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Wie Gene die Entwicklung steuern

Die Geschichte der Homeobox.
Buch (kartoniert)
Dieses Buch beschreibt die lange Reise eines Forschers ins Land der Entwicklungs biologie. Sie beginnt mit eigenartigen winzigen Taufliegen, die Beine statt Fühler aufdem Kopftragen, und führt über die Isolation des betreffenden Gens, das infol ge ei … weiterlesen
Buch

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Produktdetails

Titel: Wie Gene die Entwicklung steuern
Autor/en: Walter J. Gehring

ISBN: 3764360399
EAN: 9783764360399
Die Geschichte der Homeobox.
Springer, Basel

1. November 2000 - kartoniert - 276 Seiten

Beschreibung

Dieses Buch beschreibt die lange Reise eines Forschers ins Land der Entwicklungs biologie. Sie beginnt mit eigenartigen winzigen Taufliegen, die Beine statt Fühler aufdem Kopftragen, und führt über die Isolation des betreffenden Gens, das infol ge einer Mutation die Umwandlung von Fühlern in Beine hervorbringt, bis zur Entdeckung der Homeobox, einem kleinen Abschnitt der Erbsubstanz DNA. Die ses kleine Stück DNA ist charakteristisch für homeotische Gene, die den Bauplan, die Architektur der Taufliege und allen höheren Organismen, einschließlich des Menschen, bestimmen. Die Homeobox liefert einen Schlüssel zum Verständnis der Entwicklungsvorgänge, die vom befruchteten Ei bis zum erwachsenen Organismus führen. Die Homeobox enthält in verschlüsselter Form die Information zur Syn these der Homeodomäne, die nach dem genetischen Code aus der Sprache der Erbsubstanz in die Sprache der Proteine übersetzt wird. Die Reise führt uns von den Antennenbeinen am Kopf der Taufliege Drosophila bis hinunter zu den mole kularen Grundlagen, der atomaren Struktur der Homeodomäne. Im zweiten Teil der Reise befassen wir uns mit Problemen der Evolution, fragen nach dem histori schen Ursprung der homeotischen Gene und der Baupläne der Tiere. Die Entdek kung des Master-Kontrollgens, das für die Entwicklung der Augen verantwortlich ist, wirft ein neues Licht auf die Evolution der verschiedenen Augentypen, einem alten Rätsel der Evolutionsbiologie. Natürlich war der Weg dieser wissenschaftlichen Entdeckungsreise nicht so geradlinig, wie er in diesem Buch nachgezeichnet ist, sondern mit vielen Abzwei gungen versehen, die entweder in die falsche Richtung oder in Sackgassen führten.

Inhaltsverzeichnis

1 Die alte Sprache der Gene.- 2 Der Schlüssel zum Verständnis der Entwicklung: Die homeotischen Gene.- 3 Genklonierung und die Entdeckung der Homeobox.- 4 Wie entsteht ein Embryo?.- 5 Das Geheimnis ist im Ei verborgen.- 6 Von Gradienten zu Streifen.- 7 Die Masterkontrollgene.- 8 Die molekulare Basis.- 9 Enhancer-Fallen und die Jagd nach Zielgenen.- 10 Die Verschaltung des Nervensystems.- 11 Metamorphose und Transdetermination.- 12 Die Rolle der homeotischen Gene in der Evolution.- 13 Ein tiefer Blick in die Augen.- Anhang 1 Theorie der Befruchtung Brief LXXV.- Anhang 2 Sperma und Vererbung Brief LXXVIII.- Anhang 4 Chronologie.- Weiterführende Literatur.

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 31.01.2001

Das genetische Programm
Über die Entdeckung der Homeobox

Zu den faszinierendsten Kapiteln der Molekularbiologie gehört die Aufklärung der genetischen Programme, die die Entwicklung eines Lebewesens von der Keimzelle bis zum ausgewachsenen Organismus steuern. Seit annähernd hundert Jahren sind die Entwicklungsbiologen diesen Prozessen auf der Spur, und sie haben viele neue und zum Teil auch unerwartete Ergebnisse zutage gefördert. Dazu gehört etwa die Entdeckung der Homeobox, eines kleinen Abschnittes im Erbgut, der den Schlüssel zum Verständnis der Individualentwicklung sowohl beim Tier wie auch beim Menschen liefert. Einer der herausragenden Wissenschaftler auf diesem Gebiet, der Baseler Entwicklungsbiologe Walter Gehring, der wie viele seiner Kollegen seit Jahrzehnten an der Taufliege forscht, hat die Geschichte der Homeobox und anderer entwicklungssteuernder Gene jetzt in einem leicht lesbaren und auch wissenschaftshistorisch spannenden Buch zusammengefaßt. Gehring beschreibt anschaulich aus der Perspektive des Genetikers, wie ein Embryo entsteht und wie die komplexen physiologischen Prozesse kontrolliert und koordiniert werden. Er sieht seine Ergebnisse letzten Endes auch als eine eindrucksvolle Bestätigung der Darwinschen Evolutionstheorie. So ist das letzte Kapitel dieses reich illustrierten Buches der Entwicklung des Auges gewidmet. Die Kompliziertheit dieses Sehorgans wird auch heute noch immer wieder als Beleg für die vermeintliche Unrichtigkeit der Evolutionstheorie herangezogen. Gehring zeigt aber anhand neuester experimenteller Studien, daß die Augen mit Hilfe einzelner genetischer Programme in einem historischen Entwicklungsprozeß und damit im Darwinschen Sinne entstehen können.

jom

Walter J. Gehring: "Wie Gene die Entwicklung steuern". Birkhäuser Verlag, Berlin 2001, 275 S.

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