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Zwischen Binnenmarkt und Wahrung nationaler Identität

Das Verbot nicht-tarifärer Handelshemmnisse in der EU. 'Gabler Edition Wissenschaft'. 2003. Auflage. Book.
Buch (kartoniert)
Die EU befindet sich in einem entscheidenden Umbruch. Die Entwicklung hin zu einem homogenen Wirtschaftsraum schreitet dynamisch voran. Die Integration der nationalen Volkswirtschaften in einem EG-Binnenmarkt ist dabei essentielle Voraussetzung für e… weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Zwischen Binnenmarkt und Wahrung nationaler Identität
Autor/en: Nils Rauer

ISBN: 3824479745
EAN: 9783824479740
Das Verbot nicht-tarifärer Handelshemmnisse in der EU.
'Gabler Edition Wissenschaft'.
2003. Auflage.
Book.
Deutscher Universitätsverlag

26. November 2003 - kartoniert - 324 Seiten

Beschreibung

Die EU befindet sich in einem entscheidenden Umbruch. Die Entwicklung hin zu einem homogenen Wirtschaftsraum schreitet dynamisch voran. Die Integration der nationalen Volkswirtschaften in einem EG-Binnenmarkt ist dabei essentielle Voraussetzung für eine europaweite Allokation der Ressourcen. Kehrseite der Verwirklichung eines homogenen Wirtschaftsraums ist der Verlust an nationalen Entscheidungsspielräumen und kulturellen Eigenheiten der Mitgliedstaaten. Diese Konsequenz ist vor dem Hintergrund, dass die Europäische Union gleichsam auch der Erhaltung der nationalen Identitäten verpflichtet ist, kritisch zu hinterfragen.
Nils Rauer analysiert dieses Spannungsverhältnis für den Bereich nicht-tarifärer Handelshemmnisse. Die durch die berühmt gewordenen Entscheidungen "Dassonville", "Cassis de Dijon" und "Keck" geprägte Entwicklung, die Art. 28, 30 EG genommen haben, wird umfassend untersucht. Der Autor erarbeitet einen Neuansatz, der sich entscheidend an der Definition des EG-Binnenmarktes und dem Verständnis nationaler Identität der Mitgliedstaaten orientiert. Im Ergebnis lässt sich feststellen, dass ein Handelshemmnis dann zu bejahen ist, wenn allein die Überschreitung einer europäischen Binnengrenze bereits eine Erhöhung der Stückkosten für eine Ware bedingt. Die unternehmerische Entscheidung für ein grenzüberschreitendes Engagement wird behindert. Angesichts dieser Wertung stellt sich Nils Rauer die Frage, wann sich ein solches Binnenmarkthemmnis aus Gründen der Erhaltung der nationalen Identität und kulturellen Vielfalt in Europa rechtfertigen lässt.

Inhaltsverzeichnis

1: Grundlagen.- I. Einführung.- II. Terminologische Grundlagen.- 1. Diskriminierung.- 2. Formelle und materielle Diskriminierung.- a) Literatur.- aa) Formelle Diskriminierung.- bb) Materielle Diskriminierung.- b) Rechtsprechung.- 3. Regelung/Maßnahme.- 4. Unterschiedslos anwendbare Maßnahmen.- 5. Ursprung und Herkunft einer Ware.- 6. Importware und Inlandsware.- III. Grundlagen der Grundfreiheiten, insbesondere der Warenverkehrsfreiheit.- 1. Warenbegriff.- a) Ware.- b) Gemeinschaftsware.- c) Drittlandsware.- 2. Anwendungsbereich.- a) Adressaten.- aa) Mitgliedstaaten.- bb) Private.- (1) Unmittelbare Drittwirkung?.- (2) Stellungnahme.- cc) Gemeinschaftsorgane.- b) Begünstigte.- c) Räumlich-sachlicher Anwendungsbereich.- 2: Art. 28 EG in seiner Entwicklung bis 1993.- I. Das Diskriminierungsverbot als Ausgangspunkt.- 1. Regelung des Art. 28 EG.- a) Mengenmäßige Beschränkungen.- b) Maßnahmen gleicher Wirkung.- 2. Interpretation vor 1974.- a) Europäische Kommission.- b) Literaturansichten.- c) EuGH.- II. Das Konzept des Beschränkungsverbots.- 1. Dassonville-Entscheidung.- a) Sachverhalt.- b) Entscheidung des EuGH.- c) Folgeentscheidungen.- 2. Resonanz in der Literatur.- III. Das einschränkende Korrektiv.- 1. Cassis de Dijon-Entscheidung.- a) Sachverhalt.- b) Entscheidung des EuGH.- c) Folgeentscheidungen.- aa) Kriterium der Beschränkung.- bb) Anwendbarkeit auf Diskriminierungen.- cc) Dogmatische Verortung.- 2. Resonanz in Kommission und Literatur.- a) Dogmatische Verortung.- b) Anwendungsbereich.- c) Schutzgüter nicht-wirtschaftlicher Art.- IV. Ausdifferenzierung des Konzepts.- 1. Prüfung einer Diskriminierung.- a) Rechtsprechung.- b) Literatur.- 2. Verneinung des Zusammenhangs.- a) Rechtsprechung.- b) Literatur.- 3. Verneinung ausreichender Wahrscheinlichkeit.- a) Rechtsprechung.- b) Literatur.- 4. Rechtfertigung durch soziale und kulturelle Besonderheiten.- a) Rechtsprechung.- b) Literatur.- 5. Zusammenfassung.- V. Lösungsmodelle in der Literatur.- 1. Diskriminierungsmodell von Marenco.- 2. Modell der Marktaufsplitterung von van Gerven.- 3. Abschreckungsmodell von Steiner.- 4. Modell des Binnenmarktvergleichs von Fasshold und Sack.- 5. Marktumfeldmodell von White.- 6. Territorialmodell von Mortelmans.- 3: Die Entwicklung seit.- I. Unterscheidung zwischen Verkaufs- und Produktmodalitäten.- 1. Keck & Mithouard-Entscheidung.- a) Sachverhalt.- b) Schlussanträge des GA van Gerven.- c) Schlussanträge des GA Tesauro in der Rs. Hünermund.- d) Entscheidung des Gerichtshofs.- e) Folgeentscheidungen.- 2. Resonanz in Kommission und Literatur.- a) Interpretationsansätze.- aa) Partielles materielles Diskriminierungsverbot.- bb) De minimis-Kriterium.- cc) Beweislastregel.- b) Motivsuche.- c) Kritik.- aa) Fehlender grenzüberschreiender Bezug.- bb) Fehlende Definition der Verkaufsmodalität.- ec) Unterscheidung in Produkt- und Verkaufsmodalitäten.- dd) Fehlende Präzisierung des overrulings.- 3. Zusammenfassung.- II. Ausdifferenzierung des Konzepts.- 1. Vorliegen eines grenzüberschreitenden Moments.- 2. Definition der Verkaufsmodalität.- a) Abgrenzung zur Produktmodalität.- b) Verkaufsmodalität und Beschränkung des Marktzugangs.- aa) Werbung.- bb) Vertriebsmonopole.- 3. Tatsächlich unterschiedliche Berührtheit.- 4. Zusammenfassung.- 4: Bewertung des status quo.- I. Status quo.- II. Kritikpunkte.- 1. Tatbestandsebene.- a) Unterscheidung Verkaufsmodalität/Produktmodalität.- aa) Euro-Marketing.- (1) Werbung.- (2) Vertriebswege.- bb) Vertriebsmonopole.- b) Anknüpfungspunkt Regelungsgegenstand.- c) Anknüpfungspunkt Verkaufsmodalität.- d) Anknüpfungspunkt Wirtschaftsteilnehmer.- 2. Rechtfertigungsebene.- a) Erforderlichkeit der Verortung.- b) Verortung in Art. 28 EG.- c) Verortung auf der Ebene des Art. 30 S. 1 EG.- aa) Art. 30 S. 1 EG als Ausgleichsvorschrift.- bb) Art. 30 S. 1 EG als Ausnahmevorschrift.- d) Ergebnis.- 3. Zusammenfassung.- 5: Zwischen Binnenmarkt und Wahrung nationaler Identität.- I. Allgemeines.- II. Binnenmarktverwirklichung.- 1. Binnenmarkt i. S. d. Volkswirtschaftslehre.- a) Markt.- b) Freihandel.- c) Zollunion.- d) Binnenmarkt.- 2. Gemeinschaftsrechtliche Definition.- a) Abgrenzung zum Gemeinsamen Markt.- b) EG-Binnenmarkt als ökonomischer Markt.- c) EG-Binnenmarkt als unvollkommener Binnenmarkt?.- aa) Rechtfertigungsmöglichkeiten innerhalb der Grundfreiheiten.- bb) Opting Out i. S. d. Art. 95 IV - VII EG.- cc) De minimis-Kriterium des Art. 81 I EG.- dd) Umgekehrte Diskriminierung.- 3. Ergebnis.- III. Konsequenzen für Art. 28 EG.- 1. Diskriminierungsverbot.- 2. Beschränkungsverbot.- IV. Kapazität des Art. 28 EG.- 1. Grammatische Auslegung.- a) Mengenmäßige Einfuhrbeschränkungen.- b) Maßnahmen gleicher Wirkung.- c) Zwischen den Mitgliedstaaten.- d) Zusammenfassung.- 2. Historische Auslegung.- 3. Systematische Auslegung.- a) Ausgleichsnorm Art. 30 EG.- aa) Rechtfertigungsgründe.- bb) Missbrauchstatbestand.- b) Verbot der Ausfuhrbeschränkungen des Art. 29 EG.- aa) Schutzumfang in Rechtsprechung und Literatur.- bb) Vergleichbarkeit der Konstellationen.- cc) Beitrag zur Binnenmarktverwirklichung.- c) Verbote tarifärer Handelshemmnisse.- aa) Zollvorschrift des Art. 25 EG.- bb) Steuervorschrift des Art. 90 EG.- d) Grundfreiheiten.- aa) Dienstleistungsfreiheit 189 bb) Arbeitnehmerfreizügigkeit.- cc) Niederlassungsfreiheit.- dd) Kapital- und Zahlungsverkehrsfreiheit.- ee) Zusammenfassung.- e) Reehtsangleichungsvorschriften der Art. 94 u. 95 EG.- f) Zusammenfassung.- 4. Zusammenfassung.- V. Wahrung der mitgliedstaatlichen Identität.- 1. Verankerung der mitgliedstaatlichen Position.- a) Art. 6 III EU.- b) Gemeinschaftsebene.- aa) Art. 5 II EG.- bb) Art. 10 EG.- 2. Gehalt der mitgliedstaatlichen Position.- a) Staatlichkeit.- aa) Staatsgebiet.- bb) Staatsvolk.- cc) Staatsgewalt.- b) Souveränität -.- aa) Äußere Souveränität.- bb) Innere Souveränität.- e) Subjektivität.- d) Kultur....- 3. Konsequenz.- VI Umsetzung innerhalb der Art. 28 ff. EG.- 1. Tatbestandsebene.- a) De minimis-Kriterium.- b) Trennung von Marktzugang und Markttätigkeit.- c) Betonung des grenzüberschreitenden Moments.- d) Rule of remoteness.- e) Zusammenfassung.- 2. Rechtfertigungsebene.- a) Respektierung nationaler Identität im Rahmen.- der bestehenden Rechtfertigungsgründe 253 aa) Herleitung.- bb) Bewertungsspielraum.- cc) Niveauunterschiede.- b) Anerkennung eines eigenständigen Rechtfertigungsgrundes.- aa) Nationale Identität.- bb) Kultur.- c) Zusammenfassung.- VII. Zusammenfassung.- Abschlussthesen.- Rechtsprechungsverzeichnis.

Portrait

Dr. Nils Rauer promovierte bei Prof. Dr. Brun-Otto Bryde an der Universität Gießen. Er ist Referendar am Landgericht Wiesbaden.
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