
Die Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur (STSL) veröffentlichen seit 1975 herausragende literatur-, geschichts- und kulturwissenschaftliche Arbeiten zur vornehmlich deutschen Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Schwerpunkt der literaturgeschichtlichen und theoretischen Abhandlungen sowie der Quellen- und Materialienbände ist das Verhältnis von literarischem Text und gesellschaftlich-historischem Kontext. Als maßgebliche Publikationsreihe einer seit den 1960er Jahren einflussreichen Sozialgeschichte der Literatur prägt STSL zugleich die literaturwissenschaftliche Diskussion über mögliche Austauschbeziehungen zwischen Literatur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften.
_x000D_How does literature function when it comes into the focus of state cultural policy? In five case studies, Pawel Zajas explores the tense relationship between aesthetic autonomy and political instrumentalisation between 1914 and 1989. Drawing on extensive archival sources, this volume shows how literary production, translation, international book fairs and artists' residencies were incorporated into German foreign cultural policy strategies - and how literary actors simultaneously used, reflected and subverted these interventions.
Politische Anwendung der Literatur wird durch die Literaturwissenschaft meistens mit Argwohn betrachtet. Das Spannungsverhältnis wird mit Phänomenen wie Zensur und Propaganda in Verbindung gesetzt und negativ bewertet. Dieses Buch erzählt jedoch über ein produktives Zusammenwirken der staatlichen Kulturpolitik mit Verlagen, Autor*innen und Übersetzer*innen sowie über autonome Räume in der sonst rigiden Literaturpolitik der DDR.
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