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Märkische Forschungen

Erzählung für die Freunde der Literaturgeschichte.
Buch (gebunden)
Günter de Bruyns brillante Satire auf den Wissenschaftsbetrieb
Professor Winfried Menzel hat den 1813 gestorbenen Max Schwedenow wiederentdeckt, ihn als fortschrittlichen Historiker und revolutionären Dichter eingestuft und zur Zentralfigur des märkis … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Märkische Forschungen
Autor/en: Günter de Bruyn

ISBN: 3100096088
EAN: 9783100096081
Erzählung für die Freunde der Literaturgeschichte.
FISCHER, S.

1. Juli 1992 - gebunden - 151 Seiten

Beschreibung

Günter de Bruyns brillante Satire auf den Wissenschaftsbetrieb
Professor Winfried Menzel hat den 1813 gestorbenen Max Schwedenow wiederentdeckt, ihn als fortschrittlichen Historiker und revolutionären Dichter eingestuft und zur Zentralfigur des märkischen Jakobinertums gemacht. Zufällig trifft er bei einer Ortsbesichtigung den Lehrer Ernst Pötsch, der aus literarischem und persönlichem Interesse seine Privatstudien vorantreibt. Menzel versucht, Pötsch für sein Institut zu gewinnen. Pötsch zögert allerdings, da er in Menzels Buch über Schwedenow eine Vielzahl von Unstimmigkeiten entdeckt ...

Besprechung

Menzel, eine Koryphäe auf dem Gebiet der Literaturgeschichte, und Pötsch, ein Schulmeisterlein in der Mark, entdecken bei einer zufälligen Begegnung ihr gemeinsames Interesse für Max von (oder vielleicht auch nicht von) Schwedenow, einen in Vergessenheit geratenen fortschrittlichen Historiker, Romancier und Lyriker. Der Professor, dem es mehr »um Sein oder Nichtsein in Wissenschaft und Nachwelt« geht als um das »Phantom Wahrheit«, hat ein dickleibiges Werk über den verschollenen Dichter geschrieben, in dem er, unter souveräner Mißachtung störender Fakten, ihn zu einem märkischen Jakobiner verklärt. Der Lehrer hingegen, »kein kühner Denker, aber ein genauer, Fanatiker des Details, Polyhistor des Vertrauten«, versucht, Widersprüchen in der Überlieferung nachzugehen, auf die Gefahr hin, den Gegenstand seiner langjährigen Forschungsbegeisterung am Ende ernüchtert als Opportunisten zu erkennen, als einen, der sein Mäntelchen in den politischen Wind gehängt hat - wie Menzel.

Eine bei aller Konkretheit nicht an Land, Zeit und Ideologie gebundene, geschliffen formulierte Satire auf den Wissenschaftsbetrieb mit seinen Versuchungen (und gelegentlichen Versuchen), die Wahrheit dem Zweckmäßigkeitsprinzip unterzuordnen, sie dem herrschenden Denken, dem Denken der Herrschenden anzupassen.

Portrait

Günter de Bruyn wurde am 1. November 1926 in Berlin geboren und lebt heute im brandenburgischen Görsdorf bei Beeskow als freier Schriftsteller. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Heinrich-Böll-Preis, dem Thomas-Mann-Preis, dem Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung, dem Eichendorff-Literaturpreis und dem Johann-Heinrich-Merck-Preis. Zu seinen bedeutendsten Werken gehören u.a. die beiden kulturgeschichtlichen Essays »Als Poesie gut« und »Die Zeit der schweren Not«, die autobiographischen Bände »Zwischenbilanz« und »Vierzig Jahre« sowie die Romane »Buridans Esel« und »Neue Herrlichkeit«.

Literaturpreise:
Heinrich-Mann-Preis (1964)
Lion-Feuchtwanger-Preis (1982)
Ehrengabe des Kulturkreises des Bundesverbandes der deutschen Industrie (1987)
Thomas-Mann-Preis der Stadt Lübeck (1989)
Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln (1990)
Ehrendoktor der Universität Freiburg (1990)
Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der schönen Künste (1993)
Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung (1996)
Brandenburgischer Literaturpreis (1996)
Jean-Paul-Preis (1997)
Ehrendoktorwürde der Humboldt-Universität, Berlin (1998)
Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik (2000)
Friedrich-Schiedel-Literaturpreis (2000)
Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung (2002)
Jacob-Grimm-Preis für Deutsche Sprache (2006)
Hanns Martin Schleyer-Preis (2007)
Hoffmann-von-Fallersleben-Preis (2008)
Preis für deutsche und europäische Verständigung der Deutschen Gesellschaft e.V. (2010)
Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay (2011)

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