Als Halb-Fae kämpft Kerrigan mit Verachtung und Hass in einer Welt der reinblütigen Fae. Sie absolviert eine Ausbildung im Haus der Drachen, hofft auf die Aufnahme in die Hohe Gesellschaft und wird stattdessen Zielscheibe von Intrigen und bösen Machenschaften. Ausgerechnet der Schattenprinz Fordham, selbst ein Außenseiter, kommt ihr näher ...Mit "Royal Houses" habe ich sehr gehadert. Das Buch war weder schlecht noch gut, es war irgendwas dazwischen. Erstmal finde ich, dass der Klappentext irreführend ist, da sich die Handlung viel mehr mit Kerrigans Privatleben, sowie mit gesellschaftlichen Themen wie Diskriminierung, Freundschaft und Familie auseinandersetzt und das Turnier eine, meiner Meinung nach, untergeordnete Rolle spielt. Der Untertitel "Haus der Drachen" ist ebenfalls irritierend, denn die Drachen treten als absolute Nebenrollen auf.Kerrigan mochte ich mal mehr, mal weniger. Sie hat mit Vorurteilen und Ausgrenzung zu kämpfen, das aber immer und immer wieder zu betonen, ist auch irgendwann ermüdend. Die Handlung hatte durchaus ihre Höhen, außerdem mochte ich den Schreibstil von K.A. Linde sehr gern, aber insgesamt war die Story nicht überzeugend, da sie sich in Nebenschauplätzen verlor. Ich hätte mir mehr klare Linie und ausgefeiltere Charaktere, sowie eine greifbarere Romance gewünscht. Schade, hier wurde viel Potenzial verschenkt.