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Auf dem Weg vom Kleinkind zum Schulkind

Eine Langzeitstudie zum Aufwachsen in verschiedenen Lebensräumen. 'Kindheitsforschung'. Auflage 1995. Book. …
Buch (kartoniert)
Unsere empirische Uingsschnittstudie mit den jetzt vorliegenden Ergebnissen tiber das Aufwachsen drei- bis zehnjahriger Kinder in verschiedenen Wohn­ gebieten wurde bereits Mitte der 80er Jahre konzipiert und in ersten Voruntersuchungen erprobt. Von … weiterlesen
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Auf dem Weg vom Kleinkind zum Schulkind als Buch

Produktdetails

Titel: Auf dem Weg vom Kleinkind zum Schulkind
Autor/en: Maria Fölling-Albers, Arnulf Hopf

ISBN: 3810013285
EAN: 9783810013286
Eine Langzeitstudie zum Aufwachsen in verschiedenen Lebensräumen.
'Kindheitsforschung'.
Auflage 1995.
Book.
VS Verlag für Sozialwissenschaften

31. Januar 1995 - kartoniert - 180 Seiten

Beschreibung

Unsere empirische Uingsschnittstudie mit den jetzt vorliegenden Ergebnissen tiber das Aufwachsen drei- bis zehnjahriger Kinder in verschiedenen Wohn­ gebieten wurde bereits Mitte der 80er Jahre konzipiert und in ersten Voruntersuchungen erprobt. Von 1987-1991 ftihrten wir in drei unterschied­ lich strukturierten W ohngebieten, die in oder nahe einer norddeutschen GroBstadt liegen, bei Eltem von Kindergarten- und Grundschulkindem jahr­ lich wiederkehrend schriftliche Befragungen tiber verschiedene Aspekte der Entwicklung von Kindem durch. Daneben fanden bis 1993/94 zahlreiche mtindliche Befragungen mit ausgewahlten Personen statt, die tiber die Wohngebiete selbst undloder tiber die Chancen und auch Beschrankungen des Aufwachsens der Kinder in den jeweiligen Wohngebieten Ausktinfte ge­ ben konnten. Wir wollten bei dieser Studie weder eine individuum-zentrierte Orientie­ rung verfolgen, wie sie etwa von bestimmten Richtungen der Entwicklungs­ psychologie vertreten wird, noch haben wir ausschlieBlich an den soziologi­ schen Familienanalysen der schichtspezifischen Sozialisationsforschung fest­ gehalten. Nach unserem Verstandnis kann eine sozia16kologische Orientie­ rung noch am ehesten die Wechselwirkungen zwischen der Umwelt von Kin­ dem (sozia16kologischer Kontext) und der kindlichen Entwicklung empirisch erkunden und theoretisch zu fassen versuchen. Der Ausgangspunkt war somit die differenzierte Bestimmung kindlicher Lebenslagen unter besonderer Be­ achtung sozialraumlicher Faktoren, die als Entwicklungsvoraussetzung ver­ standen und als eigenwertige Variablen behandelt wurden (sog. Soziotope).

Inhaltsverzeichnis


1. Sozialisationsprozesse von Kindern in unterschiedlichen Soziotopen.-
2. Zur Konzeption der eigenen Untersuchung.- 2.1 Zur Fragestellung.- 2.2 Zum methodischen Vorgehen.- 2.3 Beschreibung der ausgewählten Soziotope.- 2.4 Zur Kennzeichnung der Stichproben in den ausgewählten Soziotopen.-
3. Aufenthaltsorte und Spiele in der Freizeit.- 3.1 Bevorzugte Aufenthaltsorte der Kinder.- 3.2 Spiele und Beschäftigungen der Kinder.- 3.3 Beschäftigungen der Kinder bei schlechtem Wetter.- 3.4 Zusammenfassung und Diskussion.-
4. Sozialleben und Spielkontakte der Kinder.- 4.1 Das soziale Umfeld der Kinder.- 4.2 Spielpartner der Kinder.- 4.3 Größe der Spielgruppen und Alter der Spielpartner.- 4.4 Häufigkeit der Kontakte zu Freunden.- 4.5 Der Stellenwert des Telefons für Sozialkontakte.- 4.6 Zusammenfassung und Diskussion.-
5. Erziehung zur ,Selbständigkeit' - was Kinder dürfen.- 5.1 Kohorte.- 5.2 Ordnung halten im Kinderzimmer.- 5.3 Was dürfen Kinder von Alleinerziehenden?.- 5.4 Wo werden Hausaufgaben gemacht?.- 5.5 Taschengeld.-
6. Der Einfluß von peers auf ausgesuchte Erfahrungsbereiche.-
7. Elterliche Erwartungen in unterschiedlichen Soziotopen.- 7.1 Erwünschte Eigenschaften der eigenen Kinder und ihrer Freunde.- 7.2 Eigenschaftsunterschiede bei eigenen Kindern und Freunden/Freundinnen.- 7.3 Zur Bedeutung bestimmter Erfahrungen der eigenen Kinder.-
8. Kinderkultur-Angebote.- 8.1 Teilnahme der Kinder an Freizeit- und Förderkursen.- 8.2 Gründe für den Besuch der Kinderkultur-Angebote.- 8.3 Ablehnung von Förder- und Freizeitprogrammen.- 8.4 Fazit: Kinderkultur-Angebote - Herausforderung der Moderne.-
9. Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen.- 9.1 Verzeichnis der Tabellen.- 9.2 Verzeichnis der Abbildungen.- Literatur.

Portrait

Prof. Dr. Arnuld Hopf ist Erziehungswissenschaftler an der Universität Oldenburg und langjährig in der Lehrerausbildung tätig.
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