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Böses Kind als Buch
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Böses Kind

Der erste Fall für Kommissar Henry Frei. 'Henry Frei'. Empfohlen bis 99 Jahren.
Buch (kartoniert)
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Hart. Spannend. Realistisch.

Der neue Thriller von Martin Krist beschert wieder schlaflose Nächte.
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Böses Kind als Buch

Produktdetails

Titel: Böses Kind
Autor/en: Martin Krist

ISBN: 3745035291
EAN: 9783745035292
Der erste Fall für Kommissar Henry Frei.
'Henry Frei'.
Empfohlen bis 99 Jahren.
epubli

30. Oktober 2017 - kartoniert - 324 Seiten

Beschreibung

JEDE LÜGE HAT IHREN PREIS. DIESE WIRD DICH TÖTEN.

Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln.
Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort.
Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!

Der erste Fall für Kommissar Henry Frei.

"Für mich einer der besten Thriller von Martin Krist." Kerstin Wiegard, Literaturchaos

"Der Meister der vielen Ebenen ist zurück und bereitet mit Berlins dunklen Seiten schlaflose Nächte." Denise Börner, Tapsis Buchblog

"Martin Krist ist der wirklich böse Bube unter den deutschen Krimi-Schreibern." Claudia Keikus, Berliner Kurier
Bewertungen unserer Kunden
Mörderische Hauptstadt
von trucks - 20.02.2018
Der erste Fall für Kriminalkommissar Henry Frei spielt in unserer deutschen Hauptstadt und hat mich gleich sowohl von Frei als auch vom Autor überzeugt (von diesem wieder mal, denn auch seine anderen Bücher fand ich sehr gut). Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt - ein bizzarer Mord... Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort. Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt! Der erste Fall für Kommissar Henry Frei ist absolut spannend und das bereits von der ersten Seite an. Und das Schöne ist, dass diese Spannung auch nicht nachlässt. Man "rast" durch das Buch hindurch und ist fast schon enttäuscht, als es dann zuende geht. Wobei der "Plot" auch überzeugt, ich hätte halt nur gerne noch weitergelesen... Hoffentlich gibt es bald Nachschub von diesem tollen, neuen Ermittler.
etwas blass
von CW - 17.01.2018
In seinem Buch Böses Kind führt Martin Krist die beiden Ermittler Henry Frei und Louisa Albers ein. Es ist der Beginn einer Reihe, daher auch der Untertitel Alanna . Über Alanna erfährt man in dem Buch allerdings nicht viel. Begonnen wird mit einem Mord an einer Frau, der schnell aber ins Hintertreffen gelangt. Hauptsächlich geht es dann um Suse und ihre verschwundene Tochter. Das Buch ist mit seinen 324 Seiten schnell durchgelesen; für mich war es das erste Buch von Krist. Die Erwartungen an so einen bekannten Autor waren hoch und wurden nicht ganz erfüllt. Insgesamt liest sich das Buch gut und ist auch spannend, aber die Hauptfiguren bleiben blass. Suse wirkt etwas überzogen und z.T. wird die Handlung etwas zu schnell vorangetrieben. Der Schluss wartet zwar mit einer Wendung auf, ist aber recht schnell abgehandelt. Dann folgt noch ein Cliffhanger. Mich konnte das Buch nicht überzeugen und ich werde die Reihe auch nicht weiterverfolgen.
Vermisstes Kind in Berlin
von kindder80er - 27.12.2017
Das Buch gibt es auch als Hörbuch, allerdings momentan nur als Downloadlink. Möchte man es sich als MP3 CD fürs Auto brennen, passt es nicht ganz auf eine CD - 2 Tracks müssen extra gebrannt werden. Der Sprecher macht seine Arbeit aber sehr, sehr gut und er schafft es, jeder Rolle eine eigene Tonlage zu geben. Selbst die Kinder spricht er ganz eigen und besonders. Mir hat das Hörbuch gut gefallen! Suse, dreifache, alleinerziehende Mutter ist mit ihrer Situation sichtlich überfordert, zumal sie auch finanziell nicht gut aufgestellt ist. Ihre Tochter Jacqueline, die im Teenageralter ist, wird von ihrer Mutter oft als Unterstützung bei der Versorgung der beiden kleinen Kinder herangezogen, doch eines morgens ist sie plötzlich samt Familienhund verschwunden. Hauptkommissar Henry Frei, der zwei Dinge hasst: Unpünktlichkeit und Unordnung, hat derweil mit seiner Kollegin Louisa Albers einen Mord an einer Frau in einem Berliner Hotel aufzuklären. Frei erinnert mich streckenweise ein bisschen an Monk , wenn er Stifte in Reih und Glied bringt und Tatortfotos exakt drapiert. Das was Suse durchmacht, obwohl sie beileibe keine perfekte Mutter ist, wird eindringlich dargestellt und man kann sich gut in sie hineinversetzen, auch wenn man keine alleinerziehende Mutter ist. Alles zerrt an ihren Nerven: Der Job an der Kasse mit dem ständigen Biep! , die Kinder, die Nachbarn, das Leben an sich. Die Überforderung ist ständig greifbar und man fühlt mit. Der Autor schickt den Leser/Zuhörer manchmal auf falsche Fährten, aber an sich ist der Fall stringent erzählt. Die Auflösung konnte man unter Umständen schon ahnen, dennoch war es sehr spannend mitzuverfolgen, wie Frei und Albers auf die Lösung kommen. Ein guter Krimi, der zwar am Anfang mit etwas Blutvergießen daherkommt, größtenteils aber mit klassischer Ermittlungsarbeit gestaltet ist.
Ein genialer Auftakt
von Christin M. - 27.12.2017
"Das ist nur ein Traum, bittet sie, nur ein schlechter Traum¿" (S.3) Es ist der Albtraum jeder Eltern. Du wachst morgens auf und dein Kind ist nicht da. Passiert. Wahrscheinlich hast du nur nicht gehört, wie es schon zu Schule ist. So ein Alltag mit drei Kindern kann schließlich anstrengend sein und fordert Nachts seinen Tribut. Doch innerlich grummelt bereits dein Magen. Da ist was nicht koscher. Irgendetwas stimmt nicht. Also machst du dich auf die Suche. Fragst herum, läufst durch die Straßen. Nichts. Wurde es entführt? Still nistet sich dieser Gedanke in deinem Kopf ein. "Albers knapperte an ihrer Karotte." (S.35) So ähnlich ergeht es Suse. Panisch klappert sie alles ab und muss sich letztlich eingestehen, dass ihre Tochter nicht über Nacht woanders geschlafen hast, sondern wirklich vom Erdboden verschluckt wurde. Also gibt sie eine Vermisstenanzeige auf. Die Beamten kommen bei ihr vorbei. Nehmen alle Daten auf. Sehen ihre Wohnung und zweifeln etwas an ihrer Aussage. "Sicher, dass es keine Flucht vor der Familie war?"; schwingt in ihrem Blick mit. Mit einem Schlag kommt plötzlich die Wende. Überraschend für die Beamten und die Mutter selbst. Neben einer Leiche wurde der Rucksack der Teenagerin gefunden. Und nun? Doch kein Mädchen, was sie Luft der Freiheit schnuppern wollte? Sondern eine ernste Lage und mögliche Zeugin in einem Mordfall. Vielleicht wird sie auch gefangen gehalten oder ist bereits tot. Wer weiß das schon? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. "Geräuschvoll biss sie in eine Möhre." (S.52) An vorderster Front steht Henry Frei, Kriminalhauptkommissar, zusammen mit seiner Kollegin Louisa Albers. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einen makaberen Killer, dem es scheinbar Freude bereitet seine Opfer zu quälen und dann Jesu-Christi-gleich sie zu kreuzigen. Aber was steckt dahinter, was will er damit bezwecken. Sind die Opfer reiner Zufall oder steckt mehr dahinter? Wenn sie das herausgefunden haben, sind sie auf dem besten Weg ihren Killer endlich zu finden. Mit diesem Band hat Martin Krist den Startschuss für einen neuen Ermittler gegeben. Wie man sich sicher denken kann, wird er natürlich nicht allein agieren. Überschneidungen zu anderen bekannten Gesichtern sind hier schon spürbar. Keine Angst, man muss nicht zwingend alle vorherigen Krimi-Bände des Berliner Autors gelesen haben, man erkennt die Zusammenhänge auch ohne Vorwissen. Denn letztlich steht die Geschichte für sich da und geht bald weiter. "Albers klaubte eine Möhre aus ihrem Stoffbeutel." (S.154) In "Böses Kind" habe ich wieder einmal gemerkt, warum ich Herrn Krist so gerne lese. Ich konnte absolut mit der Mutter mitfühlen, die am Rande der Gesellschaft versucht ein normales Leben zu führen. Die ihre Kinder liebt, aber auch absolut überfordert ist. Dazu eine Familie, die ihr nicht den Halt geben kann, den sie bräuchte. Auf der anderen Seite ein Kommissar mit Putzfimmel und eine Kommissarin mit einer Vorliebe für knackige Möhrchen. Alle haben ihre schrulligen Macken, die sie lebhaft und glaubwürdig werden lassen. Hinzu kommt noch sein Können, genau an den richtigen Stellen, die Szene zu wechseln. Man hüpft von Ereignis zu Ereignis. Reichert sich mit Wissen an, glaub die Lösung gefunden zu haben, dann kommt ein Wechsel, neue Erkenntnisse und man wirft alles wieder über den Haufen. Bis zum Ende und den dann deutlichen Hinweisen, wusste ich nicht wer der Täter ist und das rechne ich dem Autor hoch an! Nur das fiese Buchende, das war nicht nett. Ausrufezeichen! Aber zum Glück geht es im Mai 2018 weiter. Prädikat: Absolut lesenswert! Martin Krist ist in Meister der Szenenwechsel! (life4books)
Mörderisches Berlin
von Miss Norge¿s Bøker-Welt - 23.12.2017
Dies war mein erster Thriller von Martin Krist und da ich schon viel Gutes über seine Bücher gehört bzw. gelesen hatte, war ich recht gespannt, wie es mir gefallen wird. Ohne großes bla bla bla, landet man gleich mitten in der Geschichte und vor allem in dem recht chaotischen Leben von Suse. Sie ist alleinerziehende Mutter von 3 Kindern mit einem Halbtagsjob als Verkäuferin in einer Drogerie, lebt in einer kleinen Wohnung im Plattenbau in Berlin-Spandau und ihre Welt wird noch mehr auf den Kopf gestellt, als sie merkt das ihre 14jährige Tochter Jacqueline verschwunden ist. Diese morgendliche Hektik von Suse und die plärrenden und jammernden Kinder auf den ersten Seiten haben mich regelrecht nervös gemacht. Dann treten die Kommissare Frei und seine Kollegin Albers auf den Plan und brachten auch noch ihre Marotten bzw.ihre Pedanterie mit. Bei Henry Frei muss alles seine Ordnung haben, alles an seinem angestammten Platz sein, nichts darf verschoben oder leicht schräg liegen, von den Fusseln auf seiner Kleidung oder Falten im Jacket ganz zu schweigen. Seine Kollegin Albers hingegen scheint nur von Karotten zu leben und durch ihr kleines Baby zu wenig zu Schlaf zu bekommen, sie gähnt in einer Tour und hält kurze Nickerchen. Diese Zwänge hätte man vielleicht nach ein- oder zweimaligen erwähnen etwas in den Hintergrund treten lassen können, statt sie dem Leser fast auf jeder Seite unter die Nase zu reiben. Gut gefallen haben mir hingegen die verschiedenen Hinweise, die mich in eine völlig falsche Richtung gelenkt haben, um dem Täter auf die Spur zu kommen. Hier hatte ich mal die Person in Verdacht, dann jene, dann hatte sich das wieder logisch aufgeklärt und ich hatte wen anderes im Visier, aber am Ende, da kam alles ganz anders, als gedacht. Hier konnte mich das Buch dann wieder überzeugen und für sich gewinnen. Fazit Der Handlung ist einfach zu folgen, die meisten Charaktere blieben mir persönlich etwas blass, unterkühlt und unsympathisch. Leider konnte mich dieser erste Band einer neuen Serie nicht vollends überzeugen.
Spannend mit abruptem Ende
von brauneye29 - 21.12.2017
Zum Inhalt: Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort.  Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Meine Meinung: Das Buch ist echt irre spannend, ich hatte es tatsächlich innerhalb eines Tages durch. Das sehr abrupte Ende hat mir nur bedingt gut gefallen. Klar kann man es als Cliffhanger für den nächsten Teil bezeichnen aber für mich war es einfach zu abrupt. Der Schreibstil ist sehr gut, sehr spannend und wirklich gut lesbar. Henry Frei ist ein sehr interessanter Charakter, der mir wirklich gut gefallen hat. Ich bin trotz der Einschränkung angetan von dem Buch und freue mich auch auf den nächsten Teil. Fazit: Sehr spannend
Total spannend
von Daddy Cool - 21.12.2017
Suse, Mutter dreier Kinder und vom Ehemann verlassen, denkt zunächst nichts schlimmes, als ihre 14jährige Tochter samt Hund verschwindet. Doch dann wird ihr Rucksack bei einer Leiche gefunden. Und auch der Hund wird tot aufgefunden. Alles deutet auf einen Ritualmord hin. Kommissar Harry Frei und sein Team ermitteln nun mit Hochdruck.  Dies neue Ermittlungsteam gefällt mir sehr gut. Harry Frei und seine Kollegen werden gut in die Serie geführt, bekommen ein Gesicht und man bekommt als Leser einen sehr guten Eindruck ihres Wesens. Auch die Handlung birgt immense Spannung, die sich durchgängig durch das gesamte Buch zieht, so daß man gar nicht mehr vom Buch los kommt.  Der Auftakt zu einer guten neuen Serie!
Spannende Mördersuche
von misery3103 - 21.12.2017
In einem Umbauprojekt wird zunächst ein übel zugerichteter toter Hund, wenig später ein schwer misshandelter Toter gefunden. Alle Spuren weisen darauf hin, dass die kürzlich vermisst gemeldete Jacqueline Pirnatt in den Fall verwickelt ist. Werden Kommissar Henry Frei und sein Team das Mädchen schnell genug finden? Der Fall ist spannend und führt den Leser immer wieder in falsche Richtungen. Die Suche nach Jaquie wirft immer wieder neue Fragen auf und lässt einen gespannt immer weiterlesen. Kommissar Frei mochte ich sehr, auch wenn mich seine zahlreichen Macken im wahren Leben sehr nerven würden. Auch das Team, bestehend aus der gerade aus der Babypause zurückgekehrten und deshalb dauermüden Louisa Albers und dem neu zum Team gestoßenen und noch etwas übereifrigen Phan Cha Lee, genannt Charlie, mochte ich und verfolgte gerne ihre Bemühungen zur Aufklärung des Falls. Zwei Dinge haben mein Lesevergnügen etwas gestört: Zum einen die ständige Erwähnung der Uhrzeit in den Kapiteln, weil ich sie unnötig und störend fand, zum anderen die eingestreuten Textzeilen aus Liedern, weil es mir zu viel war und ich sie ebenfalls als unnötig und störend empfand. Insgesamt ein spannender erster Fall für das Team, der mich dem angekündigten zweiten Teil freudig entgegensehen lässt.
Böses Kind
von ES - 17.12.2017
Während Suse fast umkommt vor Sorge um ihre vierzehnjährige Tochter Jacqueline, ermittelt Kriminalkommissar Henry Frey in einem Mordfall der schnell gelöst wird. Suse wendet sich an die Polizei und wird nicht sehr ernst genommen, lebt sie doch mit ihren drei Kindern in einer winzigen Wohnung in einem Stadtviertel das man als Ghetto Berlins bezeichnen könnte. Als Jacquelines Hund in einer Baustelle tot gefunden wird und hinter einer Mauer ein toter junger Mann, beginnen die Ermittlungen in Fahrt zu kommen... Henry Frey ist ein Kriminalkommissar, der zwar mit seiner Frau glücklich ist, aber auch mit ansehen muss wie seine Tochter pubertiert. Sein Sohn ist erst acht Jahre alt, lebt aber durch das Asperger Syndrom in einer eigenen Welt. Und Zwänge hat Frey selbst genug. Die Personen werden sehr gut beschrieben, die Gefühle sind gut nachvollziehbar. Der Thriller gewinnt zunehmend an Spannung und lässt nicht los. Ich freue mich auf Fortsetzungen ...
sicher nicht der letzte Fall für Henry Frei
von MissSophi - 15.12.2017
Böses Kind ist der Auftakt zu einer neuen Reihe rund um den Ermittler Frei. Ein Mensch mit Ecken und Macken, aber sehr liebenswert - von dem wir auch ein wenig von seinem Privatleben mitbekommen, wofür er meinen vollsten Respekt verdient. Der Fall ist verworren und vielschichtig, was man als Leser durch die verschiedenen Perspektiven gut miterleben kann. Das Tempo ist rasant und gefühlsmäßig ist man schnell involviert, weil Jaqueline, ein 14 jähriges Mädchen vermisst wird - allerdings schenkt man der Mutter keinen Glauben, was das alles noch viel dramatischer macht. Wer ist nun für die Morde verantwortlich? Und wo ist Jaqueline? Der Autor schafft es mühelos den Leser in seinen Bann zu ziehen und setzt gezielt sogenannte Cliffhänger ein, um die Spannung ins Unermäßliche zu steigern .... Ich freue mich auf eine Fortsetzung und bin auf jeden Fall wieder mit von der Partie. Ich habe mich äußerst gut unterhalten gefühlt.
Sehr gute neue Reihe, bitte bald mehr davon
von HK1951 - 14.12.2017
Sehr gute neue Reihe, bitte bald mehr davon Martin Krist wurde mir von meiner Tochter empfohlen, die alle Bücher von ihm gelesen hat bislang. "Böses Kind" war mein erstes Buch von ihm und ich muss sagen, ich werde mir die anderen noch von ihr leihen, denn auch wenn hier der Ermittler erst seinen ersten Fall angeht, so gefällt mir doch sein Schreibstil so gut, dass ich auch die anderen, vorigen Bücher lesen möchte. Klappentext Jede LÜGE HAT IHREN PREIS. DIESE WIRD DICH TÖTEN. Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln. Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort. Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt! Der erste Fall für Kommissar Henry Frei. Wie schon gesagt, kenne ich andere Ermittler von Herrn Krist noch nicht, aber dieser Henry Frei gefällt mir ausnehmend gut. Er ist sympathisch, nicht zu sehr "kantig" (ich habe immer mehr das Gefühl, dass die meisten Autoren sich bemühen, sich gegenseitig zu übertreffen in der Zerrissenheit, Alkoholsucht oder psychischen Probleme ihrer Kommissare...) und die Geschichte ist wirklich spannend und fesselnd geschrieben, so dass ich das Buch unbedingt am Stück lesen musste. Wenn der Herr Krist so weitermacht bzw. seine früheren Bücher ähnlich gut sind, werde ich noch großer Fan von ihm, denn auf dem besten Weg dahin bin ich ja bereits.
Ein neuer, charismatischer Ermittler ist in der Stadt
von cabotcove - 11.12.2017
Ein neuer, charismatischer Ermittler ist in der Stadt Ich habe schon etliche Thriller/Krimis von Martin Krist gelesen (zuletzt "Brandstifter") und fand sie immer durchgängig sehr spannend und fesselnd. Das war bei "Böses Kind" - wie erwartet - erfreulicherweise auch nicht anders. Selbst wenn ich den Autor nicht schon mögen würde, hätte mich der Klappentext: "JEDE LÜGE HAT IHREN PREIS. DIESE WIRD DICH TÖTEN. Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln. Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort. Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt! Der erste Fall für Kommissar Henry Frei." neugierig gemacht. Mit Kriminalkommissar Henry Frei hat er einen Ermittler geschaffen, der dem Leser sehr gut präsentiert wird und der wirklich charismatisch ist. Er ist keiner von diesen 08/15-Charakteren, die einfach so lieblos in die Geschichte eingefügt werden - der Leser erfährt Einiges von ihm, ohne dass es der Geschichte und der Spannung Abbruch tut. Das hat mir sehr gut gefallen, denn ich mag keine ellenlangen "Charakter-Studien" in Thrillern. Natürlich gehört auch ein wenig "Hintergrund" dazu, aber leider übertreiben es einige Autoren damit und "zerstören" damit für mich die fesselnde Spannung, reißen mich dann immer wieder aus meinem Lesefluss heraus. Das war hier nicht der Fall, hier passte es einfach gut und hat überzeugt. Was bei einem Thriller für mich ein absolutes "Muss" ist, sind die überraschenden Wendungen, die der Geschichte den letzten "Schliff" geben und den Leser gekonnt auf die falsche Spur führen - und das gerne mehrfach. Nichts ist doch langweiliger, als wenn der Leser vorhersehen kann, wie es weitergeht. Martin Krist versteht das wirklich meisterhaft und dieser Auftakt der neuen Thriller-Reihe um Henry Frei macht definitiv Lust auf mehr ! Mein Fazit: 320 Seiten voller Spannung, überzeugender Charakter (allen voran Henry Frei) und überraschender Wendungen. SO muss ein Thriller sein, großes Kino, Chapeau, Herr Krist ! Ich freue mich schon sehr auf weitere Fälle von Henry Frei !
Sehr spannend
von leseratte1310 - 09.12.2017
Als die 14-jährige Jacqueline von ihrer Mutter Susanne als vermisst gemeldet wird, nimmt bei der Polizei niemand die Mutter wirklich ernst. Als man dann eine grausam zugerichtete Leiche findet und Jacquelines Rucksack daneben, sorgt sich die Polizei dann doch um die mit ihrem Hund verschwundene Jacqueline. Die Zeit rennt¿ Und was hat die verschwundene Jacqueline damit zu tun? Dies ist der erste Fall für Kommissar Henry Frei. Ich habe bereits einige Bücher des Autors gelesen und bin auch dieses Mal wieder begeistert, denn der Fall ist komplex und sehr spannend. Suse ist alleinerziehend und mit ihren drei Kindern meist überfordert. Die Wohnung der Familie liegt in einer Gegend, die ziemlich heruntergekommen ist. Sie ist berufstätig und ausgelaugt. Deshalb hat sie auch nicht bemerkt, dass ihre Tochter nicht nach Hause gekommen ist. Ich konnte ihre Sorgen gut nachvollziehen. Hauptkommissar Henri Frei und seine Kollegin Louisa Albers hatte schon mit dem Fall der ermordeten Frau eines Fernsehpredigers zu tun und nun kommt noch diese Geschichte dazu. Wir lernen die Ermittler mit ihren privaten Problemen gut kennen, denn während Luisa wegen ihres Babys unter Schlafmangel leidet, ist auch Henri durch seinen Sohn mit Asperger-Syndrom stark gefordert. Schön fand ich es auch, dass Reporter Hardy Sackowitz, den ich aus anderen Krist-Büchern kenne, wieder dabei ist. Zwischen den Handlungssträngen erfahren wir auch immer wieder von den Qualen einer eingesperrten Frau. Die Spannung ist von Anfang an da und der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss sehr hoch. Wieder einmal werden wir durch die verschiedenen Zeitstränge verwirrt. So kommt es, dass die Wendungen für totale Verwirrung sorgen, aber am Ende klärt es sich schlüssig. Ein superspannender, aber brutaler Thriller.
Super Auftakt einer Thrillerreihe
von Biest - 06.12.2017
Jede Lüge hat ihren Preis. Diese wird dich töten. Zum Inhalt: Mitten in Berlin geschieht ein grausamer Mord. Ein Opfer auf bestialischste Art und Weise zugerichtet, erschlagen, gekreuzigt. Ein Fall für Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team. Seit ihr Mann Suse verlassen hat, ist diese mit ihren drei Kindern und einer Halbtagsstelle in einem Supermarkt heillos überfordert. Schon wieder ist ihre pubertierende Tochter Jacqueline verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der gestressten Mutter jedoch kein einziges Wort. Wer ist das verzweifelte Opfer, eingepfercht in einem dunklen Kellerverlies? Ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Meine Meinung: Martin Krist ist hier ein absolut genialer Auftakt einer Thrillerreihe mit viel Potential gelungen. Die Charaktere haben mir besonders gut gefallen. Jeder hat seine eigenen Macken und ein Privatleben, in das der Leser Einblicke bekommt. So ist Frei ein fürsorglicher Familienvater mit einem Ordnungstick, Louisa Albers, seine Kollegin im Morddezernat eine junge, frischgebackene und immer übermüdete Mutter. Ihr neuer Kollege Charlie, der Frischling im Morddezernat, noch voller Euphorie und Tatendrang. Auch mit Suse konnte ich mich absolut identifizieren. Da ich selbst drei Kids habe und diese auch ungefähr im gleichen Alter sind, weiß ich was es bedeutet eine halbwegs geregelte Tagesablauf aufrecht zu erhalten. Das da nicht immer alles Glatt läuft ist logisch. Wenn dann auch noch Hund und Tochter verschwinden ist Chaos vorprogrammiert. Das Cover finde ich toll, es mutet unheimlich an. Der Blick des Mannes ist geheimnisvoll und beängstigend. Passt absolut zur Handlung des Thrillers. Die drei Erzählstränge sind super aufeinander abgestimmt und erhöhen die Spannung enorm. Hier wird der Leser immer wieder in die Irre geführt und es ist einem unmöglich den wahren Täter zu identifizieren, bis dann am Schluss die Bombe platzt. Und ganz ehrlich, damit hätte ich nicht gerechnet. So bleibt dieses Buch wirklich bis zum bitteren Ende spannend. Auch die Ermittlungsarbeit ist hier schlüssig und realistisch beschrieben. Der Schreibstil lässt sich flüssig und flott lesen. Fazit: Eine klare Leseempfehlung für alle Thrillerfans und die, die es noch werden wollen.
Der erste Frei macht Lust auf mehr
von Buecherfreund - 02.12.2017
Suse ist eine alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Als ihre älteste Tochter plötzlich verschwindet, denkt sie sich erst mal nicht viel dabei, da sie schon öfter für ein paar Tage verschwunden ist. Doch als ihr Rucksack beim Fundort einer Leiche gefunden wird, gerät sie in Panik. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Durch die durchweg aufrecht erhaltene Spannung lässt es sich sehr gut lesen. Schließlich möchte man erfahren, was wirklich mit Jacqueline passiert ist. Krist macht das sehr gut, indem er den Leser öfter in die Irre leitet. Durch den Perspektivwechsel, von dem man oft nicht weiß, in wessen Kopf man sich nun eigentlich befindet, denkt man, man weiß, was los ist. Doch die Auflösung am Ende ist ganz unerwartet und lässt die ganze Handlung noch mal in einem anderen Licht erscheinen. Am Ende wird auch gleich noch der nächste Fall aufgegriffen, der etwas mit einem anderen Mord am Anfang des Buches zu tun hat, so dass man den nächsten Band um Henry Frei am liebsten sofort lesen möchte. Das neue Ermittlerduo um Henry Frei und Louisa Albers ist mir sehr sympathisch. Frei hat einen Ordnungstick, den er auch mitten im Dienst nicht ausschalten kann, Albers eine frisch gebackene Mutter, dauermüde und karottenkauend, irgendwie liebenswert. Doch manchmal kam es mir so vor, als wenn diese Marotten, die die Charaktere so einzigartig machen, ein paar Mal zu oft erwähnt wurden, was schließlich ein wenig übertrieben wirkte. Der Spannung tut dies jedoch keinen Abbruch und ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil.
Beginn einer spannenden Reihe!
von bärin - 01.12.2017
Suse, alleinerziehende Mutter von drei Kindern, hat große Sorgen. Nicht nur, dass das Geld hinten und vorne nicht reicht, weil ihr Ex keinen Unterhalt zahlt und sie daher in einer kleinen Wohnung eines nicht so guten Viertels in Berlin hausen müssen - nun ist auch noch ihre Älteste, die 14-jährige Jaqueline nicht nach Hause gekommen. Die Polizei unternimmt keine großen Anstrengungen, schließlich ist sie schon öfters mal über Nacht weg geblieben. Auch der Hund der Familie ist verschwunden. Den findet die Polizei auf einer Baustelle grausam erschlagen und an die Wand genagelt. Am nächsten Tag gibt es noch einen grausigen Fund an der gleichen Stelle - diesmal ist es ein junger Mann, der umgebracht wurde. Neben ihm wird der Rucksack von Jaqueline gefunden - doch wo steckt das Mädchen? Ist sie in Gefahr? Der überaus korrekte Kommissar Henry Frei und seine Kollegin, die ewig müde Louisa Albers, deren Baby sie nachts nicht schlafen lässt, ermitteln in Berlin. Hat der Ex-Mann von Suse, der nicht aufzufinden ist, damit etwas zu tun? Hat er undurchsichtige Geschäfte laufen? Dieser äußerst spannende Krimi ist der Auftakt zu einer Reihe um das Ermittler-Paar Frei/Albers von Martin Krist. Ich kannte den Autor bisher nicht, werde aber sicher mehr von ihm lesen, denn sein Schreibstil sagt mir sehr zu. Die Spannung blieb von der ersten bis zur letzten Seite bestehen. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil der Reihe, der im Mai erscheint.
Gefühlschaos
von EOS - 29.11.2017
Ein Teenager ist verschwunden, und dieser Umstand stürzt die Mutter, alleinerziehend und überfordert, in ein absolutes Gefühlschaos, in dem sie nicht mehr klar zwischen Realität und Illusion unterscheiden kann. Dies ist das erste Buch von Martin Krist, das ich gelesen habe, und mir scheint, ich habe was verpasst, denn der Autor ist ein Meister im Spannungsaufbau. Bereits vom ersten Kapitel an baut sich die geheimnisvolle Situation auf. Mysteriöse Vorfälle, die zunächst unerklärlich scheinen, wechseln sich ab mit chaotischen Alltagsbeschreibungen der Hauptpersonen. Dazwischen immer wieder kurze Kapitel aus der Opferperspektive. Immer wenn ich eine Lesepause eingelegt habe, musste ich kurz ins nächste Kapitel reinlesen, um zu sehen, wie es weitergeht...und stets versucht man in Gedanken, den Täter aufzuspüren. Dies ist die Aufgabe der beiden Kommissare, die hier die Ermittlungen leiten. Kommissar Frei ist mir trotz seiner Pedanterie sympathisch, da er zielstrebig und zuverlässig seine Aufgaben erfüllt. Kommissarin Albers hingegen, junge Mutter und stets übermüdet, würde in der Realität ihren Job nicht meistern. Ständig knabbert sie an Möhren und gähnt, selbst während der Vernehmungen, ihr Charakter ist vom Autor übertrieben dargestellt, einer der Minuspunkte dieses Buches. Sehr gut dargestellt werden dagegen die sozialen Gegensätze Berlins, besonders am Beispiel der alleinerziehenden Mutter, die sich im Plattenbau unter ärmlichen Bedingungen durchschlägt. Ein weiterer Minuspunkt ist für mich das plötzliche überraschende Ende, zwar nachvollziehbar, aber man wünscht sich mehr Hintergrunderklärungen. Auch über den ehemaligen Kommissar Marek und seine Geschichte möchte man mehr erfahren. Des weiteren stören mich die ständigen Tut-Sätze des kleinen Dennis. Kinder ahmen die Sprache ihrer engsten Bezugspersonen nach, jedoch spricht seine Mutter grammatikalisch richtiges Deutsch, woher also das tut? Alles in allem ist das Buch lesenswert für alle, die spannende Thriller mögen und die auch brutale Szenen verkraften können. Ich habe es bereits weiter empfohlen.
Jede Lüge hat ihren Preis
von ele - 26.11.2017
Böses Kind, Thriller von Martin Krist, 320 Seiten, erschienen im R&K Verlag. Der erste Fall für Kommissar Frei. "Es gibt Fehler die sind zu ungeheuerlich für Reue". Vorliegender Thriller beginnt mit zwei Zitaten, dieses von Roger Smith ist eines davon. Aufgeteilt in 63 Kapitel dazwischengeschoben mit besonderen Kapitel- Zeichen versehene "Intermezzi". Gedanken oder laute Ausrufe, sowie betonte Aussagen, auch Sätze in anderen Sprachen sind kursiv gedruckt um sie deutlich hervorzuheben. Im auktorialen Erzählstil mit lebendigen Dialogen versehen, gelingt es hier dem Autor, den Leser zu fesseln. Besonders gut gefallen hat mir das Cover mit den unheimlichen Augen, die einen anzustarren scheinen. Zwischen dem Autorennamen und dem Titel ist in einer anderen Schrift und Farbe der Name Alanna zu erkennen, was es damit auf sich hat, wird im Verlauf der Geschichte erklärt. Auf einer Baustelle wird ein erschlagenes und gekreuzigtes Opfer entdeckt. Jacqueline, 14jährige Tochter von Suse, einer heillos überforderten, allein erziehenden Mutter, wird vermisst. Bei dem Mordopfer wird der Rucksack von Jaquie und ihr toter Hund gefunden. Was ist mit dem Mädchen passiert? Kriminalhauptkommissar Frei und sein Team ermitteln. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Der Spannungsbogen, der schon auf den ersten Seiten beginnt, bleibt bis zur Aufklärung des Falls auf den letzten Seiten unerträglich hoch. Oft endet ein Kapitel mit einem heftigen Cliffhanger. Bei der Lektüre hatte ich des Öfteren ein beklemmendes Gefühl. Schwebt Jacqueline in Lebensgefahr und kann die Polizei sie noch rechtzeitig aufspüren? Diese Fragen ließen mich durch die Seiten geradezu fliegen. Die Hauptpersonen wurden gut beschrieben und haben Charaktertiefe. Suse, der überforderten Mutter konnte ich ihre Verzweiflung unbedingt nachfühlen. Interessant fand ich auch die Figur Henry Frei, ein Kommissar mit einem Ordnungszwang, einer Teenie-Tochter und einem Sohn mit Asperger-Syndrom. Seine Kollegen, die dauernd Möhren kauende Albers, und Phan Cha Lee genannt Charlie, blieben leider etwas blass, was sich in den fortsetzenden Bänden hoffentlich noch ändert. Martin Krist hat es geschafft, dass ich den Folgeband unbedingt lesen muss, zum Einen um Oskar Marek näher kennen zu lernen. Henrys früheren Vorgesetzten und Freund, der seine eigenen Probleme hat, in die Frei womöglich involviert ist. Zum Anderen scheint der Mord an Sina Weinstein auch noch nicht geklärt zu sein. Besonders spannend erzählt fand ich, als der kleine Dennis "etwas Ekliges" auf dem Bett seiner Schwester fand. Durch mehrere Kapitel habe ich gefiebert um was es sich dabei handeln könnte, noch aufregender hätte Krist dies nicht inszenieren können. Leider war die Aufklärung in den letzten Kapiteln durch eine Wendung, zu schnell, zu hektisch und nicht ausführlich genug erklärt. Ich finde, hier ist noch Platz nach oben. Trotzdem kann ich diesen Thriller empfehlen, und vergebe knappe 4 von 5 möglichen Sternen.
Verschmähte Liebe
von HexeLilli - 25.11.2017
Vom Cover düster und geheimnisvoll. Auch der Titel macht neugierig auf das Buch. Kommt etwas zäh in Gang. Wird dann aber super spannend. Durch die kurzen Kapitel lässt es sich schnell und flüssig lesen. Der Krimi spielt in Berlin und ist der erste Fall für Kommissar Frei. Ein erschlagenes und gekreuzigtes Opfer und eine verschwundenes 14jähriges Mädchen. Wie passen die beiden Fälle zusammen? Eile ist gefragt, will man Jacqueline noch lebend finden. Die Familie ist keine Hilfe, der Vater kümmert sich nicht, die Mutter mit ihren drei Kindern total überfordert. Die Ermittler Henry Frei und seine Kollegin Louisa Albers sowie der Neuling Charlie kommen sehr sympathisch rüber. Nervig fand ich allerdings die englischen Sätze zwischendurch, es spricht schließlich nicht jeder die Sprache. Ich denke von diesem Team werden wir sicher noch mehr lesen. Für mich bisher das beste Buch das ich von Martin Krist gelesen habe.
Leseempfehlung!
von Igela - 23.11.2017
Hauptkommissar Henri Frei und seine Kollegin Louisa Albers haben es mit einem schwierigen und emotionalen Fall zu tun. Die 14jährige Jacqueline ist spurlos verschwunden. Sie hat eine Freundin besucht und sich danach auf den Weg nach Hause gemacht. Die alleinerziehende Mutter dreier Kinder entdeckt ihr Verschwinden erst am nächsten Morgen. Das Verschwinden von der 14jährigen Jacqueline ist der erste Fall von Frei und Albers. Ich hoffe weitere werden folgen, denn die Story hat mir ausserordentlich gut gefallen. Sie hat alles was einen guten Thriller ausmacht. Spannung, toll gezeichnete Figuren und ein paar Leichen und Opfer. In wechselnden Perspektiven entführt uns Martin Krist in eine komplexe und abwechslungsreiche Story. Er zeigt den Alltag der Ermittler, die auch private Sorgen haben, und dadurch sehr menschlich und authentisch sind. Luisa Albers, die unter Schlafmangel leidet, weil sie zu Hause ein Baby hat, das nicht durchschläft. Und Henri Frei, dessen Sohn unter dem Asperger Syndrom leidet. Da ich aus beruflichen Gründen mit Menschen ,die unter einem einem Asperger Syndrom leiden, zu tun habe, kann ich bestätigen, wie gut und realitätsnah Freis Sohn Benni charakterisiert ist. Sehr gut gezeichnet ist ebenfalls Jacquelines Mutter, die verzweifelt ,weil ihre minderjährige Tochter verschwunden ist. Man nimmt ihr die Rolle der überforderten, alleinerziehenden Mutter ab. Lange laufen zwei Erzählstränge nebeneinander. Einerseits Kapitel über die Arbeit der Ermittler: das Ermittlen in einem Mordfall, der zwar in die Arbeitsweise der Ermittler einführt, jedoch gegen Schluss nicht mehr erwähnt wird. Anderseits die Szenen nach dem Verschwinden von Jacqueline. Immer wieder wurden kurze Intermezzo eingeschoben, in denen ein Opfer im Mittelpunkt steht. Da ich schon mehrere Bücher von Martin Krist gelesen habe, wusste ich, dass mir sein Schreibstil zusagt. Böses Kind ist wie gewohnt mitreissend und flüssig zu lesen. Der Spannungsbogen ist von Beginn bis ganz am Schluss unverändert hoch und ich habe das Buch dadurch regelrecht verschlungen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung ab !
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