In seinen Sonetten drückt William Shakespeare Gefühle aus, die über die Jahrhunderte hinweg direkt zu uns sprechen. Es geht um Zuneigung und Begehren, Angst und Wut, nicht zuletzt aber um die zeitlose Schönheit der Sprache. Und um die Frage, wem Shakespeares Liebe denn galt, ob einem Mann oder einer (womöglich verheirateten) Frau, ranken sich zahlreiche Mythen.
Christa Schuenke hat Shakespeares Dichtung eine moderne, klare Form gegeben, die die ganze Intensität des Ausdrucks bewahrt. Für diese beeindruckende Arbeit wurde sie mit dem renommierten Martin-Wieland-Übersetzerpreis ausgezeichnet.
»O sei du selbst! Mit dir wird alles enden Was dir in diesem Leben nur gehört. «