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Zur Soziologie des Essens

Tabu. Verbot. Meidung. Auflage 1997. Book.
Buch (kartoniert)
Wenn das Thema der Nahrungsauswahl in unserem Alltag zur Sprache kommt, so geht es zumeist um Aspekte einer "gesunden" oder "ungesunden" Ernährungsweise, um Folgen der Über-oder Unterernährung, um die Brenn stoffzufuhr, den Vitamin- und Mineralgehalt … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Zur Soziologie des Essens
Autor/en: Monika Setzwein

ISBN: 3810017973
EAN: 9783810017970
Tabu. Verbot. Meidung.
Auflage 1997.
Book.
VS Verlag für Sozialwissenschaften

31. Januar 1997 - kartoniert - 220 Seiten

Beschreibung

Wenn das Thema der Nahrungsauswahl in unserem Alltag zur Sprache kommt, so geht es zumeist um Aspekte einer "gesunden" oder "ungesunden" Ernährungsweise, um Folgen der Über-oder Unterernährung, um die Brenn stoffzufuhr, den Vitamin- und Mineralgehalt, welchen ein Nahrungsmittel aufzuweisen hat. Wir hören und sprechen von Gesundheitsschädigungen durch Nahrung, von "BSE-Fleisch", Cholesterin oder verstrahltem Gemüse, ebenso wie von der Gesundheitsförderung durch Diät- und Bioprodukte. Es kann sich einer Ratgeberkultur bedient werden, die sich auf alle Medien er streckt, und es können Professionen und Institutionen konsultiert werden, welche auf eine Beratung hinsichtlich der Ernährung spezialisiert sind. Über mäßig häufig geht es bei einer Problematisierung des Essens und Trinkens um die positiven oder negativen Auswirkungen der Nahrung auf den Körper - um eine physiologische Betrachtung also. Die Dominanz der naturwissenschaftlich-medizinisch orientierten Per spektive, die im Alltag so vertraut ist, verdeckt indes allzu leicht die soziale l Dimension der Nahrung, die von keinesfalls geringerer Bedeutung ist. Sie ist in der sich als aufgeklärt, rational und modem bezeichnenden Gesellschaft im Bewußtsein der Menschen lediglich weniger präsent, wenngleich sie einen elementaren Bestandteil der menschlichen Existenz ausmacht. Es sind eben gerade nicht die biochemisch analysierten Nährwerte von Nahrungsmitteln, die das Ernährungsverhalten der Menschen steuern: Nicht alles, was ernäh rungsphysiologisch als rur den Verzehr geeignet gelten kann, wird tatsächlich gegessen, und das, was verzehrt wird, ist unter diesem Gesichtspunkt nicht notwendig das Sinnvollste oder Vernünftigste. Die Auswahl, die getroffen wird, ist eine soziale.

Inhaltsverzeichnis

1 Zur näheren Bestimmung von Verzehrsbeschränkungen.- 1.1 Erster Ordnungsversuch: soziologisch relevante Kontexte von Verzehrsbeschränkungen.- 1.2 Zweiter Ordnungsversuch: Tabu Verbot Meidung.- 2 Nahrung und Norm.- 2.1 Der Begriff der sozialen Norm.- 2.2 Nahrungsmeidungen, -verbote und -tabus als soziale Normen.- 3 Nahrung und Sanktion.- 3.1 Der Begriff der sozialen Sanktion.- 3.2 Überlegungen zu einer Klassifizierung von Nahrungsmeidungen, -verboten und -tabus nach der Art und dem Grad ihrer Sanktionierung.- Zwischenresümee.- 4 Nahrungsmeidungen, -verbote und -tabus in funktionalistischer Perspektive.- 4.1 Entstehungszusammenhang, Weiterentwicklung und grundlegende theoretische Positionen des soziologischen Funktionalismus.- 4.2 Vorschläge für eine funktionale Analyse von Verzehrsbeschränkungen: Nahrung als Mechanismus sozialer Integration und Segregation.- 4.3 Kritische Beurteilung der funktionalen Analyse.- 5 Nahrungsmeidungen, -verbote und -tabus in strukturalistischer Perspektive.- 5.1 Entstehungszusammenhang, Weiterentwicklung und grundlegende theoretische Positionen des soziologischen Strukturalismus.- 5.2 Vorschläge für eine strukturale Analyse von Verzehrsbeschränkungen: Nahrung als Ausdruck einer symbolischen Ordnung.- 5.3 Kritische Beurteilung der strukturalen Analyse.- 6 Nahrungsmeidungen, -verbote und -tabus in sozio- und psychogenetischer Perspektive.- 6.1 Entstehungszusammenhang, Weiterentwicklung und grundlegende theoretische Positionen der sozio- und psychogenetischen Zivilisationstheorie.- 6.2 Vorschläge für eine sozio- und psychogenetische Analyse von Verzehrsbeschränkungen: Wandel der sozialen Codierung von Nahrung.- 6.3 Kritische Beurteilung der sozio- und psychogenetischen Analyse.- Vergleichendes Resümee und Ausblick.- Verzeichnis der Schaubilder.

Portrait

Dr. Monika Setzwein ist freiberufliche Ernährungs-Soziologin (Promotion an der Christian-Albrechts-Universität Kiel).
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