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Der Chirurg von Campodios

Band 2. Originaltitel: Der Wanderchirurg II (AT). 'Die Wanderchirurgen-Serie'.
Taschenbuch
Mit seinem ersten Roman hat sich Wolf Serno in die Herzen unzähliger Leser geschrieben - die sehnsüchtig auf weitere Abenteuer des Wanderchirurgen warten! Nun muss Vitus erneut auf große Fahrt gehen - auf der Suche nach seiner geliebte... weiterlesen
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Der Chirurg von Campodios als Taschenbuch
Produktdetails
Titel: Der Chirurg von Campodios
Autor/en: Wolf Serno

ISBN: 3426626616
EAN: 9783426626610
Band 2.
Originaltitel: Der Wanderchirurg II (AT).
'Die Wanderchirurgen-Serie'.
Droemer Knaur

1. Mai 2004 - kartoniert - 608 Seiten

Beschreibung

Mit seinem ersten Roman hat sich Wolf Serno in die Herzen unzähliger Leser geschrieben - die sehnsüchtig auf weitere Abenteuer des Wanderchirurgen warten! Nun muss Vitus erneut auf große Fahrt gehen - auf der Suche nach seiner geliebten Liebe Arlette... Vitus von Campodios könnte glücklich mit seinem Leben sein, denn endlich hat er in England seine Verwandten gefunden und kennt nun das Geheimnis seiner Herkunft. Doch dann fleht ihn sein Großonkel Lord Collincourt auf dem Totenbett an, nach seiner Enkelin Arlette zu suchen, die er zusammen mit Vitus als Erbin eingesetzt hat. Vitus liebt Arlette, seit er sie das erste Mal gesehen hat, und lässt sich nicht lange bitten. Er ahnt nicht, wie viele Klippen er umsegeln muss, bis er seine große Liebe endlich finden wird.

Portrait

Wolf Serno arbeitete 30 Jahre als Texter und Creative Director in der Werbung. Mit seinem Debüt-Roman "Der Wanderchirurg" - dem ersten der fesselnden Saga um Vitus von Campodios - gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller, dem viele weitere folgten, unter anderem: "Der Balsamträger", "Hexenkammer", "Der Puppenkönig" sowie "Das Spiel des Puppenkönigs", "Die Medica von Bologna", "Das Lied der Klagefrau" und "Der Medicus von Heidelberg".
Wolf Serno, der zu seinen Hobbys "viel lesen, weit reisen, gut essen" zählt, lebt mit seiner Frau und seinen Hunden in Hamburg.

Pressestimmen

"Schäl den Mondschein, Magister, 's ne lange Geschicht." So spricht der Zwerg Enano, einer der beiden treuen Begleiter von Vitus, dem Helden der Geschichte, und er hat wohl gesprochen. Auf 590 Seiten entfaltet sich die lange und lang erwartete Fortsetzung des ersten Abenteuers des Helden Vitus von Campodios, "Der Wanderchirurg", der über 600.000 Mal verkauft wurde.

Dort hatte Vitus, das im Kloster aufgewachsene Findelkind, seine Berufung zum Arzt entdeckt und das Rätsel um seine Herkunft gelöst: Er entstammt dem englischen Adelsgeschlecht der Collincourts und die einzigen Verwandten sind sein Großonkel Odo und Arlette, seine Cousine sechsten Grades, der er bereits auf See begegnet ist und in die er sich verliebt hat.

Nun stirbt der Großonkel und Vitus erbt zusammen mit Arlette Schloss, Ländereien und das gesamte Vermögen. Er verspricht seinem Großonkel am Sterbebett, die nach Südamerika Gereiste zu finden. Nachdem er die Prüfung zum cirurgicus galeonis abgelegt hat, beginnt er zusammen mit seinen beiden Freunden, dem Zwerg Enano und dem Gelehrten García, der von allen nur Magister genannt wird, auf einem Handelsschiff die abenteuerliche Reise nach Amerika.

Auf den folgenden rund 150 Seiten entfaltet sich dann das Abenteuer auf See: Vitus praktiziert als Arzt, er kuriert und operiert mit Leidenschaft. Doch das Schiff wird von Piraten geplündert und zum Kentern gebracht. Vitus gelingt es, mit einer kleinen Schar von Leuten die beschwerliche Reise in einem Beiboot fortzusetzen.
Die Geschichte entspinnt sich zu einem Abenteuer wie in einem Abenteuervideospiel, in dem der Held nach Bestehen des jeweiligen Abenteuers ein paar Punkte einsammeln kann und sofort mit dem nächsten Abenteuer konfrontiert wird; und das ist gut so, denn ohne diese überfrachtete Handlungslinie wäre der Held ziemlich langweilig, obwohl natürlich feststeht, dass er gut ist. Und so werden Gelbfieber, rebellische Matrosen und mörderische Riesenkraken just bezwungen und dem Leser/der Leserin fällt es keineswegs ein, das Spiel aus der Hand zu legen.
Die Gruppe erreicht schließlich ihr Ziel und nach zahlreichen weiteren Abenteuern - wie dem Zusammentreffen mit einer Gruppe rebellischer, flüchtiger Sklaven - suchen sie Arlette in Habana. Gerade hier begegnet der Leser/die Leserin der Freude des Wolf Sernos, die Vielfalt an Räumen - sei es die Beschreibung einer Werft, die Hütte der geheimnisvollen Heilerin Marou oder das Kuriositätenkabinett des Hermaphroditen Achille - mit wenig Aufhebens stimmungsvoll wiederzugeben.
Wie der ehemalige Werbetexter und Creative Director sich vorbereitet? "Ich wälze Atlanten, Fachliteratur, Lexika, sammle Zeitungsartikel, schnappe Bonmots in Gesprächen auf, merke mir Witze, forsche nach Zitaten, Sprüchen, Weisheiten, frische ständig mein Latein auf, kümmere mich um Archäologie, Geografie, Zoologie und andere Wissenschaften. Und natürlich: um die Medizin von damals." In der Tat ist ihm die Beschreibung der Operationen, die Vitus durchführt, auch trefflich gelungen und erzeugt ein manchmal etwas mulmiges Gefühl.

Leider bleiben aber die Charaktere auf der gleichen Ebene wie die nacheinander abgehandelten Abenteuer und gehen (sieht man davon ab, dass Vitus einmal kielgeholt wird) kaum in die Tiefe. Die guten sind eben einfach nur gut und die schlechten schlecht. Die Schlechten werden bestraft und natürlich bekommt Vitus seine Arlette wieder und beide reisen zurück nach England, um zu heiraten. Auf der Rückreise herrscht einträchtige Harmonie zwischen den Reisenden, und die Abenteuer konzentrieren sich mitunter auf die Erotik des Innerkajütlichen und bringen Groß und Klein zum Schmunzeln: "¿Auch dein... du weißt schon. Die Öffnung sieht aus wie ein kleiner Mund.' ¿Wie ein kleiner Mund?' Er lachte leise auf. ¿Wie ein kleiner Mund. Man muss ihn nur von der Seite anschauen', sagte sie zärtlich. Und ihr großer Mund küsste den kleinen.".

Doch macht die Beulenpest dem jungen Glück einen Strich durch die Rechnung. Arlette stirbt trotz Vitus' verzweifelter Versuche, sie zu heilen. Grund genug, um Vitus in einem dritten Band in den Kampf gegen die Pest zu schicken! Was erwartet uns? Wolf Serno verrät ein bisschen: "Der Kampf zwischen Vitus und der Pest, die seinerzeit in Europa auch Pestis, Pestilenzia, Seuche, Geißel, Schlange und Schwarzer Tod genannt wurde. Zu diesem Zweck reist er abermals um die halbe Welt und gerät in die abenteuerlichsten Situationen. Ob er die Schlange Pest niederringt und Nina, die Lieblingsschülerin von Pater Thomas, schließlich nach England heimführt, wird hier natürlich nicht verraten." Ich wette, er schafft es.

Fazit: Leichte Sommerlektüre nach einem anstrengenden Arbeitstag.

© dh - www.literature.de - Das Literaturportal

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