Hält absolut nicht was der Klappentext verspricht
Kurz zum Inhalt: Viele reiche Menschen, die versuchen dem Alltag für 3 Monate auf Fire Island im Sommer zu entkommen und dort mehr oder weniger ein komplett anderes Leben mit anderen "Freunden¿ führen als im Rest des Jahres. Es gibt Affären, falsche Nettigkeit und Lügen.Fazit: Komplett anders als ich es erwartet habe. Ich dachte, es wird ein Drama im SchickiMicky Setting der New Yorker High Society mit Mordaufklärung. Was man bekommt sind falsche Menschen, die in ihrem eigenen Leben eigentlich nur teilnahmslos neben dran stehen und von Freundschaft noch nie etwas gehört haben. Meiner Meinung nach tut der Klappentext dem Buch nichts Gutes.Zu Beginn braucht man erstmal einen Personenkatalog, weil so viele Namen in den Raum geworfen werden (viele davon komplett unnötig), dass man komplett den Überblick verliert. Die Geschichte ist aus der Sicht von gefühlt 100 Personen geschrieben, weswegen man die gleichen Situationen oft mehrmals ohne großen Mehrwert erlebt und mich gelangweilt hat. Ich fand alle Protagonisten, bis auf Micah, unsympathisch und konnte keinerlei Verbindung aufbauen, weswegen mich auch die Storyline nicht wirklich gepackt hat. Etwas Spannung gab es gefühlt nur im letzten Viertel und auch das war eher Mau. Ich habe die erste Hälfte des Buches nur auf die Leiche gewartet, damit die Story vielleicht endlich mal Fahrt aufnimmt, aber das kommt wirklich erst sehr spät. Das Setting auf Fire Island ist schön und vermittelt Sommergefühle.Alles in allem kann ich das Buch nicht empfehlen, selbst wenn man nur auf der Suche nach einem Sommerroman ist.