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Eine Reise in den hohen Norden und in die Zukunft der Weltpolitik. - Die Drohungen des amerikanischen Präsidenten haben den Blick der Welt auf die Arktis gelenkt. In seinem neuen Buch zeigt Robert Habeck, welche Interessen die Weltmächte dort verfolgen - und was das für die internationale Friedensordnung bedeutet.
Wo früher ewiges Eis die Grenzen der Zivilisation markierte, entscheidet sich heute die Zukunft unserer Sicherheit. Denn die arktische Erwärmung, die viermal schneller voranschreitet als im globalen Mittel, lässt das Eis schmelzen und internationale Begehrlichkeiten entstehen: Interessen, die rücksichtslos durchgesetzt werden sollen.
Robert Habeck skizziert die Geschichte der Arktis, auch die Ausbeutung durch Dänemark, erzählt von den Menschen, die dort leben, und blickt hinter die Kulissen der Weltpolitik. Er analysiert den amerikanischen Anspruch auf Grönland, beschreibt Russlands aggressive Rückkehr zur 'Roten Arktis', erläutert Chinas Griff nach der 'Polaren Seidenstraße' - und untersucht, was der Wettlauf um neue Handelsrouten und gigantische Rohstoffvorkommen für die regelbasierte Ordnung der Welt bedeutet.

Wo früher Kunst, Bildung und Kreativität Sinn stifteten, herrscht nun die Sofortness der Maschine. KI ersetzt nicht nur Arbeit, sondern auch das Gestalten, das Erzählen und das Verstehen.
Ausgehend von der Geschichte seines demenzkranken Vaters verbindet Richard David Precht persönliche Erinnerung mit einer eindringlichen Analyse dessen, was wir als Kultur zu verlieren drohen. Auserzählt! ist ein leidenschaftliches Plädoyer gegen die Selbstabschaffung des Geistes und eine Einladung, neu über Sinn, Schönheit und Freiheit in einer algorithmischen Welt nachzudenken.

Ein Essayband für Geschichtsinteressierte herausgegeben von Frank Werner, Chefredakteur von ZEIT Geschichte, und mit Beiträgen der profiliertesten Geschichtswissenschaftler. - In Zeiten multipler Krisen, neuer Kriege und gesellschaftlicher Spaltung bietet ein Blick in die Vergangenheit Erkenntnisse über wiederkehrende Konzepte, Systeme und Dynamiken. Über Themen wie
Krieg und Frieden, Demokratie und Diktatur, Geld und Macht wird die
Geschichte zum Kompass. Eine multiperspektivische und narrative Analyse historischer Muster: Von der Zerstörung der
Weimarer Republik über die Dynamik von
Kriegspropaganda bis zur
Bewältigung globaler Krisen.
Die
Koryphäen der Geschichtswissenschaft gehen der Frage nach: Was lässt sich aus den Mustern, Ereignissen und Erfahrungen der Vergangenheit für die Gegenwart lernen? Und was für die Zukunft ableiten?
Der Herausgeber des Essaybands ist
Frank Werner, Journalist und Historiker. Seit Mai 2016 ist er
Chefredakteur des Magazins ZEIT Geschichte. Er veröffentlicht außerdem in der
ZEIT
,
ZEIT Online
und ist redaktionell verantwortlich für den
ZEIT-Podcast »Wie war das nochmal? «.

Für Weltenbummler und Sprachliebhaber. - Vom bulgarichen 'Ailyak', der sanften Kunst, Dinge ruhig und ohne Eile zu tun, über das afrikanisch 'Ubuntu', das Bewusstsein, Mensch durch Mitmenschlichkeit zu sein, bis hin zum französichen 'Retrouvailles', der tiefen Freude über ein Wiedersehen nach langer Trennung - jede Seite dieses kleinen Kompendiums eröffnet eine neue Welt, erzählt von Gefühlen, Erfahrungen und inneren Landschaften. Mit seinen poetischen Texten und stimmungsvollen Illustrationen ist es ein Reisebegleiter ins Innere, ein kleines Wörterbuch für all die Emotionen, die uns bewegen. Es zeigt, wie reich die Sprachen der Welt sind - und wie Worte Brücken schlagen können: zu Menschen, Kulturen und unseren eigenen, oft verborgenen Empfindungen.
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Deutscher Sachbuchpreis 2026

Dreihundert deutsche Männer, schrieb Walther Rathenau zu Beginn des 20. Jahrhunderts, bestimmten die wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents. Er meinte das enge Geflecht aus Bankiers, Industriekapitänen und Lobbyisten, das sich mit dem Aufstieg von Firmen wie der Allianz, Krupp oder Siemens herausgebildet hatte. Man kannte einander, man sprach miteinander - und man sprach sich ab. Bis in die 1990er Jahre prägte dieses Netzwerk namens »Deutschland AG« die Politik und die Unternehmenskultur in der Bundesrepublik.
Konstantin Richter montiert die Geschichten dieser Macher und Magnaten zu einer temporeichen szenischen Erzählung. In meisterhaft arrangierten Episoden lässt er ihre Welt zu unserer werden: Er begleitet Nicolaus Otto und Gottlieb Daimler bei der Gemüseernte, wo die beiden genauso erbittert konkurrieren wie bei der Entwicklung neuer Motoren. Richter sitzt mit am Tisch, wenn die Gebrüder Mannesmann in Marokko irrwitzige Intrigen spinnen, und er pendelt mit Thomas Middelhoff von Bielefeld nach Essen, wenn dieser sich mit seinem Hubschrauber auf den Weg ins Büro macht.
So entsteht ein einzigartiges Epos, das rund 150 Jahre umspannt: von der Start-up-Nation Kaiserreich bis in die krisengebeutelte Gegenwart, vom Aufstieg der Deutschland AG bis zum ihrem Niedergang.


















