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Eigennamen referieren - Referieren mit Eigennamen

Zur Kontextinvarianz der namentlichen Bezugnahme. 'Studien zur Kognitionswissenschaft'. Auflage 2003. Book. …
Buch (kartoniert)
Seit Freges "Der Morgenstern ist der Abendstern" bewegt sich die philosophisch-semantische Diskussion um die referentielle Funktion der Eigennamen im Spannungsfeld zwischen Epistemologie (a priori - a posteriori) und Metaphysik (notwendig - kontingen … weiterlesen
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Eigennamen referieren - Referieren mit Eigennamen als Buch

Produktdetails

Titel: Eigennamen referieren - Referieren mit Eigennamen
Autor/en: Robin Hörnig

ISBN: 3824445069
EAN: 9783824445066
Zur Kontextinvarianz der namentlichen Bezugnahme.
'Studien zur Kognitionswissenschaft'.
Auflage 2003.
Book.
Deutscher Universitätsverlag

29. April 2003 - kartoniert - 268 Seiten

Beschreibung

Seit Freges "Der Morgenstern ist der Abendstern" bewegt sich die philosophisch-semantische Diskussion um die referentielle Funktion der Eigennamen im Spannungsfeld zwischen Epistemologie (a priori - a posteriori) und Metaphysik (notwendig - kontingent). Tendenziell wird aus kognitiver Sicht der epistemologischen Argumentation größere Bedeutung zugemessen und die Metaphysik in den Hintergrund geschoben.
Robin Hörnig integriert Epistemologie und Metaphysik durch das Einbeziehen möglicher Welten und Kontexte im Rahmen von Kaplans zweistufiger Semantik. Er zeigt auf, dass sich die Ebene der Satzsemantik (Freges Gedanke) als unzureichend für die Repräsentation des Fregeschen Erkenntniswertes erweist und dass es einer Äußerungssemantik zur Repräsentation der Fregeschen Bedeutung bedarf. Das Äußerungsverstehen unterscheidet sich kognitiv signifikant vom Satzverstehen. Als Schlüsselproblem kristallisiert sich die Kontextinvarianz der namentlichen Bezugnahme heraus, das sich aus der Sprecher- und aus der Hörerperspektive nicht gleichermaßen stellt. Mit Blick auf die philosophisch-semantische Diskussion um die referentielle Funktion der Eigennamen im Spannungsfeld zwischen Epistemologie und Metaphysik integriert Robin Hörnig Epistemologie und Metaphysik durch das Einbeziehen möglicher Welten und Kontexte im Rahmen von Kaplans zweistufiger Semantik. Er zeigt auf, dass sich die Ebene der Satzsemantik (Freges Gedanke) als unzureichend für die Repräsentation des Fregeschen Erkenntniswertes erweist und dass es einer Äußerungssemantik zur Repräsentation der Fregeschen Bedeutung bedarf.

Inhaltsverzeichnis

Wieviel von der Referenz ist dem Zeichen geschuldet?.- Ist Referenz gleich Referenz?.- Satz und Äußerung.- Wahrheitsbedingungen, BedeutungF und Gegenstand.
- 1: Bezeichnen via Sinn.
- 1.1 Sinn und Bedeutung.
- 1.1.1 Sinn determiniert Bedeutung.
- 1.1.2 Sinn und die Art des Gegebenseins.
- 1.1.3 Sinn und Bedeutung von Behauptungssätzen.
- 1.1.4 Sinn als ungerade Bedeutung.
- 1.1.5 Freges Puzzle: Freges Lösung.
- 1.2 Objektiver Sinn und erfaßter Sinn.
- 1.2.1 Verschiedene Arten des Gegebenseins, derselbe Sinn.
- 1.2.2 Verschiedene Arten des Gegebenseins, verschiedene Sinne.
- 1.3 Sinn, Bedeutung und Sprachverstehen.
- 2: Benennen und Denotieren.
- 2.1 Eigennamen benennen.
- 2.2 Beschreibungen denotieren - oder denotieren nicht.
- 2.2.1 Propositionalfunktionen und Propositionen.
- 2.2.2 Existenz als Eigenschaft von Propositionalfunktionen.
- 2.2.3 Indefinite Beschreibungen.
- 2.2.4 Definite Beschreibungen.
- 2.2.5 Unvollständige Symbole.
- 2.2.6 "meaning in context" und "meaning in use".
- 2.3 Eigennamen sind keine Eigennamen.
- 2.3.1 Existenzaussagen mit natürlichsprachlichen Eigennamen.
- 2.3.2 Natürlichsprachliche Eigennamen: abgekürzte Beschreibungen.
- 2.3.3 Als Eigenname verwenden.
- 2.3.4 Identitätsaussagen mit Eigennamen.
- 2.4 "Existiert nicht".
- 2.4.1 Sätze mit Denotationsausdruck, der nichts denotiert.
- 2.4.2 Die zweifache Möglichkeit der Verneinung.
- 2.4.3 Präsupposition der Bedeutung.
- 2.4.4 Präsupposition der Existenz.
- 2.4.5 Existenzverneinung mit definiten Beschreibungen.
- 2.4.6 Existenzverneinung mit Eigennamen.
- 3: Starres und akzidentelles Bezeichnen.
- 3.1 Starre und akzidentelle Bezeichnungsausdrücke.
- 3.1.1 "a = a" und Notwendigkeit.
- 3.1.1.1 Modale Kontexte.
- 3.1.1.2 Nicht-modale Kontexte.
- 3.1.2 "a = b" und Notwendigkeit.
- 3.1.3 Eigennamen sind starre Bezeichnungsausdrücke.
- 3.2 Kennzeichnungstheorie als semantische Theorie.
- 3.2.1 Semantische Kennzeichnungstheorie und starres Bezeichnen.
- 3.2.2 Zwischen-Welten-Identität und mögliche Welten.
- 3.3 Kennzeichnungstheorie als Referenztheorie.
- 3.3.1 Das "Gödel"-Schmid-Problem.
- 3.3.1.1 Die Kennzeichnung "dasjenige Individuum, genannt,Göder".
- 3.3.1.2 "Gödel" genannt werden.
- 3.3.1.3 Das "Gödel"-Schmid-Problem: Ein Lösungsansatz.
- 3.3.1.4 Das "Göder"-Gödel-Problem.
- 3.3.2 Rigidität und nicht-modale Kontexte.
- 3.4 Die kausale Theorie der Eigennamen.- Nachbetrachtung.
- 4: Direkte und Fregesche Referenz.
- 4.1 Indexikale: der Paradefall direkter Referenz.
- 4.1.1 Mögliche Welten - Mögliche Kontexte.
- 4.1.2 Logische Wahrheit und Notwendigkeit.
- 4.2 Demonstrativa: Sprachliches Zeigen.
- 4.3 Definite Beschreibungen: Ambige Verwendung.
- 4.3.1 Ambige Verwendung in modalen Kontexten.
- 4.3.2 Ambige Verwendung bei einfachen Sätzen.
- 4.3.2.1 Demonstrativ/Referentiell bei einfachen Sätzen.
- 4.3.2.2 Nicht-demonstrativ/Attributiv bei einfachen Sätzen...
- 4.3.2.3 Generische Verwendung bei einfachen Sätzen.
- 4.4 Eigennamen.
- 5: Eigennamen referieren - Referieren mit Eigennamen.
- 5.1 Eigennamen als direkt referentielle Ausdrücke.
- 5.1.1 Eigennamen als kontextinvariante Referenzausdrücke: Homonymie.
- 5.1.2 Eigennamen als Indexikale.
- 5.1.3 Eigennamen als abgekürzte Beschreibungen.
- 5.2 Kontextabhängigkeit: Sprecherperspektive und Hörerperspektive.
- 5.3 Geäußerter und kommunizierter Eigenname.
- 5.3.1 Mentale Modelle beim Sprachverstehen: Deixis.
- 5.3.2 Referenz mit Eigennamen als Sprechakt.
- 5.3.2.1 Referieren im Wahrnehmungskontext.
- 5.3.2.2 Referieren in Abwesenheit des Referenten.
- 5.4 Identität und Erkenntniswert.
- 5.4.1 "a = a".
- 5.4.2 "a = b".
- 5.4.3 Anerkennen von Identität als Erkenntnis über Kontexte.- Schluß.- Literatur.

Portrait

Dr. Robin H rnig ist wissenschaftlicher Mitarbeiter von Professor Reinhold Kliegl an der Abteilung f r Allgemeine Psychologie I (Kognitive Psychologie) der Universit Potsdam.
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