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Böses Kind als Buch
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Böses Kind

Der erste Fall für Kommissar Henry Frei. 'Henry Frei'. Empfohlen bis 99 Jahren.
Buch (kartoniert)
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JEDE LÜGE HAT IHREN PREIS. DIESE WIRD DICH TÖTEN.

Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln.
Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr M... weiterlesen
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Böses Kind als Buch
Produktdetails
Titel: Böses Kind
Autor/en: Martin Krist

ISBN: 3745035291
EAN: 9783745035292
Der erste Fall für Kommissar Henry Frei.
'Henry Frei'.
Empfohlen bis 99 Jahren.
epubli

30. Oktober 2017 - kartoniert - 324 Seiten

Beschreibung

JEDE LÜGE HAT IHREN PREIS. DIESE WIRD DICH TÖTEN.

Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln.
Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort.
Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!

Der erste Fall für Kommissar Henry Frei.

"Für mich einer der besten Thriller von Martin Krist." Kerstin Wiegard, Literaturchaos

"Der Meister der vielen Ebenen ist zurück und bereitet mit Berlins dunklen Seiten schlaflose Nächte." Denise Börner, Tapsis Buchblog

"Martin Krist ist der wirklich böse Bube unter den deutschen Krimi-Schreibern." Claudia Keikus, Berliner Kurier
Bewertungen unserer Kunden
sicher nicht der letzte Fall für Henry Frei
von MissSophi - 15.12.2017
Böses Kind ist der Auftakt zu einer neuen Reihe rund um den Ermittler Frei. Ein Mensch mit Ecken und Macken, aber sehr liebenswert - von dem wir auch ein wenig von seinem Privatleben mitbekommen, wofür er meinen vollsten Respekt verdient. Der Fall ist verworren und vielschichtig, was man als Leser durch die verschiedenen Perspektiven gut miterleben kann. Das Tempo ist rasant und gefühlsmäßig ist man schnell involviert, weil Jaqueline, ein 14 jähriges Mädchen vermisst wird - allerdings schenkt man der Mutter keinen Glauben, was das alles noch viel dramatischer macht. Wer ist nun für die Morde verantwortlich? Und wo ist Jaqueline? Der Autor schafft es mühelos den Leser in seinen Bann zu ziehen und setzt gezielt sogenannte Cliffhänger ein, um die Spannung ins Unermäßliche zu steigern .... Ich freue mich auf eine Fortsetzung und bin auf jeden Fall wieder mit von der Partie. Ich habe mich äußerst gut unterhalten gefühlt.
Mörderisches Berlin
von Miss Norge¿s Bøker-Welt - 23.12.2017
Dies war mein erster Thriller von Martin Krist und da ich schon viel Gutes über seine Bücher gehört bzw. gelesen hatte, war ich recht gespannt, wie es mir gefallen wird. Ohne großes bla bla bla, landet man gleich mitten in der Geschichte und vor allem in dem recht chaotischen Leben von Suse. Sie ist alleinerziehende Mutter von 3 Kindern mit einem Halbtagsjob als Verkäuferin in einer Drogerie, lebt in einer kleinen Wohnung im Plattenbau in Berlin-Spandau und ihre Welt wird noch mehr auf den Kopf gestellt, als sie merkt das ihre 14jährige Tochter Jacqueline verschwunden ist. Diese morgendliche Hektik von Suse und die plärrenden und jammernden Kinder auf den ersten Seiten haben mich regelrecht nervös gemacht. Dann treten die Kommissare Frei und seine Kollegin Albers auf den Plan und brachten auch noch ihre Marotten bzw.ihre Pedanterie mit. Bei Henry Frei muss alles seine Ordnung haben, alles an seinem angestammten Platz sein, nichts darf verschoben oder leicht schräg liegen, von den Fusseln auf seiner Kleidung oder Falten im Jacket ganz zu schweigen. Seine Kollegin Albers hingegen scheint nur von Karotten zu leben und durch ihr kleines Baby zu wenig zu Schlaf zu bekommen, sie gähnt in einer Tour und hält kurze Nickerchen. Diese Zwänge hätte man vielleicht nach ein- oder zweimaligen erwähnen etwas in den Hintergrund treten lassen können, statt sie dem Leser fast auf jeder Seite unter die Nase zu reiben. Gut gefallen haben mir hingegen die verschiedenen Hinweise, die mich in eine völlig falsche Richtung gelenkt haben, um dem Täter auf die Spur zu kommen. Hier hatte ich mal die Person in Verdacht, dann jene, dann hatte sich das wieder logisch aufgeklärt und ich hatte wen anderes im Visier, aber am Ende, da kam alles ganz anders, als gedacht. Hier konnte mich das Buch dann wieder überzeugen und für sich gewinnen. Fazit Der Handlung ist einfach zu folgen, die meisten Charaktere blieben mir persönlich etwas blass, unterkühlt und unsympathisch. Leider konnte mich dieser erste Band einer neuen Serie nicht vollends überzeugen.
Beginn einer spannenden Reihe!
von bärin - 01.12.2017
Suse, alleinerziehende Mutter von drei Kindern, hat große Sorgen. Nicht nur, dass das Geld hinten und vorne nicht reicht, weil ihr Ex keinen Unterhalt zahlt und sie daher in einer kleinen Wohnung eines nicht so guten Viertels in Berlin hausen müssen - nun ist auch noch ihre Älteste, die 14-jährige Jaqueline nicht nach Hause gekommen. Die Polizei unternimmt keine großen Anstrengungen, schließlich ist sie schon öfters mal über Nacht weg geblieben. Auch der Hund der Familie ist verschwunden. Den findet die Polizei auf einer Baustelle grausam erschlagen und an die Wand genagelt. Am nächsten Tag gibt es noch einen grausigen Fund an der gleichen Stelle - diesmal ist es ein junger Mann, der umgebracht wurde. Neben ihm wird der Rucksack von Jaqueline gefunden - doch wo steckt das Mädchen? Ist sie in Gefahr? Der überaus korrekte Kommissar Henry Frei und seine Kollegin, die ewig müde Louisa Albers, deren Baby sie nachts nicht schlafen lässt, ermitteln in Berlin. Hat der Ex-Mann von Suse, der nicht aufzufinden ist, damit etwas zu tun? Hat er undurchsichtige Geschäfte laufen? Dieser äußerst spannende Krimi ist der Auftakt zu einer Reihe um das Ermittler-Paar Frei/Albers von Martin Krist. Ich kannte den Autor bisher nicht, werde aber sicher mehr von ihm lesen, denn sein Schreibstil sagt mir sehr zu. Die Spannung blieb von der ersten bis zur letzten Seite bestehen. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil der Reihe, der im Mai erscheint.
Spannend mit abruptem Ende
von brauneye29 - 21.12.2017
Zum Inhalt: Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort.  Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Meine Meinung: Das Buch ist echt irre spannend, ich hatte es tatsächlich innerhalb eines Tages durch. Das sehr abrupte Ende hat mir nur bedingt gut gefallen. Klar kann man es als Cliffhanger für den nächsten Teil bezeichnen aber für mich war es einfach zu abrupt. Der Schreibstil ist sehr gut, sehr spannend und wirklich gut lesbar. Henry Frei ist ein sehr interessanter Charakter, der mir wirklich gut gefallen hat. Ich bin trotz der Einschränkung angetan von dem Buch und freue mich auch auf den nächsten Teil. Fazit: Sehr spannend
Spannender Auftakt einer neuen Thriller-Reihe
von buchleserin - 20.11.2017
Die Ehefrau des TV-Pfarrers Franz Weinstein wird ermordet in einem Hotel aufgefunden. Warum hatte sie alleine dort eingecheckt? Ein weiterer Mord in Berlin, eine Leiche auf einer Baustelle, brutal erschlagen und gekreuzigt. Ein Ritualmord? Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln. Die Jagd nach dem Täter kann beginnen. Suse, eine völlig überforderte Mutter meldet ihre Tochter Jacqueline als vermisst und auch der Hund ist verschwunden. Ist auch die Tochter in Gefahr? "Böses Kind" ist der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe von Martin Krist. Ich hatte bisher noch kein Buch von dem Autor gelesen. Mir hat dieser Thriller aber sehr gut gefallen und ich werde diese Reihe weiter verfolgen. Der fesselnde Schreibstil des Autors lässt sich angenehm lesen und die Handlung war schon zu Anfang spannend und steigerte sich immer mehr, dazu die kurzen Kapitel. Das Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Martin Krist versteht es, falsche Fährten zu legen. Das Ende kam für mich jedoch etwas zu schnell und es sind noch Fragen offen geblieben. So ganz zufrieden bin nicht mit dem Schluss. Und dieser Thriller endet mit einem gemeinen Cliffhanger. Natürlich möchte ich jetzt auch den nächsten Band der Reihe lesen. Das Ermittler-Team gefällt mir bisher ganz gut, besonders Henry Frei als Kommissar und auch die privaten Momente mit seinem Sohn. Aber auch die anderen aus dem Team sind mir sympathisch, Kollegin Luisa Albers, etwas übermüdet durch ihr schreiendes Baby und der junge Asiate Charlie. Ich freue mich auf weitere Ermittlungen und bin sehr gespannt auf den 2. Band der Reihe.
Spannend vom ersten Moment
von Silke Tellers - 18.11.2017
Seitdem ihr Mann sie verlassen hat, ist Suse heillos überfordert mit ihren drei Kindern. Ihre älteste Tochter Jaqueline ist vierzehn und rasselt in regelmäßigen Abständen mit ihrer Mutter aneinander. Als sie zusammen mit dem Hund der Familie dann eines morgens verschwunden ist, macht sich Suse jedoch erstmal keine Gedanken, viel mehr ist sie mit den beiden kleinen Jungen und ihrem Job so beschäftigt, dass sie nicht einmal mehr darüber nachdenkt. Erst später meldet sie ihre Tochter bei der Polizei als vermisst, doch diese nimmt die Mutter nicht ganz ernst. Erst als auf einer Baustelle eine völlig misshandelte und verstümmelte Leiche auftaucht, beginnt die Polizei und somit Henry Frei und sein Team zu ermitteln. Wer ist der Täter? Wo ist Jaqueline? Meine Meinung: Ein neuer Thriller von Martin Krist? Da war ich vom ersten Moment an wieder neugierig, denn bisher waren alle Thriller aus seiner Feder die reinsten Pageturner. Ja, genau so ging es mir auch mit Böses Kind, denn auch hier war ich von der ersten Seite an gefesselt. Egal ob der Autor das Alltägliche im Leben der völlig überforderten, alleinerziehenden Mutter beschreibt, die grausam zugerichtete Leiche oder die schon zwanghaft wirkenden Handlungen des Ermittlers, er versetzt den Leser mit nur wenigen Worten direkt ins Geschehen. Sprachlich klar und schnörkellos, dabei fesselnd und mitreißend und in einem ist der Autor wirklich hervorragend: nämlich in Verknüpfungen von Handlungen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Wie bereits erwähnt, ist dieser Thriller von Beginn an spannend und diese Spannung wird auch permanent gesteigert. Man befindet sich hier teilweise mitten in den Ermittlungen und verfolgt dabei Fährten, überlegt auf Grund bestimmter Intermezzi, was passiert ist und wer wohinter steckt und muss sich letzen Endes doch eingestehen, dass man hier viel zu leicht gedacht hat. Dieses gesamte Zusammenspiel der einzelnen Perspektiven und der zwischendurch eingestreuten Intermezzi lassen das Buch zu einem Pageturner werden, der mir ein paar Stunden meines zur Zeit eh geringen Schlafes zusätzlich genommen hat. Natürlich sind auch die kurzen Kapitel, die den Leser immer weiter vorantreiben mit Schuld daran, dass man das Buch regelrecht verschlingt. Wer kennt es nicht: das eine kleine Kapitel noch! Denn an jedem Ende des kleinen Kapitels bleibt man mit einer kleinen Frage zurück und muss einfach weiterlesen. Wie man es aus Thrillern des Autors gewohnt ist, gibt er dem Leser auch hier wieder verschiedene, teilweise auch zeitversetzte Perspektiven, so dass man als Leser meint, einen guten Überblick zu haben. Doch letzten Endes ist es genau das, was diese Geschichte ausmacht, denn man begibt sich manches Mal auf den Holzweg. Nichts ist wirklich so, wie es scheint und vieles ist wesentlich tiefgründiger als man auf den ersten Blick meint. Aber alles findet seine korrekte Auflösung und bleibt logisch und glaubhaft. Richtig gelungen sind hier auch wieder die Charaktere, die der Autor entwirft. Kommissar Frei ist nicht der übliche Ermittler, sondern kommt mit einer doch intakt wirkenden Familie daher. Ja, auch er hat private Probleme, die aber doch wie aus dem Leben gegriffen scheinen. Sein Sohn ist ein Autist und je mehr man den Kommissar erlebt, ist die Frage, woher er dies hat, nicht von der Hand zu weisen. Denn Frei hat durchaus seine ganz eigenen zwanghaften Handlungen, sei es das perfekte optische Erscheinungsbild, bei dem schon der Fussel an der Anzughose stört oder das Chaos, das seine Kollegin regelmäßig im Auto hinterlässt. Frei wird es auf seine Weise richten. Seine Kollegin, die dank des Babys zu Hause, permanent übermüdet wirkt, hatte hier mein vollstes Mitgefühl. Im Umgang mit Frei lässt sie sich allerdings nur wenig bis gar nicht beirren. Aber auch Suse, die Mutter des verschwundenen Mädchens, ist eine sehr gelungene Person. Allerdings möchte ich über diese noch gar nicht zuviel erzählen, denn gerade hier bekommt der Leser einige Überraschungen. Mein Fazit: Wieder einmal ein sehr tiefgründiger Thriller, denn hier ist nicht immer alles so, wie es scheint. Interessante Charaktere, die glaubhaft gezeichnet sind und eine große Portion Spannung treiben den Leser durch die Seiten. Perspektivwechsel bringen Irrungen und Wendungen und doch schafft der Autor es immer wieder, seine scheinbar losen Fäden am Ende zusammenzuknüpfen, so dass sich ein großes und logisches Gesamtbild ergibt. Dann kommt der Schluss und dieser hat mich regelrecht fluchen lassen, denn wir bekommen hier einen dicken, fetten Cliffhanger. Meine Worte dazu waren: das kann der doch nicht machen!!! Aber letzten Endes bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als auf den Mai 2018 zu warten, um endlich die Fortsetzung lesen zu dürfen. Danke Martin Krist, für diesen wieder einmal genial konstruierten Thriller, der mir den Schlaf raubte!
Jede Lüge hat ihren Preis
von ele - 26.11.2017
Böses Kind, Thriller von Martin Krist, 320 Seiten, erschienen im R&K Verlag. Der erste Fall für Kommissar Frei. "Es gibt Fehler die sind zu ungeheuerlich für Reue". Vorliegender Thriller beginnt mit zwei Zitaten, dieses von Roger Smith ist eines davon. Aufgeteilt in 63 Kapitel dazwischengeschoben mit besonderen Kapitel- Zeichen versehene "Intermezzi". Gedanken oder laute Ausrufe, sowie betonte Aussagen, auch Sätze in anderen Sprachen sind kursiv gedruckt um sie deutlich hervorzuheben. Im auktorialen Erzählstil mit lebendigen Dialogen versehen, gelingt es hier dem Autor, den Leser zu fesseln. Besonders gut gefallen hat mir das Cover mit den unheimlichen Augen, die einen anzustarren scheinen. Zwischen dem Autorennamen und dem Titel ist in einer anderen Schrift und Farbe der Name Alanna zu erkennen, was es damit auf sich hat, wird im Verlauf der Geschichte erklärt. Auf einer Baustelle wird ein erschlagenes und gekreuzigtes Opfer entdeckt. Jacqueline, 14jährige Tochter von Suse, einer heillos überforderten, allein erziehenden Mutter, wird vermisst. Bei dem Mordopfer wird der Rucksack von Jaquie und ihr toter Hund gefunden. Was ist mit dem Mädchen passiert? Kriminalhauptkommissar Frei und sein Team ermitteln. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Der Spannungsbogen, der schon auf den ersten Seiten beginnt, bleibt bis zur Aufklärung des Falls auf den letzten Seiten unerträglich hoch. Oft endet ein Kapitel mit einem heftigen Cliffhanger. Bei der Lektüre hatte ich des Öfteren ein beklemmendes Gefühl. Schwebt Jacqueline in Lebensgefahr und kann die Polizei sie noch rechtzeitig aufspüren? Diese Fragen ließen mich durch die Seiten geradezu fliegen. Die Hauptpersonen wurden gut beschrieben und haben Charaktertiefe. Suse, der überforderten Mutter konnte ich ihre Verzweiflung unbedingt nachfühlen. Interessant fand ich auch die Figur Henry Frei, ein Kommissar mit einem Ordnungszwang, einer Teenie-Tochter und einem Sohn mit Asperger-Syndrom. Seine Kollegen, die dauernd Möhren kauende Albers, und Phan Cha Lee genannt Charlie, blieben leider etwas blass, was sich in den fortsetzenden Bänden hoffentlich noch ändert. Martin Krist hat es geschafft, dass ich den Folgeband unbedingt lesen muss, zum Einen um Oskar Marek näher kennen zu lernen. Henrys früheren Vorgesetzten und Freund, der seine eigenen Probleme hat, in die Frei womöglich involviert ist. Zum Anderen scheint der Mord an Sina Weinstein auch noch nicht geklärt zu sein. Besonders spannend erzählt fand ich, als der kleine Dennis "etwas Ekliges" auf dem Bett seiner Schwester fand. Durch mehrere Kapitel habe ich gefiebert um was es sich dabei handeln könnte, noch aufregender hätte Krist dies nicht inszenieren können. Leider war die Aufklärung in den letzten Kapiteln durch eine Wendung, zu schnell, zu hektisch und nicht ausführlich genug erklärt. Ich finde, hier ist noch Platz nach oben. Trotzdem kann ich diesen Thriller empfehlen, und vergebe knappe 4 von 5 möglichen Sternen.
Ein neuer, charismatischer Ermittler ist in der Stadt
von cabotcove - 11.12.2017
Ein neuer, charismatischer Ermittler ist in der Stadt Ich habe schon etliche Thriller/Krimis von Martin Krist gelesen (zuletzt "Brandstifter") und fand sie immer durchgängig sehr spannend und fesselnd. Das war bei "Böses Kind" - wie erwartet - erfreulicherweise auch nicht anders. Selbst wenn ich den Autor nicht schon mögen würde, hätte mich der Klappentext: "JEDE LÜGE HAT IHREN PREIS. DIESE WIRD DICH TÖTEN. Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln. Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort. Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt! Der erste Fall für Kommissar Henry Frei." neugierig gemacht. Mit Kriminalkommissar Henry Frei hat er einen Ermittler geschaffen, der dem Leser sehr gut präsentiert wird und der wirklich charismatisch ist. Er ist keiner von diesen 08/15-Charakteren, die einfach so lieblos in die Geschichte eingefügt werden - der Leser erfährt Einiges von ihm, ohne dass es der Geschichte und der Spannung Abbruch tut. Das hat mir sehr gut gefallen, denn ich mag keine ellenlangen "Charakter-Studien" in Thrillern. Natürlich gehört auch ein wenig "Hintergrund" dazu, aber leider übertreiben es einige Autoren damit und "zerstören" damit für mich die fesselnde Spannung, reißen mich dann immer wieder aus meinem Lesefluss heraus. Das war hier nicht der Fall, hier passte es einfach gut und hat überzeugt. Was bei einem Thriller für mich ein absolutes "Muss" ist, sind die überraschenden Wendungen, die der Geschichte den letzten "Schliff" geben und den Leser gekonnt auf die falsche Spur führen - und das gerne mehrfach. Nichts ist doch langweiliger, als wenn der Leser vorhersehen kann, wie es weitergeht. Martin Krist versteht das wirklich meisterhaft und dieser Auftakt der neuen Thriller-Reihe um Henry Frei macht definitiv Lust auf mehr ! Mein Fazit: 320 Seiten voller Spannung, überzeugender Charakter (allen voran Henry Frei) und überraschender Wendungen. SO muss ein Thriller sein, großes Kino, Chapeau, Herr Krist ! Ich freue mich schon sehr auf weitere Fälle von Henry Frei !
Gefühlschaos
von EOS - 29.11.2017
Ein Teenager ist verschwunden, und dieser Umstand stürzt die Mutter, alleinerziehend und überfordert, in ein absolutes Gefühlschaos, in dem sie nicht mehr klar zwischen Realität und Illusion unterscheiden kann. Dies ist das erste Buch von Martin Krist, das ich gelesen habe, und mir scheint, ich habe was verpasst, denn der Autor ist ein Meister im Spannungsaufbau. Bereits vom ersten Kapitel an baut sich die geheimnisvolle Situation auf. Mysteriöse Vorfälle, die zunächst unerklärlich scheinen, wechseln sich ab mit chaotischen Alltagsbeschreibungen der Hauptpersonen. Dazwischen immer wieder kurze Kapitel aus der Opferperspektive. Immer wenn ich eine Lesepause eingelegt habe, musste ich kurz ins nächste Kapitel reinlesen, um zu sehen, wie es weitergeht...und stets versucht man in Gedanken, den Täter aufzuspüren. Dies ist die Aufgabe der beiden Kommissare, die hier die Ermittlungen leiten. Kommissar Frei ist mir trotz seiner Pedanterie sympathisch, da er zielstrebig und zuverlässig seine Aufgaben erfüllt. Kommissarin Albers hingegen, junge Mutter und stets übermüdet, würde in der Realität ihren Job nicht meistern. Ständig knabbert sie an Möhren und gähnt, selbst während der Vernehmungen, ihr Charakter ist vom Autor übertrieben dargestellt, einer der Minuspunkte dieses Buches. Sehr gut dargestellt werden dagegen die sozialen Gegensätze Berlins, besonders am Beispiel der alleinerziehenden Mutter, die sich im Plattenbau unter ärmlichen Bedingungen durchschlägt. Ein weiterer Minuspunkt ist für mich das plötzliche überraschende Ende, zwar nachvollziehbar, aber man wünscht sich mehr Hintergrunderklärungen. Auch über den ehemaligen Kommissar Marek und seine Geschichte möchte man mehr erfahren. Des weiteren stören mich die ständigen Tut-Sätze des kleinen Dennis. Kinder ahmen die Sprache ihrer engsten Bezugspersonen nach, jedoch spricht seine Mutter grammatikalisch richtiges Deutsch, woher also das tut? Alles in allem ist das Buch lesenswert für alle, die spannende Thriller mögen und die auch brutale Szenen verkraften können. Ich habe es bereits weiter empfohlen.
Bester neuer Kommissar
von sabrina.reads - 20.11.2017
Mit Böses Kind ist Martin Krist nicht nur ein spannender Auftakt in eine neue Thriller-Reihe gelungen. Besonders gut hat mir tatsächlich die Figur des Kommissar Henry Frei gefallen, er zeigt durchaus die ein oder andere individuelle Eigenart, die ihn unglaublich sympathisch macht. Was mir bei dem ersten Buch einer Reihe oft nicht gefällt, ist die ewige Einführung der Protagonisten mit denen auch die weiteren Bände erlebt werden. Hier gelingt es dem Autor jedoch so geschickt die Protagonisten in die eigentliche Geschichte einzuflechten, dass es nie langweilig wird. Zusammen mit einer spannenden Story und unerwarteten Wendungen ist hier ein sehr runder Auftakt entstanden, der gebannt auf den nächsten Teil warten lässt. Ich kann diesen Pageturner ohne Vorbehalt weiterempfehlen, wer noch kein Martin Krist Fan ist, wird es anschließend sein!
Verstrickungen
von Anyah Fredriksson - 20.11.2017
Die 14jährige Jaquie ist nicht zu Hause als ihre Mutter Susanne genannt Suse morgens aufwacht. Das Mädchen, das eigentlich jeden Morgen ihren 6jährigen Bruder Dennis versorgt ist verschwunden. Ebenso ist der Hund Tapsie der Familie nicht auffindbar. Susanne Pirnatt ruft ihre Mutter zu Hilfe, denn sie selbst müsste eigentlich schnellstmöglich zu ihrer Arbeitsstelle. Trotzdem unternimmt sie einen verzweifelten Versuch, ihre Tochter aufzuspüren - vergeblich. Währenddessen arbeiten KHK Henry Frei und sein Team bestehend aus der KOK Louisa Albers und dem KK Phan Cha Lee (von den Kollegen Charlie getauft) fieberhaft an dem Mordfall Sina Weinstein, die die Ehefrau des TV-Predigers Franz Weinstein war. Sie wurde ermordet im Hotel Brendt aufgefunden. Als Charlie Louisa und Henry nach Spandau beordert, finden sie hier einen bestialisch ermordeten braunen Retriever vor. Haben die Vorgänge etwas miteinander zu tun? Eine spannende Jagd beginnt... Der Autor Martin Krist legt mit seinem ersten Buch um das Ermittlerteam Henry Frei "Böses Kind" einen brisanten Thriller vor. Hier vereinigen sich sämtliche Eigenschaften, die ein brillanter Thriller benötigt: etwas Horror, Ekel, hohes Tempo, atemraubende Hoch-Spannung, Mord und ein Plot, der nur peau á peau Puzzleteile preisgibt, um den Sachverhalt komplett zu erfassen. Ein Pageturner, ganz klar! Der Schreibstil des Autoren ist faszinierend und beeindruckend zugleich. Immer wieder sind kleine Intermezzi zwischen den Kapiteln eingearbeitet, die bedrückende Einblicke zeigen. Zeit und Raum sind da schwammig gehalten. Das Ermittlerteam ist grandios angelegt, Sympathieträger, die jedoch ihre Ecken und Kanten und eigenen Probleme haben, nichtsdestotrotz ihr Handwerk beherrschen. Die Zusammenhänge ergeben sich erst mit der Zeit, dies hebt die Spannung ins Unermessliche. Die Sprache ist klar und schnörkellos. Meine Bewertung: fünf von fünf möglichen Sternen und eine absolute Leseempfehlung. Leser, die Hochspannung und einen Thriller auf außerordentlichem Niveau lesen wollen, sind hier sehr gut beraten. Ein Thriller par excellence und ein wunderbarer, gelungener Auftakt zu einer neuen Serie!
Mörderische Hauptstadt
von trucks - 20.02.2018
Der erste Fall für Kriminalkommissar Henry Frei spielt in unserer deutschen Hauptstadt und hat mich gleich sowohl von Frei als auch vom Autor überzeugt (von diesem wieder mal, denn auch seine anderen Bücher fand ich sehr gut). Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt - ein bizzarer Mord... Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort. Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt! Der erste Fall für Kommissar Henry Frei ist absolut spannend und das bereits von der ersten Seite an. Und das Schöne ist, dass diese Spannung auch nicht nachlässt. Man "rast" durch das Buch hindurch und ist fast schon enttäuscht, als es dann zuende geht. Wobei der "Plot" auch überzeugt, ich hätte halt nur gerne noch weitergelesen... Hoffentlich gibt es bald Nachschub von diesem tollen, neuen Ermittler.
Leseempfehlung!
von Igela - 23.11.2017
Hauptkommissar Henri Frei und seine Kollegin Louisa Albers haben es mit einem schwierigen und emotionalen Fall zu tun. Die 14jährige Jacqueline ist spurlos verschwunden. Sie hat eine Freundin besucht und sich danach auf den Weg nach Hause gemacht. Die alleinerziehende Mutter dreier Kinder entdeckt ihr Verschwinden erst am nächsten Morgen. Das Verschwinden von der 14jährigen Jacqueline ist der erste Fall von Frei und Albers. Ich hoffe weitere werden folgen, denn die Story hat mir ausserordentlich gut gefallen. Sie hat alles was einen guten Thriller ausmacht. Spannung, toll gezeichnete Figuren und ein paar Leichen und Opfer. In wechselnden Perspektiven entführt uns Martin Krist in eine komplexe und abwechslungsreiche Story. Er zeigt den Alltag der Ermittler, die auch private Sorgen haben, und dadurch sehr menschlich und authentisch sind. Luisa Albers, die unter Schlafmangel leidet, weil sie zu Hause ein Baby hat, das nicht durchschläft. Und Henri Frei, dessen Sohn unter dem Asperger Syndrom leidet. Da ich aus beruflichen Gründen mit Menschen ,die unter einem einem Asperger Syndrom leiden, zu tun habe, kann ich bestätigen, wie gut und realitätsnah Freis Sohn Benni charakterisiert ist. Sehr gut gezeichnet ist ebenfalls Jacquelines Mutter, die verzweifelt ,weil ihre minderjährige Tochter verschwunden ist. Man nimmt ihr die Rolle der überforderten, alleinerziehenden Mutter ab. Lange laufen zwei Erzählstränge nebeneinander. Einerseits Kapitel über die Arbeit der Ermittler: das Ermittlen in einem Mordfall, der zwar in die Arbeitsweise der Ermittler einführt, jedoch gegen Schluss nicht mehr erwähnt wird. Anderseits die Szenen nach dem Verschwinden von Jacqueline. Immer wieder wurden kurze Intermezzo eingeschoben, in denen ein Opfer im Mittelpunkt steht. Da ich schon mehrere Bücher von Martin Krist gelesen habe, wusste ich, dass mir sein Schreibstil zusagt. Böses Kind ist wie gewohnt mitreissend und flüssig zu lesen. Der Spannungsbogen ist von Beginn bis ganz am Schluss unverändert hoch und ich habe das Buch dadurch regelrecht verschlungen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung ab !
Spannende Mördersuche
von misery3103 - 21.12.2017
In einem Umbauprojekt wird zunächst ein übel zugerichteter toter Hund, wenig später ein schwer misshandelter Toter gefunden. Alle Spuren weisen darauf hin, dass die kürzlich vermisst gemeldete Jacqueline Pirnatt in den Fall verwickelt ist. Werden Kommissar Henry Frei und sein Team das Mädchen schnell genug finden? Der Fall ist spannend und führt den Leser immer wieder in falsche Richtungen. Die Suche nach Jaquie wirft immer wieder neue Fragen auf und lässt einen gespannt immer weiterlesen. Kommissar Frei mochte ich sehr, auch wenn mich seine zahlreichen Macken im wahren Leben sehr nerven würden. Auch das Team, bestehend aus der gerade aus der Babypause zurückgekehrten und deshalb dauermüden Louisa Albers und dem neu zum Team gestoßenen und noch etwas übereifrigen Phan Cha Lee, genannt Charlie, mochte ich und verfolgte gerne ihre Bemühungen zur Aufklärung des Falls. Zwei Dinge haben mein Lesevergnügen etwas gestört: Zum einen die ständige Erwähnung der Uhrzeit in den Kapiteln, weil ich sie unnötig und störend fand, zum anderen die eingestreuten Textzeilen aus Liedern, weil es mir zu viel war und ich sie ebenfalls als unnötig und störend empfand. Insgesamt ein spannender erster Fall für das Team, der mich dem angekündigten zweiten Teil freudig entgegensehen lässt.
etwas blass
von CW - 17.01.2018
In seinem Buch Böses Kind führt Martin Krist die beiden Ermittler Henry Frei und Louisa Albers ein. Es ist der Beginn einer Reihe, daher auch der Untertitel Alanna . Über Alanna erfährt man in dem Buch allerdings nicht viel. Begonnen wird mit einem Mord an einer Frau, der schnell aber ins Hintertreffen gelangt. Hauptsächlich geht es dann um Suse und ihre verschwundene Tochter. Das Buch ist mit seinen 324 Seiten schnell durchgelesen; für mich war es das erste Buch von Krist. Die Erwartungen an so einen bekannten Autor waren hoch und wurden nicht ganz erfüllt. Insgesamt liest sich das Buch gut und ist auch spannend, aber die Hauptfiguren bleiben blass. Suse wirkt etwas überzogen und z.T. wird die Handlung etwas zu schnell vorangetrieben. Der Schluss wartet zwar mit einer Wendung auf, ist aber recht schnell abgehandelt. Dann folgt noch ein Cliffhanger. Mich konnte das Buch nicht überzeugen und ich werde die Reihe auch nicht weiterverfolgen.
Vermisstes Kind in Berlin
von kindder80er - 27.12.2017
Das Buch gibt es auch als Hörbuch, allerdings momentan nur als Downloadlink. Möchte man es sich als MP3 CD fürs Auto brennen, passt es nicht ganz auf eine CD - 2 Tracks müssen extra gebrannt werden. Der Sprecher macht seine Arbeit aber sehr, sehr gut und er schafft es, jeder Rolle eine eigene Tonlage zu geben. Selbst die Kinder spricht er ganz eigen und besonders. Mir hat das Hörbuch gut gefallen! Suse, dreifache, alleinerziehende Mutter ist mit ihrer Situation sichtlich überfordert, zumal sie auch finanziell nicht gut aufgestellt ist. Ihre Tochter Jacqueline, die im Teenageralter ist, wird von ihrer Mutter oft als Unterstützung bei der Versorgung der beiden kleinen Kinder herangezogen, doch eines morgens ist sie plötzlich samt Familienhund verschwunden. Hauptkommissar Henry Frei, der zwei Dinge hasst: Unpünktlichkeit und Unordnung, hat derweil mit seiner Kollegin Louisa Albers einen Mord an einer Frau in einem Berliner Hotel aufzuklären. Frei erinnert mich streckenweise ein bisschen an Monk , wenn er Stifte in Reih und Glied bringt und Tatortfotos exakt drapiert. Das was Suse durchmacht, obwohl sie beileibe keine perfekte Mutter ist, wird eindringlich dargestellt und man kann sich gut in sie hineinversetzen, auch wenn man keine alleinerziehende Mutter ist. Alles zerrt an ihren Nerven: Der Job an der Kasse mit dem ständigen Biep! , die Kinder, die Nachbarn, das Leben an sich. Die Überforderung ist ständig greifbar und man fühlt mit. Der Autor schickt den Leser/Zuhörer manchmal auf falsche Fährten, aber an sich ist der Fall stringent erzählt. Die Auflösung konnte man unter Umständen schon ahnen, dennoch war es sehr spannend mitzuverfolgen, wie Frei und Albers auf die Lösung kommen. Ein guter Krimi, der zwar am Anfang mit etwas Blutvergießen daherkommt, größtenteils aber mit klassischer Ermittlungsarbeit gestaltet ist.
Ein sehr ordentlicher Kommissar ermittelt
von Fredhel - 26.11.2017
Kriminalkommissar Henry Frei ist schon ein extrem gewöhnungsbedürftiger Ermittler. Zwanghaft ordnet er die Gegenstände in seiner direkten Umgebung, selbst wenn es die Messiewohnung einer wichtigen Zeugin ist. Seine Kollegin Albers ist konträr leger, ständig übermüdet und Äpfelkauend. Die Kombination der beiden war mir etwas zu schrullig, aber dennoch konnte mich ihre Vorgehensweise bei den entsetzlichen Mordfällen fesseln. Die Morde scheinen eine Verbindung zu einem verschwundenen Teenager zu haben. Obwohl die Mutter, Suse, sehr besorgt wirkt, und man ihre chronische Überforderung nachvollziehen kann, bleibt sie von Anfang bis Ende neben dem Mörder die unsympathischste Person des Krimis. Viele Faktoren bauen hier die Spannung auf: einmal natürlich die grausamen Morde, aber auch die Einschübe, die von einer gefesselten Frau in einem unsäglichen Verliess handeln. Gerade wenn es spannend wird, schwenkt der Autor wieder auf Suses chaotisches Leben. Man bekommt schnell eine Ahnung, wie unerfreulich das Familienleben für ihre vermisste Tochter Jacquie gewesen sein muss. Nein, den Mörder konnte ich nicht schnell erraten, aber nicht nur deswegen konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Viel haben auch der angenehme Sprachstil und die gekonnten Cliffhanger ausgemacht. Gerne werde ich nach weiteren Büchern des Autors suchen.
Der erste Frei macht Lust auf mehr
von Buecherfreund - 02.12.2017
Suse ist eine alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Als ihre älteste Tochter plötzlich verschwindet, denkt sie sich erst mal nicht viel dabei, da sie schon öfter für ein paar Tage verschwunden ist. Doch als ihr Rucksack beim Fundort einer Leiche gefunden wird, gerät sie in Panik. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Durch die durchweg aufrecht erhaltene Spannung lässt es sich sehr gut lesen. Schließlich möchte man erfahren, was wirklich mit Jacqueline passiert ist. Krist macht das sehr gut, indem er den Leser öfter in die Irre leitet. Durch den Perspektivwechsel, von dem man oft nicht weiß, in wessen Kopf man sich nun eigentlich befindet, denkt man, man weiß, was los ist. Doch die Auflösung am Ende ist ganz unerwartet und lässt die ganze Handlung noch mal in einem anderen Licht erscheinen. Am Ende wird auch gleich noch der nächste Fall aufgegriffen, der etwas mit einem anderen Mord am Anfang des Buches zu tun hat, so dass man den nächsten Band um Henry Frei am liebsten sofort lesen möchte. Das neue Ermittlerduo um Henry Frei und Louisa Albers ist mir sehr sympathisch. Frei hat einen Ordnungstick, den er auch mitten im Dienst nicht ausschalten kann, Albers eine frisch gebackene Mutter, dauermüde und karottenkauend, irgendwie liebenswert. Doch manchmal kam es mir so vor, als wenn diese Marotten, die die Charaktere so einzigartig machen, ein paar Mal zu oft erwähnt wurden, was schließlich ein wenig übertrieben wirkte. Der Spannung tut dies jedoch keinen Abbruch und ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil.
Total spannend
von Daddy Cool - 21.12.2017
Suse, Mutter dreier Kinder und vom Ehemann verlassen, denkt zunächst nichts schlimmes, als ihre 14jährige Tochter samt Hund verschwindet. Doch dann wird ihr Rucksack bei einer Leiche gefunden. Und auch der Hund wird tot aufgefunden. Alles deutet auf einen Ritualmord hin. Kommissar Harry Frei und sein Team ermitteln nun mit Hochdruck.  Dies neue Ermittlungsteam gefällt mir sehr gut. Harry Frei und seine Kollegen werden gut in die Serie geführt, bekommen ein Gesicht und man bekommt als Leser einen sehr guten Eindruck ihres Wesens. Auch die Handlung birgt immense Spannung, die sich durchgängig durch das gesamte Buch zieht, so daß man gar nicht mehr vom Buch los kommt.  Der Auftakt zu einer guten neuen Serie!
Verschmähte Liebe
von HexeLilli - 25.11.2017
Vom Cover düster und geheimnisvoll. Auch der Titel macht neugierig auf das Buch. Kommt etwas zäh in Gang. Wird dann aber super spannend. Durch die kurzen Kapitel lässt es sich schnell und flüssig lesen. Der Krimi spielt in Berlin und ist der erste Fall für Kommissar Frei. Ein erschlagenes und gekreuzigtes Opfer und eine verschwundenes 14jähriges Mädchen. Wie passen die beiden Fälle zusammen? Eile ist gefragt, will man Jacqueline noch lebend finden. Die Familie ist keine Hilfe, der Vater kümmert sich nicht, die Mutter mit ihren drei Kindern total überfordert. Die Ermittler Henry Frei und seine Kollegin Louisa Albers sowie der Neuling Charlie kommen sehr sympathisch rüber. Nervig fand ich allerdings die englischen Sätze zwischendurch, es spricht schließlich nicht jeder die Sprache. Ich denke von diesem Team werden wir sicher noch mehr lesen. Für mich bisher das beste Buch das ich von Martin Krist gelesen habe.
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