INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne

Roman. Originaltitel: To Sleep In A Sea Of Stars. 2. Auflage.
Buch (gebunden)
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Bildgewaltig wie ein Kino-Blockbuster:

Das neue phantastische Epos von Christopher Paolini, dem Welt-Bestseller-Autor von »Eragon«



Neue Welten zu untersuchen ist alles, wovon die junge Forscherin Kira Navarez jemals geträumt hat. Doch ein harmloser Auf … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne
Autor/en: Christopher Paolini

ISBN: 3426227363
EAN: 9783426227367
Roman.
Originaltitel: To Sleep In A Sea Of Stars.
2. Auflage.
Übersetzt von Katharina Naumann, Barbara Häusler, Eberhard Kreutzer
Knaur HC

15. September 2020 - gebunden - 960 Seiten

Beschreibung

Bildgewaltig wie ein Kino-Blockbuster:

Das neue phantastische Epos von Christopher Paolini, dem Welt-Bestseller-Autor von »Eragon«



Neue Welten zu untersuchen ist alles, wovon die junge Forscherin Kira Navarez jemals geträumt hat. Doch ein harmloser Auftrag auf einem fernen Planeten lässt Kiras Traum zum größten Albtraum der Menschheit werden:

Bei der abschließenden Untersuchung des Planeten, der in Kürze kolonialisiert werden soll, stürzt Kira in eine Felsspalte - und entdeckt etwas, das kein menschliches Auge zuvor erblickt hat. Es wird sie vollständig und für immer verwandeln.

Kira ist allein. Wir sind es nicht. Und wir müssen einen Weg finden, um zu überleben.





Mit »Die Ewigkeit der Sterne« entführt uns Bestseller-Autor Christopher Paolini in neue unbekannte Welten, und zu dem, was in der Weite des Weltalls zwischen den Sternen auf uns wartet.

Christopher Paolinis phantastisches Epos verbindet auf geniale Weise die Welten-Schöpfung und Charakter-Entwicklung seiner »Eragon«-Romane mit den faszinierenden Möglichkeiten der Zukunft.

Portrait

Christopher Paolini wurde 1983 in Kalifornien geboren und lebt heute in Paradise Valley in Montana. Mit der Serie um den Drachenreiter Eragon schrieb er eine Reihe von Bestsellern, die weltweit 35 Millionen Mal verkauft wurden.



Leseprobe

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Bewertungen unserer Kunden
Das Warten hat sich gelohnt!
von Kleine Meerjungfrau - 23.10.2020
Nach dem großen Fantasy-Epos "Eragon" erschließt uns Christopher Paolini nun die Weiten des Weltraums und präsentiert einen Science-Fiction Roman, der nicht nur spannend und mitreißend geschrieben ist, sondern auch eine Liebeserklärung an das gesamte Genre ist. Fans kommen voll auf ihre Kosten!
Bildgewaltig! Einfach Genial!
von Hopes Universe - 23.10.2020
Darum geht es Es ist das Jahr 2258. Die Menschen haben das All erobert und leben in der ganzen Galaxie verstreut in Kolonien. Kira, eine Xenobiologin arbeitet in einem Team zusammen daran, einen noch unbewohnten Planeten zur Kolonialisierung vorzubereiten. Bei ihrer letzten Mission auf dem Planeten entdeckt die Wissenschaftlerin ein ungewöhnliches Gebilde auf der Oberfläche. Bei näherer Untersuchung stürzt sie in ein tiefes Loch und findet sich in einem seltsamen Raum wieder. Schnell erkennt sie, dass dieser von einer intelligenten Spezies erbaut sein worden muss. Und sehr zu ihrem Leidwesen ist sie die Erste, die Kontakt zu einer fremden Spezies hat. Wie ich das Buch finde Ich habe mich wahnsinnig über die Chance gefreut, das neue Buch von Christopher Paolini vorab zu lesen. Der Autor ist einer meiner größten Vorbilder und hat mich mit seinem weltweiten Bestseller Eragon zum Lesen gebracht. Aber da war noch mehr. Wenn sie sich nur tief genug in ihr Unterbewusstsein versenkte, spürte sie, wie dort etwas lauerte, auf sie wartete¿ eine schreckliche Präsenzm die sie zu ersticken drohte wie nasser Ton, den man ihr in Mund und Nase drückte. - Seite 24 Hohe Erwartungen dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen und seinen neuen Roman. Der Klappentext klang schon mal vielversprechend und auch das Cover hat zu den ersten Pluspunkten geführt. Etwas abgeschreckt hat mich hingegen die Seitenanzahl. Jedoch war ich nicht ehrlich überrascht. Paolini ist ja dafür bekannt, keine halben Sachen zu machen. Der Einstieg in das Buch fiel mir gegen meine Erwartungen nicht ganz so einfach. Die Eragon-Reihe habe ich ja nur so verschlungen, was mir durch seine komplexe und meist fachliche Wortwahl diesmal nicht gelang. Ich habe also schnell bemerkt und zu spüren bekommen, dass sein neuer Roman alles andere als eine einfache Jugendlektüre ist. Das macht es aber natürlich nicht weniger gut. Grandios durchdachte Welt Auf den ersten Seiten führt Paolini den Leser in die Welt von Kira ein. Eine grandios durchdachte Welt. Paolini hat mich ja bereits mit Eragon für sich begeistert und zu tiefst beeindruckt. Doch mit INFINITUM hat er sich selbst übertroffen. Ich hab gar keine Worte dafür, wie begeistert, wie beeindruckt ich von der Welt, der Geschichte bin, die er erschaffen hat. Wie gesagt: Auf den ersten Seiten lernt der Leser die Welt und die ersten Charaktere, sowie natürlich die Protagonistin Kira kennen. Lange Zeit sich an die Charaktere zu gewöhnen, gibt der Autor einem nicht. Denn schon in den ersten Kapiteln fordert das Schicksal seine ersten Opfer. Kira geht durch einiges durch, verliert sowohl ihre Freunde als auch ihren Geliebten, ihren Verlobten. Nach dem Unfall, bei dem Kira sich infiziert folgt ein Konflikt dem Nächsten. Die Spannungskurve steigt stetig an und wird dabei gekonnt gehalten. Trotz der vielen Seiten, wird es also nie langweilig. Und Kira wächst an jedem dieser Konflikte. Sie lernt mit den schrecklichen Verlusten umzugehen und tut alles dafür den Untergang der Menschheit zu verhindern. Während sie warteten, zog sich Kira immer mehr in sich zurück, als kapsele sie sich ein. Unaufhörlich musste sie daran denken, was sie über die Nachtmahre herausgefunden hatte. Sie war für deren Schöpfung verantwortlich. Es war ihre ureigne irregeleitete Entscheidung gewesen, ihre ureigene Angst und Wut, die zur Entstehung dieser Monstrositäten geführt hatten, die gerade zwischen den Sternen Amok liefen. - Seite 533 Nach dem Unfall, bei dem Kira sich infiziert folgt ein Konflikt dem Nächsten. Die Spannungskurve steigt stetig an und wird dabei gekonnt gehalten. Trotz der vielen Seiten, wird es also nie langweilig. Und Kira wächst an jedem dieser Konflikte. Sie lernt mit den schrecklichen Verlusten umzugehen und tut alles dafür den Untergang der Menschheit zu verhindern. Dabei passiert so vieles auf den 960 Seiten. Paolini baut immer wieder überraschende Wendungen ein und sorgt so für reichlich Spannung. Ich kann es nicht erwarten, diese Welt auf der Leinwand wieder zu entdecken. Fazit Ein genialer, bildgewaltiger Sci-Fi-Epos mit dem sich Paolini selbst übertroffen hat.
Infinitum
von Jennifer Rouget - 21.10.2020
Puh. Was für ein Brocken. ¿Infinitum¿ ist mit 960 Seiten das dickste Buch, dass ich seit langem gelesen habe. Eigentlich lese ich ungern SciFi. Wie es Christopher Paolini in seiner Danksagung ausdrückt: Fantasy hat die Magie und Science Fiction die Wissenschaft. Nun mit Magie kann ich scheinbar mehr anfangen als mit Wissenschaft. Dennoch hat mich der Autor mit seiner Eragon Reihe so fasziniert, dass ich ¿Infinitum¿ unbedingt lesen wollte. Man merkt in jeder Zeile, dass es ein High SciFi Roman ist. Paolini hat jahrelang Falten bezüglich des Weltraums, der Physik und allem, was damit zusammenhängt recherchiert. Man merkt all diese Mühe. Denn auch, wenn ich keine Ahnung von der Berechnung von Lichtgeschwindigkeit oder das Wissen über Besiedlungen eines fremden Planeten habe, ist es absolut stimmig. Ich habe im Vorfeld gelesen, dass die grundlegenden SciFi Fakten auch hier stimmen - dies nur für Rezrnsionsleser, die sich in diesem Genre heimisch fühlen. Grundlegend ist diese Geschichte genau das, womit es beworben wird: ein bildgewaltiger Epos. Der Schreibstil ist sehr detailliert ohne dabei langweilig zu sein. Man fühlt sich selbst auf dem Raumschiff Walfisch zu Hause und als Teil der Crew. Man kann sich die Suits oder besiedelten Planeten genau vorstellen. Man ist komplett von Anfang an ein Teil der Geschichte - als würde sich ein Film vor meinen Augen abspielen. Kira als Charakter war sehr authentisch. Wenn mich eine fremde Spezies verwandeln würde, wäre ich nicht annähernd so konsequent wie sie. Aber hätte deutlich mehr Selbstzweifel. Die Welt/ das Weltall wie die Menschheit es bisher kannte gerät ins Wanken und jeder muss seinen Platz darin finden. Besonders gefiel mir dabei Captain Falconi - hach, was musste ich über diese Mann schmunzeln. Schon mal auf die Idee gekommen ein Hausschwein könne es auch auf einem Raumschiff geben? Tja, Falconi schon. Und genau das macht die Geschichte aus: natürlich gibt es einen großen Plot mit Wendungen und allem drum und dran. Doch das Herzstück ist das Worldbuilding, der Lebensmut und Fröhlichkeit der Charaktere und das es sich einfach alles stimmig anfühlt. Dieses Buch ist für jeden SciFi-Fan etwas, für Paolini-Fans und solche Leser, die einfach auf der Suche nach einer guten Geschichte im Weltall sind. Falls ihr Neulinge des Genres seid: hinten befindet sich ein Glossar zur Unterstützung. Allerdings erklärt/ schreibt Paolini so gut, dass ich es nicht benötigt habe.
Mutige und sympathische Protagonistin, aber es zieht sich ziemlich in die Länge
von Meli - 19.10.2020
Kira hat auf einem neuen Planeten etwas entdeckt, das eine Menge Dinge in Gang setzt und sie steckt durch ihre Entdeckung ganz tief mit drin. Alles stürzt auf sie ein und obwohl sie durch die Hölle geht, bleibt sie tapfer und tut das, was sie tun muss, so schwierig es manchmal auch ist. Wegen all der Katastrophen, die sie erlebt, hatte ich Mitleid mit ihr, aber ich habe sie auch für ihre Stärke bewundert, denn trotz allem, was sie durchmacht und all der Last auf ihren Schultern will sie immer ihr Bestes geben. Ich mochte die Charaktere, vor allem natürlich Kira, aber auch die Mitglieder der Crew, mit der sie die meiste Zeit reist. Es ist schon ein spannendes Weltraum-Abenteuer mit vielen kreativen Ideen, was das Leben und Reisen im Weltall betrifft. Besonders die Schiffsgehirne haben mir sehr gut gefallen. Allerdings fand ich erstmal, dass es sich schon ziemlich in die Länge gezogen hat, da es immer wieder zu ähnlichen Auseinandersetzungen kommt, es gibt ähnliche Gespräche und die Informationen kommen nur in kleinen Häppchen. Dazu wurde es mir zum Ende hin zu bunt - wobei ich da schon sagen muss, dass es schon nur nach und nach bunter wird, aber zum Schluss konnte es mich dann einfach nicht richtig überzeugen. Fazit Infinitum - Die Ewigkeit der Sterne hat mir mit seiner mutigen Protagonistin und den interessanten Weltraum-Ideen schon gut gefallen, allerdings hat es sich auch ganz schön in die Länge gezogen und zum Ende hin konnte es mich auch nicht mehr so begeistern.
Gigantisch!
von KiMi - 19.10.2020
Da mich Christopher Paolinis Eragon Romane sehr begeistert haben war ich hocherfreut zu hören, dass es nun ein neues Fantasy-Epos von ihm geben sollte und die Leseprobe hat dann auch sofort große Begeisterung ausgelöst. Das Buch quillt einfach über vor Einfallsreichtum, Phantasie, Kreativität und Vielfälltigkeit. Manchmal war es schon fast zu viel um alles zu begreifen und ich werde es mit Sicherheit mit etwas zeitlichem Abstand noch einmal lesen und bestimmt noch mehr erfassen können. Ich hoffe jetzt schon ganz fest darauf, dass dieses fantastische Buch irgendwann verfilmt werden wird, vielleicht sogar in 3D und ich stehe dann mit Sicherheit als eine der Ersten an der Kasse um mir ein Ticket zu sichern. Einziger ganz kleiner Wehrmutstropfen war für mich der Schluss, der mich etwas nachdenklich und melancholisch zurück gelassen hat. Die Story um Kira und die Soft Blade ist für mich auf jeden Fall ein Volltreffer und ich bin mal wieder total begeistert.
Faszinierend
von Bucheule - 18.10.2020
Mit Infinitum - Die Ewigkeit der Sterne gelingt Christopher Paolini ein faszinierender Sciene-Fiction-Roman, der von der ersten Seite an überzeugt und in seinen Bann zieht. Bereits das Cover trifft es auf den Punkt und ist auch einfach wunderschön. Kurz zum Inhalt: Kira stößt als Forscherin im Weltall auf einem eigentlich unbewohnten Planeten auf einen Beweis für außerirdisches, intelligentes Leben. Bei ihrem Fund nistet sich jedoch in ihr ein außerirdischer Parasit ein, der ihr Leben völlig auf den Kopf stellen wird. Die Folgen sind mannigfaltig und führen zu zahlreichen interstellaren Verwicklungen. Wie eingangs bereist erwähnt, ist Paolini ein wirklich guter Sci-Fi Roman gelungen, der durchaus für Leser interessant ist, die eigentlich keine Fans des Genres sind. Klare Leseempfehlung. Die fast 1000 Seiten vergehen wie im Flug.
Komplex und bildgewaltig
von zeilenzauber - 16.10.2020
Paolini war mir durch Eragon schon bekannt, weshalb ich Infinitum unbedingt lesen musste! An seinem Schreibstil hat sich jedenfalls nichts geändert - er ist immer noch genauso Wort- und Bildgewaltig wie damals, wodurch sich die Geschichte sehr gut lesen lässt. Alles wird sehr anschaulich beschrieben und es ist vor allem für Sci-Fi & Raumfahrt Fans ein Genuss, weil auch technische Details erklärt werden. Die Hauptprotagonistin und Xenobiologin Kira entdeckt eine neue Lebensform, die bisher noch nicht bekannt war. Das ist natürlich auch für sie sehr spannend, doch leider gerät sie dadurch ziemlich unglücklich zwischen die Fronten verschiedener All-Bewohner. Das diese nicht friedlich gestimmt sind, macht alles sehr kompliziert, obwohl die von ihr entdecke Lebensform der Schlüssel zu allem sein könnte. Das Buch ist mit seinen über 1000 Seiten schon ziemlich gewaltig und man muss beim Lesen eine gute Konzentration haben, für Menschen die lieber leichte Lektüre lesen ist es im doppelten Sinne nichts ¿¿ Ich finde aber, dass sich dieses komplexe Werk absolut lohnt und wenn man erst einmal in die Geschichte eingetaucht ist, fiebert man vor allem mit Kira mit! Auch wenn es Sci-Fi ist, so lassen sich doch einige Parallelen zu unserem Leben ziehen, wie ich finde, vor allem auf politischer Ebene. Da der Anfang ein kleines bisschen zäh war und es ein paar Längen gibt vergebe ich gute 4 von 5 Sternen und empfehle das Buch definitiv weiter!
Der Pfad durch das Sternenmeer
von bootedkat - 16.10.2020
In den unendlichen Weiten des Weltraums erforscht Xenobiologin Kira Navárez neue Welten und fremde Lebensformen. Bei der Untersuchung eines Planeten, der bald besiedelt werden soll, kommt sie allerdings mit einer Lebensform in Kontakt, die ihr so noch nie zuvor begegnet ist. Während sie versucht herauszufinden, womit sie es zu tun hat, gerät sie gleichzeitig zwischen die Fronten verschiedener Gruppen, die das All bevölkern und sich nicht unbedingt friedlich gesinnt sind. Zwischen offenem Kampf und Diplomatie wird es für Kira immer deutlicher, dass die von ihr entdeckte Lebensform der Schlüssel zu allem sein könnte. Ein bisschen "Star Wars", ein bisschen "Der Marsianer" und ein bisschen Doctor Who" und trotzdem ganz anders. Mit "Infinitum - Die Ewigkeit der Sterne" ist Christopher Paolini ein ziemlich vielschichtiges und komplexes Werk gelungen. Im Mittelpunkt steht Wissenschaftlerin Kira Navárez und obwohl sie einige Mitstreiter hat, ist es gut, dass sich die Ereignisse um sie drehen, denn die Handlung verlangt den Leser*innen einiges ab. Der Autor erschafft nicht nur eine komplett eigene Welt, mit eigenen astronomischen, politischen, biologischen und ethischen Spielregeln, sondern setzt den menschlichen Wesen außerirdische Lebensformen gegenüber, die wiederum nach ihren eigenen gesellschaftlichen Regeln agieren. Man kann einiges in die Handlung der Geschichte hineininterpretieren. Vor allem aber wird der Wunsch der Protagonistin nach einem friedlichen Zusammenleben aller Lebensformen deutlich. Aufgrund der aufgrund der verschiedenen Ideologien und sozialen Unterschiede stehen dabei aber einige Hürden im Raum. Und je mehr Kira und damit auch die Leser*innen über diese lernen, desto deutlich werden ihre Motivation und das verständnis für ihre Handlungen. Der Erzählton selbst ist dabei eher ruhig und detailliert, was einiges an Erzählzeit einnimmt, aber dafür sorgt, dass man bei der hohen Komplexität nicht den Faden verliert.
Spannende Space Opera
von Books of Tigerlily - 15.10.2020
Neben Harry Potter bin ich quasi mit der Eragon-Reihe groß geworden und umso neugieriger bin ich natürlich, dass von Christopher Paolini ein neues Abenteuer erscheint. Diesmal nimmt uns der Autor mit ins All, mit seinem SciFi-Epos "Infinitum". Das Buch ist mit über 950 Seiten ein richtiger Brocken. Es besticht durch eine wunderschöne Aufmachung mit tollem Cover und umfangreichen Appendix am Ende des Buches. Enthalten sind auch unzählige Karten, die die Orientierung leichter machen. Nach dem wahnsinnigen Erfolg der Eragon-Reihe war ich vorsichtig gespannt, ob Paolini an diesen anknüpfen kann. Und ich wurde wirklich positiv überrascht, dass der Autor hier ein richtiges Brett abgeliefert hat. Er schafft es, den Zauber und Charme der Eragon-Bücher in einem neuen Abenteuer unterzubringen, dass in Sachen Handlung und Spannung dem Erstlingswerk in nichts nachsteht. Christopher Paolini schreibt mit wundervollem Stil und erschafft eine fantastische Welt. Dabei geizt er nicht mit typischen SciFi Fachbegriffen, die den Leser auf den ersten Seiten sicher etwas irritieren können. Diese verfliegt aber recht rasch, denn das Erzähltempo und der Spannungsbogen geben Vollgas. Hier geht wirklich auf 900 Seiten die Post ab und es gab keine unnötigen Längen, etwas was ich so nicht erwartet hätte. Man verfolgt in bester Ridley Scott "Alien"-Manier die Bedrohung durch Fremdartiges und befindet sich in der ein oder anderen Weltraumschlacht, die wie für die große Leinwand geschrieben zu sein scheinen. Paolini hat sich hier richtig ausgetobt, sehr zur Freude der Leserschaft. Dennoch zeichnet der Autor hier kein reines Gut-Böse-Schema, sondern überrascht mit einigen unvorhergesehenen Wendungen, die den Leser mit seiner Erwartungshaltung konfrontieren. Und so ist auch das Finale anders als erwartet aber dafür umso charismatischer. Infinitum eignet sich sicher nicht nur für SciFi-Fans - das Buch kann jedem Leser ans Herz gelegt werden, der Spaß an gut durchdachtem Worldbuilding und spannender Story hat. Für mich eine klare Leseempfehlung!
Stellenweise fast zu gewaltig
von supergirl26 - 15.10.2020
Als ich das Cover von Infinitum - Die Ewigkeit der Sterne zum ersten Mal gesehen habe, stand für mich sofort fest, dass ich diesen Sciencefiction-Roman lesen muss. Hinzu kam der für mich unglaublich prägnante Klappentext sowie die Tatsache, dass ich die Eragon-Reihe nicht gelesen, aber stets nur Gutes über den Schreibstil von Christopher Paolini gehört habe. Und so tauchte ich voller Vorfreude in den über 900 Seiten starken Weltraum-Epos ein. Leider wurde mir mehr als schnell bewusst, dass ich viele technische und wissenschaftliche Begriffe nicht kenne. Und da Science Fiction ein mir eher unbekanntes Genre ist, konnte ich mir diese auch leider kaum aus dem Zusammenhang erschließen. Positiv ist zu nennen, dass für diesen Kritikpunkt mitgedacht wurde und dem Buch ein über 30 Seiten starkes Glossar angefügt wurde. Einige Begriffe schlug ich zu Anfang tatsächlich auch nach, doch schnell fühlte ich mich dadurch so in meinem Lesefluss gestört, dass ich lieber die Unklarheiten in Kauf nahm. Die Protagonistin Kira wurde mir trotz der vielen Seiten nie so wirklich sympathisch. Natürlich habe ich viele positive Charaktereigenschaften an ihr entdecken können, insbesondere die Fürsorge für ihre Mitmenschen, aber trotzdem bestand zwischen ihr und mir stets eine gewisse Distanz. Ein weiterer Kritikpunkt sind für mich die vielen, kaum aussprechbaren Namen der Crew-Mitglieder der Raumschiffe. Natürlich passen Namen, die heute modern sind, nicht in ein weit in der Zukunft liegendes Setting, aber wenn schon das Glossar so umfangreich gehalten wird, hätte es auch nicht geschadet, noch eine Seite mit Hilfe zur Aussprache zu gestalten. Ehrlicherweise habe ich oft überlegt, ob ich das Buch abbrechen soll. Irgendetwas hat mich jedoch davon abgehalten, wahrscheinlich war es mein Ehrgeiz, einem Buch eines für mich eher untypischen Genres doch eine Chance zu geben. Ich kann mir auch durchaus vorstellen, dass es Sciencefiction Fans gut gefallen könnte, denn Paolini hat mit Infinitum wirklich eine sehr gewaltige, für mich persönlich leider schon erschlagende, Welt erschaffen. Trotz aller Kritikpunkte bin ich froh, den Roman gelesen zu haben. Da ja schon viel gemunkelt wird, ob er vielleicht bald verfilmt werden könnte, bin ich darauf sehr gespannt. Denn als Film kann ich mir diesen Epos deutlich besser vorstellen, als ein 900 Seiten langes Buch.
Science-Fiction-Meisterstück
von vo.nicole - 14.10.2020
"Infinitum - Die Ewigkeit der Sterne" von dem amerikanischen Bestseller-Autor Christopher Paolini (u. a. Eragon-Reihe) erzählt die Geschichte einer jungen mutigen Frau, an der aufgrund eines Zufalls die Zukunft der Welt liegt. Kira Navárez ist Xenobiologin und damit beauftragt neue Planeten für zukünftige Kolonisten zu erforschen. Ein Routine-Forschungsauftrag gerät außer Kontrolle und die Entdeckung einer Alien-Technologie verändert Kiras Leben elementar. Plötzlich steht die gesamte Existenz der Welt in Gefahr und nur Kira kann sie retten. Die Geschichte spielt im Jahr 2257 und verlässt die Sphären unseres Sonnensystems. Erdrückend authentisch beschreibt Paolini, wie unsere Welt in mehr als 200 Jahren aussieht. Eine vollkommen digitalisierte Welt wird skizziert, die von Technik und der Intelligenz der Menschen beherrscht wird. Die Erde als Heimatplanet existiert noch, aber die Menschheit hat sich inzwischen in Kolonien auf vielen weiteren Planeten auch außerhalb des Sonnensystems niedergelassen. Christopher Paolini hat mit "Infinitum - Die Ewigkeit der Sterne" ein Werk geschaffen, dass sich weg vom Fantasy-Genre bewegt hin zu Science-Fiction. Durch den Anhang des Buches mit wissenschaftlichen Erläuterungen gibt er eine realitätsnahe Erklärung, wie sich diese Ereignisse zukünftig abspielen könnten. Untermauert wird dies durch die Vielzahl an Fachtermini, die durchgehend benutzt werden und für weniger belesene Leser*innen teilweise nicht leicht zu verstehen sein können. Das Cover des Buches ist sehr ansprechend gestaltet, genauso wie auch die Illustrationen im Buch. Mit mehr als 950 Seiten bietet das Buch eine Menge Lesestoff, was dem Spannungsbogen allerdings nicht unbedingt guttut. In der Mitte des Buches gibt es einige Phasen, die sich etwas lange ziehen können. Doch gerade die Schlussphase und das spannende Finale machen diese Phasen wieder wett. Die Hauptfigur in Form von Kira wird sehr sympathisch dargestellt und auch die Crew der Wallfish, die Kira bei ihrem Abenteuer begleitet, wächst einem im Laufe des Buches sehr ans Herzen. Vor allem der Kapitän der Wallfish, Falconi, imponiert. Mit sehr viel Liebe zum Detail hat Christopher Paolini so seine Figuren skizziert. Der Schreibstil des Autors ist dabei sehr flüssig und gut zu lesen. Durch die Vielzahl an Kapiteln ist eine gute Strukturierung und Orientierung gegeben. An Originalität ist das Buch im Gesamten nahezu nicht zu übertreffen - sei es durch die detaillierte Beschreibung der Jellys, den detailverliebten aufbereiteten Anhang oder durch die verquere Art des Schiffsgehirns Gregorovich. Diese Stellen zu lesen machen Freude. Abschließend lässt sich festhalten: Für Leser*innen, die sich für Zukunftsszenarien und das Weltall interessieren ist dieses Buch ein absolutes Muss. Aber auch für Nicht-Science-Fiction-Liebhaber*inner ist dieses Werk auf jeden Fall lesenswert und eine Empfehlung.
Episches Sci-Fi-Abenteuer!
von Furbaby_Mom - 12.10.2020
Was auch immer die Zukunft brachte, sie war bereit, ihr zu begegnen. Für mich war dieses Buch totales Neuland. - Ein fast 1000seitiger Sci-Fi-Roman stellt wirklich eine komplette Abweichung von meinen sonstigen Lesevorlieben dar. In der Vergangenheit hätte ich mich an solch einen Wälzer wahrscheinlich nicht herangewagt - nicht aufgrund der hohen Seitenanzahl, sondern aus Furcht vor zu vielen technisch komplizierten, für mich als Physik-Laie unverständlichen Fachbegriffen, die mir das Lesevergnügen verhageln würden. Aber der Klappentext klang faszinierend, die Leseprobe überzeugte mich ob des fesselnden Schreibstils und das wunderschöne Cover zog mich geradezu magisch an! Die junge, sympathische, äußerst intelligente Xenobiologin Kira steht kurz vor dem Abschluss ihrer Mission - der Besiedlungsfreigabe des Mondes Adrasteia. Ihre Crew feiert im Grunde bereits die bevorstehende, langersehnte Heimkehr, als Kira (die sich nach einem spontanen Heiratsantrag ihres Freundes Alan im absoluten Glückstaumel befindet) nochmal zu einem weiteren Auftrag verdonnert wird. Alles in mir sträubte sich beim Lesen, als Kira die vermeintlich sichere Umgebung verlässt, denn ich ahnte bereits, dass ihr dies zum Verhängnis werden würde. Und tatsächlich: Nur wenige Augenblicke später verändert sich ihr Leben auf tragische, unwiderrufliche Weise, denn sie wird kontaminiert mit einer außerirdischen Lebensform. Als wäre dies nicht schlimm genug, steht plötzlich das Überleben aller auf dem Spiel¿ Zwar schreitet die Handlung bereits direkt zu Beginn zügig voran, doch gefühlt hatte ich nur einmal geblinzelt und befand mich schon inmitten von Alienkämpfen, Tod und Leid. So viel Action hatte ich nun doch nicht erwartet. Dennoch verpackt der Autor das Ganze in eine solch kreative, außergewöhnlich gut durchdachte Storywelt, dass ich mir häufig ganz klein vorkam im Vergleich zu diesen unendlichen Weiten des Weltalls. Wahnsinn! Paolini hat storytechnisch einen eigenen komplexen Kosmos erschaffen, vor dem ich nur respektvoll den Hut ziehen kann. (Die beinahe kindliche Bezeichnung der Aliens allerdings, die ich hier aus Gründen der Spoilervermeidung nicht nennen möchte, fand ich fast schon niedlich und etwas zu stereotypisch gewählt.) Natürlich häufen sich einige Fachbegriffe und Prozesse, die entweder direkt im Text, spätestens aber im umfangreichen Addendum erklärt werden, in welchem man einen Überblick über die für den Roman relevanten physikalischen Prinzipien (Raumzeit, Überlichtgeschwindigkeit) sowie ein umfangreiches Glossar und eine Zeitchronik findet. Ich kann nur erahnen, wie zeitintensiv die Ausarbeitung dieses Mammutwerks ausgefallen sein muss. Tatsächlich hatte ich das vorherige, international gefeierte Werk ( Eragon ) des Bestseller-Autors nicht gelesen, kann also nicht beurteilen, inwiefern sein Schreibstil sich über die Jahre hinweg gewandelt hat. Fest steht aber, dass man sich für diese Lektüre viel Zeit nehmen muss, um nicht nur den Überblick über die intensive, fordernde Story und die Vielzahl an (Neben-)Figuren zu bewahren, sondern auch um in den vollen Genuss der detaillierten, bildgewaltigen Beschreibungen zu kommen. Ich könnte mir diesen Roman richtig gut als Blockbuster auf der Kinoleinwand vorstellen! (- ¿vielleicht mit Sigourney Weaver als Kira?) Die Crew-Mitglieder der Wallfish fand ich klasse und wunderbar individuell herausgearbeitet. Dieses futuristische Meisterwerk kommt in einer edlen Ausstattung daher, samt Lesebändchen und aufwendiger Innengestaltung, die beeindruckende Schwarz-Weiß-Abbildungen (Sternenkarten, Sonnensysteme, etc.) und technische Grafiken beinhaltet. Den amerikanischen Originaltitel ( To Sleep in a Sea of Stars ) finde ich sogar noch treffender als die deutsche Version, vor allem im Hinblick auf das Romanende. Beim letzten Satz standen mir übrigens Tränen in den Augen. (Soviel dazu, dass ich vorab befürchtet hatte, womöglich mit einer allzu nüchternen Schreibweise konfrontiert zu werden, die keine Annäherung an die Figuren zulassen würde. Pustekuchen!) Mein einziger, klitzekleiner Kritikpunkt ist die Tatsache, dass mir manche Abschnitte etwas lang erschienen - vielleicht kam mir dies aber auch nur als Genre-Neuling so vor, da ich manche Fakten auch ohne (längere) Erklärung einfach als gegeben akzeptiert hätte. Fazit: Ein Muss für alle Sci-Fi-Fans und Freunde von spannungsgeladener, manchmal harter, aber stets beeindruckender, futuristischer Lektüre.
High Sci-Fi
von Tanja - 12.10.2020
Als ich Infinitum in der Hand hatte, merkte ich gleich, das ist ein Buch, dass dem Autor am Herzen liegt. Es ist edel gestaltet. Immer wieder finden sich im Buch Karten und Abbildungen, die die Geschichte vervollständigen. Die Geschichte ist in sechs Teile untergliedert. Der Einstieg gefiel mir sehr gut. Er hatte von allem etwas, phantastische Ideen, Liebe, Action, Freude, Trauer und Angst. Nach diesem Abschnitt wandelt sich das Buch allerdings und die Geschichte entwickelt sich unerwartet und auf jeden Fall zu etwas nie vorher Gelesenem. Ich weiß nicht, ob es das Genre High Sience-Fiction gibt. Aber das beschreibt dieses Buch wohl am besten. Die Ideen sind extrem phantasievoll und des öfteren ging es an den Rande meiner Vorstellungskraft oder auch darüber hinaus. Das Weltall wird als Bühne für diesen Roman wirklich perfekt benutzt. Die Beschreibungen sind detailliert und komplex. Mir teilweise beides etwas zu viel. Vor allem mit technischen Beschreibungen könnte ich nicht viel anfangen. Obwohl der Autor so nett war und ein extra Kapitel zum im Buch benutzen Form des Hochgeschwindigkeitsflugs angehängt hat. Andere Dinge werden ausführlich beschrieben und spielen dann nie wieder eine Rolle. Dort hätte etwas gekürzt werden können. Ich habe im mittleren Teil etwas gekämpft, aber trotzdem hat es mir alles in allem gefallen. Die Geschichte ist einfach etwas besonderes und so anders, als die üblichen Geschichten auf dem Markt. Sience-Fiction-Fans und auch Verehrer*innen des Autors würde ich das Buch unbedingt empfehlen. Anderen Lesenden möchte ich mitgeben, das mir das Buch zu 80% gefallen hat. Und 20% von einem Buch, das bald 1000 Seiten hat, sind auch nicht wenig. Daher denke ich, es ist nicht für jede*n was. Als ich geendet hatte, könnte ich der Aussage des Autors nur zustimmen. Es war eine lange Reise. Für mich schön, aber auch sehr lang.
Zwiegespalten
von Bakerstreet221b - 11.10.2020
Oje...auf das neue Buch von Christopher Paolini hatte ich mich richtig gefreut, weil die Leseprobe wirklich spannend war und sehr vielversprechend schien. Jedoch wurden meine Erwartungen an das Buch leider nicht ganz erfüllt. Aber erstmal zum Inhalt; In dem Buch geht es um Kira Navarez, eine Xenobiologin, die zusammen mit anderen Forschern fremde Planenten erkundet, um mögliche Gefahren aufzudecken, bevor diese kolonialisiert werden. Das Ganze spielt in der Zukunft und wir begleiten Kira nach einem verhängnisvollen, wissenschaftlichen Fund, der ihr bisheriges Leben auf den Kopf stellt und sie zwingt alles was sie liebt zurückzulassen, auf ihrer Reise nach der Wahrheit & dem Versuch die Menschheit vor einer Katastrophe zu retten. Meinung: Das Buch ist mit seinen über 900 Seiten einfach viel zu lang. Nach dem spannenden Anfang wird das Buch schnell sehr langatmig, weil nur sehr wenig passiert (zumindest in Relation zu der Seitenanzahl). Dabei ist das Buch an sich wirklich interessant geschrieben. Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet und auch alles andere ist sehr detailliert beschrieben, sodass man sich gut in die Zeit und in die Charaktere hineinversetzen kann. Zudem ist die Erzählweise ziemlich anspruchsvoll. Man merkt deutlich, dass sich der Autor intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt hat & viel recherchiert wurde. Besonders gelungen fand ich die Illustrationen und die Zitate. Dies konnte aber nicht kompensieren, dass über längere Strecken die Spannung weg war. Gerne hätte ich dem Buch mehr Sterne gegeben, weil mir das Buch an sich wirklich gefallen hat, aber dafür hätte das Buch kürzer, spannender und packender sein müssen.
Leider nicht mein Fall
von Marie Fadinger - 11.10.2020
Infinitum ist ein sehr besonderes Buch. Ich war anfangs sehr überrascht, denn ich habe mich darauf eingestellt, es würde sich, besonders am Anfang, ziehen, da es ein Buch mit fast 1000 Seiten ist, doch dem war nicht so. Allein in den ersten 200 Seiten ist so viel passiert, dass ich schon beinahe nicht mehr mitgekommen bin. Auch der Schreibstil des Autors und die verschiedenen Charaktere haben mir wirklich gut gefallen. Mein Problem mit Infinitum war jedoch, dass ich irgendwann einfach nur noch gelesen habe ohne Freude an der Geschichte zu haben. Ich weiß nicht wie das geschehen ist, doch an einem gewissen Punkt ist mir einfach klar geworden, dass ich keinen Grund habe warum ich dieses Buch noch weiterlesen sollte. Ich habe das sehr schade gefunden, weil ich mich eigentlich sehr auf Infinitum gefreut habe, aber es hat mich anfangs gepackt und auf halber Strecke einfach fallen und liegen gelassen. Ich kann mir nicht genau erklären was der Grund war, doch ich vermute, dass die Geschichte einfach nicht mein Fall war. Ich denke, dass Infinitum für viele Leute ein tolles Erlebnis sein kann und ich bin dankbar für die Erfahrung mit diesem Buch, da ich meinen Lieblingsstil so besser kennenlernen konnte und in Zukunft weiß welche Bücher ich mir nicht bestellen sollte. Wenn ihr Fan von fiktionalen Geschichten mit vielen Zusammenhängen und Hintergrund seid, ist Infinitum sicher etwas für euch.
Science Fiction von Paolini
von buechertraumzeiten - 10.10.2020
"Infinitum" wurde von Christopher Paolini geschrieben und ist im September im Knaur Verlag erschienen. Das Buch wurde von vielen Fans, wie auch von mir sehnsüchtig erwartet, denn ich habe schon damals die Eragon-Reihe verschlungen und war nun sehr darauf gespannt, wie sich Paolini im Genre Science-Fiction schlägt. Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es ist sehr schön gestaltet und die Farben sind sehr stimmig. Die Kapitel sind relativ lang, da diese jedoch nochmal in kleinere Abschnitte gegliedert sind kann man jederzeit nach Belieben unterbrechen. Die Handlung ist schnelllebig und es gibt einen sehr schnellen Einstieg in die Geschichte. Die Sprache ist eher leicht und somit ist das Buch nicht schwierig, sondern eher flüssig, zu lesen. Die Erzählweise aus der 3. Person heraus hat mir auch gut zugesagt! Abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch gefallen hat und ich 4 von 5 möglichen Sternen vergebe!
Phantastisch, episch und echt lang
von JuliesBookhismus - 09.10.2020
Christopher Paolini ist mein Lieblingsautor, also war klar, dass dieses Buch hier einzieht. Allerdings habe ich nicht erwartet, dass es so wahnsinnig lang ist. Man hätte wohl überlegen sollen, ob man dieses Buch in 2 Teilen veröffentlicht, wie andere Bücher es auch schon wurden. Allein der Anblick der dünnen und vor allem VIELEN Seiten schreckt doch den ein oder anderen ab. Wir lernen Kira kennen, um die sich die Geschichte dreht, denn sie macht eine Wahnsinns Entdeckung, die nicht nur ihre Welt in Gefahr bringt, sondern ALLE Welten. Sie ist ein wirklich toller Charakter, großartig ausgearbeitet und unfassbar intelligent. Die anderen Charaktere sind nur Nebendarsteller, die eher unwichtig sind. Abgesehen von der Crew der Walfish lernen wir die anderen nur kurz kennen und nicht unbedingt mögen. Dafür lernt man ihre neue Crew umso mehr lieben, denn die stehen alles mit ihr durch. Ich bin schwer begeistert von der Geschichte! Allein die ganze Recherche muss Jahre gebraucht haben und irgendwie ist es eine Version unserer "Vielleicht-Zukunft", wenn ich auch sehr hoffe, dass es so nicht stattfindet. Es ist ein Epos und, wenn ich es richtig verstanden habe, nur der Anfang eines riesigen Kosmos, den Paolini erschaffen will. Ich bin wahnsinnig gespannt, wie es weiter geht und ob wir Kira und die Walfish-Crew wiedersehen. Es würde mich jedenfalls sehr freuen, denn dieses Buch und seine Geschichte wird mich noch eine ganze Weile begleiten. Ich kann das Hörbuch übrigens wahnsinnig empfehlen! Simon Jäger liest so unfassbar toll, dass man noch besser in die Story kommt, als es nur zu lesen.
Gut durchdachte Science Fiction
von Daniela - 09.10.2020
Das Buch Infinitum wurde von Christopher Paolini geschrieben und ist bei Knaur erschienen. Die Story umfasst circa 900 Seiten. In Infinitum geht es um Kira, die Xenobiologin ist und neue Planeten erforscht um sie für die Besiedlung vorzubereiten. Doch auf einem Planeten gerät sie in Kontakt mit einer Alientechnologie. Weiteres kann ich dazu nicht sagen, um nicht zu Spoilern. Ich finde das Buch und die entstandene Welt wirklich gut durchdacht, was sicherlich sehr lange gedauert hat. Daher konnte ich mich richtig ins Buch reinversetzen und war sehr begeistert von der ganzen Kreativität die Paolini reingebracht hat. Bei so einem dicken Buch dauert es natürlich ein bisschen bis die Story richtig Fahrt aufnimmt, aber das war mir schon vorher klar. Der Schreibstil war sehr gut zu lesen und leicht zu verstehen. Ich kann das Buch absolut empfehlen.
Ich geh mir jetzt ein Raumschiff bauen.
von Wuschel - 08.10.2020
Okay, wo fange ich an? Bereits als das neue Buch von Christopher Paolini das erste Mal angeworben wurde, war mir klar, dass ich es lesen möchte. Als schließlich offiziell bekannt gegeben wurde, um was es in der Geschichte gehen soll, änderte sich nichts an meiner Meinung. Mir war klar, dass es kein Eragon werden wird und ich nicht diese Erwartung in das Buch setzten darf. Doch sprachen noch mehr Dinge für dieses Buch. Dinge, die ich bei Eragon gut fand und ich glaube, dass dies einer der Gründe ist, warum ich dieses Buch, das ich auf so vielen Seiten verflucht habe, mögen konnte. Zum einen muss ich sagen, dass ich die technischen und wissenschaftlichen Ausschweifungen teilweise wirklich sehr anstrengend fand. Wer mehr auf eine saloppere Sprache steht, der darf es auch gern umformulieren in Richtung zum Kot*** . Klingt hart, empfand ich aber so. Zwar fand ich Kira recht gut getroffen mit ihrer etwas distanzierten und reservierten Art, gerade weil sie Wissenschaftlerin ist, aber nichtsdestotrotz verleiht er ihr wiederum so viel Menschlichkeit, dass es für ein nervtötendes Maß an Selbstmitleid reicht. Hier hätte er lieber mehr Zeit und Herzblut in ihre Ausarbeitung stecken sollen und dafür dem Leser nicht die kompletten Funktionen einen Raumschiffs herunter beten. Ohje, klingt das böse, wenn man es liest, aber leider ist es so. Bitte aber nicht missverstehen, denn es soll nicht heißen, dass ich die Charaktere nicht mochte, es war nur gelegentlich etwas trocken. Was außerdem nicht bedeutet, dass das Buch langweilig war. Es war eben an manchen Stellen etwas zäh. Auf der anderen Seite beinhaltet die Geschichte auch viele Action- sowie Kampfszenen. Natürlich konnte mein Kopf diese nur nach mehrmaligem Lesen verarbeiten, aber das ist ja ein altes Thema, das ich schon öfter erwähnt habe. Ich muss gestehen, dass ich glaube, dass mir eine Verfilmung - mit richtiger Besetzung - besser gefallen könnte, denn um ehrlich zu sein, das Antriebssystem habe ich bis zum Schluss nicht richtig verstanden, sondern einfach hin genommen. Aus verschiedenen Artikeln konnte man entnehmen, dass sich der Autor viel Gedanken gemacht und Wissen angesammelt hat, welches er dann eben in dem Buch zeigen wollte, was man ihm nur schwer verübeln kann, aber weniger ist manchmal einfach mehr. Das klingt jetzt alles unfassbar böse, aber das ist es wirklich nicht. Das Buch hat mich gut unterhalten. Die weiteren Charaktere, die mich teilweise sehr an die Besetzung der Firefly (Serie!) erinnerte, und besonders deren Zusammenspiel fand ich unfassbar gut. Für Kira hätte ich mir einfach etwas mehr Selbstbewusstsein und Konstante gewünscht. Ich habe auf jeden Fall einige Lieblinge in der Geschichte gefunden und werde sie nach unserer gemeinsamen langen Reise vermissen. Und das Ende. Es war einfach gut. Vielleicht ein klein wenig dick aufgetragen, aber dennoch fand ich es einfach passend. Ich denke, dass man aus dieser Welt, wie sie Paolini geschaffen hat, noch viel machen kann und wer weiß, vielleicht mit weniger Fakten und im Gegenzug ein paar Infos mehr zu den schönen Dingen , wie Sternhimmel-Petunien und andere Schönheiten der Galaxie(n). Ein wenig mehr Ausgewogenheit aus allen Elementen und das Buch hätte für mich ein Highlight werden können, aber so war es (leider) nur gute Unterhaltung - die ich aber auch nicht missen möchte. Ehrlich gesagt, könnte ich noch eine ganze Weile einfach über das Buch erzählen, aber vermutlich spoiler ich dann zum einen die Hälfte und rede im Kreis, wie toll und wie nervig ich es fand, weswegen ich hier zum Ende komme und euch einfach auf eine eigene Reise in fremde Galaxien schicke. Meine Empfehlung habt ihr. Fazit: Ein sehr intensives Si-Fi Abenteuer mit einigen Längen, viel Technik, aber auch Action, Spannung und tollen Charakteren.
Wahnsinnig komplexes Buch
von Lea Ratzel - 08.10.2020
Für mich zeigt schon das wunderschöne Cover von Infinitum, dass es sich um eine atemberaubende Geschichte handeln muss. Oft wird man bei solchen Gedanken letztendlich enttäuscht, aber das kann ich in diesem Fall nicht behaupten. Ich konnte mir vorher gar nicht vorstellen, dass dieses Buch tatsächlich so komplex ist und mich in eine derart ausgefeilte neue Welt eindringen lässt. Als Eragon-Fan wusste ich beispielsweise beim Schreibstil schon ungefähr, was mich erwartet und wurde nicht überrascht. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen, aber man muss schon aufmerksam sein und gedanklich dabei bleiben, weil man ansonsten direkt einiges verpasst. Manchmal ist mir fast ein bisschen zu viel neues und aufregendes passiert und ich habe mich dabei erwischt, wie ich an den eigentlich spannendsten Stellen ein bisschen abgeschaltet habe. Aber ich kam immer wieder schnell in den Lesefluss hinein. Ich muss zugeben, dass ich am Anfang etwas gebraucht habe, um in diese Welt einzutauchen, es war einfach so vieles neu und ich musste erstmal verstehen, was eigentlich gerade passiert und wo ich - beziehungsweise das Buch - gerade ist. Aber genau das macht das Buch für mich so beeindruckend und eigentlich macht ganze das SciFi doch aus - dass man eine Welt kennenlernt,die völlig anders ist als alles, was man bisher kannte. Die Charaktere fand ich total spannend, unterschiedlich und interessant. Kira ist während der Geschichte um einiges über sich hinausgewachsen (und das sogar wortwörtlich) und ich fand es sehr spannend und schön, sie auf ihrer Reise begleiten zu können. Aber auch die Crewmitglieder der Wallfish, einem Raumschiff, auf dem sie viel Zeit verbringt, mochte ich wahnsinnig gerne und sie haben die Geschichte total aufgelockert. Die Handlung war komplex, bot viele Überraschungen und ich finde es einfach nur beeindruckend, dass Christopher Paolini sich so eine Geschichte einfach ausdenken kann und uns Leser daran teilhaben lässt. Das Ende hat sich erst etwas gezogen, aber die letzten Seiten fand ich noch einmal richtig toll. Trotz ein paar kleiner Kritikpunkte finde ich nicht, dass 4 Sterne diesem wahnsinnigen Buch gerecht werden, deshalb gebe ich wohl verdiente 5 Sterne und empfehle das Buch gerne weiter. Die Geschichte ist kein Buch, das im Hintergrund der Eragon-Reihe steht, sondern für mich fast noch besser!
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