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Produktbild: Leoparden im Tempel | Michael Maar
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Leoparden im Tempel

Portraits großer Schriftsteller | 'Da gehen einem die Augen über.' Florian Illies

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Ein Streifzug durch die Weltliteratur, mit feiner Ironie und reich an überraschenden Einsichten.

Jedes große Werk der Literatur birgt Rätsel und Geheimnisse, und nicht selten findet sich der Schlüssel zur Lösung genau an jenem Punkt, an dem sich Leben und Schreiben ihrer Schöpfer berühren. In zwölf meisterhaften Portraits, von Hans Christian Andersen bis hin zu Jorge Luis Borges, spürt der Literaturkritiker und Bestsellerautor Michael Maar diese sensiblen Punkte auf - und stößt dort auf ganz Unerwartetes, manchmal Erheiterndes, aber ebenso auf innere Spannungen und Abgründe. Was bedeutete es für diese Schriftsteller, die allesamt auch Getriebene waren, wenn, wie es bei Kafka so bild- wie rätselhaft heißt, «die Leoparden in den Tempel einbrechen und die Opferkrüge leer saufen»? Wer wissen will, wie eng Thomas Mann mit dem Teufel verbandelt war, warum Marcel Proust kein Neujahrsgeschenk duldete, warum Virginia Woolf unterm Einfluss zweier Monde stand und Nabokovs Lolita Jungentracht trägt, woran Kafkas Käfer krepierte und was Robert Musil mit dem Giftzwerg Canetti verband: Herzlich willkommen.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
12. Dezember 2023
Sprache
deutsch
Untertitel
Portraits großer Schriftsteller | 'Da gehen einem die Augen über. ' Florian Illies. 2. Auflage, Neuausgabe.
Auflage
2. Auflage, Neuausgabe
Seitenanzahl
144
Autor/Autorin
Michael Maar
Verlag/Hersteller
Produktart
gebunden
Gewicht
280 g
Größe (L/B/H)
206/126/23 mm
ISBN
9783498003982

Portrait

Michael Maar

Michael Maar, geboren 1960, ist Germanist, Schriftsteller und Literaturkritiker. Bekannt wurde er durch «Geister und Kunst. Neuigkeiten aus dem Zauberberg» (1995), für das er den Johann-Heinrich-Merck-Preis erhielt. 2002 wurde er in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen, 2008 in die Bayerische Akademie der Schönen Künste, 2010 bekam er den Heinrich-Mann-Preis verliehen. Das Buch «Die Schlange im Wolfspelz. Das Geheimnis großer Literatur» (2020) stand lange auf der Spiegel-Bestsellerliste. Zuletzt erschienen in Neuausgaben «Das Blaubartzimmer» und der Roman «Die Betrogenen». Michael Maar hat zwei Kinder und lebt in Berlin.


Pressestimmen

In Michael Maars so unglaublich leicht geschriebenen Essays ist das Gesamtgewicht der Weltliteratur aufgehoben. HILMAR KLUTE, Süddeutsche Zeitung

Eine 12-Ton-Reihe der Unsterblichkeit ein herrliches Buch! Kai Luehrs-Kaiser, RBB Kultur

Ein schmales Buch mit wunderbaren Porträts der ganz Großen . . . Da gehen einem die Augen über. Florian Illies

«Leoparden im Tempel» ist der Beweis, dass es geht: zu instruieren und zu verblüffen; Erhellendes zu schreiben, ohne das Rätsel der Literatur zu entzaubern. Daniel Haas, Neue Zürcher Zeitung

Maar konzentriert sich auf das Hintergrundrauschen, vor dem Literatur entsteht . . . Lebhaft, bunt zusammengefasst auf schlanken 140 Seiten. Michael Wurmitzer, Der Standard

Zwölf kleine, kostbare, wirklich wunderschöne Essays . . . fein gestrickt, klug kombiniert. Kultur Spiegel

Michael Maar beschreibt leicht und elegant das seltsame Tier Schriftsteller . . . Verschlüsselungen, Rätsel aufzuknacken, das ist seine Absicht, und das liest man voller Staunen. Mit diesem Buch kann, ja, sollte man gut ein neues Lesejahr beginnen! Elke Heidenreich

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LovelyBooks-BewertungVon AmaXing4 am 24.02.2025
Gutes Buch, selbe Idee wie beim Vorgänger, dennoch mit Gewinn gelesen!
Von Johanna Berger am 22.01.2024

Die Leoparden bleiben rätselhaft, die Essays trotzdem erhellend

Warum die Leoparden im Tempel die Opferkrüge leer saufen, kann auch Michael Maar nicht entschlüsseln. Er fragt sich aber dennoch wie so viele, was mit dem Menschen Kafka los war, der sich das ausgedacht hat, spricht von dessen Isolation durch Herkunft, Religion, Familie und dem "Rand der Paranoia", an dem Kafka sein Leben zubrachte. Spürbar sei die Homoerotik, die Kafkas Werk durchwehe. Ein anderer großer Schriftsteller, der an sich selbst litt, war Hans Christian Andersen. "Enorme Füße, eine riesige Adlernase, Schweinsäuglein und überlang herabschlackernde Arme ...". Ein Hypochonder, viel deutlicher als Kafka an seiner Sexualität leidend. Eine Lektüre, die aufbauender ist, sind die bewundernden Essays über Proust, Anthony Powell und Tomasi di Lampedusa. Die Frage Maars, ob man den Leopard überhaupt noch lese, kann ich jedenfalls für mich selbst beantworten. Nach der Lektüre des wunderbaren Essays habe ich mir das Buch gekauft. Und Dance to the Music of Time von Anthony Powell kommt dann auch noch dran. Zumindest der erste von den zwölf Bänden ... "Leoparden im Tempel" ist zum ersten Mal 2007 im Berenberg Verlag erschienen und 2023 bei Rowohlt neu aufgelegt worden wohl wegen des großen Erfolgs der Schlange im Wolfspelz (Bestseller 2021). Elf Schriftsteller und eine Schriftstellerin (Virginia Woolf) werden vorgestellt mit ihren Marotten, aber vor allem mit den Eigenschaften, die Maar an ihrem Werk so sehr schätzt. Schade, dass er nur eine Frau portraitierte! Eine sehr lohnende Lektüre, auch wegen der präzisen und poetischen Sprache des Autors.