichte glaubhaft eingebunden. Elisabeth war ebenso mutig, wie wissbegierig und vor allen äußerst streitbar, wenn es um das Wohl ihrer Patienten ging. Ich habe sie geliebt. Als die Arbeit der Hebamme Martha im Totenhaus beschrieben wurde, wie sie dort Präparate für die Ärzte anlegte, musste ich sofort meinen Besuch im Medizin-Museum der Charité denken. Für mich war das Buch nicht nur sehr unterhaltsam, sondern auch lehrreich. Darum spreche ich auch eine uneingeschränkte Leseempfehlung aus und vergebe 5 Lese-Sterne.
Hoffnung und Schicksal
von Alexandra Baunach - 28.06.2018
Das Cover finde ich zwar recht schlicht, aber dennoch ansprechend und passend zum Buch. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und ich war gespannt auf diesen historischen Roman von Ulrike Schweikert. Klappentext: Sternstunden der Medizin Berlin, 1831. Seit Wochen geht die Angst um, die Cholera könne Deutschland erreichen - und als auf einem Spreekahn ein Schiffer unter grauenvollen Schmerzen stirbt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. In der Charité versuchen Professor Dieffenbach und seine Kollegen fieberhaft, Überträger und Heilmittel auszumachen: ein Wettlauf gegen die Zeit. Während die Ärzte um das Überleben von Tausenden kämpfen, führen drei Frauen ihren ganz persönlichen Kampf: Gräfin Ludovica, gefangen in der Ehe mit einem Hypochonder, findet Trost und Kraft in den Gesprächen mit Arzt Dieffenbach. Hebamme Martha versucht, ihrem Sohn eine bessere Zukunft zu bieten, und verdingt sich im Totenhaus der Charité. Die junge Pflegerin Elisabeth entdeckt die Liebe zur Medizin und - verbotenerweise - zu einem jungen Arzt ... Die Charité - Geschichten von Leben und Tod, von Hoffnung und Schicksal im wohl berühmtesten Krankenhaus Deutschlands. Der Schreibstil ist flüssig und hat mich von der ersten Seite an begeistert. Die handelnden Personen konnte ich mir gut vorstellen und hatte zu jedem und jeder ein klares Bild vor Augen. Auch die Handlungsorte und die Zeit in der der Roman spielt, konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen sehr gut vorstellen. Ich konnte in den Roman und die damalige Zeit abtauchen und es gibt auch viele historische Informationen, die geschickt in die Handlung und das Buch eingebaut waren, so dass man viele Informationen zu den medizinischen Gegebenheiten der damaligen Zeit erhält. Für mich ein sehr gelungener historischer Roman und unterhaltsame sowie spannende Lesestunden mit diesem Buch von Ulrike Schweikert.
Medizin im Jahre 1831
von Biest - 08.07.2018
Sternstunden der Medizin Die Charité - Geschichten von Leben und Tod, von Hoffnung und Schicksal im wohl bekanntesten Krankenhaus Deutschlands. Inhalt: Berlin, 1831. Seit Wochen geht die Angst um, die Cholera könne Deutschland erreichen - und als auf einem Spreekahn ein Schiffer unter grauenvollen Schmerzen stirbt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. In der Charité versuchen Professor Dieffenbach und seine Kollegen fieberhaft, Überträger und Heilmittel auszumachen: ein Wettlauf gegen die Zeit. Während die Ärzte um das Überleben von Tausenden kämpfen, führen drei Frauen ihren ganz persönlichen Kampf: Gräfin Ludovica, gefangen in der Ehe mit einem Hypochonder, findet Trost und Kraft in den Gesprächen mit Arzt Dieffenbach. Hebamme Martha versucht, ihrem Sohn eine bessere Zukunft zu bieten, und verdingt sich im Totenhaus der Charité. Die junge Pflegerin Elisabeth entdeckt die Liebe zur Medizin und - verbotenerweise - zu einem jungen Arzt. Meine Meinung: Dieses Werk der Autorin hat mich wirklich sehr beeindruckt. Man bekommt tiefe Einblicke in den Krankenhausalltag von damals. Die Geschichte beginnt 1831 in Berlin. Man beginnt zu lesen und fühlt sich sofort zurückversetzt in die damalige Zeit. Bei den Zuständen, die damals herrschten, läuft es einem eiskalt den Rücken runter und man kann froh sein, dass sich die Medizin bis heute so gut entwickelt hat. Die Recherchearbeiten zu diesem Buch waren sehr umfangreich und haben sich auf jeden Fall gelohnt. Man bekommt einiges an Fachwissen vermittelt, über die Methoden und Ansichten von damals. Die Charaktere, bis auf einige wenige, gab es damals wirklich. Auch da hat die Autorin eine sehr gute Recherchearbeit abgeliefert und den Figuren erneut Leben eingehaucht. Sie waren toll dargestellt, sehr authentisch und menschlich. Man konnte sich gut in sie hineinversetzten, vor allen Dingen in Elisabeth. Man merkt, was die Arbeit einem damals abverlangt hat, man spürt die Ängste der Menschen vor den vielen tödlichen Krankheiten, aber auch die Hoffnung alles gut zu überstehen und seine Ziele zu erreichen wird sehr gut transportiert. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er war flüssig und ließ sich für einen historischen Roman mit so vielen Fakten wirklich wunderbar lesen. Auch das Cover gefällt mir gut. Eine Wärterin in Arbeitskleidung mit einer Rose in der Hand. Die Farben harmonieren sehr gut miteinander. Mich erinnert dieses Cover sehr an Revolution im Herzen welches mir auch schon sehr gut gefallen hat. Fazit: Ein perfekt recherchiertet historischer Roman über die Charité, deren Ärzte und Wärterinnen. Die Methoden, Forschungen und Ansichten von damals werden sehr gut dargestellt. Ein Lesemuss für alle Fans historischer Romane.
Geschichte der Medizin
von KW - 01.07.2018
Ich habe Die Charité von Ulrike Schweikert gerade aus der Hand gelegt! Mir hat das Buch so wahnsinnig gut gefallen! Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und vorallem die Protagonisten gefallen mir alle sehr gut. In manchen Bücher kann man öft keine Beziehung zu den Hauptpersonen aufbauen, aber hier gelang es mir bei allen. In diesem Buch habe ich so viel über die Geschichte der Medizin erfahren! Man mag sich nicht vorstellen, wie es war in der Zeit gelebt zu haben... Operationen ohne Narkose...GRAUENHAFT! Ich kann Die Charitè jedem empfehlen, der sich für die medizinischen Details interessiert, denn das Buch ist hervorragend recherchiert und berüht auf wahre Ereignisse und Personen. Wer allerdings nur eine Liebesgeschichte erwartet, ist hier falsch! Dieses Buch ist VIEL mehr!!!
Interessant und beeindruckend
von Lerchie - 18.06.2018
Im Prolog lesen wir, wie der junge Schiffer Hans von der Hebamme Martha Vogelsang auf der Straße aufgelesen wird¿ Die Hebamme hat für Hans einen Arzt gesucht¿ Es bleibt nicht der einzige Fall dieser furchtbaren Krankheit¿ Drei junge Frauen treten an diesem Morgen in der Charité ihre Arbeit an¿ Eine davon ist sehr engagiert, denn sie widerspricht sogar Ärzten, wenn es ihr nötig erscheint¿. Die Geburt von Marias Baby steht kurz bevor. Doch nicht einmal Elisabeth darf zu ihrer Schwester¿ Martha Vogelsang ist die auch Hebamme von Elisabeths Schwester. Sie kümmert sich darum, dass sie zu ihr kommt¿ Auch Gräfin Ludovica von Bredow ist eine von Marthas Patienten. Leider ist das Kind tot, doch hat Martha andernorts ebenfalls eine Frau entbunden, die nicht überlebt hat, das Kind jedoch schon¿ Daher soll Ludovica nie erfahren, dass sie ein totes Kind geboren hat¿ In Ludovicas Haus kommt auch oft der Arzt aus der Charité, Dr. Dieffenbach¿ Und dann gibt es da noch den jungen Militärarzt Alexander¿ Wieso wird der junge Schiffer von Martha von der Straße aufgelesen? War er betrunken? Oder schwer krank? Hat sie deshalb einen Arzt für ihn gesucht? Um welche Krankheit handelt es sich hier? Ist sie so schlimm? Wie viele Menschen bekamen sie noch? Wer waren die drei jungen Frauen, die ihre Arbeit antraten? Warum widerspricht eine den Ärzten? Gefallen ihr die Behandlungsmethoden nicht? Warum darf Elisabeth nicht zu ihrer Schwester? Wie hat es Martha geschafft zu ihr zu kommen? Was ist mit Elisabeths Schwester passiert? Was hat Martha getan, dass Ludovica nicht erfährt, dass ihr Kind tot zur Welt kam? Wessen Kind zieht Ludovica groß? Gibt es im Hause von Bredow so viel Krankheit, weil Dr. Dieffenbach oft zu ihnen kommt? Und was hat es mit dem jungen Militärarzt auf sich? Alle diese Fragen - und noch viel mehr - beantwortet dieses Buch. Meine Meinung Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil der Autorin ist unkompliziert, es gab keine Fragen ¿nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. In der Geschichte war ich recht schnell drinnen. Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Elisabeth, die sich für alles medizinische interessierte nicht mit allem einverstanden war, was die Ärzte taten. Die auch schimpfte, wenn die WärterInnen zu grob mit den Patienten umgingen. Dann in Dr. Dieffenbach, der verheiratet war, genauso wie Ludovica von Bredow. In Martha, die sich um Elisabeths Nichte sorgte und eben dadurch der Gräfin Leid ersparte. In Elisabeth, die sich in einen Mann verliebte, den sie nicht erreichen zu können glaubte. Am Ende des Buches gibt es ein kurzes Kapitel über Dichtung und Wahrheit. Hier erfährt man, welche Personen es wirklich gab und welche Ulrike Schweikert erfunden hat. So etwas, oder eine Personenliste, erwarte ich in jedem historischen Roman, deshalb finde ich das auch super. Das Buch war auch von Anfang an spannend, und diese hielt sich auch durch das ganze Buch. Es war für mich sehr interessant, hat mir sehr gut gefallen und mich sehr gut unterhalten. Daher bekommt es von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und volle Bewertungszahl.
Gleichermaßen interessant wie spannend und unterhaltsam!
von sbs - 28.06.2018
Berlin 1831: Die Cholera bricht aus und weder Ursache noch Heilmittel sind bekannt. Die Menschen, vor allem die Armen, sterben in den Elendsvierteln und der Charité reihenweise und die Ärzte scheinen zu zusehen verdammt. Zu diesem Zeitpunkt lernt der Leser drei ganz unterschiedliche Frauen kennen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben können. Einmal die junge Wärterin Elisabeth, die aus einer armen Familie stammt, dann die sehr angesehene Stadthebamme Martha und die Gräfin Ludovica. Dieses Buch war mal wieder eins der Sorte, von dem man hofft, dass es nicht aufhört. Die Charaktere und deren Entwicklung haben mich genauso gefesselt wie die gut recherchierte Medizingeschichte. Quasi von der ersten Seite an übte das Buch auf mich eine unheimliche Sogwirkung aus. Das Los der Menschen war hart, die medizinische Versorgung teilweise noch sehr fragwürdig, wenn auch immer wieder neue Methoden und Fortschritte erwähnt werden. Ich fand die Operationen - die ohne Narkose durchgeführt wurden! - sehr gut dargestellt, die hygienischen Zustände so gut beschrieben, dass einem beim Lesen ganz anders werden konnte. Die Anfänge der Krankenpflegerausbildung fand ich gelungen dargestellt. Was das Buch aber auch deutlich machte: Manche Probleme von damals sind heute noch nicht behoben, denn auch heute haben Pfleger zu viele Patienten zu betreuen und werden zu schlecht bezahlt. Die drei Frauen im Fokus der Geschichte sind jede für sich beeindruckend und ihre Geschichte in sich stimmig. Der Schreibstil ist flüssig, gut zu lesen und selbst schwierige Aspekte werden gut verständlich geschildert - manchmal so gut, dass beim aufmerksamen Lesen Bilder im Kopf entstehen, die man da so eigentlich gar nicht haben möchte¿ Was mir auch sehr gut gefiel war die Mischung aus Fiktion und Realität, sowie die eingestreuten Persönlichkeiten, die jeder kennt (Alexander von Humboldt, Heinrich Heine¿), das wohldosierte Privat- und Gefühlsleben der Protagonisten und das Schicksal der kranken Menschen mit denen man einfach mit bangt. Ich kann das gleichermaßen interessante, lehrreiche, unterhaltsame wie auch spannende Buch nur weiterempfehlen!
Aus einer Zeit, als eine Blinddarmentzündung einem Todesurteil gleichkam
von Readaholic - 17.06.2018
Elisabeth, eine junge Frau aus einfachen Verhältnissen, beschließt, in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts als Wärterin (wie Pflegerinnen damals hießen) an der Berliner Charité anzufangen. Der Lohn ist karg, doch sie hat freie Kost und Logis. Gleich an ihrem ersten Arbeitstag lernt Elisabeth die Grauen der einzelnen Abteilungen kennen: die Abteilung für Syphilis- und Krätzekranke, die Gebärstation, die Salivationsstube... Alle haben sie gemeinsam, dass die hygienischen Zustände haarsträubend sind. Die Behandlungsmethoden grenzen zum Teil an Folter. So wird eine geisteskranke Frau mit Krätze infiziert, um auf diese Weise ihren Geist wiederzuerwecken. Die Kenntnisse über die Verbreitung von Krankheiten sind zu dieser Zeit sehr rudimentär. Als die Cholera ausbricht, wird deren Ursprung in sogenannten Miasmen gesucht, üblen Dämpfen, die aus dem Fluss aufsteigen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Wärtern, für die ihre Arbeit eine ungeliebte Pflicht ist, der sie oft genug nur sehr nachlässig nachkommen, kümmert sich Elisabeth aufopferungsvoll um ihre Patienten und erwirbt sich bald einen Ruf, einen beruhigenden Einfluss auf die Patienten auszuüben. Auch Dr. Dieffenbach und seinem Subchirurgen Heydecker fällt Elisabeth positiv auf, obwohl sie sich nicht scheut, den Ärzten zu widersprechen, wenn sie deren Behandlungsmethoden nicht gutheißt. Heydecker fühlt sich immer mehr zu der jungen Frau hingezogen, und auch Elisabeth empfindet etwas für den jungen Arzt. Doch dann muss Heydecker als Militärarzt zur Armee und verlässt die Charité. Daraufhin trifft Elisabeth eine folgenschwere Entscheidung. Das Buch ist interessant und flüssig geschrieben, wenngleich manches für mich sprachlich hart an der Grenze zum Kitsch ist. Doch die interessanten Charaktere und die beschriebenen Entwicklungen in der Medizin machen dieses kleine Manko wett. Besonders interessant finde ich, dass einige der Personen historisch belegt sind und sich die beschriebenen Ereignisse tatsächlich zugetragen haben. Auf jeden Fall ist das Buch gut recherchiert und obwohl das eine oder andere vorhersehbar ist, sehr spannend zu lesen. Historische Romane sind sonst nicht mein bevorzugtes Genre, doch dieses Buch hat mich wirklich gefesselt.
Spannend und interessant
von Alexandra Dragon - 11.07.2018
1831. Die Charité Berlin steht im Zentrum dieser Geschichte. Ähnlich wie die gleichnamige ARD-Serie sind Frauen - vor allem eine junge Pflegerin - im Mittelpunkt der Geschehnisse. Zum einen werden die gesellschaftlichen Verhältnisse beschrieben, in denen die Frauen noch wenig zu sagen hatten und auch beruflich nur den Herren in Weiß assistieren durften, in denen Ärzte sich nicht mit Krankenpflegerinnen einließen und umgekehrt, in denen eine Frau sich nicht so einfach scheiden lassen konnte, auch wenn die Ehe ein Fiasko war. Zum anderen ist es der medizinische Fortschritt, der Stück für Stück Einzug hielt und der ein Auf und Ab Erfuhr. Die Cholera ist in Berlin ausgebrochen und Ärzte und Pflegerinnen versuchen der Krankheit Einhalt zu gebieten. Es liest sich leicht und man merkt durchaus und gut verständlich. Das Buch hat mich direkt in seinen Bann gezogen und die Charaktere waren mir sehr sympatisch. Ich hätte mir nicht mehr erhoffen können. Absolute Empfehlung.
Martha, Elisabeth und Co.
von ikatzhorse2005 - 10.07.2018
Die Charite` Hoffnung und Schicksal, ein historischer Roman aus der Feder von Ulrike Schweikert aus dem Rowohlt Verlag mit einem filigranen, beschreibenden und zutreffenden Cover. Der 490 Seiten umfassende Roman beleuchtet ein bedeutendes Kapitel des wohl bekanntesten Krankenhauses Berlins, der Charite` im Jahre 1831. Eine zur damaligen Zeit äußerst gefüchtete Krankheit, die Cholera steht vor den Toren Berlins. Nach dem unsäglichen für die Cholera typischen Tod eines Schiffers beginnt ein dringlicher Wettlauf gegen die Zeit. Die Ärzte der Charite`, darunter Professor Dieffenbach versuchen der Lage Herr zu werden und suchen händeringend nach einem Heilmittel. In diese brenzliche hochansteckende Situation webt die Autorin die Lebensgeschichten dreier weiblicher Schicksale, die tief mit der Charite` verbunden sind. Gräfin Ludovica stützt sich auf Gespräche mit Professor Dieffenbach und vermisst den Halt in einer glücklosen Ehe. Hebamme Martha ringt um eine bessere Zukunft ihres Sohnes und die junge Anwärterin Elisabeth zieht der Wissensdurst um die Kunst der Medizin in die Arme eines jungen Arztes. Durch die verschiedenen Perspektiven der Hauptprotagonisten gewinnt diese interessante Geschichte an Lebendigkeit und Tiefe, wobei die Verliebtheit zu Details und Kleinigkeiten sichtbar sind. Große Unterhaltung gelingt Ulrike Schweikert durch die fesselden charackterstarken Figuren. Gefühle werden transportiert und erscheinen nur all zu menschlich. Des Weiteren werden die gloreichen Stunden berühmter Ärzte und Wissenschaftler anhand von medizinischen Methoden, Operationstechniken, Pflegeleitlinien und hygienischen Standards der damaligen Zeit beschrieben. Zurückversetzt in diese aus heutiger Sicht unvorstellbar schmerzhafte sowie medizinisch überholte Zeit, erschafft die Autorin eine authentische, äußerst gut recherchierte Geschichte in einem bildhaft flüssigen Schreibstil. So entfalten sich vor dem Leser pulsierende Bilder einer vergangenen Epoche, deren Alltagssituationen und Lebensumstände. Mitfühlend, dem harten Alltag der Pflegerinnen folgend, kreiert Ulrike Scheikert ein medizinisch lehrreiches Portrait mit Gänsehautgarantie, verpackt in einer historischen glaubhaften Liebesgeschichte. Besonders ans Herz gewachsen ist mir die mutige Elisabeth, die sich für ihre Ziele und zum Wohl der Patienten unkonventionell einsetzt. Ihre Wissensbegierde macht sie unglaublich sympatisch und lebendig. Auch Martha, die Hebamme, die ihren Beruf zu Gunsten der Toten aufgibt, konnte mich überzeugen. Vielen Dank an die Autorin für die Anmerkungen am Ende des Buches zu Dichtung und Wahrheit. So konnte ich die Geschehnissen noch besser einordnen. Fazit: Mir haben die Ausführungen und Einblicke ins 19. Jahrhundert anhand der Charite` wundervolle Lesestunden bereitet. Daher empfehle ich das Buch uneingeschränkt weiter.
Die Anfänge der Krankenhausmedizin
von Anonym - 24.06.2018
Ein gelungener historischer Roman, der besonders an der Medizin interessierte Leser ansprechen dürfte. Die Geschichte ist im Berlin der Jahre 1831 bis 1841 angesiedelt. Im Wesentlichen dreht sich alles um das Wirken und Leben der Ärzte und des Pflegepersonals an der Charité, der berühmten Kranken-Heil-Anstalt, vor allem des berühmten Prof. Dieffenbach, der real existierte, und der "Wärterin" Elisabeth. Es werden nachhaltig beeindruckende Einblicke in den Stand der Medizin vor bald 200 Jahren gegeben. Heute kaum vorstellbar, dass Operationen ohne Betäubung durchgeführt wurden, stattdessen durch Festhalten der Patienten durch starke Männer und das rasche Vorgehen der Ärzte beim Aufschneiden, oder dass die in so hoher Zahl (häufig an Wundbrand) verstorbenen Patienten obduziert wurden, um daraus Erkenntnisse für die Zukunft zu ziehen. Auch die Rolle der Frauen in der Medizin ist interessant zu lesen. Ihnen war es in Preußen verwehrt, Ärztinnen zu werden. Nur der niedere Beruf der "Wärterin" war erlaubt und vor allem von Ungebildeten oder Dirnen ausgeübt. Das erklärt dann auch die Überzahl der Männer im Berufsfeld der Ärzte bis in die jüngste Zeit hinein. Auch in diesem Bereich wurde damals der Grundstein für eine Weiterentwicklung der Pflege gelegt. Die Schilderung des Privatlebens der Romanfiguren kommt natürlich nicht zu kurz und so gibt es auch hier unterhaltende Einblicke in die fast noch ständisch geordnete Gesellschaft im Preußen gegen Mitte des 19. Jahrhunderts.
Nichts für schwache Gemüter!
von Zeitengenossin - 03.07.2018
Gedanken zur Geschichte des Buches: Die Buchgeschichte fand ich persönlich sehr interessant, gerade weil es im Jahre 1831 spielt und ein damaliger Krankenhausaufenthalt alles andere als rosig war. Auch die damalige Medizin, im Gegensatz zu heute, war teilweise hinter dem Mond und zum Beispiel Kaiserschnitte wurden ohne einer Rückenmarksnarkose durchgeführt. Dieser Einblick in den Alltag der Charité war nicht immer schön. Stellenweise wurde es so gut beschrieben, dass ich der Meinung bin, dass dies nichts für schwache Nerven ist. Zeitweilig war es mir daher wirklich zu viel und teilweise wurde mir sogar ein bisschen schlecht, als von eitrigen Wunden oder sonst welchen "Ausartungen" geschrieben wurde, wobei ich eigentlich nicht empfindlich bin aber da war meine Grenze einfach erreicht. Ich bin nämlich ein Mensch, der wenn er Bücher liest visuell sehr dabei ist. Alles was ich also lese, kann ich mir bildlich vor meinen Augen vorstellen und das fanden weder meine Nerven schön, noch mein Magen. Trotzdem hat die Autorin eine gute Geschichte über und um das Charité erfunden und geschrieben. Gedanken zu den Protagonisten: Die Protagonisten waren mir zeitweise zu flach und deren Charakteristik ging oftmals in dem Klinikaufenthalt unter. Sie hatten für mich keine wahrnehmbare Tiefe entwickelt. Weder die Hebamme Martha, die eine ganz liebe und nette Dame ist, noch Dr. Dieffenbach oder die Gräfin Ludovica. Ich konnte die Protagonisten zwar in ihren Aussagen und Handlungen verstehen aber es wirkte sehr emotionslos, was ich sehr schade fand. Gerade bei diesem Thema des Buches. Was ich auch am Anfang schon sehr merkwürdig fand war, dass auch wenn zum Beispiel die Gräfin Ludovica schwanger ins Krankenhaus zu Dr, Dieffenbach ging, einfach keine Spur von Angst da war an der Cholera zu erkranken. Auch der Umgang von Ärzten mit den Patienten habe ich mir mehr erhofft. Mir fehlte etwas, auch wenn ich es nicht genau benennen kann. Gedanken zur Umsetzung des Buches und dem Schreibstils: Die Umsetzung wurde gut getroffen, dennoch sind mir die Protagonisten zu flach, nicht greifbar genug und sehr emotionslos. Der Schreibstil hingegen ist sehr gut. Es lässt sich flüssig lesen. Gedanken zum Cover des Buches: Das Cover finde ich total schön und passend zu dem Thema des Buches gestaltet. Betrachtet man die Blüte, so kann man sagen, dass alles im Leben vergänglich wird. Es wird geboren, es wird gestorben und zwischendrin gibt es Höhen und Tiefen.
Zwischen Pest und Cholera
von Edith Schmitt - 27.06.2018
Im Jahr 1831 fürchten sich die Bürger Berlins vor allem vor der Cholera, die Deutschland bald erreichen könnte. Sie erreicht Berlin dann durch einen jungen Schiffer, der qualvoll und in nur wenigen Stunden der Krankheit erliegt, die sich bald in der ganzen Stadt ausbreitet. Der Leser begleitet die Gräfin Ludovica, die Hebamme Martha und die Krankenwächterin Elisabeth, deren Leben durch die schreckliche Krankheit bestimmt ist. Ulrike Schweikerts Schreibstil ist einfach aber unterhaltsam. Sie versteht es, dem ganzen Buch eine gewisse Spannung zu verleihen und hat außerdem alle notwendigen medizinischen Fachbegriffe ausreichend erklärt, sodass man das Buch auch lesen kann, wenn man keine Ahnung von Medizin hat. Was auf jeden Fall eine Erwähnung wert ist: Das Buch beschreibt die Leiden und Krankheiten der Zeit genau so, wie sie waren - die Geschichte ist also nichts für schwache Nerven oder Menschen, die solche Beschreibungen nicht ertragen. Für mich war es aber nicht so schlimm, da ich schon einige Bücher über die Medizin des 19. Jahrhunderts gelesen habe. Es war auch sehr interessant, über die Medizin und die Heilmittel des 19. Jahrhunderts zu lesen. Die Patienten haben mir aber auch sehr Leid getan, da man ihnen ja eigentlich durch die Behandlung oft mehr geschadet hat, als man ihnen geholfen hat.. Die Charaktere waren meiner Meinung nach sehr gut ausgearbeitet und alles andere als langweilig. Am sympathischsten war mir Elisabeth, einfach weil sie versucht hat, Gutes zu tun und den Leuten geholfen hat, die am meisten Hilfe benötigten. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich würde es auf jeden Fall Fans von historischen Romanen und Interessenten von der Medizin und den medizinischen Kenntnissen des 19. Jahrhunderts empfehlen. Das Buch war sehr gut recherchiert und trotz vieler unbekannter Vorgänge einfach zu verstehen und zu lesen.
Medizingeschichte
von leseratte1310 - 06.07.2018
Wer kennt sie nicht, die berühmte Berliner Charité? Die junge Elisabeth fängt in dieser Klinik als Krankenwärterin an. Dann kommt mit einem Spreewaldkahn eine Krankheit nach Berlin, die sich zu einer Epidemie auswächst, nämlich die Cholera. Während Elisabeth die Kranken versorgt, versucht der Arzt Johann Friedrich Dieffenbach mit seinen Kollegen den Überträger zu lokalisieren und ein Mittel gegen diese Krankheit zu finden. Das Buch liest sich einfach wundervoll. Mich hat diese Geschichte sehr gut unterhalten. Die sympathische Elisabeth möchte selbst über ihr Leben bestimmen und sich nicht von einem Mann abhängig machen. Daher nimmt sie die harte Arbeit in der Charité auf sich. Obwohl sie gerade erst ihren Dienst angetreten hat, macht sie sich zu allem was dort geschieht ihre eigenen Gedanken. Sie ist wissbegierig und interessiert sich für die Medizin. Sie setzt sich sehr für ihre Patienten ein, auch wenn sie damit aneckt. Sie verliebt sich in einen jungen Arzt, was nicht sein darf. Neben Elisabeth geht es in dieser Geschichte noch um zwei weitere Frauen. Gräfin Ludovica ist mit einem Hypochonder verheiratet und sie sucht Trost und Kraft in den Gesprächen mit dem Arzt Dieffenbach. Sie nutzt ihre Möglichkeiten, damit eine Krankenpflegeschule eingerichtet wird. Dann gibt es da noch die Hebamme Martha, die alles tut, um ihrem Sohn eine bessere Zukunft zu ermöglichen, selbst im Totenhaus der Charité arbeiten. Im Jahr 1831 ist die Medizin natürlich nicht so weit fortgeschritten und die Methoden in den Kliniken sind mit unseren heutigen Maßstäben überhaupt nicht zu vergleichen. Man wusste noch nicht, wie man Wunden steril hält, um Entzündungen zu vermeiden und die Operationen ohne Narkose mag man sich nicht vorstellen. Aber ich finde es interessant, darüber zu lesen. Aber auch die Standesunterschiede werden in dieser Geschichte sehr deutlich. Während die Epidemie an den Betuchten weitestgehend vorbeigeht, wütet die Cholera schrecklich unter denen, die sowieso schon im Elend leben. Obwohl es in dieser Geschichte auch um drei Frauen geht, die ihren Lebensweg suchen, spielt die Charité in diesem Roman die Hauptrolle. Es ist ein sehr realistisch gezeichnetes Bild über das damalige Leben. Ich kann diesen Roman nur empfehlen.
Ein Hoch auf die moderne Medizin
von makkipakki - 28.06.2018
Berlin, 1831. Die Charité erlebt eine aufregende Zeit. Die Cholera bricht aus und greift verherend um sich. Während Dr. Dieffenbach sich an eine mögliche Heilung macht, beginnt die junge Elisabeth ihre Anstellung als Wärterin. Die Stadthebamme Martha Vogelsang stellt ihre Berufswahl als Stadthebamme in Frage und beginnt als Totenfrau eine Anstellung an der Charité. Der junge Arzt Heydecker beginnt auch seine Anstellung bzw. Weiterbildung. Über die nächsten zehn JAhre begleitet der LEser nicht nur die Entwicklung der Medizin. Dr. Dieffenbach steigt die medizinische leiter weiter hinauf. Privat lässt er sich scheiden, heiratet und ist doch nicht glücklich. Er vollbringt immer wieder medizinische Wunder, scheitert aber auch immer wieder. Elisabeth gilt als die Beste Wärtrein an der Charité und ist als einzige wirklich umsichtig mit ihren PAtienten. Aber auch sie hat es privat alles andere als leicht. MArtha hingegen scheint einen tollen Job im Totenhaus gefunden zu haben. Das Cover zeigt FRauenhände auf einem Schos mit einer roten Blume in der Hand. Vermutlich ist es Elisabeth, denn die Frau auf dem Bild trägt die typische KLeidung einer Wärterin der Charité. Der Untertitel Hoffnung und Schicksal ist Programm. Alle Protagonisten hoffen, und stoßen trotzdem imer wieder an die Grenzen der Ständeordnung oder auch einfach gesellschaftlichen Grenzen. Der Roman ist nicht nur in Kapitel, sondern auch in Absätze gegliedert und berichtet aus den Perspektiven der Protagonisten. Hin und Wieder wird ein Brief oder ein Tagebucheintrag eingeschoben. Durch diese Einteilung wirkt das Buch kurzweilig. Es lässt sich leicht und schnell lesen. Die Handlung erstreckt sich über zehn Jahre und ist relativ chronologisch. Hin und Wieder springt die Handlung etwas, dies tut dem ganzen jedoch keinen Abbruch. Zu Beginn ist die Handlung medizinischer, die letzten hundert Sieten sind eher privater Natur und behandeln nur noch wenig den medizinischen Hintergrund. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte wirklich interessant. Der Schreibstil ist angenehm. Nicht vollkommen dem Sprachgebrauch von 1830 angepasst, aber angenehm. Hin und wieder kommen Sätze vor, bei denen ich mir nicht sicher bin ob sie in die Zeit passen. Das tut der gesamtstimmung aber keinen Abbruch. Alles in allem ein wirklich toller historischer Roman. Man fühlt sich, als wäre man vor Ort. Die Operationen sind teilweise sehr genau beschrieben, und sicher nicht unbedingt etwas für zarte Gemüter. Allerdings macht das auch den Reiz des Romans aus. Im Epilog bezieht die Autorin sich auf viele Werke um die autenzität des Werkes zu untermauern. Und genau so wirkt das Werk. Gut recherchiert und lebensecht. Wer einen historischen Roman mit medizinischen Aspekten erwartet, wird hier sicherlich nicht enttäuscht. Auch fürs herz ist gesorgt. Die Autorin hat es in meinen Augen geschafft, einen wirklich authentischen roman zu verfassen. Klare kaufempfehlung, schon allein um sich die Errungenschaften der modernen Medizin ins Gedächtnis zu rufen.
Zurück zu den Anfängen der Medizin
von Rosendorn - 04.07.2018
Inhalt: Als Elisabeth im Jahre 1831 ihren Dienst im berühmten Krankenhaus Charité in Berlin antritt, lernt sie kurz darauf Alexander kennen. Doch schon bald muss sie sich wieder von ihm verabschieden und ihre Liebe zu ihm lässt sie in eine Schwesternschaft flüchten. Als Diakonisse hegt und pflegt sie liebevoll ihre Patienten und auch ihre Freundinnen Martha und Katharina. Durch Dr. Dieffenbach, erfolgreicher Arzt und Chirurg an der Charité lernt sie viel über Medizin und wird durch ihre Beliebtheit bei den Patienten sehr geschätzt. Während Dr. Dieffenbach zärtliche Gefühle für eine Gräfin verspürt, weiß Elisabeth nicht wohin mit ihren Gefühlen, als nach endlosen Jahren ihr Alexander wieder in ihre Arme flüchtet. Im wohl bekanntesten Krankenhaus Deutschlands erleben wir Hoffnung, Liebe, Sorgen, schreckliche und wundervolle Schicksale. Meine Meinung: Sehr interessante Geschichten schüren sich in diesem Roman. Vor allen Dingen, wenn man bedenkt, dass viele der Figuren nicht erfunden sind und man sie hocherfreut kennen lernen darf. Ich finde es bewundernswert wie unglaublich schnell sich die Medizin von Jahr zu Jahr entwickeln konnte. Schauderhaft lesen zu müssen, dass man im 19.Jahrhundert meist noch bei Bewusstsein operiert wurde. Oder an vielen kleinen Wunden schon rasch sterben konnte. Auch wenn ich gerne diese Zeit erlebt hätte, solche Schilderungen halten mich dann doch davon ab. Elisabeth war mir eine große Stütze im Fortgang der Geschichte. Sie hat mich sehr berühren können und ich fand sie von Anfang an sehr sympathisch. Auch zu Dr. Dieffenbach kann man sich hingezogen fühlen. Obwohl ich gestehen muss, dass ich nicht glauben kann, dass er nicht der Versuchung erlag seine platonische Liebe zu verführen. Ihn gab es übrigens, nach Recherchen der Autorin, wirklich und er starb mit nur fünfundfünzig Jahren viel zu früh. Der Schreibstil von Ulrike Schweikert ist angenehm, locker, leicht und einfach zu genießen. Ich konnte wirklich in die Welt der Charité eintauchen ohne meine Umwelt wahr zu nehmen und dies bezeichne ich als große Erzählkunst. Mein Lob dafür! Obwohl das Gesamtpaket noch ein paar richtig gute Szenen hätte bieten können, war es mir ein richtiges Vergnügen in diesen Roman hinein zu schnuppern und ich werde ihn sicher nicht so schnell vergessen. Fazit: Ulrike Schweikert schafft es mit ihrer angenehmen Erzählart einen tollen historischen Roman zu erschaffen, in dem Figuren zum Leben erweckt werden die schon lange kein Thema mehr sind. Aber es gab sie und ebenso dieses Buch, welches ich jedem, der gerne in der Vergangenheit Einzug hält, empfehlen möchte. Ich selber habe dieses Abenteuer sehr genossen und vergebe gerne 4,5 Sterne !
Anschaulich geschrieben und gut recherchiert!
von Shanna - 23.06.2018
Von Ulrike Schweikert habe ich schon einige historische Romane gelesen, die mir sehr gut gefallen haben. Ihr Roman über die berühmte Berliner Charité hat mich noch mehr begeistert, weil man das Krankenhaus heute noch kennt und es sehr interessant zu lesen ist, wie es vermutlich früher dort zuging. Man verfolgt zum Beispiel die Schicksale einer Krankenwärterin, einer Hebamme, einer Gräfin und einigen Ärzten, die alle mit der Charité verbunden waren. Die Schilderungen sind sehr authentisch und lebendig geschrieben, so dass man mit den Charakteren mitfühlen kann und die Schwierigkeiten mit denen sie zu kämpfen hatten, hautnah miterlebt. Zum Teil sind die Personen erfunden, doch man begegnet auch einigen bekannten, historischen Persönlichkeiten, die der Geschichte eine zusätzliche Würze verleihen. Mir haben besonders die Beschreibungen der damals praktizierten Heilmethoden gefallen, die aus heutiger Sicht barbarisch anmuten, doch zu dieser Zeit den neuesten Forschungen entsprachen. Die Drehschleuder und eiskalte Güsse gehörten dabei noch zu den harmloseren Verfahren, um psychische Leiden zu kurieren! Operationen ohne Narkose und die Unkenntnis über Viren und Bakterien führten bei vielen Patienten von unsagbarem Leid bis hin zum Tod, ohne dass die Ärzte etwas dagegen tun konnten. Doch es gab auch erfreuliche Erfolgserlebnisse, die vor allem Professor Dr. Dieffenbach zu verdanken sind, dessen Wirken an der Charité der Realität entspricht. So konnte er vielen Patienten durch seine neuartigen Operationsmethoden zu einem besseren Leben verhelfen. Es ist richtig spannend diese Entwicklungen mitzuverfolgen. Bei allem medizinischem Fortschritt, den wir heutzutage zum Glück erreicht haben, hat mich aber die Tatsache beschäftigt, dass sich bei der Pflege nicht viel geändert hat. Auch damals waren Pflegekräfte durch lange Arbeitszeiten überfordert und wurden viel zu schlecht bezahlt, was zu Lasten der Patienten ging. Traurig, dass das in unserem modernen Gesundheitswesen immer noch der Fall ist! Diesen unterhaltsamen, anschaulich geschriebenen und gut recherchierten Roman kann ich uneingeschränkt empfehlen.
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