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Unsere glücklichen Tage

Roman.
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Vier Freundinnen und ein Sommer am Meer, der alles für immer veränderte.

Lenica, Marie, Fanny und Elsa verbringen einen nicht enden wollenden Sommer an der französischen Atlantikküste. Wie ein Versprechen liegt die Zukunft vor ihnen, so ausgelassen un … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Unsere glücklichen Tage
Autor/en: Julia Holbe

ISBN: 3328601104
EAN: 9783328601104
Roman.
Penguin Verlag

16. März 2020 - gebunden - 320 Seiten

Beschreibung

Vier Freundinnen und ein Sommer am Meer, der alles für immer veränderte.

Lenica, Marie, Fanny und Elsa verbringen einen nicht enden wollenden Sommer an der französischen Atlantikküste. Wie ein Versprechen liegt die Zukunft vor ihnen, so ausgelassen und unbeschwert sind sie, dass sie gar nicht merken, wie das Leben seine Weichen stellt. Als sie sich viele Jahre später wiedersehen, erkennen sie, dass ihre Träume sie noch immer wie eine schicksalhafte Kraft verbinden. Trotz allem, was geschehen ist, seit jenem Abend, als Lenica ihren Freund Sean mitbrachte. Und die unaufhaltbare Geschichte ihren Lauf nahm...

Julia Holbe erzählt von den wirklich wichtigen Dingen des Lebens: von Liebe und Freundschaft, Schuld und Verrat, von Zufall und Schicksal und davon, dass wir die Vergangenheit immer nur so erinnern, wie wir sie haben wollen.

Interview

büchermenschen
EXKLUSIV INTERVIEW:
Gezeiten der Erinnerug

IHR GLÜCK ALS Büchermensch fand Julia Holbe gleich mehrfach: Als leidenschaftliche Leserin reicht ihr Repertoire von "Alice im Wunderland" bis zu E. E. Cummings' Gedichten. Als Lektorin für internationale Literatur war sie zuständig für "tolle Schriftsteller", darunter Reif Larsen, Yann Martel und J. R. Moehringer. Und nun beweist sie ihr eigenes Erzähltalent: In ihrem Debütroman taucht sie ein in die Geschichte von vier Freundinnen und einer großen Liebe - in der Bretagne, wo die Autorin aus Frankfurt ihre zweite Heimat fand.
Als Lektorin haben Sie sich in die Sprachwelten und den Erzählkosmos unterschiedlichster Autoren versetzt. Machte es das leichter oder komplizierter, Ihre eigene Stimme zu finden?
Die eigene Stimme im Leben zu finden, ist immer etwas Schwieriges. Immer wieder zu entscheiden, ob man seinen eigenen Erwartungen entsprechen möchte oder bloß denen der anderen. Nicht nur als Autorin stelle ich mir diese Frage.
 

Portrait

Julia Holbe, Jahrgang 1969, ist Luxemburgerin. Sie lebt in Frankfurt am Main und in der Bretagne. Zwanzig Jahre arbeitete sie als Lektorin für internationale Literatur im S. Fischer Verlag. »Unsere glücklichen Tage« ist ihr erster Roman.

Leseprobe

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Pressestimmen

"Julia Holbe hat ein schönes, leichtes und doch mit aller Kraft beschwörendes Buch über ein vergangenes Glück geschrieben." DER SPIEGEL, Volker Weidermann
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Sigrun Franke
von Sigrun Franke - Hugendubel Buchhandlung Hannover Bahnhofstraße - 18.04.2020
Ein Debüt-Roman, der ein bisschen an französische Filme erinnert: die Leichtigkeit der nicht enden wollenden Sommerferien, die Zeit am Meer und einer besonderen Freundschaft zwischen 4 jungen Frauen. Jeden Sommer aufs Neue, bis Sean dazukommt... Dann verlieren sie sich aus den Augen, erst viele Jahre später treffen sich 3 der Freundinnen wieder. Der Zufall hatte seine Hände im Spiel. Doch eine von ihnen, Lenica, ist schon lang tot. Warum diese lange Pause; was ist passiert, während jeder sein Leben weiterlebte? Es ist eine warmherzige Geschichte von Jugend und Unbeschwertheit; vom Wert der Freundschaft und von Liebe. Allerdings kann man einen leichte Hauch von Kitsch auch nicht leugnen.
Bewertungen unserer Kunden
Alles ist möglich
von Kristall86 - 12.05.2020
Es gibt so Momente im Leben, die sind einfach unvergesslich und unbezahlbar. Genau wie dieser eine Sommer, damals, in dem Elsa, Marie, Fanny und Lenica an der französischen Atlantkküste waren und die Wärme nie enden wollte. Aber alles ist einmal vorbei und das pure Leben steht wieder vor einem. Man wird älter, erfahrener, die Zeit vergeht und es passieren Dinge im Leben, die keiner so genau vorhersehen kann. Aber als sich die Mädels eines Tages wieder treffen, merken sie, das ihre Freundschaft immer noch da ist auch nach all den Jahren, obwohl Lenica und ihr damaliger Freund Sean, der Sommerurlaub damals am Atlantik, komplett aus den Fugen gebracht hat... Julia Holbe hat mit "Unsere glücklichen Tage" einen nachhallenden und ruhigen Roman verfasst. Bei der Wahl ihrer Figuren hat sie wirklich jeden Charakter einmalig umgesetzt. Jeder ist anders, verschieden und dennoch verbindet die Mädels eine Freundschaft der besonderen Art. Diese Freundschaft wird hart auf die Probe gestellt und es geschehen Dinge, die man kaum glauben kann als Leser. Holbe fesselt mit ihrem Schreibstil, bleibt aber dennoch auf einem ruhigen Niveau und man liest die Geschichte wunderbar weg. Sie beschreibt, des weiteren, auch sehr bildhaft und emotional auf einer besonderen Art, denn man konnte die Zeit damals am Atlantik sehr gut nachfühlen....manchmal konnte man sogar die Brandung rauschen hören, wenn man sich ganz in den Zeilen verliert. Dennoch gibt es hier und da Schwächen. Es gibt Figuren, die bleiben nur am Rande aktiv, andere wiederum "drehen" ihr eigenes Ding und man muss schon wirklich schlucken, wenn man so manche Situation liest, wie es sein kann das sich alles so entwickelt hat. Sean wird hier zum Zankapfel und war bei mir nicht sonderlich beliebt. Er war der Störenfried, Feind, wie auch immer. Holbe hat hier jedenfalls sehr gut agiert! Gerade zu Beginn des Buches hat man gewisse Erwartungen, die dann ein wenig verblassen und am Ende kommt der große Knall. Dennoch passt alles irgendwie und man grübelt nach beenden des Buches noch lange nach....Ebenso ist das Cover interessant. Drei Mädels springen ins Wasser...Wo ist die Vierte? Das muss jeder selbst herausfinden. Eine besondere Geschichte mit interessanten Protagonisten und einer, mal anderen, Story. 4 von 5 Sterne hierfür.
Hatte anderes erwartet
von leseratte1310 - 11.05.2020
Die Freundinnen Marie, Fanny und Elsa reisen wieder einmal an die französische Atlantikküste. Dort stößt Lenica zu ihnen. Sie verbringen dort unbeschwerte Tage. Eines Abends bringt Lenica ihren Freund Sean mit. Als der Sommer vorbei ist, umarmen sich die Freundinnen ein letztes Mal und reisen ab. Sie haben sich danach dreißig Jahre nicht mehr wiedergesehen. Erst eine zufällige Begegnung sorgt dafür, dass sie noch einmal in dem Haus am Meer zusammenkommen. Ich hatte andere Erwartungen an das Buch und daher konnte mich die Geschichte wohl auch nicht packen. Im Wesentlichen geht es um die Dreiecksbeziehung zwischen Elsa, Lenica und Sean. Marie und Fanny sind eigentlich nur Randfiguren. Ich hatte etwas fürchterlich Dramatisches erwartet, was die Freundinnen von einem Moment zum anderen getrennt hat, aber das gab es eigentlich nicht. Der Schreibstil hat mir allerdings gut gefallen. Er lässt einen die leichte, unbeschwerte Zeit erleben, so dass man sich an die Küste versetzt fühlt. In die Charaktere konnte ich mich allerdings nicht hineinversetzen, weil es mir unverständlich ist, wie man so befreundet sein kann und dann wortlos auseinandergeht und keinen Kontakt mehr hat. Da muss erst der Zufall eingreifen. Ganz besonders fremd blieb mit Elsa, die sich auch nach dreißig Jahren verhält wie ein Teenager. Für mich zog sich die Geschichte hin. Das Ende ist dramatisch, aber passend. Alles andere wäre für mich falsch gewesen. Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und Schuld - leider war dieser Roman nicht so meine Sache.
Ein lebenskluger Roman
von LesePartie - 27.04.2020
Unsere glücklichen Tage erzählt von einem unvergesslichen Sommer, den die Freundinnen auf ihrem Felsen am Meer verbringen. Lenica wohnt in dem französischen Küstenort und erwartet Elsa, Marie und Fanny wie jedes Jahr in den Ferien. Die jungen Frauen nehmen das Haus in Beschlag, trinken, essen und faulenzen in der Sonne. Bis Lenica eines abends ihren Freund aus Kindheitstagen, Sean, mitbringt. Zwischen ihm und Elsa gibt es sofort eine magische Anziehungskraft. Doch was verbindet Sean und Lenica? Seitdem ist viel Zeit vergangen. Elsa ist mittlerweile geschieden und hat zwei erwachsene Kinder. Seit diesem Sommer hat sie keine ihrer Freundinnen oder Sean wiedergesehen. Doch nun ist sie bereit sich ihrer Geschichte zu stellen, die an dem besagten Abend ihren Anfang genommen hat. Julia Holbes Debütroman handelt einerseits von der Zerbrechlichkeit, jedoch andererseits von dem starken Band der Freundschaft. Obwohl Elsa, Fanny und Marie Jahrzehnte keinen Kontakt zueinander haben, knüpfen sie fast nahtlos an ihre früher Verbindung an. Da sie sich durch Zufall wiedergefunden haben, wollen sie endlich mit der Vergangenheit aufräumen, um sich nicht wieder zu verlieren. In einer sehr poetischen Sprache erzählt die Autorin abwechseln von dem vergangenen Sommer, der alles veränderte, und der Gegenwart, in der sich die Freundinnen jetzt befinden. Wir lernen die Charaktere in ihrer Jugend kennen, in der sie glaubten, alle Zeit der Welt zu haben. Dem gegenüber stehen die gleichen Figuren nur in der Mitte ihres Lebens, in der sie ihre jugendliche Leichtigkeit abgestreift haben. In dem Roman steckt viel Lebenserkenntnis, in der man sich selbst wieder findet. Den Moment zu nutzen und es nicht auf später zu verschieben, ist eine wichtige Botschaft, die der Roman uns mit auf den Weg gibt. Nicht immer hat man die Chance, unausgesprochen Worte irgendwann doch noch zu sagen. Obwohl die Geschichte hoffnungsvoll endet, hat der Roman mich in melancholischer, vielleicht auch etwas wehmütiger Stimmung zurückgelassen. Auf jeden Fall hat er mich zum Nachdenken gebracht. Die Geschichte dieses letzten gemeinsamen Sommers und des Wiederauflebens ihrer Freundschaft ist anrührend. Ein besonderer Roman, perfekt für laue Sommernächte.
Ein endloser Sommer
von SasaRay - 20.04.2020
Story: Die vier Freundinnen Elsa, Marie, Fanny und Lenica verbringen einen wunderschönen, langen und intensiven Sommer an der französischen Atlantikküste. Eine unbeschwerte Zeit bevor sie das Leben mit Verantwortung und Verpflichtungen einholt. Drei Jahrzehnte später treffen sich zwei von ihnen zufällig wieder, merken sie wie sehr sie die gemeinsame Zeit vermissen. Sie beschließen den Kontakt wieder aufleben zulassen. Denn nach dem Sommer vor dreißig Jahren hatten sie keinen Kontakt mehr. Woran lag das eigentlich? Hat Lenicas Freund Sean, der ein Teil dieses Sommers war etwas damit zu tun? Leseerlebnis: Ich muss sagen, dass ich zu Beginn der Geschichte hin und weg bin von dem Schreibstil der Autorin, der mich so berührt. Die Story gefiel mir direkt und ich fühlte mich in meine eigene Jugend zurückversetzt. Ich konnte mich in die Mädels bzw. die Frauen hineinversetzen und ihre Gefühlswelten nachvollziehen. Ich habe sogar die ein oder andere Träne verdrückt. Ich war absolut begeistert. Auch die Zeitsprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die das Buch beherrschen haben mir äußerst gut gefallen. Es war einfach nur schön die Seiten zu lesen, die Beschreibungen der Landschaft und der Bewohner des kleinen Küstenortes waren traumhaft. Bis hierhin hätte das Buch von mir definitiv 5 Sterne bekommen. Ich habe es wirklich gefeiert. Ab der Hälfte des Buches scheint sich der rote Faden zu verlieren und die Geschichte der Freundinnen gerät in den Hintergrund. Es geht vorwiegend nur noch um die Liebesgeschichte, die nun bis zum Ende komplett die Handlung beherrscht. Ab da treten auch viele Längen ein und es fiel mir teilweise schwer weiterzulesen. Schade, dass der Fokus sich so verschiebt. Fazit: ¿Unsere glücklichen Tage¿ ist für mich ein etwas zwiegespaltenes Buch, das mich zu Beginn so wunderbar begeistert hat mit seiner Erzählung über Freundschaft im Laufe der Zeit, wie das Leben einen von einander entfernen kann, aber auch wie man sich wieder finden kann. Leider konnte mich die zweite Hälfte nicht mehr mitreißen.
Die Geschichte einer Freundschaft
von mareike_liest - 11.04.2020
Lenica ist tot. Und ihre drei Freundinnen Marie, Fanny und Elsa merken, wie sehr sie sich voneinander entfernt haben. Also fahren sie zusammen zurück an den Ort , an dem alles geschah und an dem alles endete. Niemand hat je darüber gesprochen, was damals passiert ist. Doch dann taucht Sean wieder auf. Sean, den Lenica damals einfach so mitbrachte und der alles durcheinander gewirbelt hat. Sean hat sich nicht geändert. Und Elsa weiß, dass die Zeit gekommen ist, zu reden. Und sie ist nicht die Einzige, die etwas zu erzählen hat. Eine fast schon melancholische Geschichte über Freundschaft, die sprachlich wirklich herausragend ist.
Anders als erwartet, teilweise etwas kitschig
von Anonym - 09.04.2020
Klappentext: Vier Freundinnen und ein Sommer am Meer, der alles für immer veränderte. Lenica, Marie, Fanny und Elsa verbringen einen nicht enden wollenden Sommer an der französischen Atlantikküste. Wie ein Versprechen liegt die Zukunft vor ihnen, so ausgelassen und unbeschwert sind sie, dass sie gar nicht merken, wie das Leben seine Weichen stellt. Als sie sich viele Jahre später wiedersehen, erkennen sie, dass ihre Träume sie noch immer wie eine schicksalhafte Kraft verbinden. Trotz allem, was geschehen ist, seit jenem Abend, als Lenica ihren Freund Sean mitbrachte. Und die unaufhaltbare Geschichte ihren Lauf nahm... Meine Meinung: Ich muss sagen, der Schreibstil von Julia Holbe gefällt mir sehr gut. Die Schilderungen rund um die Freundschaft der 4 Freundinnen haben mich sehr interessiert und auch an meine Teenie-Zeit erinnert. Der letzte Sommer, den die 4 gemeinsam in dem Ferienhaus an der Atlantikküste verbracht haben, klang so wundervoll frei und ohne Sorgen, das Leben lag voller Chancen noch vor den Freundinnen. Elsas Beziehung zu Sean, den Lenica mitgebracht hat, gleicht keiner normalen Liebesbeziehung. Er ruft, sie springt, er geht, sie läuft ihm nach. Nach diesem Sommer verliert sich der Kontakt der 5 und erst ein halbes Leben später, begegnen sich 4 der 5 wieder. Sie reißen zurück an den Ort der Vergangenheit, die Liebesgeschichte zwischen Elsa und Sean flammt wieder auf und stand ab da im Vordergrund. Das Setting rund um das Ferienhaus wurde wunderschön beschrieben, da bekam man Lust, sich selbst in die Fluten zu stürzen. Mir hat der Debütroman von Julia Holbe gut gefallen, ich habe aber anhand des Klappentextes etwas anderes erwartet. Auch hat mit Elsas Verhalten teilweise genervt, ob sich so eine 50jährige Frau verhält, die auf ihre Jugendliebe trifft? Ich vergebe für diesen Roman 4 ¿ ¿ ¿ ¿ von 5 Sternen
Die Liebe ihres Lebens
von Siglinde Haas - 09.04.2020
Elsa trifft nach 30 Jahren zufällig ihre Freundin Marie wieder und verabredet sich spontan mit ihr. Das Treffen verläuft trotz gegenteiliger Befürchtungen angenehm. Die beiden beschließen auch wieder Kontakt zur dritten Freundin Fanny aufzunehmen. Man bedauert, dass man so viele Jahre nicht Teil des Lebens der anderen war und einigt sich darauf, ein gemeinsames Wochenende in jenem Haus am Meer zu verbringen, in dem sie sich zuletzt gesehen haben, als sie 17 waren und ihnen die Welt offen stand. Elsa taucht tief in ihre Erinnerungen ein. Damals gehörte noch Lenica zur Clique und war ein untrennbarer Teil von Elsa. Eines Tages bringt Lenica ihren Nachbarsjungen Sean mit. Elsa verliebt sich in Sean und sie verbringen unbeschwerte Tage miteinander und machen Pläne für die Zukunft. Doch als der Sommer vorbei ist, sehen sie sich nie wieder. Lenica ist später bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Gerade als die drei sich im Haus wieder einrichten, steht Sean vor der Tür. Sofort sind die alten Gefühle für ihn bei Elsa wieder da. Sie nehmen die alte Beziehung wieder auf, die Sean aber nur halbherzig zu führen scheint. Gerade als es so aussieht, als hätte die Liebe der beiden doch eine Zukunft, schlägt das Schicksal zu. Leider konnte das Buch mich nicht für sich begeistern. Der Grund dafür ist schlicht und einfach, dass mir das Handeln und Denken der Hauptfigur Elsa doch sehr pubertär erschien. Ich hatte den Eindruck, sie denkt und handelt immer noch wie eine 17jährige.Dass die erste Liebe immer einen besonderen Platz einnimmt, finde ich völlig verständlich. Bei wem nicht ? Dass man aber sein folgendes Leben als verschwendet betrachtet, weil man seine - angeblich ? - große Liebe nicht bekommen hat, spricht für mich für eine gewisse Unreife. Zumal Elsa verheiratet war und zwei Kinder hat. Auch dass die beiden dann die Beziehung von damals so einfach wieder aufnehmen, als wäre keine Zeit vergangen, erscheint mir unrealistisch. Hinzu kommt die geradezu unterwürfige Art und Weise wie Elsa Seans Launen erträgt. Dann deutet die Autorin schwerwiegende Ereignisse an, die damals passiert sind und dazu geführt haben, dass Elsa den Kontakt abgebrochen hat. Die Auflösung ist in meinen Augen banal. Gelangweilt haben mich die endlosen Schilderungen von Ausflügen, die Elsa mit Sean unternommen hat. Auch den Schluss fand ich sehr gewollt. Insgesamt fand ich das Buch wenig fesselnd und eher langweilig. Zum Ende hin wurde ich sogar manchmal ärgerlich, weil Elsas Verhalten in meinen Augen einfach unpassend war.
Die Dinge des Lebens
von Lilofee - 04.04.2020
Vier Freundinnen für immer. Jedes Jahr treffen sie sich in Elsas schönem Sommerhaus und genießen ihre Sommerferien. Das Leben ist schön und endlos, alles liegt noch vor ihnen. Bis zu dem letzten Sommer als Sean in ihre Leben tritt. Er bringt alles durcheinander. Stellt das Leben auf dem Kopf. Danach ist nichts mehr wie es war ¿. Eine Geschichte über vier junge Frauen, ihre Freundschaft, ihre Trauer und über die ganz große Liebe. Die Autorin hat eine wunderbare Art zu schreiben. Sehr flüssig und leicht mit zauberhaften Zitaten. Wie ein Sommerwind, man spürt förmlich das wunderschöne Sommerleben der Freundinnen. Auch die bildlichen Beschreibungen der Orte, der Menschen usw. ist sehr gelungen. Man kann sich so richtig reinträumen. Die Charaktere sind alle sehr ausdrucksstark und auch liebenswert. Haben ihre Ecken und Kanten. Man lebt und leidet mit ihnen. Eine Geschichte, die zeigt das man nicht im jetzt ruhig leben kann, wenn man die Vergangenheit nicht aufgearbeitet hat. Jeder hat seine eigene Vergangenheit. Nur wie viel kann eine Freundschaft aushalten? Das wird hier alles wunderschön erzählt. Am Anfang gibt es einen richtig schönen Spannungsbogen, der leider nicht bis zum Schluss erhalten bleibt. Ab Mitte des Buches wird es Stellenweise etwas sehr langatmig, sehr kompliziert und auch absehbar. Das Ende konnte mich nicht wirklich überzeugen. 3.5 Punkte von 5.0
Unsere glücklichen Tage
von LaDragonia - 16.03.2020
Zitat: "Lenica war und blieb für mich der Inbegriff, das Idealbild der besten Freundin. Der großen Liebe. Des wundervollsten Menschen auf Erden, auf der Welt, des Universums. Doch sie hatte auch viele andere Seiten. Sie hatte den schlimmsten Betrug an mir begangen, den man begehen konnte. Aber trotzdem würde ich ihr immer alles verzeihen und sie für immer lieben." Zum Inhalt: Nach vielen Jahren trifft Elsa eines Tages durch Zufall ihre Jugendfreundin Marie wieder und mit diesem Treffen kommen die Erinnerungen an schöne gemeinsame Zeiten wieder. Elsa, Fanny, Marie und Lenica trafen sich jedes Jahr im Sommer in einem Haus an der französischen Atlantikküste und verlebten dort eine wunderbare Zeit. Bis zu diesem schicksalhaften Sommer in dem Elsa Lenicas Freund Sean kennenlernt. Von diesem Moment an, ist nichts mehr wie es vorher war. Nun viele Jahre später ist Lenica tot und die vier Freundinnen erinnern sich, an die schönen Zeiten aber auch an viele traurige Erinnerungen, die letztlich dazu geführt haben, dass sie viele Jahre kennen Kontakt mehr zueinander hatten. Meine Meinung: Julia Holbe stammt ursprünglich aus Luxemburg, lebt aber heute in Frankfurt a. M. und der Bretagne. Zwanzig Jahre lang hat sie als Lektorin für die Fischer Verlage gearbeitet und nun mit "Unsere glücklichen Tage" ihr Romandebüt auf den Markt gebracht. Und was für ein Debüt. Leicht und unbeschwert, genau das Richtige für den Sommer so kommt dieser Roman daher, aber dabei auch mit so viel Tiefgang und Weisheit über das Leben, das es einfach nur ein absolutes Vergnügen ist darin einzutauchen. Aus jeder einzelnen Zeile dieses Debüts spricht eine tiefe Sehnsucht, nach dem Leben, nach der Liebe aber auch nach der vergangenen Jugend. Aber gleichzeitig ist da auch so viel Traurigkeit, das ich als Leser wirklich so manches Mal schlucken musste. Es ist als möchte die Autorin uns zurufen: Lebt heute, denn das Verlorene bzw. die verlorene Zeit kommt nicht wieder. In ihrem Buch fühlte ich mich als Leser einfach wohl, man glaubt regelrecht die Sonne des Sommers auf der Haut zu spüren und das Meer zu riechen, während man mit den Freundinnen auf den Fahrrädern zum Meer hin radelt. Auch die Charaktere sind wunderbar authentisch dargestellt, mit all ihren Träumen und Sehnsüchten. Egal wie verschieden sie doch alle sind, so ist einem keine auch nur annähernd weniger sympathisch als die andere und egal was passiert, bzw. passiert ist, irgendwie kann man sie verstehen, dass sie zum jeweiligen Zeitpunkt so gehandelt haben. Alles in allem war dieses Buch für mich ein absoluter Lesegenuss und ich für meinen Teil hoffe doch sehr bald mehr von der Autorin lesen zu dürfen, denn was gibt es schöneres als in ein Buch so richtig abtauchen zu können.
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