Millies Leben ist seit ihrer Anstellung bei den Winchesters turbulent weitergegangen.
Viele verschiedene Arbeitgeber, die unterschiedlichsten Haushalte, Jobs mit und ohne zusätzliche Aufgaben und trotzdem immer wenig Geld auf der hohen Kante.
Nun steht sie vor einem altbekannten Problem: Sie braucht dringend einen Job, um über die Runden zu kommen.
Da kommt ihr das Jobangebot in Manhattan natürlich mehr als recht.
Schon beim Vorstellungsgespräch merkt man: In diesem Haushalt ist etwas faul.
Da Millie nicht einfach wegschauen kann, fängt sie an, herumzuschnüffeln und zu helfen.
Und wie Millie habe auch ich irgendwann angefangen, an meinem gesunden Menschenverstand zu zweifeln
Die Handlung lebt von einem sehr lebendigen Kopfkino, das im Kopf des Lesers ausgelöst wird.
Man malt sich alle möglichen Szenarien aus, was in diesem Haushalt los sein könnte.
Dabei ist der Beginn nicht spannend im klassischen Sinne, aber durch die vielen offenen Fragen und unterschwelligen Andeutungen gerät man in einen Sog, der einen nicht loslässt.
Und dann kommt man automatisch in den Handlungsabschnitt, in dem die richtige Action losgeht und endlich die langersehnten Antworten ans Licht kommen.
Wenn sie wüsste war schon ein Highlight für mich.
Deswegen lag die Messlatte für diesen Folgeteil quasi im unerreichbaren Bereich.
Doch mit diesem Teil hat Freida McFadden das Unmögliche geschafft sie hat Wenn sie wüsste noch einmal übertroffen.
Durchweg spannend und so verstrickt, dass man mental an seine Grenzen kommt.
So stelle ich mir einen Psychothriller/Thriller vor!