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Wissenschaft zwischen Folgenverantwortung und Nichtwissen als Buch
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Wissenschaft zwischen Folgenverantwortung und Nichtwissen

Aktuelle Perspektiven der Wissenschaftsforschung. 2004. Auflage. Book.
Buch (kartoniert)
Seit einigen Jahren wird die Wissenschaft mit weit reichenden und neuartigen Anforderungen konfrontiert. Auf der einen Seite wird die Wissenschaft immer mehr unter der Perspektive wirtschaftlicher Nutzbarkeit wahrgenommen. Auf der anderen Seite werde... weiterlesen
Buch

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Wissenschaft zwischen Folgenverantwortung und Nichtwissen als Buch
Produktdetails
Titel: Wissenschaft zwischen Folgenverantwortung und Nichtwissen
Autor/en: Stefan Böschen, Peter Wehling

ISBN: 3531140833
EAN: 9783531140834
Aktuelle Perspektiven der Wissenschaftsforschung.
2004. Auflage.
Book.
VS Verlag für Sozialwissenschaften

27. Mai 2004 - kartoniert - 204 Seiten

Beschreibung

Seit einigen Jahren wird die Wissenschaft mit weit reichenden und neuartigen Anforderungen konfrontiert. Auf der einen Seite wird die Wissenschaft immer mehr unter der Perspektive wirtschaftlicher Nutzbarkeit wahrgenommen. Auf der anderen Seite werden neuartige Risikopotenziale und ethische Ambivalenzen öffentlich thematisiert, und dies mündet in den Ruf nach frühzeitiger Reflexion der möglichen Folgen wissenschaftlichen Handelns. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die Wissenschaft dem Anspruch nach Folgenreflexion und -verantwortung schon deshalb nur begrenzt gerecht werden kann. Die von außen heran getragenen Erwartungen lassen das Nichtwissen der Wissenschaft immer deutlicher werden. Somit gerät die Wissenschaft zusehends in ein Dilemma zwischen gesteigerter Folgenverantwortung einerseits, wachsendem Nichtwissen andererseits. Das Buch möchte mit den beiden Konzepten "Soziologie des wissenschaftlichen Nichtwissens" und "Science Assessment" einen Beitrag zur Analyse dieser Situation leisten und damit neue Perspektiven für die Wissenschaftsforschung sowie Impulse zur politischen Gestaltung des Verhältnisses von Wissenschaft und Gesellschaft geben.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung: Wissenschaft am Beginn des 21. Jahrhunderts - Neue Herausforderungen für Wissenschaftsforschung und -politik.
- 1. Die "Ent-Grenzung" der modernen Wissenschaft.
- 1.1 Die Etablierung der modernen Wissenschaft.
- 1.2 Entgrenzung als Infragestellung von Grundunterscheidungen.
- 2. Dichotomien der Wissenschaftsforschung - und Perspektiven zu ihrer Überwindung.
- 2.1 Institutionalistisches vs. wissenssoziologisches Paradigma.
- 2.2 Realismus vs. Konstruktivismus.
- 2.3 "Modus 1" oder "Modus 2" der Wissensproduktion?.
- 2.4 "Hierarchische Wissenschaftsgesellschaft" oder "polyzentrische Wissensgesellschaft"?.
- 3. Zwischen Folgenverantwortung und Nichtwissen: Ausblick auf die beiden Teile des Buches.- Weshalb weiß die Wissenschaft nicht, was sie nicht weiß? - Umrisse einer Soziologie des wissenschaftlichen Nichtwissens.
- 1. Einleitung: Das Nichtwissen der Wissenschaft.
- 2. Nichtwissen - ein neuartiger Gegenstand soziologischer Analyse.
- 2.1 Die "soziale Konstruktion" des Nichtwissens.
- 2.2 Wissenschaftliches Nichtwissen: "specified ignorance" und "science based ignorance".
- 3. Grundlagen, Themenfelder und Forschungsperspektiven der Soziologie des wissenschaftlichen Nichtwissens.
- 3.1 "Ignorance claims" in Wissenschaft und Medien.
- 3.2 "Public Ignorance of Science".
- 3.3 Die politische Konstruktion von Wissenslücken.
- 3.4 Die "kognitive Konstruktion" wissenschaftlichen Nichtwissens.
- 3.4.1 Die Selektivität wissenschaftlicher Theorien.
- 3.4.2 Die Dekontextualisierung experimentell erzeugten Wissens.
- 3.4.3 Die Konstitution unbekannter Wirkungshorizonte.
- 3.5 Fragestellungen und Forschungsperspektiven der Soziologie des wissenschaftlichen Nichtwissens.
- 4. Was heißt (wissenschaftliches) Nichtwissen? - Wissenssoziologische Abgrenzungen und Differenzierungen.
- 5. Entstehung, Entdeckung und Folgen wissenschaftlichen Nichtwissens - vier Fallbeispiele.
- 5.1 FCKW und Ozonloch: die Entdeckung des unerkannten Nichtwissens.
- 5.2 DES: latente und (fast) unsichtbare Langzeiteffekte eines künstlichen Hormons.
- 5.3 Contergan: institutionell begünstigtes "Nicht-so-genau-wissen-Wollen".
- 5.4 BSE: die politisch motivierte Ausblendung des Nichtwissens.
- 5.5 Einige Schlussfolgerungen.
- 6. Kognitive und institutionelle Perspektiven des Umgangs mit wissenschaftlichem Nichtwissen.
- 7. Fazit und Ausblick.- Science Assessment: Eine Perspektive der Demokratisierung von Wissenschaft.
- 1. Einleitung: Die Infragestellung der doppelten Monarchie und das Aufkommen von Science Assessment.
- 1.1 Die erste Antwort auf das Aufbrechen des Wissens-Doppelstatus: Technology Assessment.
- 1.2 Science Assessment als Nebenfolgenreflexion (in) der Wissenschaft.
- 1.3 Gliederung der Studie: Wissenskulturen und Gestaltungsöffentlichkeiten.
- 2. Modus 2 und das Kontextualisierungsproblem.
- 2.1 Rethinking "Re-Thinking Science".
- 2.1.1 Ein neuer Modus der Wissensproduktion.
- 2.1.2 Epistemologische Erwartungen und Enttäuschungen.
- 2.2 Konturen eines programmatischen Kontextualismus.
- 3. Epistemische Kulturen: Begrenzung und Öffnung von Problemhorizonten.
- 3.1 Differenzierung wissenschaftlichen Wissens nach der Theorieform.
- 3.2 Wissenschaft und Tätigkeit: Wissenschaft als Praxisform.
- 3.3 Heuristik unterschiedlicher Wissenskulturen.
- 4. Epistemische Kulturen und Kontext: Entstehung von Gestaltungsöffentlichkeiten.
- 4.1 Chemiepolitik: das Problem der Öffnung.- Exkurs 1: FCKW und weitere "Inert-Fiktionen".- Exkurs 2: Von der ökologischen zur nachhaltigen Chemie?.
- 4.2 Grüne Gentechnik: das Problem der Schließung.
- 4.3 Wissenspolitik: reflexive Strukturierung von Gestaltungsöffentlichkeiten.
- 5. Folgenreflexion und Transformation des Forschungssystems.
- 5.1 Wissenschaftsfolgenabschätzung erster und zweiter Ordnung.
- 5.2 Science Assessment in sich wandelnden Innovationskontexten.
- 6. Perspektiven eines "scientific citizenship".
- 6.1 Empirische Beobachtungen zu einem scientific citizenship.
- 6.2 Scientific citizenship und die Prozeduralisierung des Gesellschaftsvertrages zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.
- 7. Ausblick: Aristotelische Renaissance?.- Literatur.

Portrait

Peter Wehling (PD Dr. phil.) arbeitet als Soziologe an der Universität Augsburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Wissenssoziologie, Wissenschafts- und Techniksoziologie, Gesellschaftstheorie sowie Biopolitik.
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