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Intellektuelles Eigentum im Zeitalter von Digitalisierung und Internet als Buch
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Intellektuelles Eigentum im Zeitalter von Digitalisierung und Internet

Eine ökonomische Analyse von Missbrauchskalkülen und Schutzstrategien. 'Gabler Edition Wissenschaft'. Auflage…
Buch (kartoniert)
Digitalisierbare Geistesleistungen, zum Beispiel in Form von Musik und Filmen, können in äquivalenter Qualität und zu vernachlässigbaren Kosten reproduziert werden. Dies erleichtert es Rechteinhabern, in kurzer Zeit kostengünstig Kopien für die Weite... weiterlesen
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Intellektuelles Eigentum im Zeitalter von Digitalisierung und Internet als Buch

Produktdetails

Titel: Intellektuelles Eigentum im Zeitalter von Digitalisierung und Internet
Autor/en: Jan Hachenberger

ISBN: 3824477653
EAN: 9783824477654
Eine ökonomische Analyse von Missbrauchskalkülen und Schutzstrategien.
'Gabler Edition Wissenschaft'.
Auflage 2003.
Book.
Deutscher Universitätsverlag

30. Januar 2003 - kartoniert - 248 Seiten

Beschreibung

Digitalisierbare Geistesleistungen, zum Beispiel in Form von Musik und Filmen, können in äquivalenter Qualität und zu vernachlässigbaren Kosten reproduziert werden. Dies erleichtert es Rechteinhabern, in kurzer Zeit kostengünstig Kopien für die Weiterverwendung herzustellen. Andererseits erhöht sich das Missbrauchsrisiko, denn es ist möglich, unerlaubt in den Besitz intellektueller Güter zu gelangen. Mit dem Internet werden schädigende Verhaltensweisen zusätzlich vereinfacht. Dieses globale Computer- und Kommunikationsnetzwerk gestattet den Zugang zu einer schier unbegrenzten Menge digitaler Informationen, die sich, sofern sie nicht frei angeboten werden, mit relativ einfachen Mitteln unkompensiert appropriieren lassen.
Jan Hachenberger untersucht die Ursache-/Wirkungsbeziehungen des Missbrauchs und des Schutzes geistiger Leistungen. Auf dieser Basis entwickelt er ökonomisch sinnvolle und den neuen Rahmenbedingungen angepasste Schutzstrategien für Intellektuelles Eigentum. Seine methoden- und verfahrensspezifisch ausgerichteten Lösungsansätze konzentrieren sich auf Markteingriffe durch staatliche Institution, sofern sie zur Umsetzung der gewählten Strategie erforderlich sind, und den Einsatz ressourcenbasierter technischer und marketingpolitischer Schutzmechanismen.

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung.
- 1.1 Untersuchungsgegenstand: Missbrauch und Schutz Intellektuellen Eigentums.
- 1.1.1 Die ökonomische Problemstellung und ihre wirtschaftswissenschaftliche Behandlung.
- 1.1.2 Implikation der Digitalisierung und des Internet.
- 1.2 Konzeption der Arbeit.- 2 Intellektuelles Eigentum in der ökonomischen Theorie - ein Bezugsrahmen.
- 2.1 Das theoretische Instrumentarium der Analyse.
- 2.1.1 Grundlagen der Neoinstitutionenökonomik.
- 2.1.1.1 Das neoinstitutionalistische Menschenbild.
- 2.1.1.2 Die Property Rights Theorie.
- 2.1.1.3 Grundzüge der Transaktionskostentheorie.
- 2.1.1.4 Ein Überblick zur Principal Agent Theorie.
- 2.1.1.5 Die Informationsökonomik.
- 2.1.2 Die ökonomische Theorie des Eigentumsschutzes.
- 2.1.2.1 Nutzenbetrachtung des Eigentumsschutzes.
- 2.1.2.2 Agency-Kosten als Kosten des Eigentumsschutzes.
- 2.1.2.3 Effizienzkalkül von Schutzmaßnahmen.
- 2.1.3 Schutzmaßnahmen für Intellektuelles Eigentum im Überblick.
- 2.1.3.1 Kulturdeterminierter Schutz.
- 2.1.3.2 Staatlich initiierter Schutz.
- 2.1.3.3 Privatwirtschaftlicher Schutz.
- 2.2 Das Analyseobjekt Intellektuelles Eigentum.
- 2.2.1 Definitorische Abgrenzung von Intellektuellem Eigentum.
- 2.2.1.1 Von Information zu Intellektuellem Eigentum.
- 2.2.1.2 Die Notwendigkeit einer klaren Begriffsdifferenzierung.
- 2.2.1.3 Terminologisch-semantische Annäherung an Intellektuelles Eigentum.
- 2.2.1.4 Systematisierung der Ausprägungsformen von Intellektuellem Eigentum.
- 2.2.2 Wesenseigenschaften von Intellektuellem Eigentum.
- 2.2.2.1 Digitalisierung von Intellektuellem Eigentum.
- 2.2.2.2 First Copy Cost und die Möglichkeit zur Reproduktion Intellektuellen Eigentums.
- 2.2.2.3 Distribution von Intellektuellem Eigentum.
- 2.2.2.4 Nichtrivalität des Konsums von Intellektuellem Eigentum.
- 2.2.3 Informationsökonomische Typologisierung von Intellektuellem Eigentum.
- 2.2.3.1 Das Erfahrungsgut Intellektuelles Eigentum.
- 2.2.3.2 Maßnahmen zur Überwindung von Informationsasymmetrien.
- 2.2.4 Verfügungsrechtliche Besonderheiten von Intellektuellem Eigentum.
- 2.2.4.1 Die Schaffung von Intellektuellem Privateigentum.
- 2.2.4.2 Die temporäre Beständigkeit von Eigentumsansprüchen.
- 2.2.4.3 Ausnahmeregelungen im Umgang mit geschütztem Intellektuellem Eigentum.
- 2.2.4.4 Die Nutzung von digitalisiertem Intellektuellem Eigentum.
- 2.3 Zusammenfassung der analytischen Grundlagen.- 3 Die Ökonomie des Missbrauchs und des Schutzes von Intellektuellem Eigentum.
- 3.1 Missbrauch und Schutz im Entscheidungsmodell von Stolpe.
- 3.1.1 Annahmen, Vorgehensweise und Ergebnisse von Stolpe.
- 3.1.2 Eine kritische Würdigung des Modells von Stolpe.
- 3.2 Die Rationalisierung des Missbrauchs von Intellektuellem Eigentum.
- 3.2.1 Ziele des Missbrauchs von Intellektuellem Eigentum.
- 3.2.1.1 Monetäre Ziele.
- 3.2.1.2 Wettbewerbsstrategische Zielsetzungen.
- 3.2.1.3 Aufinerksamkeitsökonomische Aspekte.
- 3.2.2 Wesenseigenschaften von Intellektuellem Eigentum als Missbrauchsursache.
- 3.2.2.1 Digitale Reproduktion als Missbrauchskatalysator.
- 3.2.2.2 Missbrauch und digitale Distribution.
- 3.2.2.3 Kritische Anmerkungen zum Missbrauchskalkül.
- 3.2.2.4 Der Missbrauch von materialisiertem Intellektuellem Eigentum.
- 3.2.3 Informationsökonomische Fundierung des Missbrauchs von Intellektuellem Eigentum.
- 3.2.3.1 Der unerlaubte Konsum von Informationsproben.
- 3.2.3.2 Die kommerzielle Verwertung von Informationsproben.
- 3.2.4 Missbrauch im Spannungsfeld verfügungsrechtlicher Besonderheiten von Intellektuellem Eigentum.
- 3.2.4.1 Defizite der rechtlichen Konditionierung des Eigentumsübergangs.
- 3.2.4.2 Möglichkeiten zur Unterwanderung von Verfügungsbeschränkungen.
- 3.2.4.3 Unbestimmte Urheber- und Eigentumsansprüche.
- 3.2.4.4 Die Problematik der Ausnahmeregelung privater Nutzung.
- 3.3 Ökonomische Implikationen des Missbrauchs von Intellektuellem Eigentum.
- 3.3.1 Wirtschaftliche Schäden des Missbrauchs.
- 3.3.1.1 Die Verluste bei digitalisierbarem Intellektuellem Eigentum.
- 3.3.1.2 Schäden des Missbrauchs von materialisiertem Intellektuellem Eigentum.
- 3.3.1.3 Kritische Anmerkungen zur Schadensquantifizierung.
- 3.3.2 Allokations-und Innovationswirkung des Missbrauchs.
- 3.3.2.1 Die Perspektive statischer Markteffizienz.
- 3.3.2.2 Die Perspektive dynamischer Markteffizienz.
- 3.4 Die Rationalisierung des Schutzes von Intellektuellem Eigentum.
- 3.4.1 Ziele des Schutzes von Intellektuellem Eigentum.
- 3.4.1.1 Staatliche Schutzziele.
- 3.4.1.2 Privatwirtschaftliche Schutzziele.
- 3.4.2 Nutzenstabilisierende Effekte von Schutzmaßnahmen.
- 3.4.2.1 Die Reduzierung von Missbrauchsanreizen.
- 3.4.2.2 Die Realisierung von Monopolrenten.
- 3.4.3 Kontakarierende Wirkungen von Schutzmaßnahmen.
- 3.4.3.1 Der Rückgang von Verkaufserlösen.
- 3.4.3.2 Das Risiko der Missbrauchsverstärkung.
- 3.4.3.3 Der Verlust innovativer Wettbewerbsfähigkeit.
- 3.5 Schutz oder Schutzverzicht - eine situative strategische Entscheidung.
- 3.5.1 Die Systematisierung und Vertiefung der Einflussfaktoren von Schutzstrategien.
- 3.5.1.1 Die theoretische Fundierung ausgewählter Einflussfaktoren.
- 3.5.1.2 Beispiele für situative Schutzstrategien.
- 3.5.2 Abgrenzung generischer Schutzstrategien für Intellektuelles Eigentum.
- 3.5.2.1 Freiwilliger Schutzverzicht (Verschenken).
- 3.5.2.2 Unfreiwilliger Schutzverzicht (Opfern).
- 3.5.2.3 Freiwilliger Schutz (Absichern).
- 3.5.2.4 Unfreiwilliger Schutz (Verteidigen).
- 3.5.3 Das dominante Schutzverhalten.
- 3.5.3.1 Die Ressourcenausstattung als strategisches Dominanzkriterium.
- 3.5.3.2 Die Digitalisierbarkeit als strategisches Dominanzkriterium.
- 3.5.3.3 Der Einfluss des Faktors Zeit.
- 3.6 Zusammenfassung der Diskussion.- 4 Die Analyse von Schutzmechanismen für Intellektuelles Eigentum.
- 4.1 Probleme einer komparativen Analyse von Schutzmechanismen.
- 4.1.1 Situative Besonderheiten des Schutzes.
- 4.1.2 Die Wirtschaftlichkeitsprüfung von Schutzmechanismen.
- 4.2 Zwangsgebühren als Instrument staatlicher Marktintervention.
- 4.2.1 Zwangsgebühren und der Schutz von Intellektuellem Eigentum.
- 4.2.1.1 Das Wirkprinzip von Zwangsgebühren und seine Anwendungsmöglichkeiten.
- 4.2.1.2 Die Zwangsgebührenlösung von Samuelson.
- 4.2.2 Kritische Beurteilung von Zwangsgebühren als Schutzmechanismus für Intellektuelles Eigentum.
- 4.2.2.1 Die Wirksamkeit von Zwangsgebühren.
- 4.2.2.2 Überlegungen zur Wirkungsgenauigkeit von Zwangsgebühren.
- 4.2.2.3 Die ökonomische Effizienz des Gebührenschutzes.
- 4.3 Gesetze als Anreiz- und Sanktionsmechanismen.
- 4.3.1 Gesetze und der Schutz von Intellektuellem Eigentum.
- 4.3.1.1 Ziele der rechtlichen Absicherung von Intellektuellem Eigentum.
- 4.3.1.2 Funktionsweisen und Anwendungsfelder des gesetzlichen Schutzes von Intellektuellem Eigentum.
- 4.3.1.3 Das Beispiel Napster.
- 4.3.2 Kritische Beurteilung von Gesetzen zum Schutz Intellektuellen Eigentums.
- 4.3.2.1 Einschätzungen zur Wirksamkeit des gesetzlichen Schutzes.
- 4.3.2.2 Die Wirkungsgenauigkeit des gesetzlichen Schutzes.
- 4.3.2.3 Überlegungen zur ökonomischen Effizienz des gesetzlichen Schutzes.
- 4.4 Ressourcenbasierte Lösungen zum Schutz von Intellektuellem Eigentum.
- 4.4.1 Die Schutzwirkung ressourcenbasierter Schutzmaßnahmen.
- 4.4.1.1 Verzicht auf die Offenlegung intellektueller Ressourcen.
- 4.4.1.2 Die Bedeutung komplementärer Ressourcen.
- 4.4.2 Kritische Beurteilung von ressourcenbasierten Schutzmechanismen für Intellektuelles Eigentum.
- 4.4.2.1 Die Wirksamkeit des ressourcenbasierten Schutzes.
- 4.4.2.2 Zur Wirkungsgenauigkeit ressourcenbasierter Schutzmechanismen.
- 4.4.2.3 Effizienzbetrachtung ressourcenbasierter Schutzmechanismen.
- 4.5 Schutztechnologien für Intellektuelles Eigentum.
- 4.5.1 Allgemeine Überlegungen zum technischen Schutz Intellektuellen Eigentums.
- 4.5.1.1 Kontrollfunktionen von Schutztechnologien.
- 4.5.1.2 Technische Schutzmechanismen im Überblick.
- 4.5.1.3 Biometrik als Schutzmechanismus.
- 4.5.2 Kritische Beurteilung technologischer Schutzmechanismen für Intellektuelles Eigentum.
- 4.5.2.1 Analyse der Wirksamkeit technologischer Schutzmechanismen.
- 4.5.2.2 Die Wirkungsgenauigkeit technischer Schutzlösungen.
- 4.5.2.3 Aspekte der Effizienzbestimmung technischer Schutzmechanismen.
- 4.6 Marketingpolitische Schutzmaßnahmen für Intellektuelles Eigentum.
- 4.6.1 Zur begrifflichen Abgrenzung marketingpolitischer Schutzmaßnahmen.
- 4.6.2 Schutzprinzipien marketingpolitischer Maßnahmen.
- 4.6.2.1 Schutz durch Preisvariation.
- 4.6.2.2 Schutz durch geringere Vorleistungen und Transaktionskosten.
- 4.6.2.3 Schutz durch Beeinflussung des Nutzenwertes.
- 4.6.3 Marketingpolitische Schutzinstrumente für Intellektuelles Eigentum.
- 4.6.3.1 Maßnahmen der Produkt- und Preispolitik.
- 4.6.3.2 Kommunikations-und distributionspolitische Schutzmechanismen.
- 4.6.4 Kritische Beurteilung marketingpolitischer Schutzmaßnahmen für Intellektuelles Eigentum.
- 4.6.4.1 Die Wirksamkeit marketingpolitischer Schutzmaßnahmen.
- 4.6.4.2 Einschätzungen zur Wirkungsgenauigkeit marketingpolitischer Schutzmaßnahmen.
- 4.6.4.3 Ansätze zur Effizienzbeurteilung marketingpolitischer Schutzmaßnahmen.
- 4.7 Zusammenfassender Vergleich der Schutzmechanismen.- 5 Zusammenfassung und Ausblick.

Portrait

Dr. Jan Hachenberger promovierte bei Prof. Dr. Michael Nippa am Lehrstuhl für Unternehmensführung und Personalwesen der Technischen Universität Freiberg. Er ist Senior Consultant im Bereich CRM-Management bei der Deutschen Post ITSolutions GmbH.
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