Ich war sehr gespannt auf dieses Buch und hatte die Vorstellung, dass hier jemand, frisch und neu zum Glauben gekommen, aus seinem 1. Jahr mit Jesus berichtet.
Wie lerne ich Bibel lesen und verstehen, wie beten, welche Gemeinde ist die richtige, erste kleine Wunder, die erlebt werden, straucheln, zweifeln, glauben, Staunen und so weiter.
Weit gefehlt! Hier berichtet ein Gläubiger Mensch von seinem Weg in den Katholizismus.
Und da fing mein Problem an. Ich als evangelisch-freikirchlich erzogene Gläubige habe ein sehr gespaltenes Verhältnis zur Landeskirche und besonders zu den Katholiken, mit denen ich als Norddeutsches Kind wenig anfangen konnte. Auch 18 Jahre in einer katholisch geprägten Region haben daran nichts geändert.
Nun, das Buch ist flüssig geschrieben, es berichtet sehr kurzweilig über verschiedene Themen, die durchaus meine Erwartungen erfüllen und obendrein von Familienleben, Job und Hundeerziehung erzählten. Es berichtet von Unterschieden und persönlichen Erkenntnissen und auch von den Beweggründen in eine andere Konfession zu konvertieren.
Alles in allem sehr schlüssig und interessant.
Letztendlich hat es auch meine Sichtweise ein kleines bisschen verändert. Kommt es doch nicht auf die Konfession sondern auf Jesus an!
Ein Buch zum schmunzeln, nachdenken und sich verändern. Und oft findet man sich in Verhaltensweisen oder Bemerkungen wieder.