
Peter Lenz war jahrzehntelang Chefredakteur einer großen Tageszeitung: mächtig, meinungsstark, gefürchtet. Aber ein Shitstorm reichte, um sein Lebenswerk zum Einsturz zu bringen. Verbittert zieht er sich in ein Seniorenheim zurück, meidet seither Nähe und hält sich selbst für ein freies Radikal. Ungebunden, instabil und gefährlich für alle um ihn herum. Toni geht es ähnlich. Auch er fühlt sich wie eins dieser Teilchen, die nicht zur Ruhe kommen. Eine Zwangsstörung, Mobbing und die Angst vor Bindung haben ihn isoliert. Zu große Nähe überfordert ihn, das Alleinsein gibt Sicherheit. Als Toni und Peter einander begegnen, prallen zwei freie Radikale aufeinander. Was folgt, ist aber keine Explosion, sondern etwas Unerwartetes: eine Freundschaft. Leise, widersprüchlich, heilend. Eine Verbindung, die beide verändert - und ihnen eine zweite Chance eröffnet. Ein Roman über Außenseiter, Schuld und die besondere Chemie echter Freundschaft.
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