Iwan Gontscharows Roman "Oblomow" (1859) zä hlt zu den bedeutendsten Werken der russischen Literatur.
Die Geschichte des adeligen Titelhelden, der vor lauter Trä gheit und Grü beleien sein Leben ungenutzt verstreichen lä sst, ist eine eindringliche Charakterstudie. Oblomow verkö rpert die sogenannte "Oblomowerei" - eine Lethargie, die nicht aus Dummheit, sondern aus einer Mischung aus Ü berforderung und Gewohnheit entsteht.
Bis heute fasziniert der Roman, weil er eine zeitlose Frage stellt:
Was hä lt uns davon ab, unser Leben aktiv zu gestalten? Seine psychologische Tiefe und feine Ironie machen das Werk zu einem zeitlosen Lesevergnü gen.
Erstmals erschienen 1859. Hier in der vielgelesenen Ü bersetzung von Hermann Rö hl. Frisch aufgelegt als gebundene Ausgabe in gut lesbarer Schriftgrö ß e.
Iwan Gontscharow.
Oblomow.
Ein Roman in vier Teilen.
Ü bersetzt von Hermann Rö hl.
Erstdruck des Originals: (Oblomow), in: Otetschestwennyje Sapiski, Sankt Petersburg 1859.
Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt dem Erstdruck der Ü bersetzung von Hermann Rö hl: Propylä en, Berlin 1923.
Vollstä ndige Neuausgabe, Gö ttingen 2025.
LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag