Hugendubel.de - Das Lesen ist schön

Warenkorb

€ 0,00 0 Buch dabei,
portofrei

Die Zelle

Taschenbuch
Kundenbewertung: review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.1
Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie im Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht ... weiterlesen
Dieses Taschenbuch ist auch verfügbar als:
Taschenbuch

9,99*

inkl. MwSt.
Portofrei
Sofort lieferbar
Produktdetails
Titel: Die Zelle
Autor/en: Jonas Winner

ISBN: 3426512769
EAN: 9783426512760
Droemer Knaur

Januar 2016 - kartoniert - 336 Seiten

Beschreibung

Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie im Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen. Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das Mädchen verschwunden. Und für Sammy kann es dafür eigentlich nur einen Grund geben: seinen Vater.

Portrait

Jonas Winner, geboren 1966 in Berlin, promovierter Philosoph, arbeitete nach dem Studium in Berlin und Paris als Journalist, Redakteur für das Fernsehen und als Drehbuchautor (ARD, ZDF, Sat.1). Sein Selfpublishing-Bestseller "Berlin Gothic" sorgte im Netz für Furore. 2012 feierte er mit dem Thriller "Der Architekt" einen großen Erfolg. Der Autor lebt mit seiner Familie in Berlin.

Pressestimmen

"Jonas Winner erzählt aus der Perspektive eines elfjährigen Jungen und erzeugt über weite Passagen auch ohne Blutvergießen eine beklemmende, beängstigende Atmosphäre." Börsenblatt, 28.01.2016
Bewertungen unserer Kunden
Abgründe einer kindlichen Psyche
von Georgina Giefing - 17.02.2016
Jonas Winner lehrt hier einen ungewöhnlichen Hauptdarsteller das Fürchten: Sammy ist elf Jahre alt und was er in seinen Sommerferien im neuen Haus der Familie, die gerade nach der Berlin umzieht, erlebt, wünscht man nicht einmal einem Erwachsenen. Sammy (Sam) erzählt die Geschichte selbst, als eine Art Rückblick. Man lernt ihn als über-30-Jährigen kennen, der schon beängstigende Andeutungen macht über die Ereignisse in seiner Kindheit. Er schreibt sie nieder, um sie besser verarbeiten zu können. In das neue Haus ziehen Sammys Eltern, sein älterer Bruder Linus und das Kindermädchen Hannah. Schon bald stellt sich heraus, dass etwas an der familiären Idylle nicht stimmen kann. Unter dem Garten gibt es ein Bunkersystem, das auch teilweise die Gärten der angrenzenden Grundstücke unterzieht. In Berlin nichts Ungewöhnliches. Allerdings sind in den anderen solchen Anlagen keine Mädchen eingesperrt¿ Mit dieser Entdeckung wird Sammys Leben auf den Kopf gestellt und er beginnt, alles zu hinterfragen, was er bisher über seine Familie zu wissen glaubt. Seine Mutter arbeitet ganztags, als Komponist arbeitet sein Vater von zuhause aus. Er wäre kräftig genug. Gekonnt treibt der Autor den armen Jungen immer tiefer in Zweifel und Albträume. Er will sichergehen, niemanden umsonst anzuklagen, doch bald quält ihn sein schlechtes Gewissen zu sehr. Seiner Anklage folgen Besuche der Polizei, des Jugendamtes. Nichts wird gefunden und der Junge für psychisch labil erklärt. Sammy ist sich nicht mehr sicher. All die Dinge, die geschehen, die er sieht - passieren sie wirklich? Warum kann er mit niemandem reden. Immer weiter zieht er sich zurück und natürlich bleibt es nicht bei einem Verbrechen¿ Am Ende kehrt die Erzählung wieder zum erwachsenen Sammy zurück, womit sich vieles klärt, aber auch neue Fragen auftauchen. Jonas Winner spinnt eine tief verstrickte Geschichte um einen verzweifelten Jungen, der innerlich zu zerspringen droht. Er schafft eine spezielle, eigene Spannung, die auch das Gehirn des Lesers rastlos zurücklässt. Man meint, Sammys Unruhe beinahe selbst spüren zu können. Kritisieren kann man hier am ehesten das, was diesen Thriller gleichzeitig von anderen abhebt: Aufgrund der Verschmelzung von Fiktion und Wirklichkeit, von Realität und Einbildung, bleiben am Ende Teile der Handlung offen und der Leser kann für sich selbst entscheiden, ob dies oder jenes passiert ist und wer es denn getan hat. Wem das nichts ausmacht und wer gerne seine Fantasie spielen lässt, dem kann man diesen Thriller getrost ans Herz legen.
Sammy`s Alptraum
von claudi-1963 - 07.02.2016
Der 11 jährige Sammy zieht mit seinen Eltern,Bruder Linus und dem AuPair Hannah von London nach Berlin, weil seine Mutter dort eine Anstellung an der Oper bekommen hat. Sein Vater arbeitet zu Hause an Kompositionen für Filmmusik, sehr düsterer Filme. Eines Tages bemerkt Sammy wie sein Vater in einer Hütte im Garten verschwindet und als er ihm nachfolgt ist die Hütte leer, nur eine Falltür in den Keller sieht er. Neugierig wie er ist steigt er hinab und entdeckt ein Tunnelsystem (u.a. auch mit einer Bowlingbahn), sehr wahrscheinlich aus dem 2 Weltkrieg. Als er wieder nach oben klettert entdeckt er eine gummiausgekleidete Zelle in dem ein junges Mädchen steckt, das er sprachlich nicht versteht, aber das dort gefangen gehalten wird. Dieses Ereignis lässt ihn nicht mehr los und so geht er am nächsten Tag wieder zur selben Stelle, allerdings ist die Zelle leer. Aber diese Erlebnis beschäftigt ihn weiter, da er seinen Vater verdächtigt dem Mädchen etwas getan zu haben, will er sich seinem Bruder anvertrauen. Linus glaubt jedoch Sammy kein Wort, als dann der Nachbar die Geschichte der Vorbesitzer erzählt, werden die Ängste Sammy¿s immer größer bis hin zu Tagträumen. Einige Zeit später lernt er dann Marina das Nachbarkind kennen, ihr kann er sich das erste Mal so richtig anvertrauen. Doch dann ist auch sie verschwunden und wer wird verdächtigt Sammy¿s Vater und die Ereignisse spitzen sich immer mehr zu. Meine Meinung: Schon lange habe ich kein so ein emotional spannendes Buch gelesen. Der Autor fesselt den Leser ein bißchen in Steven King Manier, so das man von dem Roman so fasziniert ist das man ihn nicht mehr aus der Hand legen kann. Es erwartet einen in diesem nicht nur actionreiche Spannung, sonder vor allem emotionale Spannung die einen nicht mehr los lässt. Dieser Autor weiß nur zu gut wie man die Leser überraschen und täuschen kann. Mehrmals werden in diesem Buch falsche Fährten gelegt, so das man dadurch immer noch neugieriger wird.Das Ende hat mich dann etwas verstört zurück gelassen. Ich muss sagen das diese Buch eher in die Psychothriller Genre gehört. Das Cover ist sehr einfach gehalten, jedoch durch die düsteren Farben spricht es einen an. Auch der Titel und die Kurzinfo hatten zu mindestens mich sehr neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Manche Seiten und Szenen sind sicher für etwas zartbesaitete Leser nichts, aber die sollten dann auch besser keine Thriller lesen. Für mich ist Jonas Winner eine absolute Überraschung und ich kann diese Buch nur jedem weiterempfehlen. Darum auch die Höchstnote für dieses Meisterwerk.
Erschreckend
von leseratte1310 - 07.02.2016
Der 11jährige Sammy zieht mit seiner Familie und dem Au Pair Hannah nach Berlin-Grunewald in eine alte Villa. Um sich zu beschäftigen, geht er auf Entdeckungstour in seiner neuen Umgebung. Im Garten der Villa ist ein Luftschutzbunker, der Sammy anzieht. Dort unten entdeckt er etwas, das ihn erschreckt. Durch ein Schlitz kann er in eine mit Gummiplanen ausgekleidete Zelle sehen, in der ein total verängstigtes asiatisches Mädchen gefangen ist. Doch als er am nächsten Tag wieder nachsehen will, ist alles verschwunden. Nichts weist mehr darauf hin, was er zuvor entdeckt hat. Es dauert eine Weile bis Sammy seine Gedanken und Ängste nicht mehr für sich behalten kann, doch was da durch sein Reden losgetreten wird, ist erschreckend. Sammy berichtet nach etwa zwanzig Jahren darüber, was geschehen ist. So lernen wir die Geschichte aus der Sicht des damals 11jähren kennen. Vieles, was da geschehen ist, kann er als Kind nicht wirklich zuordnen und daher ist er überfordert. Seine Gedankengänge sind sehr unterschiedlich, manches Mal sehr kindlich und dann hat man wieder den Eindruck, dass er sich recht "erwachsen" verhält. Zwischendurch gibt es immer mal wieder Schilderungen aus der Sicht des Täters. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Es dauert ein wenig, bis wirklich Spannung aufkommt. Doch dann will man wissen, wer der Täter ist und kann daher nicht aufhören zu lesen. Immer wieder glaubt man, dass man dem Täter auf der Spur ist, doch dann gibt es Wendungen, die einen alle Schlüsse über den Haufen werfen lassen. Streckenweise ist es äußerst beklemmend, was sich dort in der scheinbar normalen Familie abspielt. Aber das Ende ist nur noch erschreckend. Ein spannender Thriller.
--
von Sabine - 14.02.2016
Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie in Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen. Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das Mädchen verschwunden. Und für Sammy kann es dafür eigentlich nur einen Grund geben: seinen Vater. Jonas Winner schafft es mit seinem Buch den Leser zu fesseln. Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen, denn ich wollte unbedingt wissen was passiert. Der Schriftsteller führt den Leser oft in die Irre, man weiß nicht mehr was Realität ist und was Fiktion, alles verschwimmt und es entsteht eine Unsicherheit, die den Atem raubt. Die Schauplätze sind teilweise sehr unheimlich, aber leider so gut beschrieben, dass man meint man ist mittendrin. Die Charaktere sind auch sehr gut dargestellt, vor allem der elfjährige Sammy. Man kann sich gut in seine schreckliche Situation hineinversetzen und spürt seine Angst und Neugier. Immer wenn ich dachte, der Auflösung ein Stück näher zu sein, reißt der Autor noch einmal das Ruder herum und die Geschichte nimmt eine andere Wendung. Dies erhöht natürlich die Spannung, was durch die detaillierte Schilderung der einzelnen Abschnitte auch noch verstärkt wird. Das Ende hat mich sprachlos zurück gelassen und auch wenn doch noch einige Fragen offen bleiben kann ich das Buch nur weiter empfehlen. Es ist verstörend und spannend, und wer Psychothriller liebt, wird begeistert sein.
Unheimlicher Psychothriller
von Paevalill - 12.02.2016
Anders als auf den ersten Blick zu erwarten, dreht sich Jonas Winners die Zelle nicht ausschließlich um einen kleinen, bedrohlichen Bunker, sondern vor allem um zwischenmenschliche Beziehungen sowie dem scheinbaren Realitätsverlust. Inhalt: Im Mittelpunkt steht der Neubeginn in Berlin, wohin die Familie des 11-jährigen Sammy mitsamt Kindermädchen zieht. Aus einer Mischung aus purer Langeweile und gleichzeitig Neugier folgt Sammy seinen als Filmkomponisten tätigen Vater in einen Luftschutzbunker, wo er eine grausige Entdeckung macht: Ein höchstens 15-jähriges Mädchen ist dort in einer kleinen Zelle gefangen. Als er sich am Folgetag vergewissern möchte, ob das Mädchen noch da ist, stellt er fest, dass die Zelle leer ist. Mit der Weile zweifeln nicht nur Polizei und Familie an der Geschichte, sondern auch er selbst. Der Roman ist aus der Sicht des mittlerweile etwa 30-jährigen Sammy geschrieben, der nach einer kurzen Vorstellung seines Selbst die Ereignisse in jenem Sommer als 11-Jähriger chronologisch berichtet. Erst am Ende des Buchs wird dem Leser mittels ärztlichen Protokolls ein Teil der Auflösung präsentiert. Stilistisch erinnerte mich das Buch an diverse Schauermärchen. Aus einer Nacherzählung scheinbar normaler Umstände entwickelt sich durch kaum erklärbare Ereignisse eine äußerst umheimliche Atmosphäre. Anders als in den übersinnlichen Schauermärchen sind die Schilderungen im Großen und Ganzen durchaus realistisch, wenn man von einigen Ausnahmen absieht. Der von Erinnerungen verfälschte Rückblick und der zunehmende Zweifel an der Zurechnungsfähigkeit des Protagonisten sorgen für immer größeren Zweifel, welche mögliche Erklärung nun die Richtige für das Mädchen in der Zelle sein könnte. Die Spannung um die Auflösung steigert sich von einer Wende zur nächsten, am Ende bleibt immer noch Raum für eigene Interpretation, auch wenn zumindest ein großes Rätsel zu 100% gelöst wird. Die Charaktere bleiben, wie aus der Sicht eines 11-Jährigen nicht anders zu erwarten, nicht vollständig greifbar. In diesem Fall ist das jedoch nicht negativ zu werten, da ein Teil der Spannung auf genau dieser Art von Unsicherheit basiert. Sammy stellt bis zum Schluss den interessantesten Charakter da, allein schon deshalb, weil er es auch im Erwachsenenalter kaum schafft, über die vergangenen Ereignisse altersangemessen zu reflektieren. Dies lässt entsprechende Mutmaßungen über den geistigen Zustand von Sammy zu, auch wenn sich der Leser darüber niemals vollkommen sicher sein kann. Als Psychothriller überzeugt Die Zelle mehr als eindeutig. Wer einen normalen Thriller mit actionlastigen Szenen erwartet, wird eher enttäuscht sein.
Verwirrender und abgründiger Psychothriller
von KrimiElse - 20.02.2016
Sie wollen mich nicht so, wie ich bin, deshalb geben sie mir die Tabletten. Damit ich mehr so werde, wie sie mich haben wollen. Dieses verstörende Zitat des 11jährigen Sammy aus dem Psychothriller Die Zelle von Jonas Winner ist Ausdruck der Verwirrung, unter der der Junge leidet und die der Autor beim Leser zu stiften versteht. Klappentext: Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie in Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen. Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das Mädchen verschwunden. Und für Sammy kann es dafür eigentlich nur einen Grund geben: seinen Vater. Das Buch ist aus der Sicht des elfjährigen Protagonisten Sammy geschrieben. Als Leser begleitet man ihn auf der albtraumhaften Suche nach dem verschwundenen Mädchen, spioniert dem Vater nach und macht dabei beängstigende Entdeckungen und fragt sich die ganze Zeit genau wie Sammy, was Wirklichkeit und was aus Albträumen und Fehlinterpretation von Ereignissen hervorgerufene Fiktion ist. Der Autor versteht es dabei hervorragend, die Unklarheiten und das Nichtwissen bis zum Ende aufrecht zu erhalten, was eine sehr spannende und abgründige Geschichte erzeugt. Sammys Vater ist gekonnt dargestellt als melancholische Persönlichkeit, die den Sohn Sammy liebt, jedoch große Zweifel beim Leser hervorruft in Bezug auf den Umgang mit seiner Familie. Er schreibt düstere Musik für schaurige und grausame Filme, wozu er sich in entsprechende Stimmungen versetzen muss. Sammy und der Leser hegt berechtigte Zweifel darüber, wie weit er für seine Arbeit gehen würde. Zitat von Sammys Vater: Deine Tränen, Sammy, es waren deine Tränen, wenn ich dich weinen gehört habe, war das die Musik, die ich suchte. Die Handlung spielt sich an einem düsteren Ort ab, die alte Villa in Berlin-Grunewald und auch der Bunker im Garten der Villa sind detailreich und sehr bildhaft beschrieben, so dass beim Lesen die gruselige Stimmung und Sammys Angst greifbar wird. Jonas Winner versteht es sehr geschickt, scheinbar normalen Situationen an Sommertagen im hellen Sonnenschein im Garten oder gemütlichen alltäglichen familiären Zusammensein einen Anstrich des Zweifels beizufügen, so dass man sich als Leser ständig fragt, was als nächstes passieren wird. Dabei kommt die Geschichte trotz der hohen Spannung ohne viel Blut aus, was die Bezeichnung Psychothriller rechtfertigt. Zitat von Sammy über seinen Vater: Und was in seinem Kopf wütet, was in seinem Bauch schwelt, ist hundert-, tausend-mal stärker als das, was um ihn herum geschieht. Fazit: Das Buch ist ein gelungener, spannender Psychothriller über albtraumhaften Erlebnisse eines kleinen Jungen, bei dem man sich bis zum Schluss fragt, was Wahrheit ist und was der Fantasie des Protagonisten entspringt. Ich vergebe vier Sterne.
Schockierend
von GrOtEsQuE - 10.02.2016
Durch LovelyBooks habe ich dieses Buch entdeckt zu dem es gerade zufällig eine Buchverlosung gab, ich hatte gleich eine Bewerbung losgeschickt und natürlich nicht gewonnen. Umso mehr hatte ich mich dann gefreut, dass mich der Autor angeschrieben habe, ob ich das Buch dennoch haben möchte. An dieser Stellen vielen lieben Dank an Jonas Winner. Der Klappentext und auch die Leseprobe haben mich sehr angesprochen. Nach der Stelle als die Leseprobe endete, lies das Buch in meinen Augen etwas nach und zog sich. Im Nachhinein betrachtet, fand ich dies aber gar nicht wirklich schlimm, da ich vom Ende doch so ziemlich überrascht war und es gar nicht wirklich glauben wollte. Sammys Familie erschien mir jedoch die gesamte Zeit über sehr sehr gewöhnungsbedürftig. Der Bruder blockt ab, wenn Sammy etwas erzählen will, was jedoch gar nicht so ungewöhnlich in dem Alter ist. Aber auch die Mutter hat keine Zeit zum zu hören, sie lernt man fast gar nicht während der Geschichte kennen, entweder ist sie nicht zu Hause oder sie nimmt Schlaftabletten damit sie schlafen kann. Der Vater wirkte auf mich auch eher unsympathisch und das Au-Pair-Mädchen Hannah gab mir auch von Anfang an zu denken. Warum ist sie auch mit von London nach Berlin gezogen? Eine Erklärung für das warum bekommt man auf jeden Fall im Laufe der Geschichte. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, das Buch lies sich flüssig lesen, nachdem es nach der Leseprobe etwas anfing zu schwächeln , kam gegen Ende dann doch Spannung auf und ich hatte das Gefühl, dass ich das Buch nicht mehr weglegen kann, bevor ich nicht weiß wie die Story ausgeht. Die Ich-Perspektive hat mir auch gefallen, ich finde bei der Ich-Perspektive kann man sich irgendwie besser in den Protagonisten versetzen. Schade fand ich, dass eine Sache nicht aufgeklärt wurde, da ich hier nichts weiter vom Inhalt verraten möchte, werd ich nicht erwähnen was dies war, aber deswegen gibt es von mir einen Stern Abzug. Aber ich denke mit 4 Sternen kann man immer noch gut leben. Im Großen und Ganzen fand ich das Buch gut, außerdem war es mal wieder eine gelungene Abwechslung zu den anderen Büchern, die ich in der letzten Zeit gelesen habe.
Eigene Bewertung schreiben Zur Empfehlungs Rangliste
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Bleiben Sie in Kontakt:
Sicher & bequem bezahlen:
akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal
Zustellung durch:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
** im Vergleich zum dargestellten Vergleichspreis.