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Geschichte der romanischen Sprachwissenschaft 2

Von Nebrija bis Celso Cittadini. 1. Auflage.
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Der zweite Band von Coserius Geschichte der romanischen Sprachwissenschaft umfasst die Epoche der Renaissance und des Humanismus. Es entstehen die ersten nationalen Grammatiken in Spanien, Portugal, Italien und Frankreich, aber auch zahlreiche Trakta … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Geschichte der romanischen Sprachwissenschaft 2
Autor/en: Eugenio Coseriu

ISBN: 3823346423
EAN: 9783823346425
Von Nebrija bis Celso Cittadini.
1. Auflage.
Narr Dr. Gunter

1. Juni 2020 - gebunden - 291 Seiten

Beschreibung

Der zweite Band von Coserius Geschichte der romanischen Sprachwissenschaft umfasst die Epoche der Renaissance und des Humanismus. Es entstehen die ersten nationalen Grammatiken in Spanien, Portugal, Italien und Frankreich, aber auch zahlreiche Traktate über die ideale Rechtschreibung und über Phonetik. Auch die ersten zweisprachigen Wörterbücher Latein-Romanisch erscheinen. Vor allem werden in England, Flandern und Deutschland Lehrbücher des Französischen, Spanischen und Italienischen geschrieben. Überlegungen zur Herkunft der romanischen Nationalsprachen begründen die Sprachgeschichte der frühen Neuzeit.

Inhaltsverzeichnis

1. Die ersten Grammatiken romanischer Sprachen
1.1 Antonio de Nebrija (1444 - 1522)
1.1.1 Nebrijas Bedeutung - Leben und Werk
1.1.2 Die Gramática Castellana (1492)
1.1.3 Schwächen der Grammatik Nebrijas
1.1.4 Besondere Vorzüge der Grammatik Nebrijas
1.1.4.1 Phoneminventar und Rechtschreibung
1.1.4.2 Distribution der Phoneme
1.1.4.3 Grammatik
1.1.5 Sprachgeschichte
1.1.6 Typische Fehler
1.1.7 Historische Grammatik
1.1.8 Die Ortografía castellana und das Lexicon (1492)

1.2 Die ersten italienischen Grammatiken
1.2.1 Vorbereitende Diskurse
1.2.2 Colli, Trissino, Machiavelli
1.2.3 Gian Francesco Fortunio
1.2.4 Pietro Bembo

1.3 Die ersten französischen Grammatiken
1.3.1 Geoffroy Tory
1.3.2 John Palsgrave
1.3.3 Jacques Dubois
1.3.4 Jean Drosai
1.3.5 Die Grammatik von Louis Meigret

1.4 Die ersten portugiesischen Grammatiken
1.4.1 Fernão de Oliveira
1.4.2 João de Barros

2. Die weitere Beschreibung romanischer Sprachen
im 16. Jahrhundert
2.1 Phonetik und Orthographie
2.1.1 Die Anfänge der Phonetik in Italien
2.1.1.1 Gian Giorgio Trissino
2.1.1.2 Claudio Tolomei
2.1.1.3 Lodovico Dolce
2.1.1.4 Giorgio Bartoli
2.1.1.5 Rhoesus
2.1.2 Die Anfänge der Phonetik in Frankreich
2.1.2.1 Meigret
2.1.2.2 Petrus Ramus und Rambaud
[2.1.2.3 Das Problem einer phonematischen Orthographie]
2.1.3 Die Anfänge der Phonetik in Portugal
2.1.3.1 Duarte Nunes de Leão
2.1.4 Die Anfänge der Phonetik in Spanien
2.1.4.1 Alexo Vanegas und Bernabé de Busto
2.1.4.2 Miguel Salinas und Pedro de Madariaga
2.1.4.3 Antonio de Torquemada
2.1.4.4 Fray Juan de Córdoba
2.1.4.5 Juan de la Cuesta

2.2. Grammatiken und sprachliche Abhandlungen
2.2.1 In Italien: Liburnio, Trissino, Acarisio, Giambullari u.a.
2.2.2 In Spanien
[2.2.2.1 Juan de Valdés, Diálogo de la Lengua]
2.2.2.2 Anonymus, Útil y breve institución
2.2.2.3 Cristóbal de Villalón
2.2.2.4 Anonymus, Gramática de la lengua vulgar de España
2.2.3 In Frankreich
2.2.3.1 Jean Pillot
2.2.3.2 Robert Estienne
2.2.3.3 Petrus Ramus
2.2.3.4 Antoine Cauchie
2.2.3.5 Henri Estienne

2.3 Lexikologie und Lexikographie
2.3.1 Italien
2.3.2 Spanien
2.3.3 Frankreich

3. Romanische Lehrwerke und Sprachvergleich
3.1 Französisch, Italienisch, Spanisch in England
3.2 Französisch, Spanisch, Italienisch in Flandern
3.3 Französisch und Italienisch in Deutschland
3.3.1 Kölner Grammatiker
3.3.2 Die Sprachmeister in Frankfurt und Straßburg
3.4 Spanisch und Französisch in Italien
3.5 Französisch und Italienisch in Spanien
3.6 Spanisch in Frankreich

4. Die Entwicklung historischer Perspektiven
4.1 Die Anfänge der sprachgeschichtlichen Betrachtung
4.1.1 In Italien
4.1.2 In Spanien
4.1.3 In Portugal
4.1.4 In Frankreich
4.2 Die Theorien zur Herkunft des Französischen
4.2.1 Die griechische These
4.2.2 Die hebräische/semitische These
4.2.3 Die keltische These
4.2.4 Die These von der Eigenständigkeit des Französischen
4.2.5 Die These von der lateinischen Herkunft des Französischen
4.2.5.1 Erste Gruppe: Philologen, mit Begründung ihrer These
4.2.5.2 Zweite Gruppe: Philologen, ohne Begründung ihrer These
4.2.5.3 Dritte Gruppe: Historiker, mit Begründung ihrer Thse
4.2.5.4 Vierte Gruppe: Der Wissenschaftler Scaliger

5. Die Etymologie
5.1 Die Etymologie in Italien
5.2 Die Etymologie in Spanien
5.3 Die Etymologie in Frankreich
5.4 Besondere Leistungen in der Etymologie: Nebrija, Giambullari, Dubois
5.5 Nachträge zum Thema "Etymologie""

6. Historische Grammatik

[7. Zusammenfassung]


Portrait

Prof. Dr. Wolf Dietrich lehrte Romanische Sprachwissenschaft an der Universität Münster.
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