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Das Geheimnis des Genter Altars

Thriller.
Buch (kartoniert)
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Ein toter Freund. - Ein gestohlenes Meisterwerk. - Verschlüsselte Botschaften im berühmten Genter Altar - Und eine ominöse Organisation ...

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Das Geheimnis des Genter Altars als Buch

Produktdetails

Titel: Das Geheimnis des Genter Altars
Autor/en: Klaus-Jürgen Wrede

ISBN: 3862823679
EAN: 9783862823673
Thriller.
Acabus Verlag

August 2015 - kartoniert - 438 Seiten

Beschreibung

Ein toter Freund. - Ein gestohlenes Meisterwerk. - Verschlüsselte Botschaften im berühmten Genter Altar - Und eine ominöse Organisation ...

Als Daniel seinen Freund ermordet in dessen Wohnung findet, wird er unweigerlich in die rätselhaften Geschehnisse rund um einen aufsehenerregenden Kunstraub von 1934 hineingezogen.
Mit Hilfe der undurchschaubaren Mara stößt er auf mysteriöse Botschaften in der bis heute verschollenen Tafel des Genter Altars und entdeckt ein unfassbares Geheimnis ...

Basierend auf historischen Ereignissen rund um einen der spektakulärsten Kunstdiebstähle aller Zeiten entwickelt sich ein spannungsreicher Thriller, der von Köln über Gent quer durch Europa und tief in das immer noch ungelöste Rätsel des bekannten Genter Altars der Brüder van Eyck führt ...

"Ein großartiger Roman des Spieleautors Klaus-Jürgen Wrede ("Carcassonne"). Spannend bis zur letzten Seite."

Trailer

Portrait

Klaus-Jürgen Wrede wurde 1963 in Meschede geboren. Er studierte Musik und Theologie sowie Komposition und Klavier. Wrede ist Gymnasiallehrer, seit 2000 jedoch nebenberuflich als Spieleautor tätig. 2001 gewann sein Spiel "Carcassonne", das bisher über 10 Mio. Mal in über 30 Sprachen verkauft wurde, den "Deutschen Spielepreis" und wurde zum "Spiel des Jahres 2001" gekürt. Seit 2009 ist Klaus-Jürgen Wrede hauptberuflich als Spieleautor tätig und hat bisher mehr als 30 Spiele veröffentlicht.

Leseprobe

Leseprobe aus Kapitel I


Gent, 2. Stunde des 11. April 1934

Unvermittelt blieb er stehen und starrte nach oben. Das konnte nicht sein! War es eine Täuschung gewesen? Oder hatte er gerade tatsächlich einen vorbeihuschenden Lichtschein hinter den Fenstern der großen Kathedrale gesehen? Möglicherweise spielten ihm seine Augen in der Dunkelheit nur einen Streich, oder er hatte das Flackern der kleinen Flamme wahrgenommen, die in der Kirche brannte.
Mitten in der Bewegung gebannt, wartete er. Wartete auf ein erneutes Anzeichen, dass er dort wirklich etwas gesehen hatte.
Nichts. Kein Licht, kein Flackern.
Pierre Renard erwachte aus seiner Starre, den Blick immer noch auf das riesige Kirchenfenster geheftet. Schließlich regte er sich und schlich achtsam weiter, dicht an den massigen Mauern der Kathedrale entlang. Er musste sich wieder auf sein eigentliches Vorhaben konzentrieren - die kleine Bäckerei auf der anderen Seite des Platzes. Sie war das Ziel seiner geplanten Dieberei heute Nacht. Daher vermied er es, den großen Platz zwischen Kathedrale und Belfried zu überqueren. Auch wenn Gent um diese Zeit wie eine ausgestorbene Geisterstadt wirkte, so wollte er auf keinen Fall ein Risiko eingehen.
Die Laternen waren verloschen und die beiden bedrohlich wirkenden Türme der Kathedrale waren eher zu spüren als zu sehen - so dunkel war diese Nacht.
Perfekt geeignet für einen kleinen Beutezug.
Pierre drückte sich weiter an der Mauer entlang, als er direkt vor sich unweit der Kirchenmauer die schattenhaften Umrisse einer Limousine zu erkennen glaubte. Ein Auto? Hier in der Nähe der Kathedrale? Er kam kaum dazu, sich zu wundern, denn plötzlich vernahm er Geräusche von der wenige Schritte entfernten Seitentür.
Konnte das ein Tier sein? Etwa eine Ratte oder eine Katze? Oder gar ein anderer Dieb?
Es war niemand an der Tür zu sehen. Er wagte sich näher heran und war sich nun sicher, dass die Geräusche, die eher metallisch klange
n, einen menschlichen Ursprung jenseits der Tür haben mussten.
Aber das machte doch keinen Sinn! Schlosser, die nachts an der Kirchentür arbeiteten?
Er stand jetzt unmittelbar vor der Tür, als er plötzlich ein ihm bekanntes Geräusch hörte: das Einschnappen des Schlosses, wenn die richtige Stellung für die Entriegelung gefunden war.
Im nächsten Moment bewegte sich auch schon die dicke Eisenklinke nach unten. Pierre konnte sich gerade noch hinter dem nächsten Mauervorsprung verbergen, als sich die schwere Eichentür Stück für Stück öffnete. Vorsichtig spähte er hinter seinem steinernen Versteck hervor, sah aber nur die ihm zugewandte Tür, welche sich jetzt langsam wieder schloss.
Pierre wartete. Nichts war mehr zu hören. Er reckte den Kopf nach oben, um zu den Kirchenfenstern über ihm hinaufzusehen. Einen winzigen Moment glaubte er wieder einen Lichtschimmer wahrzunehmen. Also hatte er sich doch nicht getäuscht. Er dachte nach. Möglicherweise konnte er hier unbemerkt etwas mitgehen lassen, wenn die Kathedrale schon mal offen war. Sicher ließen sich solch wertvolle Schätze gewinnbringend verkaufen; da reichte vermutlich schon eine Kleinigkeit, die nun denkbar einfach zu bekommen war. Er witterte seine Chance. Das hier war doch viel besser als die Bäckerei gegenüber. Er ging zur Tür und ergriff die eiserne Klinke. Dann hielt er einen Moment lang inne. Auch wenn er viel Erfahrung im Öffnen von Türen hatte, so war diese doch eine ganz besondere Herausforderung. Eine solch schwere Tür verursachte meist knackende Geräusche, die er unbedingt vermeiden musste.
Er schaffte es, sie nahezu geräuschlos zu öffnen - zumindest so weit, dass er gerade so hindurchgleiten konnte. Er hatte sie fast schon wieder geschlossen, da kam das befürchtete Knacken.
Verdammt! Schnell duckte er sich, um hinter der einen Meter entfernten Schwingtür in Deckung zu gehen. Nur einige Glasscheiben im oberen Bereich der Tür gaben den Blick auf den Eingang frei.
Wieder warte
te er.
Scheinbar hatte ihn der Eindringling nicht bemerkt, oder er wartete ebenfalls ab - wie bei einem Katz-und-Maus-Spiel, bei dem der verliert, der sich zu früh in Sicherheit wiegt.
Waren möglicherweise sogar mehrere Diebe am Werk? Die Idee war ihm bisher noch gar nicht gekommen, da er selbst ja immer allein unterwegs war. Nun schien ihm diese Möglichkeit sogar recht wahrscheinlich, da ein Kirchenraub schon ein ganz anderes Kaliber war, als ein paar kleine Läden um ihren Tagesverdienst zu erleichtern.
Ihm war etwas unwohl bei dieser Vorstellung, aber zurück durch die Tür konnte er nun nicht mehr.
Er schob sich halb geduckt durch die Schwingtür und bewegte sich geschmeidig wie eine Katze bis zum nächsten Pfeiler.
Dort blieb er stehen. Die Finsternis hier drinnen war noch undurchdringlicher als das dämmrige Licht draußen und er musste seine Augen erneut daran gewöhnen.
Die bedrohlichen Pfeiler hoben sich so wenig vom Dunkel ab, dass sie wie ein Teil davon wirkten. Nur in der Ferne sah Pierre die kleine rote Kerzenflamme des ewigen Lichts leuchten - als eine Erinnerung an die Allgegenwärtigkeit Gottes. Ob er das Ganze nun beobachtete? Pierre hatte kein wirklich gutes Gefühl bei dem Gedanken, hier etwas mitgehen zu lassen. Zwar war er sich eher unsicher, ob er an die Existenz eines Gottes glauben sollte oder konnte, doch hier in diesem Raum meinte er eine Macht zu spüren, die sein Tun genauestens verfolgte. Oder war das nur sein schlechtes Gewissen?
Er schloss unwillkürlich die Augen, um besser hören zu können. Vernahm er da ein Flüstern oder war das nur das Rauschen des Kirchenraumes mit seiner geheimnisvollen Akustik?
Da war es wieder! Der leise Klang verband sich durch den Hall mit der Lautlosigkeit und wirkte wie eine Unregelmäßigkeit der Stille.
Jetzt sah er sie.
Zwei dunkle Gestalten, die sich rechts vom Hochaltar in einer Seitenkapelle zu schaffen machten. Die Seitenkapellen waren rund um den Altar jenseits eines breite
n Ganges nebeneinander angeordnet, so gut kannte Pierre diese Kathedrale zumindest.
Die Beiden befanden sich in der St.-Johannes-Kapelle, wo der berühmte Altar der Gebrüder van Eyck aufbewahrt wurde, ein aus vielen Tafeln bestehendes, riesiges Altargemälde. Hinter der geöffneten Chorschranke waren sie schemenhaft durch das verzierte Holzgitter der Kapelle zu erkennen.
Pierre musste näher ran. Er schaffte es unbemerkt bis zum nächsten Pfeiler. Nun konnte er erkennen, dass die beiden Männer am linken Flügel des Altars beschäftigt waren. Viel mehr konnte er von hier aus immer noch nicht sehen. Er konnte mehr erahnen, was die beiden dort taten. Vorsichtig und halb geduckt kroch er weiter bis zum nächsten Pfeiler.
Von hier aus hatte er einen besseren Blick und erkannte, dass der schwere Altarvorhang bis zur Hälfte zurückgeschlagen und der Altar links aufgeklappt war. Einer der Männer stand auf einer Leiter und zog nun eine der gewaltigen Bildtafeln Stück für Stück nach oben, was jedoch ein schwieriges Unterfangen zu sein schien. Der Andere half so gut es ging und drückte mit beiden Händen von unten dagegen. Nach einer Weile hatten sie die schwere Holztafel aus dem Rahmen gewuchtet und setzten sie laut krachend auf dem Boden ab. Der Nachhall erfüllte die gesamte Kathedrale wie ein drohender Donner. Sogar das ewige Licht schien einen Augenblick zu flackern und unruhig seine Mitte wieder zu suchen. Die Männer verharrten eine ganze Weile, bis wieder absolute Stille eingekehrt war. Auch Pierre wartete bewegungslos. Er musste sich ein besseres Versteck suchen, denn sicher würden sie gleich die Tafel durch die geöffnete Seitentür nach draußen bringen und ihn dabei entdecken.
Langsam erhob er sich aus der Hocke hinter dem schützenden Pfeiler. Dabei glitt unbemerkt sein Werkzeug aus der Tasche. Pierre registrierte es erst, als er den Aufprall auf dem Boden hörte, und erstarrte vor Schreck. Auch wenn das darum gewickelte Tuch das Geräusch ein wenig abschwächte, s
o reichte es doch, um auf ihn aufmerksam zu machen.
Die Männer hatten das Geräusch gehört und schauten jetzt aufgeschreckt in den Kirchenraum. Pierre duckte sich und reagierte instinktiv.
Er bewegte sich behände und geräuschlos auf allen vieren durch die Bankreihe auf die andere Seite des Kirchenraums. Nervös schaute er sich nach einem Versteck um. Einige Meter entfernt befand sich der Beichtstuhl, aber es schien ihm zu riskant, dorthinein zu fliehen - zu einsichtig, zudem wie eine Falle. Er traute sich kaum, seinen Kopf zu heben, um den Standort seiner Verfolger auszumachen. Hier musste er jedenfalls schnellstmöglich weg. Zur Kirchentüre würde er es von hier aus auf keinen Fall schaffen. Er musste sich in der Kirche ein gutes Versteck suchen. Die anderen Seitenkapellen? Der Weg dorthin war zu riskant - mehrere Meter durch den ungeschützten Kirchenraum. Er lauschte angestrengt.
Nichts. Das beunruhigte ihn. Die Männer schienen jedes Geräusch zu vermeiden. Waren sie schon in seiner Nähe?
Die einzige Chance schien ihm die nahegelegene Krypta.
Ohne weiter abzuwägen, huschte er zur Treppe, die nach unten führte. Er war erleichtert, dass das große Eisengitter vor der Krypta geöffnet war, so tastete er sich Stufe um Stufe hinab, noch tiefer in die Dunkelheit eindringend. Hier unten konnte er überhaupt nichts mehr sehen, nicht einmal die eigene Hand, die er tastend ausstreckte.
Unsicher bewegte er sich in diesem absoluten Dunkel weiter, die Hände leicht hin und her bewegend mit gespreizten Fingern, um so das Dunkel besser erfassen zu können.
Er fühlte etwas Kaltes.
Kalten Stein - eine Steinkante in etwa eineinhalb Metern Höhe.
Vermutlich ein Sarkophag.
Er tastete sich an der Kante entlang und tappte vorwärts, bis er auf einen weiteren Sarkophag stieß. Sich an diesem weiterhangelnd, entdeckte er an dessen Stirnseite eine schmale Lücke zur Wand. Pierre fragte sich, ob er wohl hineinpassen würde und ob dies ein brauchbares Versteck
sein könnte. Möglichst geräuschlos zwängte er seinen Körper Stück für Stück hinter den Sarkophag, die Hände auf dem Boden abgestützt, als er unvermittelt in etwas Weiches griff. Instinktiv zog er seine Hand zurück. Er begann zu zittern, die Kälte des Bodens hatte schon seinen Körper erfasst. Da vernahm er mit einem Mal Schritte - fast lautlos, nur durch das dezente Knirschen des Schmutzes auf dem Boden zu hören.
Pierre wagte kaum zu atmen. Er lauschte angestrengt. Die Schritte hatten aufgehört. Nicht das leiseste Geräusch war zu hören.
Er wartete eine ganze Weile, versuchte seinen Atem unhörbar zu machen.
Da flackerte plötzlich der schwache Lichtschein einer Gaslampe auf. Er konnte unmittelbar neben seinem Kopf eine tote Ratte erkennen. Sie also hatte er eben ertastet. Er schluckte seinen Ekel hinunter. Nur keine Panik jetzt, versuchte er sich einzureden.
Die Männer, die hier einen Kirchenraub in großem Stil durchführten, verstanden sicher keinen Spaß mit Gelegenheitsdieben wie ihm und waren bestimmt nicht zimperlich mit lästigen Augenzeugen. Hatte er sich vor ein paar Minuten noch die Chance erträumt, hier etwas Wertvolles mitgehen zu lassen, so verfluchte er nun den Moment, als er die Kirche betreten hatte.
Er versuchte seinen Atem wieder stärker zu kontrollieren, um sich durch keinerlei Geräusch zu verraten. Er bemühte sich, die aufsteigende Panik in der zwängenden Enge des Steins im Griff zu behalten. Er musste jetzt ganz ruhig bleiben!
Doch nun hatte er schlagartig das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. Ihm war, als ob er kaum noch Sauerstoff bekäme, wie in einem Rauchschwall. Aber er konnte im Schimmer der Lampe keinen Rauch erkennen. Dennoch glaubte er ihn förmlich zu riechen, atmete schneller, spürte ein Kratzen auf den Stimmbändern und in der Lunge. Er durfte jetzt nicht husten. Immer wieder schluckte er, um seinen Rachen zu befeuchten. Ihm wurde heiß. War ein Feuer ausgebrochen? Er konnte keine Flammen entdecken - nicht einmal
die Andeutung eines Flackerns. Und dennoch wurde ihm heißer und heißer. Bildete er sich das nur ein? Der Schweiß lief Pierre das Gesicht herunter, sein Atem wurde immer schneller. Er begann zu röcheln, bekam kaum noch Luft. Der Rauch war überall um ihn herum, die Hitze unerträglich. Er hatte das Gefühl, innerlich zu verbrennen. Wie durch einen Schleier vernahm er jetzt wieder die Schritte. Auch der Lichtschein schien heller und heller zu werden. War es doch das Feuer?
Pierre spürte die unmittelbare Nähe des Mannes. Er musste direkt vor dem Sarkophag stehen geblieben sein. Doch das nahm er nur noch wie durch einen Filter wahr. Die Hitze war nicht mehr zu ertragen. Er fühlte sich, als ob er bei lebendigem Leib verbrannte und wollte schreien. Doch er bekam keine Luft. Er spürte, dass er erstickte.
Ihm war, als entferne er sich langsam, als nehme er das alles nicht mehr wahr, als befreie er sich von seinem Körper und dem unsäglichen Schmerz.





Köln, Gegenwart

Daniel dachte an das Feuer. Während ihm die Kälte zunehmend die Beine nach oben kroch, wärmte dieser Gedanke ihn wenigstens für einige Momente. Vermutlich würde er Holz von unten holen müssen, denn er hatte den Kamin eine ganze Weile nicht benutzt. Doch er genoss die wohlige Wärme in seiner Altbauwohnung jedes Mal sehr. Schon von weitem erkannte er die Fenster seiner Wohnung in dem alten Haus mit der Jugendstilfassade zwischen den Blättern hindurch, durch das Gewirr der Äste halb verborgen. Er mochte diese Straße mit ihren prachtvollen Bauten - jedes Haus für sich ganz individuell und doch insgesamt wie eine harmonische Einheit wirkend. Im Sommer sorgten die Boule-Spieler unter den schattigen Bäumen auf dem Mittelstreifen für einen Hauch südfranzösischen Flairs in der mittlerweile sehr hektisch gewordenen Großstadt.
Daniel beschleunigte seinen Schritt, ohne es selbst zu merken, denn er spürte die Kälte schon von überall in den Körper eindringen. Hinter den Häusern
drohte eine riesige schwarze Wolkenfront mit einem bevorstehenden Unwetter und sorgte für ein apokalyptisches Licht. Für einen winzigen Moment leuchtete die Sonne auf und die Dächer warfen einen tiefstehenden Schatten, wie eine unpassende Schablone, auf die gegenüberliegende Häuserfront, bevor alles wieder im düsteren Grau versank. Es war einfach unglaublich kalt und ungemütlich für Anfang April. Der Gedanke an seine Wohnung und den Kamin trieb ihn weiter. Daniel fühlte sich müde und abgeschlagen. Er dachte an Juri, während er die schwere Haustür aufschloss. Sie ließ sich nur unwillig und mit einem schabenden Geräusch öffnen. Ein paar Zeitungen hatten sich unter ihr verklemmt.
Er schob sie mit dem Fuß beiseite und hielt einen Moment im Treppenhaus inne, als er die Tür ins Schloss gleiten ließ. Die Ruhe dieses alten Gemäuers wirkte gleichzeitig beruhigend und bedrohlich auf ihn. Abgeschirmt von der hektischen Stadt auf der anderen Seite der Tür fragte er sich, was wohl alles gerade dort draußen passierte - genau in diesem Moment. Er fühlte sich allein in dem großen Haus und auf eine unbestimmte Art plötzlich fremd in der doch so vertrauten Umgebung.
Dann war Juri vermutlich noch nicht zu Hause. Eigentlich war er froh darüber, denn so konnte er sich noch ein wenig ausruhen, bevor sie sich treffen würden. Sie hatten sich für diesen Abend verabredet, nachdem Juri gestern aufgeregt vor Daniels Tür gestanden hatte. Irgendetwas schien ihn sehr beunruhigt zu haben, doch gestern konnte Daniel nichts weiter aus ihm herausbekommen.
Aber die Gedanken daran hatten ihn den ganzen Tag begleitet und ihm keine Ruhe gelassen - so auch jetzt wieder.
Juri war es gewesen, der ihm damals diese Wohnung vermittelt hatte, etwa ein Jahr nachdem sie sich bei einer Recherche im Archiv kennen gelernt hatten. Er überlegte. Zwei Jahre musste es nun her sein, dass er in die Wohnung direkt gegenüber von Juri eingezogen war. Und er hatte sich hier auf Anhieb wohl gefühlt. Die Zeit
kam ihm wesentlich länger vor als zwei Jahre.
Stufe für Stufe stieg Daniel die steile und ungleichmäßige Treppe zu den Kellerräumen hinunter, knipste das Licht an und öffnete den wackligen Verschlag, in dem das Holz lagerte. Er war nicht gern hier, zwischen dem ganzen Ungeziefer und den Spinnweben, auch wenn das irgendwie zu einem alten Haus gehörte.
Daher beeilte er sich, die Holzscheite schnell in die nebenstehende Kiste zu werfen, als er mit einem Mal glaubte, durch das Rumpeln der Holzscheite hindurch noch ein weiteres lautes Krachen zu hören. So als ob etwas sehr Schweres viel weiter oben im Haus auf den Boden gefallen wäre. Augenblicklich hielt er inne und schaute instinktiv nach oben an die tief hängende Decke des Kellers - wie ein Reflex, um die Richtung zu orten, aus der das Geräusch gekommen sein musste. Einige Sekunden lang lauschte er wie eingefroren. Aber um ihn herum war nur die drückende Stille des Gemäuers, die man fast schon hören konnte.
Dann setzte der Regen ein. Erst waren es nur ein paar dicke, hämmernde Tropfen, doch schnell verdichteten sie sich zu einem lauten Rauschen, das von überall her das Haus zu umgeben schien und hier unten durch die Kellerschächte in seiner Vehemenz noch verstärkt wurde.

Mit jeder Stufe nach oben und jedem Stockwerk änderte sich der Klang des Regens, während Daniel den schweren Korb in Richtung seiner Wohnung beförderte. Wenn auch nicht mehr so bedrohlich, so spürte er dennoch die Kraft der Natur. Im zweiten Stock angekommen, stellte er den Korb erleichtert ab und griff mit der schmerzenden Hand in die Tasche seines Jacketts.
Hier fand er statt des erwarteten Schlüssels aber nur den dunkel schimmernden Stein, den er immer bei sich trug. Er steckte ihn zurück und schaute sich im Treppenhaus um. Irgendetwas stimmte hier nicht. Etwas war anders als sonst.
Er ließ den Blick wandern, aber Daniel konnte nicht sagen, was es war. Er hatte einfach ein komisches Gefühl. Gegenüber lag Juris Wohnu
ng ruhig und friedlich da, als warte sie geduldig auf ihren Bewohner. Sich mit einem leichten Kopfschütteln abwendend, fiel sein Blick auf die gesuchten Schlüssel, die sich auf dem Brennholz ausfächerten.
Er betrat seine Wohnung, stellte den schweren Korb neben dem Kamin ab, warf schnell ein paar Holzscheite auf die alte Asche und entzündete das Feuer. Nachdem er Jacke und Schuhe einfach im Zimmer abgestreift und liegen gelassen hatte, ließ er sich aufs Sofa fallen und nestelte nach der Fernbedienung, die ihn im Rücken störte.
Er drückte auf die Playtaste, ohne zu wissen, welche Musik ihn nun erwartete. Direkt am ersten Ton erkannte er das Stück. Ein sphärischer Klang - nicht von dieser Welt. Das Lohengrin-Vorspiel hatte immer eine unglaublich beruhigende Wirkung auf ihn und war im Augenblick genau das Richtige, um seine Gedanken auszuschalten. Er fragte sich, wie ein Mensch, wie Wagner es gewesen zu sein schien, eine solch überirdische Musik schreiben konnte. Oder war es gerade sein Spannungsverhältnis zur Welt und zur Realität, das das Geheimnis seiner Kreativität ausmachte?
Daniel musste eine ganze Weile geschlafen haben, denn plötzlich erwachte er von einem dumpfen Geräusch. War es durch die Musik verursacht, die mittlerweile viele Tracks weiter gelaufen war und sich gerade mitten in einer sehr dramatischen Passage befand? Hatte er etwas Lautes geträumt? Ging das überhaupt? Konnte man Lautstärke träumen? Er hatte doch eher das Gefühl, dass es ein Geräusch im Haus gewesen war, das ihn aufgeweckt hatte.
Daniel setzte sich auf, um erst einmal wieder zur Besinnung zu kommen, dann ging er zur Wohnungstür und schaute hinaus ins Treppenhaus. Sofort hatte er wieder dieses befremdliche Gefühl. Er lauschte und wartete einen weiteren langen Moment, doch alles war ruhig. Er trat zurück in seine Wohnung und schloss die Tür hinter sich. Dann räumte er einige Sachen weg, um sich abzulenken, doch seine innere Unruhe blieb. Daniel hatte in seinem Leben mit der Ze
it gelernt, dass er seinem Gefühl meist trauen konnte, aber diesmal war es sehr undifferenziert. Er beschloss, bei Juri an der Tür zu klopfen - vielleicht war er ja doch schon zu Hause. Langsamer als gewöhnlich bewegte er sich zur gegenüberliegenden Wohnungstür - fast wie ein Fremder im eigenen Haus.
Vor Juris Tür wartete er einen Augenblick mit erhobener Faust, bevor er einige Male klopfte. Etwas zu forsch, wie er sofort bemerkte, als die Scheiben in den Einfassungen schepperten. Er erschrak. Die Tür hatte sich einige Zentimeter bewegt und stand nun einen Spaltbreit offen. Juri hatte dieses Problem schon öfter gehabt, das wusste er. Manches Mal hatten sie darüber gewitzelt, dass jedermann in seine Wohnung kommen könnte, wenn man vergaß, die verzogene Tür fest zuzuziehen. Dennoch hatte er das Gefühl, dass es diesmal kein Zufall war. Vorsichtig schob er die Tür mit ausgestreckten Fingern auf, sodass sich der Blick in Juris Wohnung wie ein Vorhang langsam vor ihm öffnete. Das, was er da sah, verschlug ihm den Atem: Gegenstände und Jacken lagen überall verstreut auf dem Boden. Die Garderobe hing halb abgerissen von der Wand herunter, Schubladen aus der Kommode waren herausgerissen und deren Inhalt weit über den Boden verstreut, dazwischen lagen Glassplitter, Scherben und andere zerbrochene Gegenstände.
Bei Gott, was war hier passiert? Daniel stand wie erstarrt und wagte kaum, weiterzugehen. Er versuchte, klar zu denken und einen kühlen Kopf zu bewahren. Normalerweise gelang ihm das gut, aber in extremen Stresssituationen versagte dieser Mechanismus und er reagierte nur noch instinktiv.
Die Wohnungstür war unversehrt gewesen - zumindest dem äußeren Anschein nach. Waren die Einbrecher noch in der Wohnung? Er überlegte, ob es besser sei, direkt zurückzugehen und die Polizei zu alarmieren, aber seine Intuition trieb ihn, weiterzugehen - vorsichtig über das verstreute Chaos im Flur watend. Er hörte das Rauschen seines Blutes in den Ohren und spähte in die Küche
. Auch hier, wie er schon erwartet hatte, ein Bild des Terrors - allerdings noch dramatischer als im Flur. Er näherte sich zögernd dem Wohnzimmer. So behutsam, dass sich sein Blickfeld durch die breite Tür nur ganz allmählich erweiterte. Eine furchtbare Ahnung legte sich wie ein Ring um seinen Magen und er hatte das Gefühl, nicht weitergehen zu können. Doch automatisch schaute er um die Ecke. Sein Denken setzte aus.
Er starrte wie unter Schock auf den toten Körper Juris. Da-niels Herz pochte bis unter die Schädeldecke. Mitten im Zimmer lag der Körper merkwürdig verkrümmt und verdreht auf dem Rücken, den Hals bis zum rechten Arm voller Blut, der linke Arm unter seinem Körper. Sein Kopf war nach oben in Richtung Tür gedreht, weit geöffnet und starr schienen die glasigen Augen Daniel direkt anzustarren - wie um Hilfe rufend. Rote Ringe befanden sich um seinen Hals, die von der locker darüberliegenden Nylonschnur zu stammen schienen. Auf der blassen und blutleeren Haut traten diese umso deutlicher hervor.
Daniel konnte sich von dem entsetzlichen Anblick seines Freundes kaum losreißen - Panik lähmte seinen Körper. Er stand wie versteinert in einem Moment der Zeitlosigkeit - außerstande, etwas zu unternehmen.
Dann plötzlich fuhr er wie vom Blitz getroffen herum und stolperte über die umherliegenden Sachen zurück in seine Wohnung auf das Telefon zu.

Bewertungen unserer Kunden
Nervenkitzel blieb durchweg bestehen
von Caterina (Catas Welt) - 17.05.2016
Meine Meinung zum Buch Gestaltung: Durch Zufall bin ich über dieses Buch gestolpert und ich war von der Gestaltung sofort angetan. Als ich dann mitbekam, dass dieses Buch der Debütroman vom Erfinder des Carcassonne -Spiels ist, war meine Neugierde sofort da. Dieses Schwarz, die die Designer hier für das Cover gewählt haben, finde ich großartig. Das lässt das Buch düster und geheimnisvoll erscheinen. Ich liebe die Gestaltung. So auch den Titel, der sehr vielversprechend klingt. Aber der Klappentext gab mir den Rest und mein Interesse war gänzlich geweckt. Einstieg: Das Buch beginnt mit einem sehr ausführlichen Prolog, den ich zunächst ein wenig zu lang fand. Der Leser befindet sich im Jahr 1314 und ist geradewegs bei einer Hinrichtung dabei. Auch wenn die Einleitung schon recht schauderhaft begann, gefiel mir der Einstieg wirklich gut. Zunächst hatte ich meine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Er war anfangs recht holprig, aber im Laufe der Kapitel kam ich immer besser in den Schreibstil hinein. Nach dem sehr spannenden Prolog, befindet sich der Leser im Jahr 1934 und wird Zeuge des wohl bekanntesten Kunstraubs. Auch hier kam die Spannung nicht zu kurz. Charaktere: Nach der Vorgeschichte, der Hinrichtung und dem Kunstraub, begann die eigentliche Handlung und mir wurde so gleich der männliche Protagonist Daniel vorgestellt. Ich hatte zunächst keine Angaben zur Person bekommen. Aber dies machte mir nichts aus. Nach und nach entstand ein durchaus lebendiges Bild der Figur. Ich konnte mich ganz wunderbar mit ihm verbinden. So auch mit Mara die nur kurze Zeit später auf der Bildfläche erscheint. Sie lockte mir nicht selten durch ihre oft sehr chaotische Art und Weise ein Lächeln auf die Lippen. Beide sind so unterschiedlich, aber zusammen sind sie ein eingespieltes Team. Sie zeigten mir nicht nur ungeheure Neugierde, sondern auch sehr starken Mut. Sowohl der männliche, als auch die weibliche Figur gefielen mir auf der Stelle. Ich fand sie sofort sympathisch. Ganz gespannt verfolgte ich die Geschichte und war sehr neugierig, was den Figuren als nächstes wiederfahren würde. Das Buch wird nicht, wie es so oft der Fall ist, vom Ich-Erzähler erzählt. Der Autor wählte hierbei die Sicht des Beobachters. Dies fand ich durchaus gut gelöst. Handlung: Der Autor lässt sich zunächst ein wenig Zeit, bevor er die eigentliche Handlung beginnt. Zunächst beginnt das Buch mit einem mehr als spannenden und aufwirbelnden Prolog. Anschließend leitet Klaus-Jürgen Wrede zum wohl berühmtesten Kunstraub über. Erst dann beginnt die eigentliche Handlung. Das Buch beginnt schon mit sehr viel Action und das behielt der Autor auch bei. Kaum konnte ich mich vom letzten Schock erholen, katapultierte er mich direkt in das nächste Abenteuer. Dadurch dass immer irgendetwas geschah, verfolgte ich ganz gespannt die Handlung und malte mir gedanklich schon aus, was wohl als nächstes geschehen könnte. Aber all meine Vermutungen trafen nie ein. Denn der Autor hatte seine eigene Vorstellung, in welche Richtung das Buch gehen soll. Ich war sehr erstaunt, wie authentisch er die wahren Ereignisse in seine Handlung eingewebt hat. Schreibstil: Schon im Prolog konnte mich der Autor relativ schnell von sich und seinem Schreibstil überzeugen. Es gab Stellen im Buch, die musste ich mehrmals lesen, da mir der Schreibstil oft schwer fiel. Das hing wahrscheinlich mit dem geschichtlichen Ereignissen zusammen. Dennoch hat es der Autor sehr gut verpackt, so dass diese Passagen eher selten vorkamen. Sehr am Anfang baute Klaus-Jürgen Wrede unglaublich viel Action ein. Und das zog sich fast durchweg durch das Buch. Es gab zwar stellenweise eher ruhige Passagen, aber die waren wirklich sehr kurz. Mein Urteil Auch wenn mich das Buch sehr schnell ansprach, hatte ich dann doch ein wenig meine Zweifel, als ich das Buch tatsächlich in den Händen hielt. Normalerweise bin ich nicht der Mensch der historische Bücher liest, daher sah ich dem Buch eher kritisch entgegen. Meine Zweifel verflogen zum Glück sehr schnell. Der Roman beginnt schon wirklich gut, so dass mich der Autor sehr schnell in seinen Bann zog. Zwar war der Prolog wie ich finde ein Tick zu lang, aber dennoch ist dem Autor eine gute Einleitung gelungen. Spannend ging es auch weiter. Ich wurde in der Geschichte von einem Ereignis in das nächste geworfen und das gefiel mir erstaunlich gut. Mir gefiel ganz besonders, wie der Autor historische Ereignisse in seine Handlung einfließen ließ. Die Charaktere, Daniel und Mara, gefielen mir von der aller ersten Sekunde und ich wollte sie mit großen Vergnügen auf ihrem Abenteuer begleiten. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Durchweg bleibt der Nervenkitzel bestehen. Mal mehr mal weniger, aber verschwunden war er nie. Zum Ende hin holte der Autor erneut alles hervor und konnte mich mit einem würdigen Abschluss nochmals begeistern. Von mir erhält dieses Buch sehr gute 4 von 5 Welten!
Das Geheimnis des Genter Altars
von raschke64 - 12.02.2016
1314, der letzte Großmeister des Templerordens wird verbrannt... 1934, zwei Tafeln des berühmten Genter Altars werden gestohlen. Eine wird später zurückgegeben, die 2. bleibt verschollen. Die Diebe sterben unter teilweise eigenartigen Umständen. Und die Nazis fahnden hartnäckig nach der verschwundenen Tafel... Gegenwart, Daniel findet seinen Nachbarn Juri tot auf, kurz danach ist die Leiche verschwunden. Doch Juri hat genügend Hinweise auf den Genter Altar hinterlassen und so macht sich Daniel zusammen mit Juris Schwester Mara auf die Suche. Verfolgt und bedroht werden sie von der geheimnisvollen Vereinigung "Asmodeus" und mehr als einmal schweben sie in höchster Lebensgefahr ... Das Buch beginnt rasant und spannend. Die historischen Tatsachen werden gut eingebaut und sind interessant. Doch dann ändert sich in der Gegenwart alles zu einem Abenteuerroman a la Dan Brown. Das ist an sich nichts schlechtes und könnte gute Unterhaltung sein, wenn man nicht das Gefühl hätten, man liest einen 2. Aufguss - ein Mann und eine Frau gegen dubiose Organisationen und Verbrecher, völlig unrealistisch überstehen sie alle Gefahren problemlos, obwohl sie nie vorher auch nur annähernd in solche Situationen kamen. Jahrelang haben Hunderte von Spezialisten und Laien nach dem Geheimnis geforscht und sie finden es fast im Alleingang ohne große Mühe. Die Geschehnisse in Südfrankreich wurden schon zu oft beschrieben, als das da viel Neues dazu käme. Und das Ende: James Bond wäre vor Neid blass über solches Durchhaltevermögen. Hier war vieles gut gemeint, für meine Begriffe aber auch für einen Abenteuerroman total überzogen. Die Bezeichnung Thriller halte ich für nicht zutreffend. Wer sich noch nie anderweitig mit dem Thema beschäftigt hat und diese Art Bücher mag, wird allerdings gut unterhalten werden, wenn er über einige Ungereimtheiten hinwegsieht. Der Stil ist einfach und direkt, die Hauptfiguren sympathisch, Spannung über weite Strecken vorhanden und es gibt keine Langeweile. Wer wie ich etwas mehr über den realen Bezug zum Genter Altar gehofft hat, wird enttäuscht.
Spannender Altar
von Anonym - 05.02.2016
Eigentlich kenne ich Klaus Jürgen-Wrede als Spielemacher. Sein Carcassonne war Spiel des Jahres 2001 und ich liebe es, genauso wie sein vorliegendes Buch. Ausgangspunkt des spannenden Thrillers ist die berühmte verschwundene Tafel des Genter Altars. Legendenumwoben soll die Tafel, die Die gerechten Ritter heißt, den Schlüssel zu einem unsagbar wertvollen Geheimnis bergen. Um die vielen historischen Fakten herum konstruiert Wrede eine perfekte fiktive Story. Daniel findet seinen Freund Jury tot in seiner Wohnung und kurze Zeit später taucht seine Schwester Mara auf, von der er nie erzählt hatte. Beide werden von jetzt auf gleich in die Suche nach der verschwundenen Tafel verwickelt und geraten dabei in Lebensgefahr. Gefährliche Leute, die einer Organisation angehören, sind ihnen ständig auf den Fersen, egal wie gut sie sich im Verborgenen halten. Was hatte Jury damit zu tun und kann man Mara überhaupt trauen? Schließlich wird seit 1934, nachdem die Tafel spektakulär geraubt wurde, fieberhaft nach ihr gesucht. Und das nicht nur von Mara und Daniel. Der Autor schreibt mitreißend und lässt dem Leser keine Spannungspause. In rasender Geschwindigkeit lässt er seine sympatischen Protagonisten von einer brenzligen Situation in die nächste geraten und wenn man nicht aufpasst, bleibt einem die Luft weg, denn man vergisst beim Lesen zu atmen. Die Leidenschaft von Herrn Wrede, sich mit den Geheimnissen und Mysterien der Welt zu beschäftigen tritt hier ganz hervorragend zu Tage und liefert immer wieder guten Stoff, die Spannung auf Kurs zu halten. Anfangs war mir die Sprache etwas zu einfach gestaltet, aber nach einigen Kapiteln nahm die Handlung richtig an Fahrt auf, überraschte zwischenzeitlich mit unvorhersehbaren Wendungen und bremste zum Ende genussvoll aus. Ein gelungener Thriller um Gier, Macht und Skrupellosigkeit, der dazu noch sehr lehrreich war und Lust macht, den Genter Altar einmal in natura zu bestaunen.
Mysteriöse Botschaften und eine bis heute verschollene Tafel des Genter Altars
von AKRD - 28.12.2015
Ein toter Freund. Ein gestohlenes Meisterwerk. Verschlüsselte Botschaften im berühmten Genter Altar. Und eine ominöse Organisation Da ich sehr gerne Dan Brown und Konsorten lese, habe ich mir dieses Buch ausgesucht, da es vom Stil und der Story her sehr ähnlich und interessant klingt. Daniel findet seinen Freund ermordet in dessen Wohnung. Das löst eine Welle von Ereignissen aus und unversehens findet er sich mitten in der Geschichte um einen aufsehenerregenden Kunstraub von 1934 wieder. Mysteriöse Botschaften, eine bis heute verschollene Tafel des Genter Altars und ein unfassbares Geheimnis spielen eine große Rolle dabei. Klaus-Jürgen Wrede ist u.a. bekannt als Erfinder des großartigen Spiels "Carcasonne" (und vieler anderer Spiele) und als Autor war er mir nicht bekannt bis dato. Dies scheint wohl auch sein erstes Buch zu sein nach einer Reihe von Spielen. Dass "Das Geheimnis des Genter Altars" auf wahren historischen Ereignissen beruht, machte es für mich umso spannender. Ein spektakulärer Kunstdiebstahl, der den Leser, eingebettet in einen echt spannenden Thriller, von Köln durch ganz Europa führt - spitze ! Von Beginn an und durchweg spannend, wenn auch nicht immer ganz logisch, was die Handlungsweisen der Protagonisten angeht, doch das macht die Story und die Geschwindigkeit, in der der Autor einen quasi durch seine Geschichte "jagt", für mich locker wieder wett. Für mich kommt das Buch zwar noch nicht ganz an Dan Brown heran, aber das ist ohnehin fast unmöglich, so genial wie dieser Mann schreibt. Doch Klaus-Jürgen Wrede schaffte es mit seinem ganz eigenen Stil mich durchaus fast ebenso gut zu fesseln und auf jeden Fall gut zu unterhalten.
Superman trifft Wonderwoman
von melange - 27.09.2015
Zum Inhalt: Daniel findet seinen Freund Juri tot in dessen offenkundig durchwühlter Wohnung auf. Gemeinsam mit Juris Schwester Mara versucht er das Geheimnis zu ergründen, welches Juri mit dem Verschwinden eines Teilstücks des Genter Altars und den Tempelrittern verbindet. Dabei werden sie von Freunden unterstützt, von der Polizei vernachlässigt und von einem obskuren Geheimbund gejagt. Mein Eindruck: Man kann dem Autor weder zu wenig Fantasie noch fehlende Sachkenntnis vorwerfen, - diesen Teil seiner Geschichte beherrscht er par excellence. Leider hat er jedoch für seine rasante Geschichte quer durch Europa die falschen Hauptdarsteller gewählt. Es ist einfach absolut unglaubwürdig, dass der Mitarbeiter eines Senders und eine Studentin der Kunstgeschichte in James Bond Manier mehrfach brutalen Mitgliedern einer Verbrecherorganisation entkommen, welche nicht nur in der Mehrzahl am Start sondern zusätzlich keine Jobanfänger sind. Außerdem entpuppen sich Daniel und Mara als perfekte Bergsteiger, verlieren in fremden, engen, undurchschaubaren Höhlen nie die Orientierung und besitzen das Knochengerüst eines Wolverine. Da kann man mit einem verstauchten Fuß problemlos mehrere Kilometer durch die Alpen marschieren. Doch wenn man von diesem Superpärchen einmal absieht, ist dem Autor die Mischung aus Fiktion und Fakten gelungen und seine Schilderungen von Schauplätzen machen einen regelrecht neugierig auf den echten Genter Altar. Die Beschreibungen von Landschaften und Stimmungen geraten Herrn Wrede viel besser als seine Charakterzeichnungen und die menschlichen Aufeinandertreffen. Da wird seitens der Polizei nicht weiter ermittelt, obwohl ein Mord im Raum steht, da ist ein Schulterzucken auf die Todesnachricht des Adoptivbruders bzw. -kindes das höchste der Gefühle und zu guter Letzt agieren Gangster wie Knallchargen in einer französischen Louis de Funes Komödie. Und der Leser hebt erstaunt seine Augenbrauen bis zum Haaransatz. Fazit: Schöne Gegend, gute Story, leider unglaubwürdige Personen 3 Sterne
spannend und unterhaltsam
von MarTina - 22.09.2015
Daniel findet seinen Freund Juri tot in seiner Wohnung, die komplett verwüstet wurde. Er ist entsetzt, hat aber auch gleich das Gefühl, dass jemand Juri aus dem Weg räumen wollte, da Juri sehr nervös wirkte und ihm noch etwas ganz Wichtiges mitteilen wollte. Dazu ist es aber nicht mehr gekommen. Daniel hat das Gefühl, es Juri schuldig zu sein, herauszufinden, wer ihn umgebracht hat bzw. warum er umgebracht wurde. Dabei trifft er auch auf Mara, die ihm bei der Suche nach Antworten hilft. Zusammen finden sie heraus, dass es um die verschollene Tafel des Genter Altars geht. Ihre Suche bleibt nicht unbemerkt. Es ist ihnen schon jemand auf den Fersen, der ebenfalls auf der Jagd nach Informationen ist und dafür jeden Preis bezahlt. Meine Meinung: Das Buch beginnt 1314 in Paris. Hier werden zwei Menschen auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Dann springt die Geschichte ins Jahr 1934. Die Tafel der gerechten Ritter aus dem Genter Altar wird gestohlen und man bekommt kleine Einblicke in die Ermittlungen. Anschließend geht es nach Köln in die Gegenwart und damit zu Daniel, Mara und Juri. Im Laufe der Erzählung setzen sich die drei Handlungsstränge zu einem großen Ganzen zusammen. Man versteht die Zusammenhänge. Mir hat es sehr gut gefallen, Daniel und Mara bei ihrer Suche quer durch Europa zu begleiten. Die beiden waren mir richtig sympathisch und ich habe immer wieder ein bisschen mitgezittert, ob sie es wirklich schaffen. Manchmal fand ich ihre Handlungen zwar etwas unüberlegt, aber sie sind ja auch keine "Profis", daher ist es irgendwie auch nachvollziehbar, dass nicht alles richtig läuft. Dass die Erzählung auf einem realen Kunstdiebstahl basiert, fand ich richtig interessant. Vor allem kannte ich den Genter Altar vorher noch nicht, er wurde aber so gut beschrieben, dass man sich selbst ein Bild davon machen kann. Der Schreibstil selbst ist klasse. Leicht, flüssig und mitreißend. Ich war bald mit dem Buch fertig, da ich es nicht lange weglegen konnte. Fazit: Alles in allem eine spannende und unterhaltsame Geschichte.
Ein Geheimnis, das die Menschheit bewegt
von KittyKatMaus - 23.08.2015
Das Geheimnis des Genter Altars handelt von dessen Aufdeckung. Nachdem Daniel, aus dessen Sicht die Geschichte verfasst ist, seinen Freund Juri tot in dessen Wohnung auffindet, erfährt er relativ schnell, dass dieser dem Geheimnis des Altars auf der Spur gewesen war und dass er vermutlich deshalb sterben musste. Mara, Juris Schwester, hat kurz vor dem Tod ihres Bruders eine mysteriöse Nachricht von diesem erhalten, in der er sie bat zu ihm zu kommen und wenn dies nicht möglich wäre, sich an seinen Nachbarn Daniel zu wenden. Diese Umstände führen bald dazu, dass sich die beiden zusammen auf den Weg machen, dem Geheimnis des Altars auf den Grund zu gehen. Sie tun dies beide im Gedenken an Juri. Doch bald merken sie, dass noch andere Leute hinter das Mysterium kommen wollen und vor nichts zureckschrecken. Laufend versuchen sie an Maras und Daniels Funde zu kommen. Es kommt zwischenzeitlich immer wieder zu Verfolgungsjagden. Niemandem kann man trauen. Auch Mara scheint ihre Geheimnisse zu haben. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit: Können Daniel und Mara das Geheimnis vor ihren Widersachern ergründen? Sollte es überhaupt aufgedeckt werden, da es eine Gefahr für die Welt darstellt? Und dann ist da noch die Tatsache, dass ein Teil des Altars schon 1934 gestohlen worden ist. Vieles weist darauf hin, dass sich das Teilstück noch in derselben Kathedrale befindet, in der der Altar steht. Sehr mysteriös. Mir hat das Grundgerüst der Geschichte sehr gefallen, vor allem, dass vieles geschichtlich hinterlegt ist. So habe ich gleich noch etwas gerlernt. Vieles ist noch heute ungeklärt. Das macht neugierig und ich plane schon, mir den Altar in nächster Zukunft mal anzuschauen. In dem Buch geht es auch viel um verschlüsselte Botschaften und mysteriöse Inschriften, versteckte Bedeutungen in Gemälden und dergleichen. Das verleitet zu Spekulationen, die mir immer gut gefallen. Deshalb lese ich auch gerne Krimis, wo in den Ermittlungen solche Dinge aufkommen. Das hat genau meinen Geschmack getroffen. Das Cover finde ich ebenfalls gut gelungen. Es stellt den Genter Altar da und hilft so sich ein umfassenderes Bild zu machen als eine einfache Beschreibung es könnte. Zu Anfang des Buches gibt es kurze Einblicke in die Jahre 1314 (eine Hinrichtung, die im Verlauf des Buches aufgeklärt wird) und 1934 (dort fand der Diebstahl eines Teilstücks des Altars statt). Diese Episoden fand ich besonders interessant und hätte mir mehr davon gewünscht. Aber wahrscheinlich wollte sich der Autor möglichst an die wahren Geschehnisse halten. Den Charakteren fehlte es mir irgendwie ein wenig an Charakter. Ich kann das gar nicht genau festmachen. Es ist einfach so ein Gefühl. Zwischenzeitlich ist Daniel sich nicht sicher, ob Mara nicht mit dem Feind zusammenarbeitet. Für meinen Geschmack ist diese Episode der Ungewissheit etwas zu kurz. Das hätte man noch ausbauen und der Geschichte somit nochmal einen kleinen Spannungskick verleihen können. Dann hätte man auch die Liebesgeschichte zwischen Daniel und Mara noch etwas spannender machen können. Der Schreibstil war sehr angenehm und der Art der Geschichte angemessen: eher mehr Beschreibungen als Dialog. Was ich ein bisschen schade finde ist, dass nicht augeklärt wird wer derjenige ist, der die Hinrichtung am Anfang von weitem beobachtet. Vielleicht habe ich das auch einfach überlesen. Normalerweise mag ich ja Happyends, aber hier hat mich das eher gestört, zumindest was das Schicksal der Hauptcharaktere angeht. Ich hatte mich durch die finalen Geschehnisse auf das Gegenteil eingestellt (Ich möchte ungern spoilern, deshalb halte ich mich hier etwas wage), das hier meiner Meinung nach realistischer gewesen wäre. Trotz allem hat mir das Buch gut gefallen. Empfehlen würde ich es erwachsenen Lesern, die sich für Bücher mit historischem Hintergrund interessieren und die verschlüsselte Botschaften mögen. Es geht auch viel um Religion. Ich empfehle Offenheit dem gegenüber, weil ich nicht weiß wie das Geheimnis des Altars bei religiösen Menschen ankommt, da ich selbst Atheistin bin. Das sollte aber heutzutage eigentlich kein Problem mehr sein. Zudem sollte es sie nicht stören, dass die Forschungsfortschritte durch mehrere Verfolgungsjagden unterbrochen werden und damit etwas langsamer rübergebracht werden.
Mysteriöse Botschaften, eine bis heute verschollene Tafel des Genter Altars und
von AKRD - 08.08.2015
Ein toter Freund. Ein gestohlenes Meisterwerk. Verschlüsselte Botschaften im berühmten Genter Altar. Und eine ominöse Organisation ... Da ich sehr gerne Dan Brown und Konsorten lese, habe ich mir dieses Buch ausgesucht, da es vom Stil und der Story her sehr ähnlich und interessant klingt. Daniel findet seinen Freund ermordet in dessen Wohnung. Das löst eine Welle von Ereignissen aus und unversehens findet er sich mitten in der Geschichte um einen aufsehenerregenden Kunstraub von 1934 wieder. Mysteriöse Botschaften, eine bis heute verschollene Tafel des Genter Altars und ein unfassbares Geheimnis spielen eine große Rolle dabei. Klaus-Jürgen Wrede ist u.a. bekannt als Erfinder des großartigen Spiels "Carcasonne" (und vieler anderer Spiele) und als Autor war er mir nicht bekannt bis dato. Dies scheint wohl auch sein erstes Buch zu sein nach einer Reihe von Spielen. Dass "Das Geheimnis des Genter Altars" auf wahren historischen Ereignissen beruht, machte es für mich umso spannender. Ein spektakulärer Kunstdiebstahl, der den Leser, eingebettet in einen echt spannenden Thriller, von Köln durch ganz Europa führt - spitze! Von Beginn an und durchweg spannend, wenn auch nicht immer ganz logisch, was die Handlungsweisen der Protagonisten angeht, doch das macht die Story und die Geschwindigkeit, in der der Autor einen quasi durch seine Geschichte "jagt", für mich locker wieder wett. Für mich kommt das Buch zwar noch nicht ganz an Dan Brown heran, aber das ist ohnehin fast unmöglich, so genial wie dieser Mann schreibt. Doch Klaus-Jürgen Wrede schaffte es mit seinem ganz eigenen Stil mich durchaus fast ebenso gut zu fesseln und auf jeden Fall gut zu unterhalten.
Die gestohlene Altartafel
von Lerchie - 06.08.2015
März 1314. Im Prolog lesen wir, wie zwei Männer auf einer Insel mitten im Fluss dem Feuer überantwortet werden. Noch bevor es brennt, verflucht der eine Mann seine Verfolger... Gent, 11. April 1934 n. Chr. Pierre Renard, der kleine Gelegenheitseinbrecher beobachtet, wie Männer etwas aus der Kathedrale tragen. Mit dem Gedanken an Diebstahl schleicht er sich selbst in die Kirche und muss sich vor den Männern verstecken. Später wird er als Zeuge befragt, denn die Männer haben eine Tafel des Genter Altars gestohlen: Die gerechten Richter... Köln Gegenwart. Daniel ist auf dem Weg nach Hause. Er hat sich für später mit seinem Freund Juri verabredet, sie wollten reden. Doch als Juri nicht kam, wollte Daniel an seine Tür klopfen und bemerkte, dass sie offen war. Das konnte passieren, wenn man sie nicht richtig zuzog. Er ging also hinein, stolperte durch das Chaos und fand Juri tot am Boden liegend vor. Im Eiltempo sprintete er zu seinem Telefon und rief die Polizei. Doch als diese kam, war keine Leiche da¿. Daniel traf Mara auf dem Treppenabsatz zu seiner Wohnung. Sie sei Juris Schwester. Sie sprachen darüber, was passiert war und beschlossen seinen Tod aufzuklären. Dabei stellte sich heraus, dass Juri dem Geheimnis des Genter Altars auf der Spur gewesen sein musste¿. Daniel hatte einen Hinweis auf Diego gefunden, den sie informierten, und der ihnen half und empfahl, zunächst einmal nach Gent zu reisen, auch, um zunächst ihren Verfolgern zu entkommen. Dort sollten sie einen Jesuiten namens Vincent treffen, der ihnen auch half und gleich Daniels Handy in einer Kassette unschädlich machte, denn durch diese würde kein GPS-Signal dringen. Und doch spürten die Verfolger sie wieder auf... In Gent erfuhr Daniel etwas von Diego, das ihn doch etwas schockte... Warum wurde der Mann damals verbrannt? Wer war er? Warum wurde vom Genter Altar gerade diese Tafel gestohlen? Wo war Jurys Leiche hin verschwunden? War er wirklich auf der Spur des Geheimnisses gewesen? Wieso konnten die Verfolger sie wieder aufspüren? Und warum hatte Mara behauptet, Juris Schwester zu sein? Was hatte Peter, Daniels Chef, mit der ganzen Sache zu tun? Alle diese Fragen und noch viel mehr, beantwortet dieses Buch. Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Ich war relativ schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Ich erschrak mit Daniel, als er Diegos Nachricht bekam und freute mich mit ihm, als sie die Verfolger wieder abgeschüttelt hatten. Dass sie letzten Endes noch in Lebensgefahr geraten würden, war eigentlich fast vorauszusehen. Der Schreibstil des Autors ist unkompliziert, keine Fragen, was er gerade meint. Es war auch von Anfang an spannend und ich fragte mich, was die beiden wohl entdecken würden. Und ob sie es finden würden, das Geheimnis des Genter Altars. Was sie dann fanden war unfassbar¿ Auf jeden Fall hat mich das Buch gefesselt und ich habe es recht schnell gelesen. Es hat mir sehr gut gefallen.
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