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Böses Kind als Buch
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Böses Kind

Der erste Fall für Kommissar Henry Frei. 'Henry Frei'.
Buch (kartoniert)
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JEDE LÜGE HAT IHREN PREIS. DIESE WIRD DICH TÖTEN. Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln. Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verl... weiterlesen
Buch

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Böses Kind als Buch
Produktdetails
Titel: Böses Kind
Autor/en: Martin Krist

EAN: 9783745035292
Der erste Fall für Kommissar Henry Frei.
'Henry Frei'.
epubli

30. Oktober 2017 - kartoniert - 324 Seiten

Beschreibung

JEDE LÜGE HAT IHREN PREIS. DIESE WIRD DICH TÖTEN. Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln. Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort. Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt! Der erste Fall für Kommissar Henry Frei. "Für mich einer der besten Thriller von Martin Krist." Kerstin Wiegard, Literaturchaos "Der Meister der vielen Ebenen ist zurück und bereitet mit Berlins dunklen Seiten schlaflose Nächte." Denise Börner, Tapsis Buchblog "Martin Krist ist der wirklich böse Bube unter den deutschen Krimi-Schreibern." Claudia Keikus, Berliner Kurier

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Bewertungen unserer Kunden
Bester neuer Kommissar
von sabrina.reads - 20.11.2017
Mit Böses Kind ist Martin Krist nicht nur ein spannender Auftakt in eine neue Thriller-Reihe gelungen. Besonders gut hat mir tatsächlich die Figur des Kommissar Henry Frei gefallen, er zeigt durchaus die ein oder andere individuelle Eigenart, die ihn unglaublich sympathisch macht. Was mir bei dem ersten Buch einer Reihe oft nicht gefällt, ist die ewige Einführung der Protagonisten mit denen auch die weiteren Bände erlebt werden. Hier gelingt es dem Autor jedoch so geschickt die Protagonisten in die eigentliche Geschichte einzuflechten, dass es nie langweilig wird. Zusammen mit einer spannenden Story und unerwarteten Wendungen ist hier ein sehr runder Auftakt entstanden, der gebannt auf den nächsten Teil warten lässt. Ich kann diesen Pageturner ohne Vorbehalt weiterempfehlen, wer noch kein Martin Krist Fan ist, wird es anschließend sein!
Verstrickungen
von Anyah Fredriksson - 20.11.2017
Die 14jährige Jaquie ist nicht zu Hause als ihre Mutter Susanne genannt Suse morgens aufwacht. Das Mädchen, das eigentlich jeden Morgen ihren 6jährigen Bruder Dennis versorgt ist verschwunden. Ebenso ist der Hund Tapsie der Familie nicht auffindbar. Susanne Pirnatt ruft ihre Mutter zu Hilfe, denn sie selbst müsste eigentlich schnellstmöglich zu ihrer Arbeitsstelle. Trotzdem unternimmt sie einen verzweifelten Versuch, ihre Tochter aufzuspüren - vergeblich. Währenddessen arbeiten KHK Henry Frei und sein Team bestehend aus der KOK Louisa Albers und dem KK Phan Cha Lee (von den Kollegen Charlie getauft) fieberhaft an dem Mordfall Sina Weinstein, die die Ehefrau des TV-Predigers Franz Weinstein war. Sie wurde ermordet im Hotel Brendt aufgefunden. Als Charlie Louisa und Henry nach Spandau beordert, finden sie hier einen bestialisch ermordeten braunen Retriever vor. Haben die Vorgänge etwas miteinander zu tun? Eine spannende Jagd beginnt... Der Autor Martin Krist legt mit seinem ersten Buch um das Ermittlerteam Henry Frei "Böses Kind" einen brisanten Thriller vor. Hier vereinigen sich sämtliche Eigenschaften, die ein brillanter Thriller benötigt: etwas Horror, Ekel, hohes Tempo, atemraubende Hoch-Spannung, Mord und ein Plot, der nur peau á peau Puzzleteile preisgibt, um den Sachverhalt komplett zu erfassen. Ein Pageturner, ganz klar! Der Schreibstil des Autoren ist faszinierend und beeindruckend zugleich. Immer wieder sind kleine Intermezzi zwischen den Kapiteln eingearbeitet, die bedrückende Einblicke zeigen. Zeit und Raum sind da schwammig gehalten. Das Ermittlerteam ist grandios angelegt, Sympathieträger, die jedoch ihre Ecken und Kanten und eigenen Probleme haben, nichtsdestotrotz ihr Handwerk beherrschen. Die Zusammenhänge ergeben sich erst mit der Zeit, dies hebt die Spannung ins Unermessliche. Die Sprache ist klar und schnörkellos. Meine Bewertung: fünf von fünf möglichen Sternen und eine absolute Leseempfehlung. Leser, die Hochspannung und einen Thriller auf außerordentlichem Niveau lesen wollen, sind hier sehr gut beraten. Ein Thriller par excellence und ein wunderbarer, gelungener Auftakt zu einer neuen Serie!
Leseempfehlung!
von Igela - 23.11.2017
Hauptkommissar Henri Frei und seine Kollegin Louisa Albers haben es mit einem schwierigen und emotionalen Fall zu tun. Die 14jährige Jacqueline ist spurlos verschwunden. Sie hat eine Freundin besucht und sich danach auf den Weg nach Hause gemacht. Die alleinerziehende Mutter dreier Kinder entdeckt ihr Verschwinden erst am nächsten Morgen. Das Verschwinden von der 14jährigen Jacqueline ist der erste Fall von Frei und Albers. Ich hoffe weitere werden folgen, denn die Story hat mir ausserordentlich gut gefallen. Sie hat alles was einen guten Thriller ausmacht. Spannung, toll gezeichnete Figuren und ein paar Leichen und Opfer. In wechselnden Perspektiven entführt uns Martin Krist in eine komplexe und abwechslungsreiche Story. Er zeigt den Alltag der Ermittler, die auch private Sorgen haben, und dadurch sehr menschlich und authentisch sind. Luisa Albers, die unter Schlafmangel leidet, weil sie zu Hause ein Baby hat, das nicht durchschläft. Und Henri Frei, dessen Sohn unter dem Asperger Syndrom leidet. Da ich aus beruflichen Gründen mit Menschen ,die unter einem einem Asperger Syndrom leiden, zu tun habe, kann ich bestätigen, wie gut und realitätsnah Freis Sohn Benni charakterisiert ist. Sehr gut gezeichnet ist ebenfalls Jacquelines Mutter, die verzweifelt ,weil ihre minderjährige Tochter verschwunden ist. Man nimmt ihr die Rolle der überforderten, alleinerziehenden Mutter ab. Lange laufen zwei Erzählstränge nebeneinander. Einerseits Kapitel über die Arbeit der Ermittler: das Ermittlen in einem Mordfall, der zwar in die Arbeitsweise der Ermittler einführt, jedoch gegen Schluss nicht mehr erwähnt wird. Anderseits die Szenen nach dem Verschwinden von Jacqueline. Immer wieder wurden kurze Intermezzo eingeschoben, in denen ein Opfer im Mittelpunkt steht. Da ich schon mehrere Bücher von Martin Krist gelesen habe, wusste ich, dass mir sein Schreibstil zusagt. Böses Kind ist wie gewohnt mitreissend und flüssig zu lesen. Der Spannungsbogen ist von Beginn bis ganz am Schluss unverändert hoch und ich habe das Buch dadurch regelrecht verschlungen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung ab !
Wo ist Jaqueline?
von Gaby2707 - 19.11.2017
Während sie den Fall Sina Winterstein, der Frau des angesagten Fernsehpredigers, die ermordet in einem niedrigpreisigen Hotel gefunden wird, bearbeiten, gibt es weitere Arbeit für Kriminalhauptkommissar Henry Frei und seine Kollegen Louisa Albers und Phan Cha Lee genannt Charly. Susanne Pirnatt meldet ihre Tochter Jaqueline als vermisst. Die 14jährige ist zusammen mit ihrem Hund Tapsie verschwunden. Einen Hund finden die Ermittler in einer Bibliotheksruine, die saniert werden soll, an die Wand genagelt und ausgeweidet. Kurze Zeit später findet man eine Leiche mit abgehackten Händen. Frei und Albers beginnen sich Sorgen um das junge Mädchen zu machen. Der erste Fall für Kommissar Frei und seine Kollegen ist für mich der erste Fall von Martin Krist überhaupt. Aber jetzt, nachdem ich den ersten Fall gelöst habe - naja, nicht ich, denn ich war immer auf der falschen Fährte - werde ich die Fälle der Berliner Kommissare bestimmt weiter verfolgen. Mich hat ein Krimi seit langem nicht mehr so schnell einbinden und mitreißen können. Ich bin begeistert. Martin Krist stellt mir die alleinerziehende Suse vor, die mit ihren Kindern und ihrer Halbtagsstelle völlig überfordert ist. Nun ist auch Jaquie verschwunden, deren Hilfe sie dringend braucht. Zu ihrem Exmann hat sie ein denkbar schlechtes Verhältnis. So völlig auf sich alleingestellt, bekomme ich ihre Situation und ihre Reaktionen auf kleinste Kleinigkeiten sehr bildlich dargestellt und kann mich in ihre Situation gut hinein denken. Auch die Kommissare lerne ich langsam kennen. Sowohl Frei als auch Louisa haben ihr Päckchen zu tragen. Frei, der Unordnung und Unpünktlichkeit hasst, mit seinem authistischen Sohn Benni und seiner pubertierenden Tochter Emelie und Louisa, die Unordnung in Person, mit ihrem Schreikind, das sie keine Nacht schlafen lässt. Das Familienleben der beiden Familien bringen die Hochspannung immer mal wieder auf ein erträgliches Maß herunter und ich kann dann immer mal kurz durchschnaufen. Ich finde es toll, endlich mal wieder normale Kommissare zu lesen, die zwar auch ihre familiären Probleme haben, aber doch sehr normal erscheinen. Die kurzen, knappen Kapitel machen die Geschichte sehr schnell und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Ich war mir bald ziemlich sicher, in welche Richtung die Auflösung gehen würde. Doch da kannte ich die raffinierten Wege des Martin Krist noch nicht. Immer wieder taten sich neue Wege auf, die aber nicht ans Ziel führten. Zum Schluss war ich dann doch richtig baff, als der Täter abgeführt wurde. Ich habe einen temporeichen, sehr spannenden Krimi mit vielen Wendungen gelesen, der mich bis zum Schluss fesseln konnte. Mit diesem ersten Fall für Frei, Albers und Charly habe ich einen neuen Autor entdeckt, den ich nun mit auf meine Lieblingsautorenliste setze. Wenn am Fall Sina Winterstein weiter ermittelt wird, bin ich auf alle Fälle wieder mit dabei.
Spannender Auftakt einer neuen Thriller-Reihe
von buchleserin - 20.11.2017
Die Ehefrau des TV-Pfarrers Franz Weinstein wird ermordet in einem Hotel aufgefunden. Warum hatte sie alleine dort eingecheckt? Ein weiterer Mord in Berlin, eine Leiche auf einer Baustelle, brutal erschlagen und gekreuzigt. Ein Ritualmord? Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln. Die Jagd nach dem Täter kann beginnen. Suse, eine völlig überforderte Mutter meldet ihre Tochter Jacqueline als vermisst und auch der Hund ist verschwunden. Ist auch die Tochter in Gefahr? "Böses Kind" ist der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe von Martin Krist. Ich hatte bisher noch kein Buch von dem Autor gelesen. Mir hat dieser Thriller aber sehr gut gefallen und ich werde diese Reihe weiter verfolgen. Der fesselnde Schreibstil des Autors lässt sich angenehm lesen und die Handlung war schon zu Anfang spannend und steigerte sich immer mehr, dazu die kurzen Kapitel. Das Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Martin Krist versteht es, falsche Fährten zu legen. Das Ende kam für mich jedoch etwas zu schnell und es sind noch Fragen offen geblieben. So ganz zufrieden bin nicht mit dem Schluss. Und dieser Thriller endet mit einem gemeinen Cliffhanger. Natürlich möchte ich jetzt auch den nächsten Band der Reihe lesen. Das Ermittler-Team gefällt mir bisher ganz gut, besonders Henry Frei als Kommissar und auch die privaten Momente mit seinem Sohn. Aber auch die anderen aus dem Team sind mir sympathisch, Kollegin Luisa Albers, etwas übermüdet durch ihr schreiendes Baby und der junge Asiate Charlie. Ich freue mich auf weitere Ermittlungen und bin sehr gespannt auf den 2. Band der Reihe.
Spannend vom ersten Moment
von Silke Tellers - 18.11.2017
Seitdem ihr Mann sie verlassen hat, ist Suse heillos überfordert mit ihren drei Kindern. Ihre älteste Tochter Jaqueline ist vierzehn und rasselt in regelmäßigen Abständen mit ihrer Mutter aneinander. Als sie zusammen mit dem Hund der Familie dann eines morgens verschwunden ist, macht sich Suse jedoch erstmal keine Gedanken, viel mehr ist sie mit den beiden kleinen Jungen und ihrem Job so beschäftigt, dass sie nicht einmal mehr darüber nachdenkt. Erst später meldet sie ihre Tochter bei der Polizei als vermisst, doch diese nimmt die Mutter nicht ganz ernst. Erst als auf einer Baustelle eine völlig misshandelte und verstümmelte Leiche auftaucht, beginnt die Polizei und somit Henry Frei und sein Team zu ermitteln. Wer ist der Täter? Wo ist Jaqueline? Meine Meinung: Ein neuer Thriller von Martin Krist? Da war ich vom ersten Moment an wieder neugierig, denn bisher waren alle Thriller aus seiner Feder die reinsten Pageturner. Ja, genau so ging es mir auch mit Böses Kind, denn auch hier war ich von der ersten Seite an gefesselt. Egal ob der Autor das Alltägliche im Leben der völlig überforderten, alleinerziehenden Mutter beschreibt, die grausam zugerichtete Leiche oder die schon zwanghaft wirkenden Handlungen des Ermittlers, er versetzt den Leser mit nur wenigen Worten direkt ins Geschehen. Sprachlich klar und schnörkellos, dabei fesselnd und mitreißend und in einem ist der Autor wirklich hervorragend: nämlich in Verknüpfungen von Handlungen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Wie bereits erwähnt, ist dieser Thriller von Beginn an spannend und diese Spannung wird auch permanent gesteigert. Man befindet sich hier teilweise mitten in den Ermittlungen und verfolgt dabei Fährten, überlegt auf Grund bestimmter Intermezzi, was passiert ist und wer wohinter steckt und muss sich letzen Endes doch eingestehen, dass man hier viel zu leicht gedacht hat. Dieses gesamte Zusammenspiel der einzelnen Perspektiven und der zwischendurch eingestreuten Intermezzi lassen das Buch zu einem Pageturner werden, der mir ein paar Stunden meines zur Zeit eh geringen Schlafes zusätzlich genommen hat. Natürlich sind auch die kurzen Kapitel, die den Leser immer weiter vorantreiben mit Schuld daran, dass man das Buch regelrecht verschlingt. Wer kennt es nicht: das eine kleine Kapitel noch! Denn an jedem Ende des kleinen Kapitels bleibt man mit einer kleinen Frage zurück und muss einfach weiterlesen. Wie man es aus Thrillern des Autors gewohnt ist, gibt er dem Leser auch hier wieder verschiedene, teilweise auch zeitversetzte Perspektiven, so dass man als Leser meint, einen guten Überblick zu haben. Doch letzten Endes ist es genau das, was diese Geschichte ausmacht, denn man begibt sich manches Mal auf den Holzweg. Nichts ist wirklich so, wie es scheint und vieles ist wesentlich tiefgründiger als man auf den ersten Blick meint. Aber alles findet seine korrekte Auflösung und bleibt logisch und glaubhaft. Richtig gelungen sind hier auch wieder die Charaktere, die der Autor entwirft. Kommissar Frei ist nicht der übliche Ermittler, sondern kommt mit einer doch intakt wirkenden Familie daher. Ja, auch er hat private Probleme, die aber doch wie aus dem Leben gegriffen scheinen. Sein Sohn ist ein Autist und je mehr man den Kommissar erlebt, ist die Frage, woher er dies hat, nicht von der Hand zu weisen. Denn Frei hat durchaus seine ganz eigenen zwanghaften Handlungen, sei es das perfekte optische Erscheinungsbild, bei dem schon der Fussel an der Anzughose stört oder das Chaos, das seine Kollegin regelmäßig im Auto hinterlässt. Frei wird es auf seine Weise richten. Seine Kollegin, die dank des Babys zu Hause, permanent übermüdet wirkt, hatte hier mein vollstes Mitgefühl. Im Umgang mit Frei lässt sie sich allerdings nur wenig bis gar nicht beirren. Aber auch Suse, die Mutter des verschwundenen Mädchens, ist eine sehr gelungene Person. Allerdings möchte ich über diese noch gar nicht zuviel erzählen, denn gerade hier bekommt der Leser einige Überraschungen. Mein Fazit: Wieder einmal ein sehr tiefgründiger Thriller, denn hier ist nicht immer alles so, wie es scheint. Interessante Charaktere, die glaubhaft gezeichnet sind und eine große Portion Spannung treiben den Leser durch die Seiten. Perspektivwechsel bringen Irrungen und Wendungen und doch schafft der Autor es immer wieder, seine scheinbar losen Fäden am Ende zusammenzuknüpfen, so dass sich ein großes und logisches Gesamtbild ergibt. Dann kommt der Schluss und dieser hat mich regelrecht fluchen lassen, denn wir bekommen hier einen dicken, fetten Cliffhanger. Meine Worte dazu waren: das kann der doch nicht machen!!! Aber letzten Endes bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als auf den Mai 2018 zu warten, um endlich die Fortsetzung lesen zu dürfen. Danke Martin Krist, für diesen wieder einmal genial konstruierten Thriller, der mir den Schlaf raubte!
Nicht ganz mein Ding
von Gisel - 21.11.2017
Suse hat Schwierigkeiten, ihren Alltag zu meistern, seit ihr Mann sie verlassen hat. Kaum schafft sie es, ihre beiden Söhne rechtzeitig morgens für den Tag fertig zu machen, um pünktlich an ihrer Arbeitsstelle zu erscheinen. Da verschwindet ihre 14jährige Tochter Jacqueline. Die alarmierte Polizei nimmt ihre Anzeige auf, doch sie glauben der völlig überforderten Mutter nicht, dass die Tochter in Gefahr sein könnte. Erst als Suse entdeckt, dass Hannas Rucksack fehlt, und dieser bei einem Toten gefunden wird, beginnt die intensive Suche nach ihrer Tochter. Im Verbund mit einem Hundekadaver, der an einen Ritualmord erinnert, könnte das Mädchen in höchster Gefahr schweben. Mit dem zwanghaften Kommissar Henry Frei und seinen Kollegin Louisa Albers und Charly beginnt Martin Krist eine Reihe um die Ermittler aus Berlin. Sehr glaubhaft stellt er die verkommene Wohngegend dar, in der Suse mit ihren Kindern unterkommen musste, auch ihre Überforderung ist sehr überzeugend geschildert. Manchmal allerdings war es mir sogar zu viel mit all den Einzelheiten, den hämmernden Kopfschmerzen Suses, der karottenkauenden Albers, dem Kommissar, der in belastenden Situationen Gegenstände symmetrisch ordnen muss. Dagegen fiel es mir eher schwer, den roten Faden in den Ermittlungen zu behalten, manchmal konnte ich den Schlussfolgerungen der Kommissare nicht ganz folgen. Wobei der Autor einige überraschende Wendungen einbaut, er gibt dem Leser einige Rätsel zu knacken. Allerdings bleiben einige Handlungsstränge offen, so ist Raum gegeben für weitere Fortsetzungen. Leider hat sich erneut bestätigt, dass ich mit dem Autor und seinen Büchern nicht so richtig warm werden kann. Während "Mädchenwiese" mich sehr begeistert hat, konnte ich mit zwei weiteren Büchern von ihm kaum etwas anfangen, und auch der vorliegende Krimi hat mich nicht vom Hocker gerissen. Dem Hype um seine Bücher mag ich nicht folgen, ich kann ihn nicht wirklich nachvollziehen. Dies ist nun mein letztes Buch von ihm, die weiteren überlasse ich all denen, die davon begeistert sind.
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