Eine Geschichte voller wichtiger Messages, die tief berührt sich zwischendurch aber auch mal zieht.
Der zweite Band der Dilogie rund um Landon und Shay geht nochmal mit ernsten und wichtigen Themen unter die Haut. Wir machen da weiter wo wir im vorherigen Teil aufgehört haben. Und begleiten die beiden noch über ein paar Jahre bis wir dann endlich in der Gegenwart angekommen sind. Hier hat es sich für mich leider zu sehr gezogen. Es kamen viele Wiederholungen, die wir im letzten Band schon thematisiert hatten. Auch wenn mich der poetische Schreibstil der Autorin immer wieder packt, war es hier doch auch mal sehr zäh zwischendurch. Trotzdem war wohl das beeindruckendste an der Geschichte die Entwicklung der beiden Protagonisten. Sie sind einfach sehr menschlich und realistisch, machen Fehler, können aber auch verzeihen und haben ein ganz normales Leben mit Höhen und Tiefen. Für mich war das sehr authentisch. Shay hat mich wieder begeistern können, Landon war noch immer nicht ganz greifbar aber ich denke, dass das durch seine Geschichte auch teilweise so gewollt war. Die Autorin behandelt das Thema Depressionen zwar intensiv aber auch berührend und so, dass man als Außenstehender mitfühlen kann. Die wohl größte Message, die die Geschichte vermittelt, ist dass Liebe nicht immer reicht um alles Heilen zu lassen sondern dass man selbst an sich arbeiten muss, dass man viel Mut dazu braucht und vor allem viel Zeit. Der Roman gibt einem Hoffnung und schenkt einem Licht und zeigt, dass man auch zweite Chancen zulassen sollte. Bin gespannt wie es weiter geht und freue mich auf Karlas Geschichte.