Eine spannende Geschichte vor allem am Ende
Klappentext:Sorcha O'Donovan wächst behütet in Ballymore an der Südküste Irlands heran. Als sie 16 Jahre alt ist, verliebt sie sich unsterblich in den Musiker Con Daly, einen Einzelgänger, der in einer Hütte am Strand lebt. Es beginnt eine heimliche Beziehung zwischen den beiden, die aber zu einem Eklat führt: Sie werden von der der ebenso vermögenden wie missgünstigen Helen McCarthy aus dem Dorf verraten, und in seinem Zorn verbannt Sorchas Vater seine Tochter. Die beiden verlassen über Nacht ihre irische Heimat, um im London der 1960er Jahre ein neues Leben zu beginnen. Und dort, in der brodelnden Metropole, wird für Con ein Traum wahr: der Aufstieg vom mittellosen Straßenmusiker zum Leader einer der erfolgreichsten Bands seiner Zeit. Aber als Helen in London auftaucht, sind die Weichen gestellt für ein Drama, das unerbittlich seinen Lauf nimmt ...Meine Meinung:Dieses Buch wurde von der Autorin bereits in der 90er Jahren geschrieben und nun von ihrem Sohn überarbeitet neu veröffentlicht.Das Buch ist aufgeteilt in drei Abschnitte. Anfangs spielt die Geschichte in Ballymore in den 60er Jahren und beschreibt den Anfang der Liebe zwischen Sorcha und Con sowie ihren Aufbruch nach London.Der zweite Abschnitt spielt dann wenige Jahre später und im dritten Abschnitt reisen wir dann nochmal mehrere Jahre weiter in die 80er Jahre.Alles in allem die Geschichte sehr spannend und man kann aufgrund der Zeitsprünge die Entwicklung der Charaktere miterleben. Vor allem Helens Entwicklung hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil ich es nicht so erwartet hätte.Der Schreibstil ist flüssig und man kann dem Geschehen gut folgen.Gerade am Ende überschlagen sich schließlich die Ereignisse und es ist richtig spannend und fesselnd.In der Mitte des Buches allerdings war es mir stellenweise etwas zu lang. Ein paar weniger Seiten an diesen Stellen hätten gut getan.Fazit: Die Geschichte ist unterhaltsam, spannend und auch fesselnd.Von mir bekommt "Die Frauen von Ballymore" 4 von 5 Sternen