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Geschichte der klassischen Bildgattungen in Quellentexten und Kommentaren. Die Historienmalerei

Mit Textbeiträgen in italienischer, niederländischer, französischer und spanischer Sprache. 'Geschichte der…
Buch (kartoniert)
Der erste Band der Reihe gibt einen Überblick über die Theoriegeschichte der Historienmalerei von Alberti bis ins 20. Jahrhundert. Quellentexte von 40 Autoren werden vorgestellt und durch einen Kommentar in ihrer geschichtlichen Bedeutung erschlossen … weiterlesen
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Geschichte der klassischen Bildgattungen in Quellentexten und Kommentaren. Die Historienmalerei als Buch

Produktdetails

Titel: Geschichte der klassischen Bildgattungen in Quellentexten und Kommentaren. Die Historienmalerei

ISBN: 3496011386
EAN: 9783496011385
Mit Textbeiträgen in italienischer, niederländischer, französischer und spanischer Sprache.
'Geschichte der klassischen Bildgattungen in Quellentexten und Kommentaren'.
20 Abbildungen.
Herausgegeben von Thomas W Gaehtgens, Uwe Fleckner
Reimer, Dietrich

1. Juli 1996 - kartoniert - 387 Seiten

Beschreibung

Der erste Band der Reihe gibt einen Überblick über die Theoriegeschichte der Historienmalerei von Alberti bis ins 20. Jahrhundert. Quellentexte von 40 Autoren werden vorgestellt und durch einen Kommentar in ihrer geschichtlichen Bedeutung erschlossen. Lesprobe: Leon Battista Alberti Della Pictura (1436): "Du wirst kaum eine alte historia finden, die angemessen komponiert wäre. Die Malerei setzt sich also zusammen aus der Umrisszeichnung, der Komposition und der Beleuchtung (einschließlich der Farbgebung). Komposition ist jene Lehre (Verfahren, Erfordernis, Bestandteil) des Malens, nach der man die Teile der sichtbaren Dinge im Gemälde zusammenfügt. Eine großartige Leistung des Malers ist ein colosso (große Einzelfigur), aber ein größeres Lob des Talents bringt die historia als jedweder colosso. Die Teile der Körper sind die Glieder und die Teile der Glieder die Flächen. Alle Körper sollen also in ihren Proportionen und in ihren Funktionen zu dem passen, was in der historia erzählt wird. Die historia, die du loben und bewundern kannst, wird so sein, dass sie mit ihren Reizen sich so schön und angenehm zeigt, dass sie jeden, der sie anschaut, sei er gebildet oder ungebildet, mit Vergnügen und Gemütsbewegung fesseln wird."

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 12.12.1996

Triumph der Traube
Die Kunstgeschichte erinnert sich ihrer Quellentexte

Die Kunstgeschichte ist eine junge Wissenschaft. In den zwei Jahrhunderten, auf die sie zurückblickt, hat sie stets nach neuen Wegen zur Entzifferung von Kunst gesucht. Neben der Stilanalyse entwickelte sie die Materialkunde und Ikonographie. Die von Carl Friedrich Rumohr begründete Quellenforschung fristete in der jüngsten Vergangenheit ein Schattendasein. Die schriftlichen Zeugnisse verkamen zum Zitatenschatz, ihr Kontext blieb weitgehend unbeachtet.

Am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin entsteht jetzt eine Reihe, die die Geschichte der klassischen Bildgattungen anhand ihrer Quellen nachzeichnet. Nicht von ungefähr macht den Anfang die Historienmalerei, die als Krönung der Kunst galt. Die Herausgeber, Thomas W. Gaehtgens und Uwe Fleckner, schlagen einen Bogen von Leon Battista Albertis "Della Pictura" (1436) bis zu Cornelius Gurlitts "Die deutsche Kunst des Neunzehnten Jahrhunderts. Ihre Ziele und Thaten" (1899).

Tatsächlich wurde die Historienmalerei erst durch die Französische Akademie definiert und genauen Regeln unterworfen. 1668 wurde ihr das Primat in der Gattungshierarchie der Malerei zuerkannt. Die Jahrhunderte davor sind von der italienischen Kunsttheorie geprägt, die den Begriff der Historienmalerei nicht kannte, aber seine Voraussetzungen schuf. Aus der Fülle des Materials lassen sich Übereinstimmungen, aber auch Divergenzen zwischen Theorie und Praxis ablesen. Dabei versteht sich der Sammelband, der oftmals die Texte nur auszugsweise wiedergibt, als Anleitung zur Quellenforschung.

In diesem Sinne ist auch der Band "Stilleben" konzipiert. Doch für die erst spät entwickelte Kunstgattung fließen die Quellen spärlicher. Eberhard König und Christiane Schön versuchen diesem Mangel durch Anekdoten und geschichtliche Begebenheiten abzuhelfen. Doch gerade das Abschweifen ins Akzidentelle nimmt den Quellen ihre Aussagekraft. Im Bemühen, die Leere zu füllen, verzichten die Autoren nicht darauf, den in der populären Literatur immer wieder bemühten Wettkampf zwischen Zeuxis und Parrhasios als Inkunabel der Stillebenmalerei zu bestätigen. Plinius d. Ä. berichtet, daß Zeuxis über seinen Kontrahenten mit der Darstellung von Weintrauben triumphierte, die er so täuschend ähnlich wiederzugeben wußte, daß Vögel herbeiflogen. Doch das Stilleben suchen wir bei den antiken Autoren umsonst. Seine Geburtsstunde schlug erst in nachmittelalterlicher Zeit. Die Reihe wird fortgesetzt mit dem Porträt, der Landschaftsmalerei und der Genremalerei. BETTINA ERCHE

Thomas W. Gaehtgens, Uwe Fleckner (Hrsg.): "Historienmalerei". Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1996. 388 S., Abb., br., 44,- DM.

Eberhard König, Christiane Schön (Hrsg.): "Stilleben". Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1996. 277 S., Abb., br.

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