Ganz ehrlich: Von diesen Inhalten bin ich wirklich begeistert. Und die Begeisterung, sowie meine Dankbarkeit, steigt immer weiter in dem Maße, in dem ich mich mit diesem Buch beschäftige.Es hat mir endlich einen kräftigen Kick gegeben, mich mit dem lange vor sich hin geschobenen Aktivitäten zwecks der Blutzuckerkontrolle zu beschäftigen. Sehr wahrscheinlich hat mich dieses Buch vor Diabetes gerettet.Das Ärzteteam um Prof. Dr. Med. Stephan Martin hat mir das Wissen und die wirksamen Instrumente gegeben, um meinen Blutzucker, und folglich auch das Gewicht, unter Kontrolle zu halten. Alles ist sehr zugänglich und sympathisch erklärt.Für weitere Details über die Inhalte bitte ins Inhaltsverzeichnis schauen. Es ist ausführlich gestaltet und gibt einen guten, hilfreichen Eindruck dessen, was man zu lesen bekommt.Ich wünsche diesem Buch viele begeisterte Leser, die vllt wie ich, sich mal mit dem Blutzucker näher zu beschäftigen gewollt, es aber noch nicht tatsächlich getan haben. Es ist höchste Zeit. Klar, die Ausreden finden sich schnell. Aber wenn man tatsächlich die Blutzuckerwerte vor Augen hat, sieht, wie man die Zuckerspitzen bekommt, vor allem von dem Essen, das eigentlich nicht süß ist, da kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus.Wie leicht es heutzutage ist, an Diabetes zu erkranken! Z.B. Ein Glas Orangensaft zum Frühstück gilt im Allgemeinen als gesund. Dachte ich auch. Bis ich in diesem Buch las: "Wer Fruchtsäfte trinkt, lebt gefährlich." Wie das? Ganz einfach. 100 ml Orangensaft enthalten 8 Gramm Fruchtzucker. Somit ist eine Blutzuckerspitze nach einem Glas Saft sicher. Diese gilt es aber zu meiden, ob man Diabetes schon hat oder noch nicht.Mit vielem, was sich, dank Werbung, im Allgemeinen als gesund etabliert hat, z.B. alkoholfreies Weizenbier, Low-Fat Erzeugnisse der Lebensmittelindustrie uvm., wurde hier aufgeräumt und plausibel erklärt, wie sie sich auf den Blutzuckerspiegel auswirken und warum das so ist.Schon während der Lektüre wurde ich neugierig. Und manchmal auch sprachlos und wütend, als ich darüber las, wie Diabetiker in Deutschland behandelt werden: Sie dürfen an Überdosis sterben. Eher früher als später, aber spät genug, damit die Konzerne ihre Gelder daran noch verdienen. Wirklich wahr. Krass, oder? Und auch deshalb, es ist höchste Zeit, auf Blutzucker zu achten!Also besorgten wir die Geräte für Blutzuckermessung. Und die Waage, von der Bauart, die in diesem Buch empfohlen wurde. Und es ging los. Seit gut 2 Wochen beobachte ich meine Blutzuckerwerte und das entsprechende Gewicht, samt der Verteilung in Muskeln, Fetten, Wasser, Knochenmasse usw. Und ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus. Eine klare Botschaft: weniger Zucker und all dem, was eine Blutzuckerspitze hervorruft!Kurze Erklärung: Ich habe immer deutlich weniger Zucker verwendet. Z.B. Wenn in irgendeinem Rezept dastand: 150 Gramm Zucker, meine Entscheidung war: 1 Esslöffel reicht, und so wurde auch gebacken. Apropos gebacken. Das Eiweißbrot hebt den Blutzucker wirklich nicht. Alle anderen Sorten schon. So steht es auch im Buch. Habe ich für mich bestätigt. Mein Brot backe ich seit einigen Jahren selbst. Also habe ich in den Roggenbrotteig mehr an eiweißhaltigen Zutaten hineingetan. Und ja, von so einem 60 Gramm Brötchen plus ein wenig Käse und schwarzem Kaffee hat sich mein Blutzucker nach dem Frühstück nicht angehoben. Da war ich stolz auf mich. Ich kann richtiges, aus der Sicht von Blutzucker, Brot backen.Wenn man Diabetes bereits hat, findet man hier eine Menge wichtiger Dinge, die jeder Diabetiker wissen muss, plus die Tipps, wie man den Blutzucker unter Kontrolle bekommt.Eine klare Botschaft der Ärzte in diesem Buch: Diabetes kann man loswerden. Man sollte selbst aktiv werden, statt die Verantwortung Dritten zu überlassen, sei es die Spritze, die Krankenkassen oder ähnl. Der Weg aus der Krankheit: das Essen umstellen, mehr Bewegung in den Tagesablauf einbauen usw.Im Anhang findet man die "Lebensmitteltabelle mit Ampelsystem", i.e. was ein Diabetiker im Supermarkt einkaufen darf. Hochinteressant. Und auch ein handfestes Instrument, um den Blutzucker in Grenzen zu halten und gar nicht, nicht mal in die Nähe von Diabetes zu rücken, was meine Intention ist.Ich könnte noch lange über dieses Buch referieren, denn die Begeisterung ist groß. Besser: Selbst lesen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Man kann es wie ein Arbeit- und Übungsbuch verwenden.Fazit: Dieses Buch wurde für Menschen wie du und ich geschrieben. So sollte man es auch behandeln. Diese Inhalte sollte man in Schulen unterrichten. Da es nicht dazu kommt, selbst aktiv werden. Gut möglich, dass es auch Euch hilft, dieser Volkskrankheit von der Schippe zu springen. Ich sage einfach DANKE!!!