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Was für immer bleibt

Roman. Originaltitel: The Memories That Make Us. Taschenbuch.
Taschenbuch
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Seit Gracies Unfall ist alles anders. Doch das Schlimmste ist: Gracie hat keine Ahnung, wie es vorher war. Sie hat jedes Detail ihres bisherigen Lebens vergessen und muss sich entscheiden: Will sie ein Leben leben, das aus den Erinnerungen anderer be … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Was für immer bleibt
Autor/en: Vanessa Carnevale

ISBN: 3745700244
EAN: 9783745700244
Roman.
Originaltitel: The Memories That Make Us.
Taschenbuch.
Übersetzt von Carolin Zaniewicz
Mira Taschenbuch Verlag

1. August 2019 - kartoniert - 352 Seiten

Beschreibung

Seit Gracies Unfall ist alles anders. Doch das Schlimmste ist: Gracie hat keine Ahnung, wie es vorher war. Sie hat jedes Detail ihres bisherigen Lebens vergessen und muss sich entscheiden: Will sie ein Leben leben, das aus den Erinnerungen anderer besteht, oder will sie neu beginnen und selbst herausfinden, wer sie wirklich ist? Also flieht Gracie auf die leer stehende Blumenfarm ihrer Mutter. Sie hofft, dass sie dort einige ihrer Erinnerungen wiederfinden und es vielleicht schaffen kann, wieder Gefühle für den Mann zu entwickeln, der sie so bedingungslos liebt, dass er bereit ist, sie gehen zu lassen.

"Eine wunderbare Geschichte über zweite Chancen, wenn man sie am wenigsten erwartet." Leserstimme auf Netgalley

"Diese Geschichte ist unglaublich bewegend und wunderschön erzählt. 'Was für immer bleibt' erinnert uns daran, dass Liebe keine Fehler macht und wie viel Kraft wir daraus schöpfen können, unsere Träume zu verwirklichen." Kelly Rimmer, Autorin von "So blau wie das funkelnde Meer"

Portrait

Vanessa Carnevale arbeitet als freie Autorin für verschiedene australische Zeitungen und war für den AusRom Today Readers Choice Award 2017 in der Kategorie Bester Debütautor nominiert. "Was für immer bleibt" ist ihr zweiter Roman.
Bewertungen unserer Kunden
Eine romantische und blumige Geschichte!
von tonisbooks - 27.10.2019
Ich bin in dieses Buch mit keinen Erwartungen gegangen. Ich wollte mich überraschen lassen und habe mir extra vorher nicht nochmal den Klappentext durchgelesen. Als ich das Buch dann begonnen habe, war ich ab Seite 1 gefesselt, denn es beginnt unheimlich spannend und ohne unnötige Informationen. Durch einen schönen und leichten Schreibstil war es auch sehr einfach die Beweggründe der Protagonistin Gracie von Anfang an zu verstehen, denn was ihr passiert, empfinde ich als sehr schrecklich. Sie vergisst alles und jeden, den sie je kannte und muss komplett von vorne beginnen. Sie geht mit einer Art damit um, wie die meisten es wahrscheinlich tun würde. Natürlich ist sie dabei, besonders anfangs, etwas dramatisch, aber für mich passt es perfekt zu der Geschichte und Gracies Gefühlen. Sie ist Mensch Pur. Aber nicht nur ihre Beweggründe, sondern auch ihre Gefühle waren sehr nachvollziehbar und ich habe es geliebt Gracies Geschichte zu verfolgen. Aber auch der Protagonist konnte mich total überzeugen. Er hat keine Probleme damit Gefühle zu zeigen und hat absolut um das gekämpft, was er wollte. Die Beziehung zwischen den beiden ist wunderschön. Hier kann ich leider nicht zu viel verraten ohne zu spoilern, aber ihre Geschichte ging mir wirklich ans Herz. Es ist eine Liebesgeschichte, bei der man einfach merkt, dass zwei Menschen zueinander gehören. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und hat sich überhaupt nicht gezogen, sodass ich mich kaum von der Geschichte und Gracie trennen konnte. Das sieht man vielleicht auch daran, dass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen durch gelesen habe. Außerdem habe ich die Idee mit den Blumen geliebt. Das Einzige, was die Protagonistin nicht vergisst, ist ihre Liebe zu Blumen. Wie sie heißen, wie man sie pflegen muss und welche ihre liebsten sind. Im Buch gibt es einige wunderschöne Metaphern, die mit Blumen zusammen hängen und perfekt zu Gracies Geschichte passen. Auch im Buch setzt sich dass Thema Blumen am Anfang jedes Kapitels fort, denn dort gibt es eine Pusteblume, die mit jedem fortschreitenden Kapitel auch immer mehr ihrer Pusteblümchen verliert, was ich wunderschön finde. Aber auch in den Kapiteln, bei Zeitsprüngen zum Beispiel, hat man Marienkäfer vorgefunden, der Spitzname der Protagonistin. Insgesamt passt die Aufmachung des Buches, genauso wie das Cover, perfekt zum Buch und dessen Inhalt. Leider muss ich gestehen, dass es mir manchmal aber auch zu viel um Blumen ging und die eigentliche Geschichte aus dem Vordergrund rückte. Außerdem hat mir einfach das Besondere gefehlt. Im Fazit kann ich das Buch wirklich jedem weiterempfehlen. Die Geschichte ist wunderschön und hat ein Ende, das perfekt zu Gracie passte. Das Buch ist perfekt für Zwischendurch und es macht einfach total Spaß es zu lesen. Die Schwächen sind nur sehr gering, also definitiv eine Empfehlung.
Gefühlvolle Geschichte über die Liebe, das Leben und den Weg zu sich selbst
von booklover2011 - 24.09.2019
Inhalt (dem Klappentext entnommen): Seit Gracies Unfall ist alles anders. Doch das Schlimmste ist: Gracie hat keine Ahnung, wie es vorher war. Sie hat jedes Detail ihres bisherigen Lebens vergessen und muss sich entscheiden: Will sie ein Leben leben, das aus den Erinnerungen anderer besteht, oder will sie neu beginnen und selbst herausfinden, wer sie wirklich ist? Also flieht Gracie auf die leer stehende Blumenfarm ihrer Mutter. Sie hofft, dass sie dort einige ihrer Erinnerungen wiederfinden und es vielleicht schaffen kann, wieder Gefühle für den Mann zu entwickeln, der sie so bedingungslos liebt, dass er bereit ist, sie gehen zu lassen. Meinung: Der bildhafte und fesselnde Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Gracie geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann. Die authentischen und sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen und mitzufiebern. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt worden, vor allem Tilly und Charlie sorgen für gute Laune. Gracies Ängste und das sie nach dem Gedächtnisverlust auf die Erinnerungen und Aussagen von Anderen angewiesen ist und wie sie das verunsichert, ist mehr als verständlich und sehr gut dargestellt und beschrieben worden. Und auch wenn das Buch aus Gracies Sicht geschrieben ist, so kann man auch Hilflosigkeit ihrer Freunde und ihres Verlobten mit dieser für beide Seiten schwierigen Situation verstehen. Gracies Liebe zu Blumen spürt man und die ganzen Infos dazu fand ich sehr interessant und sehr gut in die Geschichte eingebunden. Ich hatte die Blumen und die Farbenpracht förmlich vor Augen und den Duft der Blumen in der Nase. Neben den Gefühlen kommt auch der Humor nicht zu kurz. Und auch wenn man als sehr aufmerksamer Leser im Hinblick auf eine bestimmte Sache bereits früh eine Ahnung hat, so hat mich die Geschichte von Gracie einfach gefesselt und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Für diese berührende, gefühlvolle Geschichte mit einer großen Portion Blumenliebe und für wunderbare Lesestunden gibt es 5 von 5 Sternen. Ich freue mich sehr auf weitere Bücher der Autorin und kann das Buch allen empfehlen, die Liebesgeschichten lieben. Fazit: Eine wunderschöne, berührende und gefühlvolle Geschichte mit einer großen Portion Blumenliebe. Wunderbare Lesestunden sind garantiert bei dieser gefühlvollen Geschichte über die Liebe, das Leben und den Weg zu sich selbst.
3,5 Sterne für Blumenpracht
von Elke Seifried - 03.09.2019
Die Hochzeit steht vor der Tür und ein Streit im Auto belastet die Stimmung. Auf ein "Wie gehen wir jetzt damit um? Was willst du machen?", kommt von einer Gracie, "Okay, wenn du die Wahrheit hören willst, ich will nicht,¿". Einen schweren Unfall später wacht Gracie im Krankenhaus auf kann sich an nichts erinnern. Weder Name, noch Lieblingsfarbe noch wer sie ist oder wer ihre Freunde sind. Einfach NICHTS. Für Gracie gilt:, "Meine Gedanken geraten durcheinander, und ich durchforste mein Gedächtnis nach einer Erinnerung an die Vergangenheit, aber es ist, als wäre mein Leben eine leerer Behälter. Als würde ich diesen Behälter schütteln und drehen, ohne dass etwas heerauskommt." Der Prolog hat sofort meine Neugier geschürt, wozu hat Gracie nein gesagt, wollte sie am Ende die Hochzeit absagen. Dann lernt man sie als Leser erst einmal kennen, hat enorm Mitleid, weil sie sich so zermürbt, kann nachvollziehen, dass sie sich einigelt und niemanden, mit Ausnahme von ihrer Freundin Scarlett, die sich nicht abwimmeln lässt, an sie heranlässt. Dann der Hoffnungsschimmer, eine Erinnerung daran, dass sie mit ihrer Mutter gemeinsam auf einem Feld Rosen schneidet. Als eine Maklerin sie kurz danach anruft, dass sie eine Käuferin für die Blumenfarm der Mutter gefunden habe, steht für Gracie fest, sie muss versuchen über die Blumen und ihre Mutter einen Weg in ihre Vergangenheit zu finden. Sie wird nicht verkaufen, sondern sich genau dorthin begeben, um zu sich zu finden. Wird ihr das gelingen und wird es eine Zukunft für sie und ihren Verlobten Blake geben? Der locker, leichte Sprachstil der Autorin liest sich äußerst flüssig. "Das sind Duftwicken. Die sind wunderschön anzuschauen und werden die Luft mit himmlischem Duft erfüllen. Wenn Sie sie an der richtigen Stelle einpflanzen werden Sie jeden Tag, Freude daran haben." Wirklich toll sind die vielfältigen Beschreibungen der Blumenpracht, auch wenn ich vielleicht mit der einen oder anderen magischen Kraft, von der die Rede ist, nicht ganz so viel anfangen konnte. Die Autorin versteht es Romantik entstehen zu lassen, tolle Liebesbriefe zu formulieren und auch berührende Szenen, zu beschreiben. Jedoch hat sie mir durch ihren Plot, durch ihre Darstellung von Gracie und deren ewiges Hin und Her, ihr ständiges Suchen nach noch mehr Lebensglück, nach einem noch besseren Leben, das sie so vom Hier und Jetzt genießen abgehält, die zahlreichen schönen Szenen im Nachhinein immer irgendwie kaputt gemacht. Ich mochte Gracie und ihr in meinen Augen extrem egoistisches Verhalten immer weniger und das war mein großes Problem mit diesem Roman. Auch einige Kleinigkeiten waren für mich nicht ganz so nachvollziehen, warum erkennt sie ihn Summerhill z.B. niemand, wenn sie doch bis zum letzen Jahr dort noch jedes Wochenende zu Besuch war, ist nur ein Beispiel dafür. Hatte ich anfangs wirklich Mitleid mit Gracie, konnte auch ihre Ängste, ihr Handeln und Tun wirklich gut nachvollziehen, hat sich das spätestens dann geändert, als sie Summerhill erreicht. Hier schon die ersten Kontakte mit den Bewohnern, mit Nachbar Flynn, der ihr Brennholz bringt, und den sie nur rausekelt, fand ich schrecklich. Diesem gelingt es mit viel Beharrlichkeit und Charme immer mehr ihren Panzer zu knacken, ich mochte ihn richtig gern. Vor allem habe ich ihn bewundert für seine Engelsgeduld, so etwas muss tiefe Liebe sein. Umso mehr hat mich gestört, das Gracie ihn zwar immer wieder an sich ran lässt, aber nur um ihn dann wieder herb von sich zu stoßen. Auch ihr ständiges "Was ist, wenn ich vorher glücklicher gewesen bin?" hat mich zunehmend gestört, denn auch ich war der Meinung "Und wenn schon, solange du jetzt glücklich bist. Das ist jetzt dein Leben, oder etwa nicht?" Mitleid hatte ich zu Beginn auch mit ihrer Freundin Scarlett, die die Tatsache, dass alles was sie mit Gracie verbunden, ja auch irgendwie verloren hat, sehr schmerzt. Allerdings empfand ich sie dann relativ schnell fast ein wenig übergriffig, weil sie Gracie so viel reinredet, vorschreibt, was sie tun soll und ihr ständig ein schlechtes Gewissen bereitet. Toll fand ich hingegen wieder Tilly, die Blumenverkäuferin mit ihren tollen Ratschlägen und auch Charlie, der nicht nur Gracie auf der Farm unter die Arme greift, sondern sich auch noch toll um seine demente Frau Maggie kümmert. Blake wird auf Distanz gehalten, aber er schreibt herzzerreißende Briefe, auch ihn mochte ich wirklich gerne. Alles in allem konnte mich die Autorin trotz ihrer tollen Beschreibungen der Blumenpracht und des kurzweiligen Schreibstils mit ihrer Geschichte nicht einfangen, weil sich meine Abneigung gegen ihre Hauptperson immer weiter gesteigert hat. Schade, aber gegen Gefühle und Sympathien ist man einfach machtlos, was ja auch Gracie erkennen muss. 3,5 Sterne, aber weil ich schon wissen wollte, wie am Ende alles ausgeht, runde ich auf vier auf.
romantische Geschichte
von Marakkaram - 03.09.2019
** Ich will mich zu meinen eigenen Bedingungen erinnern. Ich will mich nicht an Dinge erinnern, weil du oder jemand anderes, der mich kennt, sich auf eine bestimmte Weise an sie erinnert. Ich will keine Geschichten darüber hören, wie die Dinge waren und wie ich mich dabei gefühlt habe. Ich will es selbst wissen und selbst fühlen. Wie kann ich sonst sicher sein, ob das, was ich fühle, echt ist und wirklich zu mir gehört? ** Was bleibt von dir, wenn du dich an nichts erinnern kannst? Diese Frage stellt sich Gracie, als sie nach einem Autounfall mit ihrem Verlobten vollständig ihr Gedächtnis verloren hat. Wie kann sie ihren Freunden gegenübertreten, ihrem Verlobten.... Sie möchte nicht von irgendjemandem hören, dass sie sich lieben, sie möchte diese Emotionen spüren. Deswegen weigert sie sich, außer ihrer ehemals besten Freundin Scarlett, jemanden zu sehen und flüchtet auf die alte Blumenfarm ihrer verstorbenen Mom. Wird die Ruhe ihrem Gedächtnis auf die Sprünge helfen... Was für immer bleibt ist eine romantische Geschichte über die Liebe und was im Leben wirklich zählt. Vanessa Carnevale erzählt Gracies Geschichte in einem ruhigen, sehr flüssigem Ton. Sie fängt das Gefühl der Amnesie, der absoluten Hilflosigkeit unheimlich realistisch ein und man spürt als Leser genau wie es Gracie grade geht. Das kriecht einem schon unter die Haut. Aber nicht alle Charaktere konnten mich überzeugen, so war mir Flynn über weite Strecken relativ unsympathisch und irgendwie ein wenig zu übergriffig. Die Autorin erfindet das Rad nicht neu und es gibt ein paar Kleinigkeiten, die für mich nicht ganz so rund waren, dennoch hat sie mich sehr gut unterhalten. Hier kommt auch das Setting zum Tragen, denn insbesondere auf der alten Blumenfarm habe ich mich unheimlich wohlgefühlt. Das erden, die Liebe zu den Pflanzen und das Gefühl für die Sprache der Blumen waren wunderschön.
Was, wenn dein ganzes Leben plötzlich verschwunden ist?
von Dark Rose - 03.09.2019
Vorneweg ein paar Worte zur Gestaltung. Das Cover ist einfach unglaublich schön, schlicht und elegant. Da Blumen eine sehr wichtige Rolle im Buch spielen, passt es auch perfekt. Was aber fast noch schöner ist, ist die Gestaltung des jeweiligen Kapitelanfangs mit Löwenzahnblüten, oder wie ich sie als Kind nannte: Busteblumen. Es ist immer eine Blüte in der Mitte zu sehen, aus der sich langsam die kleinen Blüten lösen. Es sind immer so viele Blüten zu sehen, wie die Kapitelanzahl. Im späteren Verlauf des Buches breiten sich die Blüten auch über die benachbarte Seite mit aus, als hätte sie jemand verpustet, wie ich als Kind. Der Löwenzahn spielt auch im Buch eine wichtige Rolle, allein deswegen passt es schon so gut, aber es sieht auch einfach wunderschön aus.  Für mich zählt die Gestaltung des Buches mit zu den schönsten, die ich je lesen durfte.  Aber nun zum Buch selbst: Gracie und ihr Verlobter Blake haben einen schlimmen Autounfall, er kommt mit Kratzern davon, Gracie dagegen verliert ihre Erinnerungen. Sie kann sich weder an ihren Namen, ihren Geburtstag, ihre Familie erinnern, noch an Blake. Das einzige was ihr bleibt ist ihr Wissen über und ihre Liebe zu Blumen.  Als ihr alles zu viel wird, beschließt sie wegzuziehen auf die Blumenfarm, die ihr ihre Mutter hinterlassen hat. Dort trifft sie auf ihren Nachbarn Flynn, der es irgendwie schafft, an sie heran zu kommen. Aber was ist mit Blake? Immerhin war er der Mann, den die alte Gracie hatte heiraten wollen. Wird Gracie es schaffen sich an ihr Leben zu erinnern? Und welches Leben wird sie wählen, wenn sie sich irgendwann erinnern sollte?   Ich fand Gracie sehr sympathisch. Man kann mit ihr mitfühlen und versteht, wie sie sich fühlt. Sie tut mir schrecklich leid. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie beängstigend das sein muss in einem Krankenhausbett aufzuwachen, umringt von Fremden, die dir sagen, sie seien deine Freunde, oder sogar dein Verlobter und du weißt nicht einmal wie du heißt.  Ich fand es umso toller, wie Flynn einfach ganz normal mit Gracie umgegangen ist und wie ihr diese Normalität gut tut und hilft in ein "normales" Leben zurückzufinden, ohne den ständigen Druck sich erinnern zu müssen. Was mich an dem Buch extrem gestört hat, war die Reaktion von Gracies Umfeld auf ihre Amnesie. Statt ihr mit Verständnis zu begegnen, wird ihr von allen Seiten Druck gemacht. Alle wollen, dass sie wieder die Gracie ist, die sie kennen, alles soll wieder sein, wie vor dem Unfall. Keiner zeigt Verständnis dafür, dass es einfach nicht so mir nichts dir nichts passieren wird. Wie soll sie einfach wieder da weitermachen, wo sie aufgehört war, wenn sie einfach gar nichts mehr von vorher weiß? Wie soll sie mit einem Mann zusammenleben, den sie nicht kennt, den sie nicht liebt? Die alte Gracie war mit ihm verlobt, aber die neue Gracie kennt ihn nicht. Ich hätte sie alle am liebsten geschüttelt! Kein Wunder, dass Gracie weg will! Dieses Verhalten ist mir absolut unverständlich! Für mich war die komplette Handlung schon ziemlich schnell absehbar. Es gab fast gar keine Überraschungen. Und obwohl mir Gracie sympathisch war, genauso wie Flynn, hat mich das Buch nicht richtig mitgerissen.    Fazit: Das Buch zählt optisch zu den schönsten, die mir je untergekommen sind. Inhaltlich hat es mich aber leider nicht von den Socken gehauen. Ich fand es nicht schlecht, aber es hat mich auch nicht wirklich mitgerissen. Ich habe nicht mitgefiebert oder Daumen gedrückt.  Das Buch bekommt von mir 3,5 Sterne. Dort, wo ich keine halben Sterne vergeben kann, runde ich auf 3 Sterne ab.
Was für immer bleibt
von leseratte1310 - 01.09.2019
Gracie hatte einen Unfall und muss danach im Krankenhaus feststellen, dass sie sich an nichts erinnern kann. Es ist nicht so, als würde ihr nur die Erinnerung an den Unfall fehlen, nein, sie erkennt ihre Freunde nicht mehr und hat auch viele Fähigkeiten verloren. Dass sich ihre Freundin Scarlett um sie kümmert, lässt sie zu, aber ihren Verlobten Blake will sie nicht sehen, dabei steht die Hochzeit schon bald an. Als Gracie aus dem Krankenhaus kommt, verkriecht sie sich erst einmal und will nicht von ihrer Vergangenheit hören und sich nicht um die Zukunft kümmern. Aber irgendwann muss sie doch herausfinden, wer sie ist. Sie macht sich auf nach Summerhill. Die Blumenfarm ihrer Mutter steht zum Verkauf, aber Gracie will dort herausfinden, wer sie ist und was sie will. Doch kaum ist sie dort, begegnet sie Flynn, der sich ziemlich in ihr Leben einmischt. Sie entwickelt Gefühle für ihn, aber erst einmal muss sie doch die Vergangenheit abschließen, wenn die Erinnerung schon nicht mehr zurückkommen will. Der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr schön und flüssig lesen. Mir hat auch gut gefallen, was sie über die Blumen schreibt und welche Bedeutung Blumen auf die Gefühlslage der Menschen haben. In Gracie konnte ich mich gut hineinversetzen, denn es muss schrecklich sein, nicht über sich selbst zu wissen. Auch das Abstandhalten von ihrem Verlobten und ihren Freunden ist verständlich. Sie will sich über sich selbst sicher sein und ihr Gefühlschaos ist passend beschrieben. Ich kann verstehen, dass sie sich auf Summerhill wohlfühlt und die Farm wieder zum Leben erwecken möchte, aber sie geht das ziemlich blauäugig an, denn so etwas will auch finanziert werden. Flynn steht ihr hilfreich zur Seite, aber er ist nicht so selbstlos, wie er scheint. Scarlett ist eine gute Freundin, die aber am Anfang ziemlichen Druck aufbaut. Einige Zusammenhänge wurden mir schon ziemlich früh klar und haben sich auch bestätigt. Das hat der Unterhaltung aber keinen Abbruch getan. Eine schöne und unterhaltsame Liebesgeschichte.
romantisch und blumig
von Rabiata - 28.08.2019
Ich bekam das Buch im Rahmen einer Lovelybooks Leserunde. Das Cover und der Klappentext hatten mich neugierig gemacht, so dass ich mich erfolgreich um ein Exemplar bewarb. Als das Buch dann ankam, musste ich erstmal einige Bilder davon machen, weil es eine so schöne Aufmachung hat. Die Geschichte wird komplett aus der Sicht von Gracie erzählt, die ihr Gedächtnis bei einem Autounfall verliert und ihre Freunde und Familie nicht wieder erkennt. Sie stößt ihre Liebsten von sich, aus Angst, sich nicht selbst an alles erinnern zu können, sondern nur durch deren Erzählungen an ihr Leben anzuknüpfen. Als Leser ist man somit auf dem gleichen Wissenstand wie Gracie und empfindet ihre Ängste und Sorgen mit. Entsprechend hatte ich zwar einige Vermutungen, welche Geheimnisse Gracie im späteren Verlauf noch offenbart werden könnten, war aber nie ganz sicher. Jedoch konnten aus einigen Reaktionen von Gracies bester Freundin und ihrem Nachbarn Flynn einige Vermutungen erhärtet werden. Dies hat aber meinen Lesegenuss nicht geschmälert. Ganz im Gegenteil fieberte ich erst recht mit, ob sich alles zum Guten wenden würde und wie diese Geheimnisse offenbart werden würden. Außerdem gefiel es mir, dass Blumen eine große Rolle in diesem Roman einnehmen. Die Autorin hat einen leicht lesbaren, romantischen und schönen Schreibstil, bei dessen Lektüre ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Die Protagonisten wuchsen mir im Verlauf des Buches ans Herz, so dass ich mir einen positiven Ausgang der Geschichte für alle wünschte. Ohne zu viel zu verraten: Ein Liebesroman hat ja meistens ein Happy End. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Wer sich nicht daran stört, schon früh zu ahnen, wohin die Geschichte führen könnte, aber gerne in eine Atmosphäre voller Blumenduft eintauchen möchte, dem kann ich diese schöne Geschichte ans Herz legen.
Romantisch, vielleicht zu kitschig.
von Marieke Welk - 27.08.2019
Gracie hatte einen Unfall. Sie kann sich leider an nichts in ihrer Vergangenheit mehr erinnern und sucht sich nun einen Zufluchtsort, fern ab ihrer Mutter und ihrem Freund Blake, welcher sie weiter umgarnt. Dann lernt sie Flynn kennen, doch irgendein Geheimnis umgibt ihn. Das Cover ist schlicht, aber schön. Die Blumen sind symbolisch für den Inhalt im Buch. Gleichzeitig ist der Titel in romantischer Schriftart geschrieben. Das Buch ist in angenehm lange Kapitel unterteilt, welche Einteilung durchaus Sinn macht. Die Story ist ein typischer einfacher Roman, romantisch und ohne viel Schnickschnack. Es gibt zwar schon den einen oder anderen Moment, in dem man sich etwas aufregt, allerdings plätschert es doch eher vor sich hin. Natürlich gibt es auch das ein oder andere Rätsel. Grace ist sicherlich traumatisiert. Ihre Reaktionen sind für mich weitestgehend nachvollziehbar. Ihre Mutter ist mir sehr unsympathisch und bietet für mich keinen Anlass zur Identifikation. Die beiden Männer in ihrem Leben sind romantisch und geben sich als Traumprinzen. Alle Charaktere sind in meinen Augen nachvollziehbar und auch recht gut ausgearbeitet. Sprachlich überzeugt mich dieses Buch sehr. Die Symbolkraft der Blumen, aber auch anderer Begriffe ist atemberaubend. Hier liegt in meinen Augen auch definitiv die Stärke der Autorin. Alles in Allem eine nette Unterhaltung mit einem tollen sprachlichen Stil. Allerdings ist die Story an sich nicht unbedingt innovativ.
berührend, einfühlsam und absolute Leseempfehlung
von Lesen und Träumen - Sabine aus Ö - 20.08.2019
Mich hatten an diesem Buch der Klappentext und das schön gestaltete Cover angesprochen. Die Handlung setzt in dem Moment an, in dem Gracie nach einem Autounfall ohne Gedächtnis im Krankenhaus aufwacht. Ich denke, niemand vermag sich das Gefühl vorzustellen, das man hat, wenn man aufwacht, und alles, was man bisher erlebt hat, einfach weg ist. Man erkennt niemanden mehr, man kann sich nicht erinnern, wer man im bisherigen Leben gewesen ist, kennt seine eigenen Vorlieben und Eigenheiten nicht mehr. Ein schreckliches Gefühl, das die Autorin perfekt verstanden hat, dem Leser nahezubringen. Ich konnte Gracies Verlorenheit, ihre Unsicherheit, ihren Willen, sich wieder erinnern zu können, und ihre Verzweiflung darüber, das man dies nicht erzwingen hat, sehr gut nachvollziehen. Ich mochte Gracie sehr gern. Denn trotz ihres Unfalls und entgegen dem Rat aller versucht sie, sich ohne ihre Erinnerungen ein neues Leben aufzubauen. Sie lässt sich nicht beeinflussen, sondern versucht, ihren eigenen Weg zu finden. Gracie ist ein wunderbarer Mensch, den ich im Laufe der Geschichte ins Herz geschlossen habe. Sie ist wunderbar authentisch beschrieben und vermittelt damit das Gefühl, dass hier die Nachbarin von nebenan ihre Geschichte erzählt. Die Blumenfarm ihrer Mutter wurde sehr bildhaft beschrieben und hat es mir leicht gemacht, sie vor meinem inneren Auge auferstehen zu lassen. Ich konnte den Blumenduft riechen, und ja: bei manch beschriebener Blumensorte habe ich sogar gegoogelt, weil ich sie nicht kannte. Doch es ist nicht nur eine Geschichte darüber, wie Gracie ins Leben zurückfindet, sondern es ist auch eine wunderbare Liebesgeschichte. Genauso, wie Gracie sehr lebensecht beschrieben wurde, wurden es auch alle anderen Protagonisten. Sie haben sich ganz wunderbar in die Geschichte eingepasst und sie perfekt abgerundet. Fazit: Was für immer bleibt ist eine wunderbare Geschichte über das Leben und die Liebe. Es ist ein ruhiges Buch, doch es war keinen Moment langweilig. Der einfühlsame und fesselnde Schreibstil hat es mir leichtgemacht, es an einem Tag auszulesen. Gracie ist liebenswert und authentisch, und sie konnte mich von sich überzeugen. Leseempfehlung.
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