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Fangirl

Empfohlen ab 13 Jahre.
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Die Zwillinge Cath und Wren sind unzertrennlich, bis Wren beschließt, dass ihr Jungen und Partys wichtiger sind als das gemeinsame College-Zimmer. Ein harter Schlag für Cath, die sich immer weiter in ihre Traumwelt zurückzieht: Beim L... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Fangirl
Autor/en: Rainbow Rowell

ISBN: 3446257004
EAN: 9783446257009
Empfohlen ab 13 Jahre.
Übersetzt von Brigitte Jakobeit
Hanser, Carl GmbH + Co.

24. Juli 2017 - gebunden - 460 Seiten

Beschreibung

Die Zwillinge Cath und Wren sind unzertrennlich, bis Wren beschließt, dass ihr Jungen und Partys wichtiger sind als das gemeinsame College-Zimmer. Ein harter Schlag für Cath, die sich immer weiter in ihre Traumwelt zurückzieht: Beim Lesen und Schreiben von Fanfiction lebt sie ihre Vorstellungen von Liebesbeziehungen aus. Mit Erfolg - Tausende Leser folgen ihr. Doch als Cath dann Nick und Levi näher kennenlernt, muss sie sich fragen, ob sie nicht langsam bereit ist, ihr Herz echten Menschen zu öffnen und über Erfahrungen zu schreiben, die größer sind als ihre Fantasien. Ein mitreißendes Jugendbuch von Bestsellerautorin Rainbow Rowell über die erste Liebe - in der Fantasie und im echten Leben.

Portrait

Rainbow Rowell studierte Journalismus und arbeitete mehrere Jahre als Kolumnistin beim Omaha World-Herald. Mit ihrem ersten Jugendroman Eleanor & Park landete sie einen weltweiten Bestseller, gewann den Boston Globe Horn Book Award, den Printz Award und war für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen im Bundesstaat Nebraska. Sie schreibt Jugendliteratur und Romane für Erwachsene. Ihr Bestseller Eleanor & Park (2015) war ihr erster Jugendroman bei Hanser, im Herbst 2017 folgte das Jugendbuch Fangirl.

Pressestimmen

"Eine freche Persiflage auf die phantastischen Heldengeschichten der Gegenwart - und zugleich eine Liebeserklärung an alle Leserinnen und Leser, die das Genre schätzen" Manuela Kalbermatten, Neue Zürcher Zeitung, 06.09.17 "Wer seinem 'Young Adult' zuhause eine Freude machen möchte, liegt hier richtig. ... Eine spannende Handlung, Humor und geistreiche Dialoge ... Beste amerikanische Jugendbuchkultur." Agnes Sonntag, SPIEGEL online, 3.7.17

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Bewertungen unserer Kunden
Authentische Sicht auf das Leben
von lesebiene - 02.08.2017
Inhalt : Die Zwillingsschwestern Cath und Wren sind eigentlich unzertrennlich, bis deren beide Wege aufs College führen und Wren plötzlich beschließt, dass es keinen Platz mehr für Cath in ihrem Leben gibt.  Während Wren die Zeit am College zu genießen scheint und sich sie Zeit mit Partys, Jungs und Alkohol vertreibt, zieht sich Cath immer mehr in die Welt von Simon Snow zurück, denn das einzige in dem sich Cath wohlfühlt sind ihren Fanfictions, eine digitale Traumwelt.  Doch schon bald muss sie feststellen, dass man sich nicht ewig vor dem Leben verstecken kann und auch nicht vor einer schwierigen und traumatischen Vergangenheit.  Meinung:  Dies ist das erste Buch der Autorin Rainbow Rowell, welches ich gelesen habe, aber es wird sicherlich nicht das letzte bleiben.  Denn obwohl die Geschichte rundum die beiden Schwestern, keine mega pompöse Handlung zu bieten hat, ist dies wahrscheinlich gerade die Stärke der Geschichte. Denn Rowell schafft es auf bemerkenswerte und authentische Art und Weise, einfach das Leben darzustellen, mit allen Höhen und Tiefen, mit allen Ängsten und Freuden und dies macht sie so wundervoll dass man als Leser das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann  Wenn man als Leser vergisst, dass man liest, dann ist das wohl schönste Gefühl und dies schafft diese Geschichte definitiv.  Die Charaktere sind liebevoll und vielschichtig ausgearbeitet, sodass sie einem bereits nach kurzer Zeit ans Herz wachsen. Die Handlung ist großartig und authentisch ausgearbeitet und vor allem bietet sie dem Leser, jede Art von Gefühlsregungen.  Fazit:  Für mich eine wundervolle authentische Geschichte, dies ich sehr sehr nahe am Leben befindet und die es zu verdeutlichen weiß, wie kompliziert und beängstigend das Leben manchmal sein kann und wie lebenswert es eben trotzdem ist.  Ein sehr lesenswertes Buch, mit einem leicht übereilten Ende, 4 sehr gute Sterne !
Fangirl
von Lorbeerchen - 20.07.2017
***Inhalt*** Cather Cath und Wren sind Zwillinge, beide sind große Simon Snow Fans und schreiben gemeinsam Fanfictions. Schon ihr ganzes Leben lang teilen sie sich ein Zimmer. Und für Cather könnte es auf dem College auch so weitergehen, doch Wren möchte eine andere Mitbewohnerin. Und so trennen sich zum ersten Mal ihre Leben. ***Meinung*** Fangirl ist die Geschichte von Zwillingsmädchen, die sich in entgegen gesetzte Richtungen entwickeln. Das es sich bei Zwillingen zwar um äußerlich (fast) identische Personen handelt, die aber eine eigene Persönlichkeit haben, wird in diesem Buch sehr deutlich. Während Cath an ihrem alten Leben festhält, weiterhin Simon Snow Fanfictions schreibt und sich Sorgen um ihren Vater macht, möchte Wren sich ausprobieren. Sie nabelt sich komplett von Cath ab, feiert Partys, überschätzt sich und wendet sich auch scheinbar von Simon Snow ab. Dieser Wendepunkt, an den wahrscheinlich viele Zwillinge mindestens einmal im Leben stoßen, ist wirklich gut herausgearbeitet. Obwohl alles aus der Sicht von Cath geschrieben ist, kann man den Wandel und das hin- und hergerissen sein von Wren gut nachvollziehen. Auch bei Cath kann man den Prozess des Lebenswandels mitverfolgen, auch wenn dieser deutlich langsamer daher kommt. Anstatt sich auf das College zu freuen und das beste aus der Wohnsituation zu machen, ist Cath fast schon depressiv und zieht sich in das sprichwörtliche Schneckenhaus zurück. Die Bemühungen ihrer Mitmenschen übersieht sie einfach und igelt sich it Simon Snow und ihren Fanfictions ein. Es hat mir gefallen, dass die Autorin dafür gesorgt hat, dass es im Buch Charaktere gibt, die sich festbeißen (auf eine gute Art und Weise) und Cath nicht aufgeben, auch wenn Cath sie ständig vor den Kopf stößt. Mit Reagan, Cath Mitbewohnerin, hat die Autorin eine tolle Figur gezeichnet. Typ: Beste Freundin, ob du willst oder nicht. Mit ihrer Direktheit (auch wenn diese nicht immer nett ist) und ihrer wilden Persönlichkeit schafft sie es letztendlich auch an Cath heranzukommen. Im Verlauf der Geschichte wird auch deutlich, dass die Familiengeschichte von Cath vorbelastet ist. So geht es für Cath nicht nur darum, die Gegenwart und Zukunft am College zu bestehen, sondern auch die Vergangenheit zu bewältigen. Das hat gut in die Geschichte gepasst, es wirkte nicht künstlich konstruiert. Ich hatte ein bisschen die Befürchtung, dass mich die eingeschobenen Passagen aus Simon Snow, die am Ende/Anfang eines Kapitels stören. Aber dies war nicht der Fall. Es war eher wie ein Zwischengang beim Dinner, der den Gaumen und die Geschmacksnerven neutralisieren soll, damit man sich ganz auf das kommende Geschmackserlebnis konzentrieren und dieses auch genießen kann. ***Fazit*** Ein Buch darüber sich selbst zu suchen und zu finden. Das Leben in die eigenen Hände zu nehmen aber auch Hilfe zu akzeptieren. Das Buch bietet außerdem genug Stoff für Fanfictions, ich bin gespannt =)
Fanfiction und Collegejahre
von Gisel - 24.10.2017
Cath und ihre Zwillingsschwester beginnen ihre Zeit am College. Haben sie bisher alle Zeit miteinander verbracht, möchte Wren sich nun ausleben. Cath dagegen ist eher schüchtern und verbringt viel Zeit damit, ihre Fanfiction um Simon Snow zu schreiben. Autorin Rainbow Rowell lässt mit diesem Buch eine Teenager-Geschichte entstehen mit dem Schwerpunkt Fanfiction, denn Caths Leben ist eng verflochten mit ihren regelmäßigen Postings zu Simon Snow. Nebenbei ist es die Geschichte einer jungen Schriftstellerin auf der Suche nach ihrem Schreibstil und den Geschichten, die zu ihrem Leben gehören. Dadurch spricht das Buch vorrangig Jugendliche und junge Menschen an, möchte aber auch sehr gerne ein All-Age-Roman sein. Die Idee der Verflechtung zwischen Caths Leben und der Fanfiction, die sie schreibt, ist äußerst originell, allerdings gerät sie manchmal etwas langatmig. Meiner Meinung nach ist dies nicht das beste Buch von Rainbow Rowell. Zwar wird die Entwicklung der Zwillinge wie auch der Personen in ihrem Umfeld beschrieben, allerdings gerät manches etwas flach und wenig tiefgründig, obwohl das Buch mit seinen über 400 Seiten doch recht umfangreich gerät. Insgesamt solide geschrieben mit Potential nach oben, deshalb von mir vier von fünf Sternen.
Neues von Rainbow Rowell
von dreamer - 06.08.2017
Als bekennender Fan von "Eleanor & Park" aus der Feder von Rainbow Rowell, war ich sehr neugierig, als ich erfahren habe, dass ihre neueren Bücher jetzt endlich auch als deutsche Übersetzung erhältlich sein würden. Fangirl beginnt quasi mit dem Umzug von Cath und Wren (sie sind Zwillinge) ans College. Während Wren es irgendwie kaum erwarten kann und das ganze eher wie ein großes Abenteuer herbeisehnt, ist Cath eher introvertiert und von der Entscheidung ihrer Schwester, sich kein Zimmer im College-Wohnheim teilen zu wollen, vor den Kopf gestoßen. Neben Caths Geschichte kommen in dem Buch auch immer wieder Auszüge aus Caths absoluter Lieblingsbuchreihe vor (die Reihe rund um den Magier Simon Snow). Als Magicath schreibt sie sehr erfolgreich Fanfiction zu dieser Buchreihe. Und irgendwie scheint das einen Großteil ihres Lebens einzunehmen - Fan der Bücher zu sein und eigene Geschichten rund um die Figuren der Buchreihe (insbesondere Simon und Baz) zu verfassen. Sie ist damit ja auch ziemlich erfolgreich und verfügt über eine Fangemeinde. Die ganze Handlung ist eigentlich weniger von Action getrieben, sondern beschäftigt sich eher damit, wie sich Cath entwickelt, mit bestimmten Themen auseinandersetzen muss und ein Stück weit erwachsener wird. Zunächst einmal hatte Cath bei mir schon mit ihrer Liebe zum Lesen, zu Büchern und zur Literatur gepunktet - irgendwie musste man einfach hoffen, dass sie doch mit der Situation am College klarkommt und sich nicht nur in ihre Fantasiewelt zurückzieht. Dabei schafft es Rainbow Rowell mit einem wunderbaren Schreibstil, den Leser direkt in die Geschichte hinein zu ziehen. Fazit: Für mich war Fangirl wirklich ein wundervolles Buch von einer meiner Lieblingsautorinnen. Die kurzen Abschnitte aus Magicaths Fanfiction und den Simon Snow Büchern haben mich in jedem Fall auch neugierig auf die weitere Neuerscheinung "Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" von Rainbow Rowell gemacht. Ich vergebe fünf von fünf möglichen Sternen.
Fangirl
von CanYouSeeMe - 29.07.2017
¿Fangirl` ist mein erstes Buch der Autorin, von der ich bisher ausschließlich gutes gehört hatte und daher durchaus hohe Erwartungen an das Buch hatte. Diese wurden teilweise erfüllt, zu anderen Teilen habe ich im Vorfeld einfach zu viel erwartet - der Hype um die Bücher der Autorin ist auch enorm groß. Der Schreibstil ist sehr angenehm, er liest sich zügig und ist sehr bildhaft. Die Sprache passt allgemein sehr gut ins Setting, nichts wirkt gekünstelt oder unpassend. Die Charaktere haben mir gut gefallen, sie wirken allesamt authentisch und lebensnah. Die Beschreibungen waren ausreichend, um mir ein gutes Bild von allen machen zu können, wobei die Nebencharaktere etwas blasser und verschwommener waren. Cath als Protagonistin habe ich sofort in mein Herz geschlossen, ihre verkorkste Art ist erfrischend und meiner Meinung nach enorm liebenswert. Die Handlung an sich ist nicht ungewöhnlich für dieses Genre und hat mich daher nicht überraschen können. Dennoch hat sie mir gut gefallen - den Charakteren wegen. Der Spannungsbogen war teilweise eher flach, dann wieder angenehm. Nicht so gut gefallen haben mir die Einschübe der Fanfiction, einfach, weil ich mit Simon und Baz nicht so viel anfangen kann. Die Idee an sich ist jedoch gut und passt zur Story - Simon Snow ist ja ein wichtiger Teil in Caths Leben. Insgesamt ist ¿Fangirl` meiner Meinung nach ein schönes Jugendbuch für gemütliche Lesestunden, dem aber irgendwie der Wow-Effekt fehlt.
Schönes Jugendbuch!
von Anonym - 09.07.2017
Das Buch Fangirl von Rainbow Rowell einen unglaublich spannenden und gleichzeitig lustigen Jugendroman geschrieben. Zu Beginn gibt es einen Artikel über Simon Snow , der ein Jugendbuch der Autorin ist. Somit verschwimmt schon zu Beginn die Grenze zwischen Fiktion und Realität. Dann springt die Handlung zu den Zwillingsschwestern Wren und Cath, die ihren ersten Tag am College erleben. Hier wird dann auch gleich deutlich, wie verschieden die beiden sind: Während Wren in der neuen Welt keinerlei Schwierigkeiten hat, sich zurechtzufinden, stößt Cath bald an ihre Grenzen. Dies ist auch der Grund, dass Cath im Gegensatz zu ihrer Schwester meist allein bleibt und diese Zeit nutzt um Fanfictions zu schreiben. Diese handeln von Simon Snow und Cath merkt, dass sie ein Talent zum Schreiben hat. Wie wird es für sie weitergehen? Der Schreibstil ist flüssig und das gesamte Buch ist sehr interessant. Das Cover ist ansprechend gestaltet und trifft das Thema des Buchs. Ganz klare Empfehlung!
Kein Fangirl
von MelanieM. - 10.07.2017
Ich hatte bis jetzt - anders als viele andere - noch nie etwas von diesem Buch gehört und auch die Autorin war mir völlig unbekannt. Der Klappentext sprach mich jedoch an und ich dachte mir, wenn ein Buch so gehyped wird, muss es ja einen Grund haben. Nun ja...ich weiß nicht. Also der Schreibstil ist flüssig, die Sprache einfach und es lässt sich durchaus gut und schnell lesen. Aber ich persönlich bin mit der Protagonistin mal so gar nicht klargekommen. Das Cover sah für mich erst mal nach einem Kinderbuch aus, jedoch ist Wren bereits 20 Jahre alt. Während dem Lesen hatte ich allerdings oftmals das Gefühl, es handelt sich um eine maximal 12 Jährige. Ich fand ihre Reaktionen teilweise so kindisch und unreif. Erst hasst sie ihn, plötzlich liebt sie ihn. Für mich waren die Handlungen und Reaktionen oftmals nicht nachvollziehbar. Vielleicht bin ich ja zu alt für diese Geschichte, allerdings darf man bei einer Protagonistin, die 20 Jahre alt ist, wohl auch eine etwas reifere Geschichte erwarten. Nun gut. Ich kann den Hype um das Buch nicht nachvollziehen. Ich kann das Buch nur eingeschränkt empfehlen. Vielleicht für Teenager, aber keinesfalls für Erwachsene...schade.
Eine neue Welt
von misery3103 - 07.08.2017
Die Zwillinge Cath und Wren gehen aufs College und plötzlich ist alles anders. Wren will nicht mit Cath zusammenwohnen und auch ihr gemeinsames Projekt, Fan-Fiction für die Buchreihe um den Zauberer Simon Snow zu schreiben, interessiert sie nicht mehr. Jetzt muss Cath, die die zurückhaltendere von beiden ist, allein mit der neuen Situation zurechtkommen, was ihr nicht leicht fällt. Zu Anfang des Buches mochte ich Cath überhaupt nicht. Ich fand sie kindisch und dumm und verdrehte oft die Augen über ihr Verhalten. Erst als sie mit ihrer Mitbewohnerin Reagan und deren bestem Freund Levi in ihr Leben lässt, änderte ich meine Meinung über sie und konnte mich mehr auf das Buch einlassen. Auch ihre familiären Probleme erklärten vieles an ihrem Verhalten. Levi mochte ich direkt, weil seine Art lustig und liebenswert ist. Ich weiß, dass die Fan-Fiction das Buch ausmacht, aber die am Ende der Kapitel angestellten Auszüge aus den Simon Snow-Büchern bzw. der Fan-Fiction über ihn fand ich störend und unnötig. Die Liebesgeschichte zwischen Cath und Levi gefiel mir allerdings gut und auch die Beschreibung von Cath` Leben daheim und all der Probleme ließen mich mit Cath leiden. Insgesamt ein schöner Roman über das Erwachsenwerden, die erste Liebe und Familie.
Schön für Zwischendurch
von Anonym - 30.07.2017
Handlung: Die Zwillinge Cath und Wren sind unzertrennlich, bis Wren beschließt, dass ihr Jungen und Partys wichtiger sind als das gemeinsame Collegezimmer. Ein harter Schlag für Cath, die sich immer weiter in ihre Traumwelt zurückzieht: Beim Lesen und Schreiben von Fanfiction über ihr großes Idol, den Fantasy-Serienhelden Simon Snow, lebt sie ihre Vorstellungen von Liebesbeziehungen aus. Mit Erfolg - Tausende Leser folgen ihr. Doch als Cath dann Nick und Levi näher kennenlernt, muss sie sich fragen, ob sie nicht langsam bereit ist, ihr Herz echten Menschen zu öffnen und über Erfahrungen zu schreiben, die größer sind als ihre Fantasien. Meine Meinung: Ich kenne Rainbow Rowell bereits aus ihrem Debütroman Eleanor & Park , welches ich sehr gut und unterhaltsam fand. Dementsprechend habe ich mich auch auf dieses Buch gefreut, auch wenn ich nicht extrem darauf gehypt war. Meine Erwartungen an die Geschichte waren ebenfalls sehr hoch (wegen dem Hype usw.), wurden aber leider ziemlich unterschritten. Klar, der Schreibstil liest sich flüssig, ist sehr bildhaft, angenehm und hat sich seit Eleanor & Park auch verbessert, aber mir fehlte die Spannung komplett. Aber obwohl es an Spannung fehlte (es gab einfach keinen erkennbaren Spannungsbogen), hat Rainbow Rowell diesen Mangel mit ihren Charakteren und deren Beziehungen untereinander geschafft, mich doch noch von diesem Buch zu überzeugen. Die Cath - Wren - Beziehung war sehr süß zu lesen, auch wenn Caths Charakter nun doch sehr flach gezeichnet war. Figuren wie zum Beispiel Levi haben aber auch eine schöne Tiefe und sind mir ans Herz gewachsen. Die Storyline an sich war auch schön zu lesen, nur nichts spannendes (wie bereits mehrfach erwähnt). Besonders der Aufbau rund um Simon Snow und Baz hat es mir angetan und ich werde wohl auch noch Aufstieg und Fall des Simon Snow lesen. Fazit: Ein solides Jugendbuch für einige entspannte Lesestunden ohne viel Spannung, dafür mit viel Herz und liebenswürdigen Charakteren.
Real Life versus Fandom
von Ännie - 13.07.2017
Cath(er) und Wren (Erklärung der Namen: Weltklasse!) sind Zwillinge, 18 Jahre alt und ziehen von Omaha nach Lincoln, um dort aufs College zu gehen. Für Cath war klar, so selbstverständlich wie die beiden bisher ihr Leben geteilt haben, so wird es weitergehen. Doch Wren hat andere Pläne als Cath. Charakterlich ohnehin die dominantere und kommunikativere Persönlichkeit, beschließt Wren, ihr College-Life ohne Cath zu leben. In einem eigenen Zimmer, in einem anderen Wohnheim, mit anderen Freunden, Partys, Alkohol und allem was sonst noch für sie dazu gehört. Cath ist geschockt. Ohnehin introvertierter als ihre Schwester, fühlt sie sich ziemlich im Stich gelassen und igelt sich regelrecht ein. Ernährt sich lieber von Müsliriegeln als nach der Mensa zu fragen, ist froh, dass ihre Zimmergenossin Reagan nicht versucht, sich mit ihr zu unterhalten und ist auch sonst davon überzeigt, dass zwischenmenschliche Kontakte vollkommen überbewertet sind. Sie sorgt sich um ihren Vater, der nun auf sich gestellt ist und zu manischen Phasen neigt, was sie selbstverständlich auch nicht unbeeinflusst lässt. Nebenbei hat sie auch noch einen wichtigen Job zu erledigen: bevor der achte und finale Band der Simon Snow-Reihe erscheint, muss sie ihre Fan-Fiction zum großen Finale der Reihe fertig gestellt haben. Tausende warten auf ihre fast täglich hochgeladenen Kapitel der Alternativ-Handlung um den Magier. Und so ist Cath mitunter sehr alleine, ohne dass sie das besonders stört. Eher irritierend wirkt sich die ständige Anwesenheit von Levi, einem Freund Reagans aus. Ständig freundlich und zuvorkommend, lächelt er sich in Caths Leben hinein - und lässt einfach nicht locker. Er zwingt sie regelrecht, sich mit ihm zu unterhalten, sich von ihm bei Dunkelheit über den Campus begleiten zu lassen, und irgendwann ist das Cath auch gar nicht mehr so unangenehm. Während des Lesens habe ich immer wieder gedacht, wie unglaublich gut das alles geschrieben ist. Wie viele passende Formulierungen, genau richtige Antworten oder Kommentare, Beschreibungen, die den Leser einfangen und nicht mehr loslassen. Am liebsten möchte ich das Buch auch noch einmal lesen - im Original - weil es eigentlich noch großartiger sein muss, es kann einfach nicht nur durch die Übersetzung gewonnen haben - aber die ist in meinen Augen und ohne Kenntnis des Originals sehr gelungen. Eingewoben in den Text sind dabei immer wieder kurze Textauszüge aus sowohl den (fiktiven) Romanen um Simon Snow als auch aus Caths Fanfiction über ihn. Das wirkt insgesamt auflockernd und erhellt so ein bisschen das gesamte Drumherum, aber eklatant wichtig fand ich das nicht, zumal es auch die verschiedensten Auszüge sind. Am interessantesten sind sie dann, wenn sie auf die eigentliche Handlung an dieser Stelle gut passen, als Anmerkung aus einer anderen Welt sozusagen. Insgesamt schadet es nicht, wenn man als Leser irgendwie so eine gewisse Vorstellung hat, was es mit Fan-Fiction auf sich hat, was für ein regelrechtes Universum im Netz existiert, in dem unzählige Menschen (vielleicht auch ein bisschen zu sehr) vollständig aufgehen, aber zwingend ist es nicht. Im Zweifelsfall liefert auch Wikipedia die entsprechenden Background-Infos zu Fandoms, Slash und Mary Sue. Fazit: Und jetzt weiß ich wieder gar nicht, wie ich meine Begeisterung in Worte fassen soll. Fangirl ist fantastisch. Ich habe es (ein bisschen schäme ich mich ja schon) innerhalb eines Tages regelrecht verschlungen. Manchmal hat es sich andersherum angefühlt, weil es mich so sehr in seine Handlung hineingezogen hat, weil ich immer so sehr bei diesen großartig angelegten Figuren war, weil seine so mitreißende Emotionalität mich wirklich mitunter mitgenommen hat, weil man gefühlt nicht genug Post-Its in der Schublade hat, um all die Zitate zu markieren, die man sich am allerliebsten an die Zimmerwände oder auf T-Shirts drucken lassen würde, weil man irgendwie jedes Gefühl, dass Cath hat, nachvollziehen kann oder selbst erlebt hat, weil man Wren, Courtney, Laura schütteln möchte, weil man für ihren Dad sorgen möchte, weil man eine Anti-Freundin wie Reagan braucht und weil man schockverliebt in Levi ist. Einfach so. Also: Lesen! Auch wenn man keine achtzehn mehr ist, sondern doppelt so alt¿
College Romanze
von Ecinev - 06.08.2017
Die Zwillinge Wren und Cather, genannt Cath gehen zwar auf das gleiche College, jedoch in unterschiedlichen Wohnheimen. Während Wren das neue Leben in vollen Zügen genießt und jede Menge neue Freundschaften schließt, zieht sich Cath immer mehr zurück. Sie liebt es in ihrem Zimmer zu sitzen und Fanfiction rund um Simon Snow zu schreiben. So bemerkt sie auch fast nicht als sich der Freund der Wohnkameradin in sie verliebt. Erst langsam fängt sie an ihm zu vertrauen und eine zarte Liebe erblüht. Dies ist ein nettes Buch über das erste Jahr in einem amerikanischen College und die erste Liebe. Der Schreibstil ist einfach und gut für Jugendliche geeignet. Großen Tiefgang oder spannende Szenen braucht man jedoch nicht zu erwarten. Leider haben mich die kurzen eingestreuten Absätze oder Geschichten rund um Simon Snow eher gestört als unterhalten. Ich glaube für das Thema Fan Fiction werde ich allmählich zu alt.
Wer fanfiction mag...
von Lesemama - 25.08.2017
Bewertet mit 3,5 Sternen Zum Inhalt: Cath und Wren sind Zwillinge und unzertrennlich. Eigentlich. Bis die zwei aufs College kommen und Wren ein eigenes Zimmer in einem anderen Wohnheim möchte. Da steht sie nun, Cath, einsam und schüchtern. Cath schreibt Fanfiction über Simon Snow, eine Buchreihe über Zauberer und hat zehntausende Verfolger und trotzdem traut sie sich kaum aus ihrem Zimmer. Wird Cath es schaffen so ohne Wren? Meine Meinung: Ich mag Cath, sie ist zwar ein wenig schrullig aber auch liebenswert. Ich mag ihre Fanfiction die sie schreibt. Mir gefiel der Schreibstil von Rainbow Rowell richtig gut, es ist mein erstes Buch dieser Autorin. Mir gefiel auch die Geschichte über den Abnabelungsprozess richtig gut, auch wenn man es etwas lebendiger beschreiben könnte. Was mir noch gefiel waren die einzelne Kapitel von Simon Snow, ob aus der Buchreihe oder aus dem Fanfictionbereich zu Kapitelbeginn. Ich fand es langweilig und auch unnötig. Die Stellen von Simon Snow, die in der Story selbst vorkamen, sei es gelesen von Cath oder geschrieben fand ich wiederum ganz schön. Alles in allem ein schönes, unterhaltsames Buch über den ersten Schritt ins Leben. Fazit: Mir hat das Buch, bis auf ein paar Längen, richtig gut gefallen. Die Ausschnitte von Simon Snow haben mich so neugierig gemacht, das ich überlege, das Buch auch zu lesen. Ein sehr geschickter Schachzug vom Verlag und der Autorin. Ich kann Fangirl gerne empfehlen, für alle die leichte Jugendbücher mögen.
Ich bin begeistert
von Lesehörnchen99 - 25.08.2017
Cath schreibt Fanfiktion, ich lese gerne welche. Also ein Buch für mich, dachte ich. Und ja, mich hat das Buch begeistert. Cath ist unsicher und schüchtern, nur in ihrer Welt, der Weltvon Simon Snow und der Fanfiktion, lebt sie richtig auf. Sie schreibt schon seit Jahren in einem Fandom und hat jede Menge Verfolger. Nur im echten Leben hat sie noch viel zu lernen und muss sich abnabeln von ihrer Zwillingsschwester Wren. Mir gefiel das Buch von der ersten bis zur letzten Seite. Ich liebe Cath und Levi, sogar die raubeinige Reagan fand ich klasse. Mir gefiel auch, wie Cath die Story von Simon Snow neu erfand und wie sie sie geschrieben hat. Zu jedem Kapitelanfang gab es kleine Simon Snow Geschichten, welche mich sehr neugierig auf das andere Buch von Rainbow Rowell machten. Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber ich werde auf jeden Fall noch weitere lesen. Ich kann Fangirl nur weiterempfehlen. Ein tolles Buch mit einer sehr schönen, berührenden Geschichte über die ersten Schritte außerhalb des Elternhauses.
Nerdig, lustig und mit viel Gefühl
von coala - 09.08.2017
Der Übergang ins Erwachsenenleben ist immer aufregend und besonders, aber auch schwer. Und dies wird noch schwerer, wenn die Zwillingsschwester auf einmal eigene Wege gehen will und der gewohnte Anker im Leben damit verschwindet. So ergeht es jedenfalls Cath, die früher alles gemeinsam mit Zwillingsschwester Wren gemacht hat und nun auf dem College etwas verloren ins neue Leben startet. Introvertiert und mit Problemen, neue Orte aufzusuchen, fällt es schwer, neue Leute kennenzulernen. Dazu verliert sie sich am liebsten in der Welt von Simon Snow, ihrer liebsten Buchfigur, welcher sie mit erfolgreicher Fanfiction ihren ganz eigenen Stempel aufdrückt. Doch zum Glück gibt es da noch Mitbewohner samt Freund und Studienpartner, welche Cath nicht so leicht aufgeben. Rainbow Rowell hat wirklich einen zauberhaften Roman über das Erwachsenwerden geschrieben, welcher den gewissen Nerd-Faktor hat, der mich wirklich begeistert hat. Man ist durch die 3. Person, mit der erzählt wird, immer ganz nah am Geschehen und kann alles quasi live miterleben - die Aufregung, die Unsicherheit, Trauer und Glück. Besonders der Aspekt, dass Cath Fanfiction schreibt und ein Superfan ist, wurde sehr gut ausgearbeitet, da das Buch mit Textstellen der Simon Snow Roman sowie von Cath¿s Fanfiction durchzogen ist. Man Ist also auch hier hautnah dabei und kann Cath¿s Begeisterung spüren und nachvollziehen, bemerkt aber auch gut einen roten Faden, der auf das Finale zusteuert. Cath als Hauptfigur kommt man natürlich ganz nah und kann sie in all ihren Facetten verstehen. Aber auch die weiteren Figuren sind liebevoll und glaubhaft dargestellt und scheinen mitten aus dem Leben gegriffen. Dazu kommt der sehr angenehm zu lesende Schreibstil und Textpassagen aus Simon Snow Werken, die mit einer anderen Schrift sehr schön anders dargestellt sind. So kann man wirklich ganz in der Geschicht aufgehen. Cath ist sicherlich ein Extremfall, jedoch kann sich bestimmt fast jeder in ihr wieder finden. Gefühlvoll und verspielt erzählt Rainbow Rowell von ihrem Weg ins Erwachsenenleben und der Findung der Selbstständigkeit, nach dem sie sich so lange auf ihre Zwillingsschwester gestützt hatte. Nerdig, lustig und doch auch mit viel Gefühl ist dieser Roman etwas ganz besonders. Und weil man die Begeisterung Caths für Simon Snow auf jeder Seite spüren konnte, wünscht man sich nicht nur einmal, dass man die Simon Snow Bücher doch bitte auch lesen kann. Nur gut, dass es Rainbow Rowell offensichtlich auch so beim Schreiben ging, denn sie verwöhnt ihre Leser mit einer eigenen Simon Snow Geschichte, die sich man am Besten gleich danach gönnt, um das eigene Simon Snow Fiber etwas zu lindern: "Der Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow", erschienen bei dtv.
Magier Fanfiction
von spozal89 - 12.09.2017
Die Zwillinge Cath und Wren sind wahre Fans des Bestsellers Simon Snow. Beide zusamen schreiben regelmäßig im Internet Fanfictions über ihren Buchhelden und seine Abenteuer. Als das College für die beiden losgeht, ändert sich diese Routine allerdings schlagartig. Den Wren will endlich ein wenig Abstand zu ihrer Schwester. Für Cath alles andere als einfach, denn sie ist eine eher ängstliche und introvertierte Person. Doch langsam kommt Cath mit Hilfe ihrer Mitbewohnerin aus ihrem Schneckenhaus heraus und Simon Snow ist nicht mehr der einzige Mann in ihren Leben. Doch kann sie ihre Ängste komplett über Bord werfen? Fangirl war das zweite Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe. Mir hat es besser gefallen als Eleanor und Park . Im Gegensatz zu manch anderern Meinungen haben mir die Zwischenszenen über Simon Snow besonders gut gefallen. Im Grunde haben mir diese Stellen fast besser gefallen als die Hauptstory und ich werde wohl nun im Anschluss auf jedenfall noch Der Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow lesen. Womit ich ein wenig Probleme hatte, waren die beiden Prota-Zwillinge. Cath war mir zu unwissend, zu kindlich und zu übertrieben ängstlich - fast schon ein wenig gestört und Wren war das genaue Gegenteil. Nervig, zickig und zu egoistisch. Ich glaube diese Gegensätze wollte die Autorin aber mit Absicht. Levi und Reagen waren meine Stars im Buch und haben das Schlechte der Protas wieder wett gemacht. Ich mochte den Schreibstil und wie gesagt die kurzen Simon Snow Sequenzen super gerne und habe das Buch dadurch relativ flott lesen können. Daher freue ich mich auf mehr von der Autorin.
Fangirl und ihre erste Liebe!
von bärin - 25.07.2017
Die eineiigen Zwillinge Cath und Wren leben bei ihrem Vater. Die Mutter hat die Familie verlassen, als die Zwillinge 8 Jahre alt waren - etwas, was Beide bis heute noch nicht richtig verwunden haben. Als Wren, die offenere und aktivere der Beiden beschließt, am College ein Zimmer mit einer Freundin zu teilen und nicht mit ihrer Schwester, ist Cath erst einmal zutiefst verstört. Ein Leben lang waren die Zwillinge praktisch unzertrennlich, doch nun möchte Wren neue Leute kennen lernen und etwas erleben. Cath zieht sich ganz in ihre virtuelle Welt um Simon und Baz zurück und geht ganz in ihrer Fanfiction dazu auf. Sie ist sehr schüchtern und gehemmt und traut sich nicht mal alleine die Mensa aufzusuchen. Sie ernährt sich daher von Müsliriegeln, bis sich ihre Mitbewohnerin Reagan ihrer annimmt. Es dauert einige Zeit, bis sie etwas auftaut und auch Levi, dem Exfreund von Reagan, Vertrauen schenken kann. In diesem lesenswerten Jugendbuch kann man sehr gut die Entwicklung der sympathischen Cath miterleben. Wie sie es schafft, nach und nach selbständiger zu werden, mehr in der Realität zu leben und auch die erste Liebe erlebt. Das interessante Buch lässt sich gut und leicht lesen, die Charaktere sind liebevoll gezeichnet. Einzig die Passagen um Simon und Baz haben mich etwas gestört, da sie oft ohne Zusammenhang nach den einzelnen Kapiteln des Buches eingefügt waren. Darauf hätte ich verzichten können. Es wurden ja auch Passagen der Geschichte im Buch zitiert, das hätte genügt.
4 Sterne
von Aria Schmitt - 24.07.2017
Inhalt: In dem Buch Fangirl, geschrieben von Rainbow Rowell, geht es um die Zwillige Cath & Wren, die ihr ganzes Leben lang unzertrennlich waren und alles zusammen gemacht haben. Vor allem, da sie schon seit sie klein sind ohne Mutter klar kommen müssen. Nun beginnt aber die College-Zeit der beiden und die beiden machen ihr eigenes Ding. Wren findet andere Freunde und lebt ein typisches Studenten Party Leben, wohingegen Cath sich in ihrem Zimmer verkriecht und Fanfiction schreibt. Meinung: Das Buch ist aus einer Erzähler Perspektive geschrieben, was ich immer nicht ganz so gerne mag wie die Ich Perspektive. Aber nach einiger Zeit hatte ich mich dann an die Perspektive, und auch den etwas außergewöhnlichen Schreibstil gewöhnt & war dann auch total in der Geschichte drin. In die Hauptperson Cath konnte ich mich nicht in allen Situationen hineinversetzen, da ich selbst nicht wirklich Ahnung vom Schreiben und Fanfictions habe, aber in den anderen Situationen konnte ich sie schon gut verstehen und teilweise auch mit ihr identifizieren, weswegen sie mir total sympathisch geworden ist. Nach den Kapiteln waren immer kurze Ausschnitte von Simon Snow (hat mich total an Harry Potter erinnert), über den Cath die Fanfictions schreibt. Die Zwischengeschichten von Simon Snow haben mir nicht ganz so gut gefallen. Aber der Hintergrund der Geschichte, in dem es um Jungs, und auch die Familie geht, war echt toll und ich kam schnell durch das Buch durch. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen, vor allem für Leute, die sich für das Thema Fanfiction und Schreiben interessieren, wird das Buch auf jeden Fall etwas sein.
Erwachsen werden
von sabrina.reads - 12.07.2017
Fangirl von Rainbow Rowell ist ein wundervoll modernes Buch über das Erwachsen werden. Es ist das erste Buch, dass ich von dieser Autorin gelesen habe und es hat mir wirklich in paar schöne Lesestunden bereitet. Die Protagonisten sind alle sehr liebenswert, mit all ihren Eigenarten. Die Geschichte ist teilweise sehr emotional, was aber hauptsächlich an der ebenfalls sehr emotionalen Protagonistin Cath liegt. Fangirl beschreibt ihre Erlebnisse vom Wechsel nach der High-School auf das College. Es geht um die Veränderungen innerhalb der Familie, eine neue Stadt, eine neue Zimmermitbewohnerin und natürlich um Jungs, die erste große Liebe und das Dasein eines Fangirls zwischen lauter Erwachsenen. Ich musste oft über Cath schmunzeln, sie hat eine sehr in sich gekehrte und teilweise naive Art, die sie sehr sympathisch aber auch verletzlich macht. Jedem der auf das YA-Genre steht, kann ich dieses Buch nur empfehlen.
Von Unsicherheiten, der ersten Liebe und Zauberern
von skaramel - 08.08.2017
Cath war noch nie alleine. Dazu hatte sie noch nie Grund, denn sie ist ein eineiiger Zwilling. Ihre Schwester Wren teilte nicht nur ein Zimmer mit ihr, sondern auch ihr ganzes Leben sowie ihre Leidenschaft für Simon Snow. Über ihn schreibt Cath ihre eigenen Geschichten, die im Internet höchste Begeisterung auslösen. Doch jetzt wo das College naht, scheint ihr Leben sich drastisch zu verändern, denn Wren will auf einmal kein gemeinsames Zimmer. Doch was macht Cath nun, die ganz und gar anders als Wren ist und lieber zuhause Geschichten schreibt statt auf Studentenpartys zu feiern? Rainbow Rowell, auch bekannt als Autorin von Eleanor & Park, hat mit "Fangirl" einen Roman geschrieben, der so viele Thematiken, die einem nicht fremd sind, beherbergt, dass der Leser manchmal nur sentimental nicken kann und die nächste Seite umschlägt. Ein Buch nicht zwangsläufig nur über das Erwachsen werden, dem College und der ersten Liebe, sondern ein Buch über das Ausbrechen aus dem Gewohnten und dem an sich selbst wachsen. Cath ist eine schwierige Protagonistin, so schwierig, dass sie es sogar selbst weiß. Denn als Zwilling kann sie sich quasi in anders vorstellen, denn Wren, ihre Zwillingsschwester, scheint komplett anders geraten zu sein: unkompliziert, sozial, lebenslustig. Wren mag Partys, Freunde und das Ungewisse - Cath hingegen schreibt FanFiction, sitzt gerne zuhause und stellt sich ungern in den Mittelpunkt. Als dann aber das College anfängt und Wren ihre Schwester quasi zum Abnabeln zwingt, steht Cath schlagartig vor vielen ihrer Ängste. Diese sind nicht zwangsläufig typische Probleme eines Jugendbuchromans, sondern unsere alltäglichen Probleme, geschickt verpackt in das Setting eines Jugendbuchromans. Was man also erwartet? Eine süße, kleine Liebesgeschichte, gespickt mit Geschichten über Simon Snow, einem selbst erschaffenen Zauber von Rainbow Rowell, der vielleicht einem Harry Potter gleichkommt und dem sie sogar auch ein eigenes Buch gewidmet hat (gleichzeitig erschienen mit Fangirl). Was man stattdessen bekommt? Eine tiefsinnige Geschichte über alle Unsicherheiten, die man selbst schon mal gespürt hat und einen männlichen Hauptcharakter, von dem sich alle noch eine Scheibe abschneiden können. Ein Hoch auf Levi, den anständigsten und sympathischen Loveinterest der letzten Jahre. Was haben wir uns alle an die sportlichen, gleichzeitig nerdigen aber vor allem Badboys aller Kleinmädchenfantasien gewöhnt? Und wen packt Rainbow Rowell aus? Den wohl herzallerliebsten Sidekick, den ich in den letzten Jahren zu lesen bekommen habe. Hätte mich das Buch nicht schon überzeugt gehabt, Levi hätte es getan. Ich wage auch die These aufzustellen, dass Levi mit all seinen Ecken und Kanten, seinen Taten und seinen Worten fast mehr Tiefe als Cath oder Wren haben. Trotz allem tue ich mich mit der Rezension schwer, denn auch, wenn wir hier ein wunderbar süßes Buch vor uns haben, so habe ich mit Rowell doch meine Probleme. Es ist gut, ich habe es schnell gelesen, die Seiten flogen nur so, aber egal wie sie es auch dreht, mir fehlt immer etwas an ihren Büchern. Das kleine I-Tüpfelchen, die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Denn sobald ich eins von ihren Werken beende, bleibt immer ein kaum fassbares Gefühl übrig. Ein kleines: Hm? Trotzdem blinken da oben 4-Sterne, denn es ist gut, wirklich sehr gut - aber diesen letzten Kick, den kriegt Rowell leider nicht hin. Vielleicht, wenn wir das nächste Mal jemanden wie Levi begleiten dürfen.
Etwas enttäuschend
von Meli - 13.08.2017
Inhalt Cath und Wren waren schon immer ein Team, aber als Wren sich am College lieber anderen Dingen widmen möchte, trennen sich die beiden Schwestern voneinander anstatt sich ein Zimmer zu teilen. Das ist gar nicht so leicht für Cath, denn ihre Familie bedeutet ihr alles. Sie konzentriert sich weiter auf ihre Fanfictions, die sehr erfolgreich sind. Da sind ihre Lieblingscharaktere aus der Simon Snow Reihe keine Feinde, sondern Geliebte! Aber dann entdeckt Cath langsam auch die Liebe in der echten Welt... Cover und Titel Der Zeichenstil vom Cover ist nicht unbedingt mein Geschmack, ich finde es sieht aus, als wäre es für eine jüngere Zielgruppe. Aber dass Simon Snow hier eine Rolle spielt, halte ich für eine ganz interessante Idee. Protagonisten Cath ist das besagte Fangirl, und sie hat tatsächlich überall Poster und T-Shirts von Simon Snow und redet sehr gern über ihn. Da sie für ihre Fans regelmäßig an ihren Fanfictions schreibt, ist Simon Snow ein wesentlicher Teil ihres Lebens. Sie hat eine Zwillingsschwester, die auch ihre beste Freundin ist. Sie ist sehr gekränkt und in sich zurückgezogen, als ihre Schwester sie im Stich lässt, weil sie neue Leute kennenlernen möchte. Cath hingegen fühlt sich allein, weil sie Probleme hat, neuen Menschen zu vertrauen oder überhaupt Freunde zu finden. Die meiste Zeit verbringt sie also damit, nicht mehr mit ihrer Schwester sondern alleine an ihrem Laptop zu sitzen und zu schreiben. Anfangs mochte ich Cath, weil sie eben so schüchtern ist und so zerbrechlich wirkt, aber nach und nach kam sie aus sich heraus, als sie dann begann, sich mit Leuten anzufreunden und dann hat sie mich auch ein wenig genervt. Sie hat feste Ansichten, ist sehr stur und klingt dann oft sehr zickig. Sie will sich durchsetzen und sie hat auch oft recht, weil sie ein vernünftiges Mädchen ist, aber sie ist eben sehr engstirnig. Wren ist meist anders als Cath, weil sie meist schnell neue Freunde findet und mit Jungs besser umgehen kann. Sie ist lockerer als Cath, probiert neue Sachen aus und stürzt sich ins Leben. Für ihr neues Leben distanziert sie sich von ihrer Schwester, kümmert sich weniger um ihren Vater und verbringt viel Zeit auf Partys und trinkt dabei viel Alkohol. Die Einwände ihrer Schwester nerven sie meist eher. Ich verstehe zwar, dass sie sich nach Veränderung sehnt und danach, als einzelne Person und nicht als Hälfte eines Zwillingsgespanns angesehen zu werden, aber das hätte sie auch anders machen können. Sie war hierbei einfach zu schnell und hat Caths Herz gebrochen und ich fand das auch sehr unreif von ihr. Levi ist der Freund von Caths Zimmergenossin Reagan. Reagan ist immer sehr direkt und schüchtert Cath damit ein, aber Levi ist immer sehr freundlich. Man merkt eigentlich, dass Levi und Reagan keine (richtige) Beziehung führen und das nur ein Missverständnis ist, weil man sich als Leser mit sowas auskennt. Cath braucht trotzdem ewig. Levi ist ein Sonnenschein und Cath findet ihn zwar ziemlich klasse, hält sich aber wegen Reagan von ihm fern. Nick ist Caths Schreibpartner in einem ihrer Kurse und schreibt gerne mit ihr zusammen. Da es Cath sowieso fehlt, mit ihrer Schwester zu schreiben, mag sie das sehr und verbringt viel Zeit mit Nick in der Bibliothek und sie geben zusammen gute Arbeiten ab, aber das ist eigentlich auch alles. Handlung und Schreibstil Obwohl ich Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow wirklich mochte, also die Charaktere und den Schreibstil, haben mich die verschiedenen Ausschnitte hier dann doch genervt. In Fangirl ist Simon Snow eine beliebte Buchreihe mit sieben Büchern, deren finaler achter Band bald erscheint und zu der Cath seit Jahren Fanfictions schreibt. Sie möchte ihr eigenes Ende noch veröffentlicht haben, bevor das offizielle Finale erscheint. Es gab Ausschnitte am Ende jedes Kapitels und manchmal auch mitten im Kapitel und sie waren immer sehr willkürlich. Es gab keinen Bezug zur aktuellen Lage von Cath, sie waren mal von der ursprünglichen Autorin Gemma T. Leslie, mal aus Caths Fanfictions. Sie waren auch nicht chronologisch, sondern mal aus 2008, mal aus 2012, und alles dazwischen. Hätte ich Simon Snow noch nicht gelesen, hätten sie mich vermutlich noch mehr gelangweilt, weil man dann noch weniger Bezug zu ihnen hat. So merkt man zwar, wie wichtig sie für Cath sind und hat mehr Details, aber man hätte es auch ohne verstehen können. Die Fanfictions waren eins der großen Themen. Ihnen widmet Cath den Großteil ihrer Zeit und redet auch sonst sehr oft darüber. Es ist eines der Themen, das sie ihrer Schwester näherbringt, weil es ihre gemeinsame Leidenschaft ist. Cath ist talentiert, aber sie nutzt es lieber für ihre Fanfictions anstatt selbst etwas neues zu erschaffen. Die Familie spielt hier auch eine Rolle. Die beiden Schwestern wurden ab einem Zeitpunkt von ihrem Vater großgezogen, der sich damit oft überfordert gefühlt hat. Aber Cath hängt sehr an ihrer Familie und möchte, dass sie zusammen und glücklich sind. Plötzlich ist sie auf sich allein gestellt und sehnt sich wieder nach dieser Bindung, es fällt ihr schwer, loszulassen. Wren hingegen möchte sofort auf eigenen Beinen stehen, aber dabei zieht sie es vor, lieber kaum Kontakt zu ihnen zu haben als von ihnen sagen zu lassen, dass sie Dinge anders tun soll. Fazit Fangirl war leider nicht so, wie ich es erwartet habe, und ich war dann nicht ganz zufrieden damit. Die Fanfiction/Simon Snow Abschnitte fand ich willkürlich und langweilig und auch die Protagonisten konnten mich nicht überzeugen.
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