»Mit John Fowles Debüt erscheint einer der wagemutigsten Romane der britischen Nachkriegsliteratur jetzt ungekürzt auf Deutsch. Eine Reflexion über Liebe und Begierde, die Schatten der Vergangenheit und den beschwerlichen Weg zu sich selbst. [. . .] Magus ist, obwohl offiziell als drittes Buch von John Fowles 1965 erstmals erschienen, das Erstlingswerk des 1926 geborenen Briten, der in den 1990ern mehrfach für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen wurde. Es ist ein Debüt, das es in sich hat: Fowles fiktionalisierte seine eigenen Erfahrungen als Internatslehrer auf der griechischen Insel Spetses. Ihm gelingen atmosphärisch starke Landschaftsbeschreibungen beispielsweise der schaurigen Pinienwälder, die den Kammerspielcharakter seines Settings gekonnt unterstreichen. [. . .] Magus ist ein Bildungsroman, der sich wie eine postmodern gebrochene Lovestory voller Binnenerzählungen und Plottwists liest. [. . .] Die perfekte Lektüre für den Inselurlaub! «
Maximilian Mengeringhaus, Deutschlandfunk Kultur, Studio 9
»Es gibt kaum eine Übersicht der wichtigsten englischsprachigen Romane des 20. Jahrhunderts ohne den Magus . Nicholas Urfes Kampf gegen Autoritäten, Manipulation, seine schmerzhafte Katharsis und das offen gehaltene Ende der Geschichte haben das Buch über Jahre hinweg zum Bestseller gemacht. Unzählige Literaturwissenschaftler haben sich in Dissertationen an literarischen Verweisen dieses intertextuellen Feuerwerks von Shakespeare über C. G. Jung und Charles Dickens bis Alain Fournier abgearbeitet. «
Florian Schmidt, Freitag
»Ein bedeutendes Werk zunehmender Spannungen, in dem der menschliche Geist zum Versuchskaninchen wird Fowles hat einen großen Wurf bei einem schwierigen Thema gewagt. «
Sunday Telegraph
»Eine köstlich verführerische Feier des ausschweifenden Geschichtenerzählens Bevor man richtig merkt, was geschieht, ist man genauso begierig auf Bedeutungen und ebenso hungrig angesichts der Vielzahl von Hin-weisen wie Nicholas selbst. «
Sunday Times
»Ein großartig durchgehaltenes Werk der Verwirrung Wie es sonst nur von einem ganzen literarischen Team entwickelt werden könnte, das Marquis de Sade, Arthur Edward Waite, James George Frazer, Gurdjieff, Madame Blavatsky, C. G. Jung, Aleister Crowley und Franz Kafka zusammenführt. «
Financial Times