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Der Supergau als Anlageobjekt?

Rechtliche und wirtschaftliche Aspekte der Versicherung von Großschadensrisiken durch Finanzinstrumente. 'Gabler…
Buch (kartoniert)
Nuklearschäden zählen zu den industriellen Großschäden. Treten - trotz geringer Wahrscheinlichkeit - solche Schäden unvorhersehbaren Ausmaßes ein, kann das System von Versicherung und Rückversicherung leicht überfordert sein. Lässt sich in derartigen … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Der Supergau als Anlageobjekt?
Autor/en: Thorsten Koletschka

ISBN: 3824481677
EAN: 9783824481675
Rechtliche und wirtschaftliche Aspekte der Versicherung von Großschadensrisiken durch Finanzinstrumente.
'Gabler Edition Wissenschaft'. 'Ökonomische Analyse des Rechts'.
Auflage 2004.
Book.
Deutscher Universitätsverlag

29. Juli 2004 - kartoniert - 168 Seiten

Beschreibung

Nuklearschäden zählen zu den industriellen Großschäden. Treten - trotz geringer Wahrscheinlichkeit - solche Schäden unvorhersehbaren Ausmaßes ein, kann das System von Versicherung und Rückversicherung leicht überfordert sein. Lässt sich in derartigen Fällen das Versicherungsrisiko zur Ausweitung der Haftungsmasse auf den Kapitalmarkt übertragen?
Thorsten Koletschka überträgt das in den 1990er Jahren in den USA entwickelte Securitization-Modell auf das beim Betreiben einer Kernkraftanlage auftretende nukleare Risiko. Ausgangsbasis ist, dass auf einem Wettbewerbsmarkt die Reaktorbetreiber um traditionelle und alternative Haftpflicht-Versicherungspolicen konkurrieren - letztere in Form von Finanzinstrumenten, die das nukleare Risiko einer Kernkraftanlage auf eine Vielzahl von Kapitalmarktanlegern verteilen. Der Autor stellt die auf dem US-amerikanischen (Rück-)Versicherungsmarkt für Naturkatastrophen eingesetzten Finanzinstrumente vor und analysiert sie. Aufbauend darauf entwickelt er ein Modell für die bundesdeutsche Atomhaftung. Die abschließend kritische Würdigung des Modells zeigt jedoch auf, warum die entwickelten Finanzinstrumente keine alternativen Haftungsform für Nuklearschäden darstellen. Die Reformansätze lassen sich allerdings auf andere Versicherungsrisiken übertragen.

Inhaltsverzeichnis


I. Einführung.
- 1. Problemdarstellung.
- 2. Alternativer Risikotransfer als mögliche Lösung?.
- 3. Gegenstand der Arbeit.
- 4. Untersuchungsgang.-
II. Juristische und wirtschaftliche Grundlagen der Atomhaftung.
- 1. Einleitung.
- 2. Juristische Grundlagen.
- 2.1. Internationale Konventionen.
- 2.1.1. Pariser Übereinkommen.
- 2.1.2. Brüsseler Zusatzübereinkommen.
- 2.1.3. Pariser Protokolle.
- 2.1.4. Wiener Übereinkommen.
- 2.1.5. Gemeinsames Protokoll vom 21. September 1988.
- 2.1.6. Ergänzungsprotokoll zum Wiener Übereinkommen.
- 2.1.7. Zusatzhaftungsübereinkommen.
- 2.2. Nationale Regelungen.
- 2.2.1. Das bundesdeutsche Atomgesetz.
- 2.2.1.1. Alte Fassung.
- 2.2.1.2. Neue Fassung.
- 2.2.1.3. Stellungnahme.
- 2.2.1.4. Fazit.
- 2.2.2. Der US-amerikanische Price-Anderson Act.
- 2.2.3. Zusammenfassung.
- 2.3. Atomhaftung vs. traditionelles Haftungsrecht.
- 2.3.1. Gefährdungshaftung.
- 2.3.2. Haftungskanalisierung.
- 2.3.3. Haftungsbegrenzung.
- 2.3.4. Pflichtversicherung.
- 2.3.5. Fazit.
- 3. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen.
- 3.1. Die Versicherbarkeit von Katastrophenrisiken.
- 3.2. Das nukleare Risiko als Katastrophenrisiko.
- 3.3. Die unzureichende Haftungsmasse der Versicherungswirtschaft.
- 3.4. Stellungnahme.
- 4. Lösungsansätze.
- 4.1. Steuern oder Gebühren.
- 4.2. Verhandlungslösung nach dem Coase-Theorem.
- 4.3. Poollösung.
- 4.4. Risikotransfer in den Kapitalmarkt.
- 5. Ergebnis.-
III. Der Einsatz von Finanzprodukten für Großschadensrisiken.
- 1. Einleitung.
- 2. Die einzelnen Finanzinstrumente.
- 2.1. Katastrophenoptionen.
- 2.1.1. Wertpapierrechtliche Einordnung und Definitionen.
- 2.1.2. Funktionsweise.
- 2.1.3. Praxisbeispiele.
- 2.1.3.1. PCS-Optionen an der CBOT.
- 2.1.3.1.1. Beispielfall.
- 2.1.3.1.2. Handelsstrategien.
- 2.1.3.1.2.1. Spreads.
- 2.1.3.1.2.2. Butterfly-Spreads.
- 2.1.3.1.2.3. Strips.
- 2.1.3.2. GCCI-Optionen an der BCOE.
- 2.1.4. Vor-/Nachteile.
- 2.1.4.1. Vorteile.
- 2.1.4.1.1. Transaktionskosten.
- 2.1.4.1.2. Ausfallrisiko.
- 2.1.4.1.3. Liquidität.
- 2.1.4.1.4. Marktein-/ausstieg.
- 2.1.4.1.5. Antiselektionsgefahr.
- 2.1.4.1.6. Moralisches Risiko.
- 2.1.4.1.7. Zusammenfassung.
- 2.1.4.2. Nachteile.
- 2.1.4.2.1. Basisrisiko.
- 2.1.4.2.2. Sonstige Nachteile des bisherigen Handels.
- 2.1.4.2.3. Fazit.
- 2.2. Katastrophenanleihen.
- 2.2.1. Allgemeine Funktionsweise.
- 2.2.2. Gestaltungsvarianten.
- 2.2.2.1. Trigger.
- 2.2.2.2. Risikostrukturen.
- 2.2.2.3. Tranchestrukturen.
- 2.2.3. Praxisbeispiel.
- 2.2.4. Vor-/Nachteile.
- 2.2.4.1. Vorteile.
- 2.2.4.1.1. Basisrisiko.
- 2.2.4.1.2. Kapitalverfügbarkeit/Ausfallrisiko.
- 2.2.4.1.3. Haftungsvolumen.
- 2.2.4.2. Nachteile.
- 2.2.4.2.1. Transaktionskosten.
- 2.2.4.2.2. Liquidität.
- 2.2.4.2.3. Moralisches Risiko.
- 2.2.4.2.4. Antiselektionsgefahr.
- 2.3. Contingent-Capital Programme.
- 2.3.1. EquityPuts.
- 2.3.1.1. Funktionsweise.
- 2.3.1.2. Trigger.
- 2.3.1.3. Praxisbeispiel.
- 2.3.1.4. Vor-/Nachteile.
- 2.3.1.4.1. Vorteile.
- 2.3.1.4.1.1. Basisrisiko.
- 2.3.1.4.1.2. Eigenkapitalausschüttung.
- 2.3.1.4.2. Nachteile.
- 2.3.1.4.2.1. Transaktionskosten.
- 2.3.1.4.2.2. Ausfallrisiko.
- 2.3.1.4.2.3. Moralisches Risiko.
- 2.3.2. Contingent Surplus Notes.
- 2.3.2.1. Funktionsweise.
- 2.3.2.2. Praxisbeipiel.
- 2.3.2.3. Vor-/Nachteile.
- 2.3.2.3.1. Vorteile.
- 2.3.2.3.1.1. Basisrisiko.
- 2.3.2.3.1.2. Bilanzaspekte.
- 2.3.2.3.2. Nachteile.
- 2.3.2.3.2.1. Genehmigungspflichtigkeit.
- 2.3.2.3.2.2. Transaktionskosten.
- 2.3.2.3.2.3. Moralisches Risiko.
- 2.3.2.3.2.4. Fremdkapitalaufnahme.
- 3. Analyse.
- 3.1. Standardisierung versus individualisierte Ausrichtung.
- 3.1.1. Beurteilung der standardisierten Alternative.
- 3.1.2. Beurteilung der individualisierten Alternative.
- 3.2. Gewinnmöglichkeiten und Prämienniveau.
- 3.3. Gegenüberstellung der individualisierten Produkte.
- 3.4. Katastrophenanleihen versus Rückversicherung.
- 4. Ergebnis.-
IV. Der Einsatz von Finanzmarktprodukten im Atomhaftungsrecht.
- 1. Einleitung.
- 2. Wettbewerbsmarkt.
- 2.1. Wettbewerb unter den Kernkraft Versicherern.
- 2.2. Wettbewerb unter den Kernkraftbetreibern.
- 2.3. Praktische Umsetzung.
- 2.3.1. Grundidee.
- 2.3.2. Haftungsrahmen.
- 2.3.3. Beteiligte Parteien.
- 2.3.4. Sicherheitsbewertung durch den Kapitalmarkt.
- 2.3.5. Treuhänder.
- 2.3.6. Schematische Darstellung vor einem nuklearen Unfall.
- 2.3.7. Schematische Darstellung nach einem nuklearen Unfall.
- 2.3.8. Finanztechnische Ausgestaltung.
- 2.3.8.1. Laufzeit.
- 2.3.8.2. Risiko- und Tranchestrukturen.
- 2.3.8.3. Zinsniveau.
- 2.3.8.4. Trigger.
- 2.3.8.5. Volumen.
- 2.4. Rechtliche Ausgestaltung.
- 2.4.1. Nuklearanleihen als Deckungsvorsorge.
- 2.4.2. Prospektpflicht.
- 2.4.3. Investitionsbeschränkungen.
- 2.4.4. Fazit.
- 2.5. Kritische Würdigung des Modells.
- 3. Ergebnis.-
V. Schlussbetrachtung.

Portrait

Dr. Thorsten Koletschka promovierte am Graduiertenkolleg Recht und onomik der Universit Hamburg. Er ist wissenschaftlicher Referent der Handelskammer Hamburg im Gesch sbereich Unternehmensf rderung und Start, Abteilungen Handel und Dienstleistungswirtschaft.
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