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Tatort Sozialstaat

Schwarzarbeit, Leistungsmissbrauch, Steuerhinterziehung und ihre (Hinter)Gründe. Auflage 2000. Book.
Buch (kartoniert)
Die Brisanz des Themas Sozialstaat und das breite, nicht nur wissenschaftliche Interesse daran haben bereits zahlreiche Studien zu Schwarzarbeit, Leistungsmsisbrauch und Steuerhinterziehung hervorgebracht. Die in diesem Band vorgenommene gemeinsame t … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Tatort Sozialstaat
Autor/en: Siegfried Lamnek, Gaby Olbrich, Wolfgang J. Schäfer

ISBN: 3810027693
EAN: 9783810027696
Schwarzarbeit, Leistungsmissbrauch, Steuerhinterziehung und ihre (Hinter)Gründe.
Auflage 2000.
Book.
VS Verlag für Sozialwissenschaften

31. Januar 2000 - kartoniert - 360 Seiten

Beschreibung

Die Brisanz des Themas Sozialstaat und das breite, nicht nur wissenschaftliche Interesse daran haben bereits zahlreiche Studien zu Schwarzarbeit, Leistungsmsisbrauch und Steuerhinterziehung hervorgebracht. Die in diesem Band vorgenommene gemeinsame theoretische und empirische Analyse aller genannten Devianzformen und ihre Untersuchung mit Methoden sowohl des quantitativen, als auch des qualitativen Paradigmas sind jedoch bislang einmalig. Sie stellen die besondere Bedeutung dieser Studie dar und machen sie für ein breiteres Publikum interessant.

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung und Problemaufriss.
- 1.1 Begriffliche Abgrenzung.
- 1.1.1 Missbrauch von Arbeitslosengeld/Arbeitslosenhilfe.
- 1.1.2 Sozialhilfemissbrauch.
- 1.1.3 Steuerhinterziehung.
- 1.1.4 Aktive Schwarzarbeit.
- 1.1.5 Nutzung von Schwarzarbeit.
- 1.1.6 Zusammenfassung der Begrifflichkeiten.
- 1.2 Theoretische Vorüberlegungen.
- 1.2.1 Zur Eingrenzung des Forschungsinteresses.
- 1.2.2 Normen und Handeln.
- 1.2.3 Individualisierung und Moral.
- 1.2.4 Soziale Devianz - eine Anomieerscheinung?.
- 1.2.5 Norm und Interaktion bei sozialer Devianz.
- 1.2.6 Die Grenzen der Kontrolle.
- 1.2.7 Soziale Devianz im Kontext von sozialem Wandel und Wertewandel.
- 1.2.8 Devianz im Sozialstaat und mögliche Hintergründe.
- 1.2.9 "Informelle Ökonomie" und "Leistungsmissbrauch" - weitere Begriffserklärungen.
- 1.2.10 Sozialabweichung oder Verbrechen?.
- 1.2.11 Zur Struktur der informellen Ökonomie.
- 1.2.12 Auswirkungen und Entwicklung der informellen Ökonomie.
- 1.2.13 Die Bedeutung der regionalen Wohnsituation.
- 1.2.14 Motivation zur informellen Ökonomie.
- 1.3 Umfang sozialer Devianz und Medienberichterstattung darüber.
- 1.3.1 Steuer- und Abgabenbelastung.
- 1.3.2 Verteilung der Steuerbelastung.
- 1.3.3 Festgestellter und geschätzter Umfang sozialer Devianz.
- 2. Das Methodendesign.
- 2.1 Die Methodenentscheidung.
- 2.1.1 Probleme der Dunkelfeldforschung.
- 2.1.2 Face-to-face, telefonische oder schriftliche Befragung?.
- 2.1.2.1 Erhebungsmethode und Ausschöpfungsquote.
- 2.1.2.2 Erhebungsmethode, Antwortverweigerungen und soziale Erwünschtheit.
- 2.1.2.3 Wahl des Datenerhebungsverfahrens für die standardisierte Befragung.
- 2.1.3 Quantitativ und/oder qualitativ?.
- 2.1.3.1 Vorteile quantitativer Methoden.
- 2.1.3.2 Vorteile qualitativer Methoden.
- 2.1.3.3 Gründe für ein multimethodisches Vorgehen.
- 2.1.4 Triangulation.
- 2.2 Die Untersuchungsschritte.
- 2.2.1 Erster Untersuchungsschritt: problemzentrierte Interviews mit Experten und Tätern.
- 2.2.1.1 Das problemzentrierte Interview.
- 2.2.1.2 Der Interviewleitfaden.
- 2.2.1.3 Der Interviewablauf.
- 2.2.1.4 Der Sozialdatenbogen.
- 2.2.1.5 Das Postskriptum.
- 2.2.2 Zweiter Untersuchungsschritt: Standardisierte Bevölkerungsumfrage.
- 2.2.2.1 Gewichtung.
- 2.2.2.2 Antwortbereitschaft.
- 2.2.3 Dritter Untersuchungsschritt: problemzentrierte und narrative Interviews im Dunkelfeld.
- 2.2.4 Vierter Untersuchungsschritt: Gruppendiskussionen mit Konformen und Devianten.
- 2.3 Die Samples des qualitativen Untersuchungsteils.
- 2.3.1 Die Auswahl der Befragten.
- 2.3.2 Kategorien von Befragten.
- 2.3.3 Die Zusammensetzung der Befragten.
- 3. Arten, Kombinationen und Verbreitung sozialer Devianz.
- 3.1 Deviante Handlungen in der qualitativen Stichprobe.
- 3.1.1 Schwarzarbeit.
- 3.1.1.1 Branchen und Qualifikationen.
- 3.1.1.2 Vergütungsstrategien.
- 3.1.2 Unterhaltsleistungen und Leistungsmissbrauch.
- 3.1.2.1 Inanspruchnahme staatlicher Leistungen.
- 3.1.2.2 Leistungsmissbrauch.
- 3.1.3 "Schwarzfahren".
- 3.1.4 "Krankfeiern".
- 3.2. Deviante Handlungen in der repräsentativen Stichprobe.
- 3.2.1 Frühere Tathäufigkeit, finanzieller Umfang der Devianz und Tatbereitschaft.
- 3.2.2 Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Formen sozialer Devianz.
- 3.3 Erstes Zwischenfazit.
- 4. Charakterisierung sozial Devianter.
- 4.1. Das Alter.
- 4.2. Das Geschlecht.
- 4.3. Der Schulabschluss.
- 4.4. Berufsausbildung und Berufstätigkeit.
- 4.5. Das Einkommen.
- 4.6. Die Haushaltsstruktur.
- 4.7. Die Netzwerke.
- 4.8 Zweites Zwischenfazit.
- 5. Normakzeptanz, Handlungsmotive und Ursachen sozialer Devianz.
- 5.1. Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit und ihre Nutzung als "Kavaliersdelikte".
- 5.2 Vermutete allgemeine Tatbereitschaft als Motiv bzw. Rechtfertigungsstrategie.
- 5.3. Motive und Ursachen sozialer Devianz.
- 5.3.1 Subjektive Handlungsmotive sozialer Devianz.
- 5.3.1.1 Vermutete allgemeine Tatbereitschaft bzw. Ubiquität sozialer Devianz.
- 5.3.1.2 Utilitaristisches Weltbild.
- 5.3.1.3 Perzeption geltenden Rechts - soziale Entkriminalisierung/Enttabuisierung.
- 5.3.1.4 Erfahrung mit Bagatelldelikten.
- 5.3.1.5 Wahrgenommene Sanktionswahrscheinlichkeit.
- 5.3.1.6 Statusgründe.
- 5.3.1.7 Zweckgebundene und intrinsische Motive.
- 5.3.1.8 Missbrauch staatlicher Leistungen durch andere.
- 5.3.2 Strukturelle Handlungsursachen sozialer Devianz.
- 5.3.2.1 Soziale Lage.
- 5.3.2.2 Gestiegenes Wohlstandsniveau.
- 5.3.2.3 Fehlende soziale Einrichtungen sowie Höhe der Sozialleistungen.
- 5.3.2.4 Belastung mit Steuern und Sozialabgaben.
- 5.3.2.5 Verwendung und Verschwendung von Sozialabgaben.
- 5.3.2.6 Preis- und Wettbewerbsvorteile.
- 5.3.2.7 Rückgang der Erwerbsarbeitszeit.
- 5.3.2.8 Längere Bildungspartizipation.
- 5.3.2.9 Umstrukturierungen in der Arbeitswelt.
- 5.3.2.10 Sinkende Erwerbsmöglichkeiten.
- 5.3.2.11 Beschränkte Arbeitsmarktzugangschancen.
- 5.3.2.12 Faktische Nachweisbarkeit.
- 5.4. Soziale Devianz als Folge von Wertewandel und Modernisierung.
- 5.5 Drittes Zwischenfazit.
- 6. Rückblick und Ausblick.- Literatur.- Tabellenverzeichnis.- Abbildungsverzeichnis.

Portrait

Professor Siegfried Lamnek ist Lehrstuhlinhaber für Soziologie an der Katholischen Universität Eichstätt.
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