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Barbarentage

Mein Surferleben. Originaltitel: Barbarian Days. A Surfing Life. 'suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe'.…
Buch (kartoniert)
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Vor fünfzig Jahren verfällt William Finnegan dem Surfen. Damals verschafft es ihm Respekt, dann jagt es ihn raus in die Welt - Samoa, Indonesien, Australien, Südafrika -, als Familienvater mit Job beim New Yorker dient es der Flucht vo... weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Barbarentage
Autor/en: William Finnegan

ISBN: 3518468731
EAN: 9783518468739
Mein Surferleben.
Originaltitel: Barbarian Days. A Surfing Life.
'suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe'.
Deutsche Erstausgabe.
Mit Fotografien.
Übersetzt von Tanja Handels
Suhrkamp Verlag AG

7. Mai 2018 - kartoniert - 566 Seiten

Beschreibung

Vor fünfzig Jahren verfällt William Finnegan dem Surfen. Damals verschafft es ihm Respekt, dann jagt es ihn raus in die Welt - Samoa, Indonesien, Australien, Südafrika -, als Familienvater mit Job beim New Yorker dient es der Flucht vor dem Alltag ... Barbarentage erzählt die Geschichte dieser lebenslangen Leidenschaft, sie handelt vom Fernweh, von wahren Abenteuern und den Versuchen, trotz allem ein Träumer zu bleiben. Ein Buch wie das Meer, atemberaubend schön.
»Wie Into the Wild erzählt dieses Buch auf mitfühlende, kluge Weise, was passiert, wenn Ideen von Freiheit einen jungen Menschen erfassen und in die entlegensten Winkel der Welt hinausschleudern.« The New York Times Magazine
»Fesselnde Abenteuergeschichte, intellektuelle Autobiografie, rastlose Meditation über Liebe, Freundschaft und Familie ... Barbarentage ist ein Buch von ergreifender Schönheit und wird Surfer und Nichtsurfer gleichermaßen begeistern.« Washington Post
»Das zu lesen, was dieser Kerl über Wellen und Wasser schreibt, ist wie Hemingway über Stierkämpfe zu lesen, William Burroughs über Drogen und Updike über Ehebruch.« Sports Illustrated

Portrait

William Finnegan, geboren 1952, arbeitet seit 1987 als Journalist für den New Yorker. Er schrieb vielbeachtete Reportagen über den Bürgerkrieg im Sudan, das Apartheidsregime in Südafrika und Neonazis in Kalifornien und arbeitete als Kriegsreporter. Finnegan surft seit seinem elften Lebensjahr, mit Barbarentage gewann er 2016 den Pulitzer-Preis in der Kategorie »Autobiografie«.

Leseprobe

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Pressestimmen

"Fesselnde Abenteuergeschichte, intellektuelle Autobiografie, rastlose Meditation über Liebe, Freundschaft und Familie ... Barbarentage ist ein Buch von ergreifender Schönheit und wird Surfer und Nichtsurfer gleichermaßen begeistern."
The Washington Post

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Surfen ist sein Leben
von Emmmbeee - 06.05.2018
Die Liebe zum Meer wurde wohl schon im zarten Alter von vier Jahren in William Finnegan geweckt. Er beschreibt in seiner Autobiografie Barbarentage seine gelebte Leidenschaft zum Surfsport bis herauf in die Gegenwart. Freilich fällt es schwer, die 560 Seiten durchzuhalten, wenn man selbst keinen Schimmer von der Materie hat. Doch da der Text mit einer Vielzahl von persönlichen Fotos und erklärten Fachausdrücken angereichert ist, erfährt der Leser sehr viel über die ausgelebte Liebe des Autors zur wildesten Seite des Meeres. Ausser rund um Europa hat er die grössten Wellen der Weltmeere geritten, hat sein Letztes gegeben, um etwa einem Slab standzuhalten oder bei einem allzu langen Waschgang nicht in Panik zu geraten, nur um zwei Beispiele dieser doch sehr gefährlichen Leidenschaft zu nennen. Finnegan gewährt tiefe Einblicke sowohl in den Wellenrausch als auch in das Frieren im tiefsten Winter. Im Wort Leidenschaft steckt schliesslich auch leiden . William Finnegan gelingt es, trotz Familie und Job einem Sport zu frönen, der an Besessenheit grenzt und unter Umständen gewaltig an die Substanz geht, sowohl physisch als auch finanziell. Mir gefielen die Passagen, wo Finnegan erzählt, wie er diverse historische Geschehnisse miterlebt hat. Es ist ein vielschichtiges Buch über den Werdegang eines Menschen, Verantwortung, Zwischenmenschlichkeit, über Suchen und Finden, Freundschaften und Kriegsjournalismus, und im Zentrum seines Kosmos befindet sich immer das Surfen. Schön, dass Träume noch verwirklicht werden dürfen, und schön, dass jemand so spannend und klug davon zu erzählen imstande ist. Der Pulitzer Preis ist gewiss berechtigt. Tanja Handels Übersetzung kommt in leichtfüssiger, lebendiger Sprache daher, was aber nicht verhindern kann, dass man als Leser schnell mal genug hat und nach 30, 40 Seiten gern etwas anderes zur Hand nimmt. Es ist kein Buch, das man verschlingen kann, da es schliesslich kein Roman, sondern ein Sachbuch ist. Und so empfehle ich, es wie ein solches zu geniessen, in individuell verträglichen Happen oder Häppchen.
Vom Auf und Ab
von bootedkat - 03.05.2018
William Finnegan ist elf, als er anfängt zu Surfen. Mit vierzehn wird für ihn ein großer Traum wahrscheinlich vieler Surfer wahr. Er zieht mit seiner Familie nach Hawaii. Aber abgesehen davon, im Paradies für Wellenreiter zu leben, beginnt für ihn erst einmal keine leichte Zeit. Als Weißer ist er unter seinen hawaiianischen, samoanischen und filipinischen Klassenkameraden nicht besonders angesehen, was ihn dazu bringt, sich aufs Wasser zu flüchten. Der Anfang ist gemacht. Surfen, das macht der Autor deutlich, ist mehr als ein Sport. Surfen ist Ausdruck eines bestimmten Lebensgefühls und auch Lebensstils. Surfer sind eine feste Gemeinschaft mit klaren Regeln, die auch dann gelten, wenn sie sich untereinander fremd sind. Hinzu kommt, dass Surfer Suchende sind. Nach der perfekten Welle, nach neuen Herausforderungen und vielleicht auch ein bisschen nach Gefahr und Nervenkitzel. Die Suche nach der perfekten Welle ist es, die ihn an die verschiedensten Strände weltweit treibt, die Suche nach Herausforderungen bringt ihn letztendlich dazu Kriegsreporter zu werden. Und noch während William Finnegan seine Geschichte erzählt wird deutlich, dass sich sein Hobby und sein Beruf gar nicht so unähnlich sind. William Finnegans "Barbarentage" ist nicht nur eine Liebeserklärung an das Surfen, bei der weder Höhen noch Tiefen ausgelassen werden, sondern vor allem die Geschichte seines Werdegangs. Sowohl sportlich als auch beruflich. Der Blick zurück, ist dabei ein äußerst reflektierter. Das alles verpackt der Autor geschickt und spannend in eine Erzählung, die auch diejenigen, die bisher nichts mit Surfen zu tun hatten, erreicht. Trotz zahlreicher Fachbegriffe verliert man auch als Surf-Laie nicht den Faden. Der Erzählton nimmt den Leser genug gefangen, um ihn nicht über die Fachwörter stolpern zu lassen. "Babarentage" ist mehr als nur ein Surferbuch und auch mehr als nur eine Autobiographie. Der Text lässt sich vielmehr zwischen diesen beiden Kategorien ansiedeln und besticht zudem durch den fesselnden Schreibstil des Autors.
Blick in eine tube
von makkipakki - 05.05.2018
Barbarentage von William Finnegan ist seine, mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnete, Autobiografie, erschienen im Mai 2018 bei suhrkamp nova. William Finnegan lebt nach einem Umzug aus Kalifornien auf einer hawaiianischen Insel und kann dort seiner Leidenschaft, dem Surfen, auch weiter nachgehen. Trotz seines Talentes hat er das Gefühl ein Außenseiter zu sein, schliießt trotzdem aber Freundschaften mit anderen Jugendlichen. Als jungen Erwachsenen zieht es ihn in den Südpazifik, immer auf der Suche nach DEM einen Hotspot der Surferszene. Seine Reise führt ihn nach Asien, Afrika und Australien. Finnegan ist immer wieder auf der Suche nach dem Abenteuer, nach der nächsten richtigen Welle. Auch durch Liebe und Freundschaft begleitet der Leser Finnegan, Hauptthema bleibt jedoch das Abenteurerleben um das Surfen. Der Schreibstil Finnegans ist angenehm zu lesen. Seine Ausdrucksweise ist klar und strukturiert. Allerdings, und das ist mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch, ist es gespickt mir Surf- Fachbegriffen. Nun bin ich erfahrene Surferin, selbst schon vor Hawaii und anderen beschriebenen Orten gesurft und kann durchaus mit dem Slang umgehen. Ein Fachfremder hat jedoch kaum eine Chance die ersten zwanzig Seiten zu überstehen. Es gibt zwar ein Glossar mit Begriffserklärungen, allerdings hat vermutlich kaum jemand Lust jedes zweite Wort nachzuschlagen. Die Handlung ist linear, ohne großes Gespringe (bis auf zwischen den Jahren, aber Finnegan beschreibt nun einmal seine Surfabenteuer und nicht sein Berufsleben). Im Vergleich zu anderen Biografien, wirkt diese durchaus authentisch. Das ewige Bestreben Finnegans sich seine Abenteuer zu bewahren und nicht in den Alltagstrott zu rutschen sind wirklich interessant. Allerdings steht das Surfen definitiv im Mittelpunkt. Man erfährt sicherlich viel über den Autoren. Im Großen und Ganzen ist es ein gelungenes Werk und schon alleine vom Schreibstil her bin ich total überzeugt und auch über den Pulitzer Preis nicht überrascht. ABER! Wie schon gesagt stecke ich mitten in der Materie und kann mit (fast) allen Begriffen umgehen. Als ein Buch das auch Nichtsurfer begeistert, würde ich es nicht empfehlen. Ich habe jedoch schon lange kein so tolles Buch mehr gelesen, welches mich in die schönsten Träume von der perfekten Welle versetzt. Danke William Finnegan!
Leidenschaft Surfen
von Tara - 01.05.2018
Das Buch Barbarentage ist die Autobiografie des Journalisten William Finnegan, für das er mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde. William Finnegan beginnt mit elf Jahren zu surfen und entdeckt dabei seine große Leidenschaft für diesen Sport. Sein Surfbrett bietet ihm aber weit mehr als nur den Spaß am Sport, es gibt ihm Sicherheit und die Möglichkeit seinen Platz in der Welt zu finden. Das Wellenreiten ist für ihn wichtiger als Menschen, Beziehungen und soziale Kontakte. Er stellt alles hinten an und reist an die ungewöhnlichsten Orte auf der Suche nach der perfekten Welle. Dabei lernt er eine Menge über die Welt, Länder und Menschen anderer Kulturen kennen. Die Erlebnisse von William Finnegan sind interessant und sein Schreibstil ist angenehm. Allerdings verwendet er eine Menge Surf-Begriffe, mit denen sich Leser, die zu diesem Sport bisher wenig Verbindung haben, vermutlich schwer tun. Aber am Ende des Buches befindet sich ein sehr nützlicher Glossar, der diese Begriffe erklärt. Nebenbei erfährt man noch einiges über die Zeit des Wirtschaftswunders, über den Vietnamkrieg und die Zeit des Flower Powers. Schwerpunkt des Buches ist jedoch eindeutig das Surfen und ich denke, dass jeder Surfer das Buch lieben wird. Mich hat das Buch begeistert und ich finde es fast schade, dass ich es jetzt und nicht im Sommer in der Surfsaison gelesen habe. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für Surfer und alle, die sich mit diesem Sport verbunden fühlen und/oder dafür begeistern können.
Mehr erwartet
von Anonym - 03.05.2018
Das Cover und der Titel des Buches waren erstmal sehr ansprechend. Da das Buch mit dem Pulitzer Preis und somit mit einem der größten Literaturpreise ausgezeichnet wurde war ich auf das Buch sehr gespannt und hatte demzufolge auch sehr hohe Erwartungen an das Buch. Es handelt sich hierbei um eine Autobiografie. Dass es vordergründig um das Surfen geht, war jetzt nicht so überraschend. Aber vielfach waren mir persönlich zu viele Fachtterminologien enthalten. Als Nichtsurfer ist man wirklich etwas überfordert. Man sollte sich schon etwas mit dem Surfen befasst haben und auch Interesse auf diesem Gebiet entwickelt haben. Ansonsten ist es stellenweise für Nichtsurfer, die sich wirklich nicht damit auskennen doch etwas langatmig. Für Surfer und diejenigen die sich mit dem Surfen etwas eingehender beschäftigen allerdings durchaus zu empfehlen.
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