
Was können wir aus der ersten großen Finanzkrise lernen? Pulitzerpreisträger Liaquat Ahamed gibt uns einen Einblick in das Jahr 1873, als der Börsenkrach Europa erschütterte, der Gründerzeit ein abruptes Ende bereitete und die Weltwirtschaft ins Wanken brachte. Im Mittelpunkt des Buchs stehen die Rothschilds, die maßgeblich an der Entwicklung des internationalen Kapitalmarkts beteiligt waren, sowohl als Akteure als auch als Symbol für die Macht der Finanzelite. Ahamed verknüpft dabei nicht nur den Gründerkrach in Wien und Berlin mit den politischen und sozialen Umbrüchen jener Zeit, sondern zieht auch Parallelen zu späteren Krisen wie jenen von 1929 und 2008. Ein Buch, das aufzeigt, wie politische Intrigen, soziale Spannungen und wirtschaftlicher Wandel die Welt veränderten - und unsere heutige globale Wirtschaft schufen.
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