Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht

Erzählungen. 1. Auflage.
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Aufschlag Petkovic: Eine Toptennisspielerin erweist sich als grandiose literarische Erzählerin.

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Produktdetails

Titel: Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht
Autor/en: Andrea Petkovi'

ISBN: 3462054058
EAN: 9783462054057
Erzählungen.
1. Auflage.
Kiepenheuer & Witsch GmbH

8. Oktober 2020 - gebunden - 264 Seiten

Beschreibung

Aufschlag Petkovic: Eine Toptennisspielerin erweist sich als grandiose literarische Erzählerin.

Tennis als Spiegel des Lebens - in ihrem literarischen Debüt schlägt die ehemalige Top-Ten-Spielerin Andrea Petkovic die Brücke zwischen Sport und Literatur, und begeistert mit zutiefst ehrlichen und anrührenden Geschichten rund um ihr Leben als Tennisprofi. Wie fühlt es sich eigentlich an, das Leben als eine der weltweit besten Tennisspielerinnen? Wie gelingt die Balance zwischen notwendiger Siegesgewissheit und gefräßigem Selbstzweifel? Wie schafft man es, trotz manch krachender Niederlage und nervtötenden Verletzungen die Freude am Spiel nicht zu verlieren? Und wie pflegt man Freundschaften in einer Welt der Rivalität und des ständigen Unterwegsseins? In »Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht« nimmt Andrea Petkovic uns mit in die Welt eines faszinierenden Sports, der so unkontrollierbar und aufregend ist wie das Leben selbst. Klug, poetisch und mit viel warmherzigem Humor erzählt sie Geschichten aus ihrer Kindheit und Jugend in Darmstadt als Flüchtlingskind aus dem ehemaligen Jugoslawien, von herzzerreißenden Begegnungen auf und neben dem Tennisplatz, von ihrer zerrissenen serbisch-deutschen Seele und wilden New Yorker Nächten, von weiblichen Körpern im Leistungssport - und von ihrer großen Liebe zur Literatur und zur Musik. So ist Petkovic' Debüt als literarische Autorin eine bewegende und witzige Hommage auf das Auf und Ab des Lebens - nicht nur für Tennisliebhaberinnen und Tennisliebhaber.

Portrait

Andrea Petkovic, 1987 in Tuzla/Bosnien geboren, zog im Alter von sechs Monaten mit ihrer Familie nach Darmstadt. Im Alter von sechs Jahren begann sie mit dem Tennissport. 2007, ein Jahr nach Beginn ihrer Profikarriere, spielte sich Petkovic in die Top 100 der Welt. Ihren ersten WTA-Titel errang sie zwei Jahre später im österreichischen Bad Gastein. 2011 schaffte sie es unter die besten 10 der Weltrangliste. Verletzungsbedingt fiel sie anschließend weit zurück, kämpfte sich aber wieder vor und spielte 2014 die beste Saison ihrer Karriere. Als Autorin hat sie 2018 mit ihren Kolumnen im SZ-Magazin für Aufsehen gesorgt. Seit Dezember 2019 steht sie als Moderatorin der ZDF-Sportreportage vor der Kamera. »Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht« ist ihr erstes Buch.

Pressestimmen

»Die Lektionen, die Tennis sie über Rivalität, Gerechtigkeit, Teamgeist lehrt, geraten zu Metaphern für das Spiel des Lebens.« Der Tagesspiegel

»Erzählungen aus dem Leben einer ehemaligen Top-10-Spielerin, die nicht nur fantastisch mit Tennisbällen umgehen kann, sondern auch mit Buchstaben.« Mona Ameziane, 1LIVE Stories

»Man kann diese Erzählungen lesen und sich gefangen nehmen lassen von ihrer
literarischen Kraft, ihrem Erfahrungsreichtum und der psychologischen Rücksichtslosigkeit, mit der Petkovi den Stoff ihres Lebens durchdringt.« Ijoma Mangold, Die Zeit Literaturbeilage

»Andrea Petkovi ist mit ihrem Buchdebüt im Tennisjargon gesprochen ein direkter Gewinnschlag gelungen. Ebenso unterhaltsam wie eingängig.« Sylvia Rochow, aviva-berlin.de
Bewertungen unserer Kunden
Gefühlvoll, humorvoll und weise
von pw - 20.10.2020
Andrea Petkovi¿ ist nicht nur ein hervorragendes Tennistalent, sondern auch eine begnadete Geschichtenerzählerin. Das hatte ich bereits nach nur wenigen Seiten in diesem Buch feststellen können. Ihre Geschichten sind abwechslungsreich und außergewöhnlich, denn wo sonst bekommt man solch einen persönlichen Blick hinter die Kulissen und auch in die Gedanken- und Gefühlswelt einer Leistungssportlerin. Was mir besonders gut gefallen hat, ist ihre Selbstironie, die immer wieder durchkommt. Das hat so etwas überaus Sympathisches. Obwohl die Autorin noch ziemlich jung ist, liegt außerdem eine große Portion Lebensweisheit in ihren Geschichten. Das Schöne ist, dass diese ohne erhobenen Zeigefinger auf sehr unterhaltsame und anschauliche Art herübergebracht wird. Ich habe nach dem Lesen dieses Buches den Eindruck, dass Andrea Petkovi¿ bei allem Stolz, den sie zurecht aufgrund ihrer sportlichen Leistungen haben kann, eine bodenständige Person geblieben ist. Mein Urteil zu diesem Buch: Spiel, Satz und Sieg: Andrea Petkovi¿.
Satz und Sieg für Tennis-Fans
von Sunnysea - 19.10.2020
Im ersten Teil des Buches geht es um das Leben von Andrea Petkovi¿, ihre Kindheit und Jugend, ihren Weg zum internationalen Tennisprofi und in die Top Ten der Weltrangliste. Im weiteren Verlauf folgen viele Wechsel zwischen ihren Erfolgen und Rückschlägen bei verschiedenen, weltweiten Tennis Turnieren. Auch ihre Leidenschaft zur Literatur kommt nicht zu kurz und findet sich auch in ihre Sprachstil wieder. Mich hat vor allem der erste Teil interessiert. Wie sie den Spagat zwischen den verschiedenen Kulturen, das Leben als Teenager und dem Profisport hinbekommen hat. Wie sie versucht, ständig Allen gerecht zu werden. Wie sie sich immer wieder motivieren kann, auch wenn sich ihr Verletzungen und Niederlagen in den Weg stellen. Eine starke Frau. Der Zwiespalt zwischen Privatleben und Profikarriere ist super rausgekommen. Ein sprachgewaltiges Buch mit einer Portion Selbstironie an manchen Stellen, dass Tennis-Fans begeistern wird.
Empfehlung mit Einschränkung
von hazlewood95 - 18.10.2020
Meinung: Ich möchte mich nun nicht als Fan von Andrea Petkovic bezeichnen, dennoch empfand ich sie als Persönlichkeit innerhalb der Medien immer als äußerst interessant. Als ich nun erfahren habe, dass sie ein Buch geschrieben hat, war ich zunächst sehr überrascht und dies zu Anfang sogar recht positiv. Denn der Schreibstil ist wirklich sehr gelungen, flüssig, sehr vorsichtig und gewählt in der Ausdrucksweise und dabei dennoch nie langatmig. Dieser Stil entwickelte sich für mich im Laufe des Buches allerdings zu stark in eine Richtung, die kaum einen Kontrast kennt. Denn vorangegangene Argumente gewannen für mich an Überhand und es wirkte etwas steif und zu sehr bedacht, dennoch flog man nur so über die Seiten. Auch die Erzählungen, die Petkovic hier berichtet, sind teilweise sehr spannend und emotional, aber eben nur teilweise. Denn man muss als neutraler und objektiver Leser wohl sagen, dass alle Seiten des Buches wohl nur dann interessant und lesenswert sind, wenn man ein Andrea Petkovic oder zumindest ein Tennisfan ist. Deshalb eine nur eingeschränkte Empfehlung!
Tenniskarriere
von Delfin - 18.10.2020
Inhalt: In dem Buch geht es um Andrea Petkovics Karriere oder besser gesagt um ihr Leben. Im Buch kann man etwas über ihre Kindheit, ihre beste Freundin in der Grundschule, ihre Tennisanfänge bis hin zu ihrem Unfall/ Verletzung, lesen. Meinung: Das Cover des Buches finde ich nicht ganz so toll, aber für das Thema vielleicht passend. Der Schreibstil der Autorin fand ich angenehm zu lesen. Was mir nicht so gefallen hat war, dass die Geschichte zwischen den Kapiteln oftmals gesprungen ist, sodass ich nicht immer so folgen konnte. Was mir gut gefallen hat war, dass das Buch so ein komplettes Bild von ihrem Leben gegeben hat und nicht nur einen bestimmten Ausschnitt aus ihrem Leben. Fazit: Ein interessantes Buch, das wahrscheinlich für Menschen mit Tenniskenntnissen noch besser ist, als für mich als Laien. Ich gebe dem Buch trotzdem 4 von 5 Sternen.
Für Tennisbegeisterte und oder Fans sicher ein gutes Buch
von Anonym - 17.10.2020
Zugegeben interessiere ich mich selbst nicht für Tennis, daher hatte ich mit der Autorin Andrea Petkovic bisher nichts am Hut. Dennoch ist das Buch alles in allem nicht schlecht: Als Einwandererkind aus dem ehemaligen Jugoslawien kommt verbringt Andrea ihre Kindheit im hessischen Darmstadt. Als Leser kann ich mich ein Stück weit mit ihr identifizieren, da sie die vielen Alltagssorgen und Probleme einer Jugendlichen beschreibt. Ihre Tenniskarriere verändert ihr Leben fundamental und lässt Vieles in den Hintergrund treten. Insgesamt berichtet sie viel über ihr Leben in den Metropolen der Welt, in Hotelzimmern, über Begegnungen mit interessanten Personen und über internationale Freundschaften. Der Schreibstil ist okay. Statt eines stringenten Aufbaus gibt es viele Anekdoten (hier Erzählungen genannt). Die Sprünge innerhalb der einzelnen Kapitel, insbesondere in der zweiten Hälfte, sind teilweise etwas verwirrend. Gleiches gilt für das Ende, bei dem die Pointe fehlt.
Ehlich und bodenständig
von Sarah S. - 17.10.2020
Andrea Petkovic schreibt in ihrem literarischen Debüt über ihren Aufstieg als Top-Ten-Tennisspielerin aber auch ihrem Leben abseits des Tenniscourts und als Flüchtlingskind aus dem ehemaligen Jugoslavien. Ihre Erzählkunst zeichnet sich durch einen Humor aus, bei dem ich öfters lachen musste. Die Einblicke ins Tennisleben als Top Ten Spielerin sind eindrücklich und interessant und ihre Erlebnisse als Flüchtlingskind und später als Deutsche Tennisspielerin haben mich sehr beeindruckt. Tolles Buch, das ich jedem ans Herz legen möchte. Auch Nicht-Tennisspieler kommen auf ihre Kosten... den Ehrgeiz, der Andrea Petkovic zur Erreichung ihrer Ziele an den Weg gelegt hat, kann jedem, der seine Ziele verfolgen möchte, ein Vorbild darstellen. Jede Person soll Ziele haben und man darf seine Ziele nicht aus den Augen verlieren und so lange weitermachen, bis man sie erreicht...! Coole Message aus diesem Buch!
Autobiografische Geschichten interessant, unterhaltsam und humorvoll erzählt.
von GeSchwaetz - 17.10.2020
Man muss sich im Tennissport nicht unbedingt auskennen, um diese sehr gut und unterhaltsam erzählten, ganz persönlichen, erfrischend humorvollen und selbstironischen Erzählungen aus dem sportlichen und privaten Leben der Andrea Petkovi¿ zu genießen. Nicht nur jeden Fan der Sportlerin werden sie begeistern. Diese autobiografischen Erzählungen mit dem schönen poetischen Titel "Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht" sind nicht wie die üblichen Sportlerbiografieberichte, sondern erzählen auch davon, wie Familien versuchen, sich als Fremde in einer neuen Heimat zurechtzufinden. Andrea Petkovi¿ widmet dieses Buch "Dem Land, in dem ich aufgewachsen bin - Deutschland. Und dem Land, das, als ich es verließ, noch Jugoslawien hieß." Sie schildert auch, wie sie lernte ein kosmopolitisches Leben zu führen und mit den Höhen und Tiefen, Siegen und Niederlagen umzugehen, in privaten, wie auch in sportlichen Bereichen. Man merkt, dass sie oft inspiriert wurde durch die Bücher, die die las, die Kunst, die Menschen, die sie kennenlernte und dass sie daraus unterschiedliche Erkenntnisse gewann und es ihr so auch gelang ihr Leben, die Kunst, die Literatur, ihren Sport in Beziehungen zueinander zu setzen und davon zu profitieren. Ja, es klingt so einfach, alles hängt mit allem zusammen - das Eine bedingt das Andere, aber das muss erst mal jeder für sich persönlich begreifen und für sich etwas daraus machen. Ich glaube, Andrea Petkovi¿ ist eine Frau, mit der man sich gut gerne über Gott und die Welt unterhalten kann. Tagelang und nächtelang und so schnell nicht müde wird, weil aus ihr eine unglaublich lebendige Energie sprudelt. Ich habe nach der Lektüre dieses Buch gut gelaunt zugeklappt und es in Griffnähe ins Regal gestellt, wie einen guten Freund, den man nicht aus den Augen lassen will. Der KiWi Verlag schreibt vollkommen zu Recht von einem "grandiosen literarischen Debüt".
Interessant für Fans!
von buechertraumzeiten - 17.10.2020
Mich hat das Buch leider nicht sehr überzeugen können. Die Geschichten waren sehr sprunghaft und mir ist es schwer gefallen zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden. Zudem war mir der Tennis-Aspekt etwas zu intensiv und als Nicht-Kenner war mir das ganze dann doch etwas zu langatmig. Der Schreibstil war sehr flüssig und somit hat sich das Ganze sehr angenehm lesen lassen. Die Länge der Kapitel war auch gut gewählt und hat im Schnitt 10 Seiten nicht überschritten. Das Cover gefällt mir auch sehr gut und ich finde es passt sehr gut zum Thema. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das Buch für Fans von Andrea Petkovic oder generell vom Tennis-Sport sehr interessant sein könnte und das man durch das eigene Fachwissen besser in das Buch hinein finden kann, bzw. sich besser mit der Person identifizieren kann. Für meinen Teil kann ich dem Buch leider nur 3/5 Sterne geben.
zwischen Tennis und Privatleben
von v_im_wunderland - 16.10.2020
Ich habe mich mit Andrea Petkovic vor diesem Buch noch nicht auseinander gesetzt. Jedoch war sie mir natürlich als Tennisstar bekannt und ich war neugierig auf das Buch. Nach dem Buch ist mir die Autorin und Tennisspielerin Andrea Petkovic sehr sympathisch. Sie schreibt amüsant und ehrlich von ihrer Kindheit, ihrer Jugend, die sie fast nur auf dem Tennisplatz verbracht hat und ihrem Privatleben als erwachsene Frau. Sie geht dabei schonungslos mit sich selbst um und schildert auch lustige Anekdoten aus ihrem Tennisalltag. Schnell wird klar, dass die Kindheit und Jugend von der Autorin schnell vorbei waren, mit dem Ziel sich an die Weltspitze des Tennis zu spielen. Dabei wird dem Leser schnell deutlich, welche Opfer sie bringen musste. Aber das macht das Buch auch so sympathisch. Dass sie nicht behauptet, dass alles einfach ist oder gewesen wäre.
Hinter den Kulissen
von Nilly - 15.10.2020
Andrea Petkovic ist eine wunderbare Tennisspielerin. Ich habe sie schon oft spielen sehen und es war (fast) immer eine Freude. Ich war allerdings jetzt doch erstaunt, als ich ein Buch von ihr in den Händen hielt. Das musste ich unbedingt lesen ¿¿ wie sieht es hinter den glanzvollen Kulissen der Tenniswelt aus? Was bewegt Andrea, wie ist ihr Gefühlsleben in dem Haifischbecken des Profisports? Bereits auf den ersten Seiten macht Andrea klar: sie kann nicht nur mit Tennisbällen gut umgehen, sondern auch mit Wörtern. Oft schon poetisch nimmt sie den Leser mit in ihre Welt. Die Kindheit, der Tennisplatz und auch ihre Gefühle und Sehnsüchte werden thematisiert. Es gibt Stellen zum Schmunzeln und Staunen aber auch traurige und tiefgründige Passagen. Der Leser lernt die Person Andrea Petkovic sehr gut kennen. Auch zeigt mir dieses Buch, dass ich kein Profisportler sein möchte. Der Preis, den die Menschen zahlen müssen, um an der Spitze zu stehen, ist wirklich sehr hoch. Ich habe viel Respekt vor so viel Ehrgeiz und Willen. Das Buch ist keine konventionelle Autobiografie. Andrea springt oft von einer Zeit und Stelle zur anderen. Das ist manchmal etwas irritierend, man ist aber schnell wieder im Lesefluss. Der Schreibstil ist schwungvoll und es kommt keine Langeweile auf. Mir hat auch das Cover sehr gut gefallen. Es passt einfach perfekt. Ich kann hier mit gutem Gewissen eine Leseempfehlung aussprechen. Nicht nur für Tennisbegeisterte, auch für Leser, die hinter einen Menschen schauen möchten.
Überraschend!
von FreizeitLeser - 14.10.2020
Andrea Petkovi¿ hat mich mit Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht sehr überraschen können. Bisher kannte ich sie nur als Tennisspielerin, aber mit diesem Buch habe ich eine sehr reflektierte, offene, belesene und lustige Autorin kennengelernt. Petkovi¿ hat einen sehr gelungenen Schreibstil, flechtet weitere Literatur und Zitate in ihre Erzählungen ein (die allerdings manchmal auch übersetzt sein dürften) und viele ihrer Aussagen und Überlegungen regen zum Nachdenken an. Wer allzu intime Details ihrer Tenniskarriere sowie Klatsch und Tratsch aus dem Tenniszirkus erwartet, wird mit diesem Buch allerdings keine Erfüllung finden. Zwar schildert Petkovi¿ ihr Profisportlerdasein von den Anfängen bis heute, wodurch man einen Einblick in den Alltag eines Profisportlers erhält, aber sie bleibt gegenüber ihren Weggefährten stets fair. Was mich ein bisschen irritiert hat, waren die Zeitsprünge der einzelnen Erzählungen; hier hätte ich mir eine chronologische Abfolge gewünscht. Fazit: Ein wirklich lesenswertes Buch mit gutem Schreibstil, vielen Einblicken in den Alltag eines Profisportlers und gute Denkanstöße!
Einblicke in die Tenniswelt
von Anonym - 12.10.2020
Andrea Petkovic hat mit ihrem Buch Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht ein Buch über ihre eigenen Erlebnisse im Tennisprofizirkus geschrieben. Durch ihren angenehm zu lesenden Schreibstil, und die offene Art über ihre Erlebnisse zu berichten, erhält man als Leser einen guten Einblick in die Schwierigkeiten an die Spitze der Tenniswelt zu gelangen. Besonders beeindruckend war für mich die Erkenntnis, dass jeder Tennisspieler, selbst die Topspieler der Welt öfter Matches verlieren, als zu gewinnen. Damit umzugehen bedarf einer starken Persönlichkeit. Auch die Themen rund um Migration und Integration, der Familienalltag und das Aufwachsen in Deutschland werden kritisch hinterfragt und beleuchtet. Ein großes Lesevergnügen; das Buch hätte gern noch mehr Seiten haben können, und braucht auch den Vergleich mit den Bestsellern von Joachim Meyerhoff nicht zu scheuen.
Ein literarisches Ass
von Constanze Pachner - 11.10.2020
Wir drehen uns im Kreis um uns selbst und alle unsere Makel treten Tango tanzend in den Vordergrund, während all unsere positiven Eigenschaften in tiefen Schlaf verfallen. (S. 62) Was für eine Sprachkunst: humorvoll, ehrlich, tiefgründig, selbstkritisch und mit Worten spielend. Andrea Petkovic hat mich überrascht, wie ein nicht bedachter Windstoß im Herbst. Sie packt mutig ihr durch Höhen, Tiefen und Gleichschritte geprägtes Seelenleben aus. Dieses behandelt sie innerhalb der Grenzen eines Tenniscourts, stets rührend und aufwühlend begleitet durch ihrer Familie von nah und fern sowie ihrer serbischen Herkunft. Mit scharfsinniger Leichtigkeit schafft sie Phänomene des Tennis auf das Leben an sich zu transferieren. Ab der Seite 18 fühlte ich mich nach folgendem Zitat mit ihr verbunden und entwickelte eine innige Buchfreundschaft, die noch lange nachhallen wird: Neben den echten Freunden, die neben mir auf den Schulbänken saßen und mit mir in pubertäres Gelächter über sinnlose Sachen einstimmten, entdeckte ich Bücher. Ich las sie, zwischen Heften versteckt, in den Stunden, die mir unwichtig erschienen, ...
Spannende Einführung in die Tenniswelt
von morlin - 11.10.2020
Als Darmstädterin ist mir Andrea Petkovic natürlich ein Begriff - auch wenn ich mich mit Tennis nur sehr wenig auskenne. Daher war ich sehr gespannt auf ihr Debüt, da ich mir Einblicke in ihre Kindheit in Darmstadt und in die Tenniswelt erhoffte. Das recht dünne Buch enthält 18 Erzählungen, die sich um das Erwachsenwerden (vor allem auf den Tennis-Übungsplätzen), den Erfolgen und auch Misserfolgen im Tennissport, der Liebe, der Familie und einfach um das Leben drehen. Mir hat das Buch sprachlich und auch erzählerisch überraschend gut gefallen. Als total unsportlicher Mensch, ringt mir die Autorin großen Respekt für ihre Leistungen ab - sportlich und mental. Mir ist jetzt erst klar geworden, mit wie vielen Niederlagen auch erfolgreiche Tennisspieler kämpfen müssen, da sie ja sehr viele Turniere spielen und nun nicht jedes gewinnen (können). Dann immer wieder aufzustehen und weiterzumachen - Hut ab. Das Buch war für mich tatsächlich eine spannende Einführung in die für mich bis dahin recht unbekannte Tenniswelt.
Sympathische Erzählungen
von Tefelz - 11.10.2020
Andrea Petkovic hat in Ihrem bisherigen Leben, eine beeindruckende Karriere hinter sich und obwohl erst 33 Jahre alt, sicher schon einiges zu erzählen. Für mich sehr interessant, ist immer die Frage der Motivation oder was steckt hinter solch einem Mensch. Was treibt ihn an ? Was für Ziele hat er sich gesetzt ? Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht verfolgt einen losen Faden an kurzen Geschichten, die bunt pendeln zwischen Erinnerung, privaten Momenten, Tennis, oder von Motivation und Frustration in ihrem bisherigen Leben. Eine Leben das sie schon als Jugendliche auf sich selbst gestellt, führen musste oder wollte und zwischen Darmstadt und New York pendelt. Mir gefällt ein Buch voll Erzählungen, die nicht den Anspruch erwecken, eine komplette Biographie aufzubauen, sondern oft einfach lose eingestreute Geschichten aus dem Alltag einen Einblick in das Leben einer Frau Petkovic geben. Als Einwandererkind aus Tuszla fest verhangen in der deutschen Kultur aufgewachsen mit Jugoslawischen Wurzeln und Mentalitäten. Für mich ein wunderbares Beispiel die Frage, warum eine Lehrerin sich wundert, wenn ein Kind den Wunsch hat, die Beste in irgendeiner Sache zu sein ? Das sollten sich heute viele einmal fragen, warum sie ihr potential einfach liegen lassen und ein Einwandererkind, diese Tatsache für selbstverständlich hält. Auch Wunderschön beschrieben, der Leidensweg nach den Verletzungen und ein ungewöhnlicher Motivationstrainer. Das Ziel zu erreichen und zusammen zu brechen, weil nach dem Ziel kein weiteres Ziel gelauert hat. Natürlich spielt sich viel in der Tenniswelt ab, aber irgendwie alles eher in der Situation eines Beobachters der das Innenleben der Frau Petkovic verfolgt. So gesehen verdingt es viel Respekt, sein Innenleben preis zu geben, was mir persönlich Andrea Petkovic in Ihrer Stärke und Vielseitigkeit , sehr Nahe gebracht hat und auf mich sehr sympathisch gewirkt hat. Es ist kein Buch der Superlative und wartet auch nicht mit spektakuleren Enthüllungen auf, doch habe ich die Erzählungen einfach gerne gelesen und durch den sehr guten Erzählstil , sind die Geschichten nur so dahin geglitten. Hat mir gut gefallen !
Etwas durcheinander
von Anonym - 10.10.2020
Das Buch beinhaltet tatsächlich nur Erzählungen von Andrea und ihrem Leben. Die meisten Geschichten bauen chronologisch auf, aber mir als Laien haben ein paar Hintergründe gefehlt und vor allem Personenkenntnisse. Erst später wechselt die Biographie zu persönlichen Ansichten und philosophischen Denkanstößen. Das Buch beinhaltet viel, doch manchmal versteht man bestimmte Gedankenanstöße nicht. Recht interessant ist es in die Psychologie eines Tennisspielers eintauchen zu können und wie es ihnen wirklich geht. Andrea muss einige Schläge einstecken, aber ist sehr tapfer. Das ist bewundernswert. Das Ende des Buches kommt etwas aprupt und man muss in Andreas Biographie im Internet nachlesen, wie es ihr weiter ergangen ist. Sie berichtet sehr leidenschaftlich über den Tennissport und wie er ihren Alltag und ihre Freundschaften einnimmt.
schreibende Sportlerin
von Peppi - 07.10.2020
Auf das Buch von Andrea Petcovic war ich schon sehr gespannt. Das sie ein großer Literaturfan ist, wusste ich bereits. Sie hat vor kurzem auf Instagram den digitalen Buchklub Racquet Book Club gegründet. Als Tennisspielerin und Moderatorin der ZDF-Sportreportage ist sie natürlich allgemein bekannt. Ihre Erzählungen hat sie in etwa zwanzig Kapiteln unterteilt. Zwischen den Kapiteln fehlt mir der rote Faden. Es ist ihr aber in dem Buch gelungen, die Liebe zum Tennis, die großen Momente des Glücks und auch die dramatischen Momente der Niederlagen und Verletzungen darzustellen. Für mich als Nichttennisfan waren die vielen Namen der Spielerinnen etwas überflüssig. Aber wie gesagt, ich bin kein Tennisfan. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ein Kenner der Szene das völlig anders sieht. Nur die Erzählung mit der Überschrift New York hat mich etwas ratlos zurück gelassen. War das schon der Anfang eines neuen Buches?
Ich liebe Andrea! Tolles Buch! Macht definitiv Lust auf Tennis
von Sandra - 07.10.2020
Was für ein interessantes Buch! Ich gucke kein Tennis und konnte mich bis jetzt dafür auch nicht begeistern. Andrea schafft es aber Begeiterung für den Sport herbeizuzaubern und ich werde diesen Sport jetzt doch wohl eher mal verfolgen! Andrea ist so sympathisch, witzig und ehrlich. Man muss sie einfach mögen. Ihre Lebensgeschichte angefangen mit ihrer Kindheit und ihrer chaotischen Familie bis hin zu Sieg und Niederlagen sind sehr interessant. Sie schafft es, dann man bei den Turnieren mitfiebert und zittert. Was sie noch sympathischer macht, ist dass sie genau so ein Buchnarr wie ich ist :) Sie fängt auch sehr gut die Kultur, die Nationalitäten ( auch mit Klischees) und den Tennissort der einzelnen Länder ein und natürlich die großen Turnieren. Das einzige was mir hier gefhlt hat, war das es keinen roten Faden gibt wie in einen Roman, sondern dass sie Episodenweise von Begegnungen und ihren Turnieren sowie Freundschaften/Familie erzählt.
Überraschend gut
von Veep - 05.10.2020
Andrea Petkovic schafft es mit ihrem Buch einen spannenden Einblick in die Anfänge ihrer Tenniskarriere zu geben. Am besten gefielen mir die Kapitel, in denen sie über reale Tenniserlebnisse schreibt - ich hätte mir jedoch gewünscht, dass sie mehr Details über aktuelle und ehemalige Spielerinnen preisgibt. Als sie über ihre Fed Cup Zeit berichtet, gibt sie ganz kleine Einblicke in die Charaktere Kerber und Rittner - jedoch nur wenige, die ohne Tennishintergrund des Lesers fast nicht greifbar sind. Das war eigentlich der Grund warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte, um eben einen intimeren Einblick in die Tenniswelt zu erhaschen. Natürlich will Petkovic keine Details aus dem Leben ihrer Mitstreiterinnen und des Head of Women¿s Tennis beim DTB ausplaudern - dies tut sie nur, wenn es um die Anfänge ihrer Karriere geht und sie von Spielerinnen berichtet, mit der sie damals viel Zeit verbracht hat und die keiner breiteren Öffentlichkeit bekannt sind. Sie durchleuchtet diese Charaktere mit viel Wortwitz und scheinbarer Leichtigkeit und es macht Spaß in diese Welt einzutauchen. Weniger interessant sind meines Erachtens die Beschreibungen des Lebens, das sich außerhalb des Tennisplatzes abspielt - das letzte Kapitel scheint eher der Anfang eines neuen, tennisunabhängigen Romans zu sein und hat mich leider so gar nicht in seinen Bann gezogen.
Sport und Erfolg
von Lymon - 04.10.2020
Andrea Petkovic gibt in ihrem autobiographischen Roman "Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht" ein sehr eindrückliches und bewegendes Zeugnis ab von der Liebe zum Tennis, von Glücksmomenten und Erfolg, den Hürden und Rückschlägen, Verletzungen und den Schwierigkeiten, damit richtig umzugehen. Kritisch beleuchtet sie die Begleiterscheinungen des Ruhms in Form eines übersteigerten Egos, der immer weiter gefüttert werden will. Der Leser wird auf die sehr persönliche Lebensreise Petkovics genommen. Aus der Innensicht der Tennisspielerin, die unten den Top Ten der Weltrangliste zu finden war, werden Anekdoten über das Zusammentreffen mit anderen berühmten Tennisspielerinnen und Tennisspielern erzählt. Diese wechseln ab mit tiefen und sensiblen Bezügen zu Kunst, Musik und Literatur, dem anderen Standbein Petkovocs. Ein spannendes und mit viel Weisheit geschriebenes Buch, das sowohl für Tennisspieler und andere Leistungssportler, aber genauso auch für Nichtsportler lesenswert ist. Ein Buch, das aus Leidenschaft genauso wie aus Leiden erwachsen ist; es wirft auch einen durchaus kritischen Blick auf den Erfolg und die Maschinerie des Erfolgs, auf die Medien und den Hipe um erfolgreiche Sportler.
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